DE405281C - OElreinigungsvorrichtung fuer Druckschmiervorrichtungen - Google Patents

OElreinigungsvorrichtung fuer Druckschmiervorrichtungen

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Publication number
DE405281C
DE405281C DEA37739D DEA0037739D DE405281C DE 405281 C DE405281 C DE 405281C DE A37739 D DEA37739 D DE A37739D DE A0037739 D DEA0037739 D DE A0037739D DE 405281 C DE405281 C DE 405281C
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DE
Germany
Prior art keywords
oil
filter
cleaning device
pressure lubrication
line
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Expired
Application number
DEA37739D
Other languages
English (en)
Inventor
Fredrik Ljungstroem
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Ljungstroms Angturbin AB
Original Assignee
Ljungstroms Angturbin AB
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE405281C publication Critical patent/DE405281C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N39/00Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system
    • F16N39/06Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system by filtration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Ölreinigungsvorrichtung für Druckschmiervorrichtungen. Es sind Druckschmiervorrichtungen. für verschiedene Zwecke bekannt, bei denen dieselbe Ölmenge in beständi-em Umlauf von den verschiedenen Schmierstellen zu einem die Maschinenteile umgebenden Gehäuse oder Behälter zusammenfließt und von hier durch eine Druckpumpe zurückbefördert wird. Derartige Vorrichtungen enthalten gewöhnlich für die Reinigung des Öles ein Filter oder Sieb, das in der Regel in einem der Kanäle in der Druckschmiervorrichtung angeordnet ist, durch den die gesamte Olmenge fließt, z. B. am Einlaß des Öll-ehälters. Ein derartiges Sieb kann in den meisten Fällen, um nicht allzubald verstopft zu werden, nicht so feinmaschig gemacht werden. daß das 01 beim Durchgang von den sämtlichen für die Maschinenteile schädlichen Beimengungen befreit wird.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden. in einer Zweigleitung zu einer 01 führenden Hauptleitung ein Filter anzuordnen, das von Zeit zu Zeit von Öl durchströmt wird. Diese Anordnung hat aber ausschließlich den Zweck, die Strömung des Öles durch die Hauptleitung zu steuern.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Ölreinigungsvorrichtung für Druckschmiervorrichtungen, bei denen ein Filter in bekannter @N'eise in einer Zweigleitung zu einer Öl führenden Hauptleitung angeordnet ist, und besteht darin, daß die Zweigleitung derart mit der Hauptleitung verbunden ist, daß ()1 ununterbrochen durch die beiden Leitungen strömt.
  • Dadurch, daß man in der oben beschriebenen Weise ein Filter in einer Zweigleitung anordnet, wird nicht die Gesamtölmenge (las Filter durchlaufen, sondern nur ein Teil, z. B. ein so großer Teil dieser Gesamtmenge, wie dem Druck in der Zweigleitung und dein Widerstand itii Filter entspricht. Das Öl wird aber natürlich in ziemlich hohem Grade gereinigt. Das Filter kann z. B. derart angeordnet sein, (laß die Hälfte der Ölmenge (-las Filter in einer Stunde durchströmen kann.
  • Die Geschwindigkeit, mit der das Öl verunreinigt wird, wird dann in einem gewissen Verhältnis zerr Wirkung des Filters stehen, derart, daß recht bald ein Beharrungszustand eintritt, d. 1i. der Gehalt an Verunreinigungen ini Öl steigt his zu einem gewissen Höchstbetrag, der ganz im voraus bestimmt werden kann durch geeignete Aufnahmefähigkeit des Zweigstromes. Durch Herausziehen und Priifung des Filters kann man durch Feststellen der ölenge von Verunreinigungen, die es aufgesammelt hat, sich davon überzeugen, ob irgendein oder mehrere Lager infolge U"artnlaufens oder aus anderen Gründen verschlissen sind.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. i stellt eine Vorrichtung nach {der Erfindung, an einem Verbrennungsmotor angewandt, dar, Abb.2 eine ähnliche Vorrichtung, an einer Lokoinotive angewandt.
  • In Abb. t ist t (las Kurbelgehäuse des Verbrennungsmotors und 2 dessen Z_dinder. Das Kurbelgehäuse, welches das von den 1lascliinenteilen lieral)fließün(le (-)1 aufsaninielt, steht in seinem unteren Teil durch die Rohrleitung 3 mit einer Pumpe -. in Verbindung. Von dieser wird das (il durch die Rohrleitung 5 den im "Zylinder oder anderswo liegenden Schmierstellen zugeführt. Die RohrleitUng 5 ist mit einer "Zweigleitung h versehen, in der ein Filter 7 angeordnet ist. Uni das Filter zwecks Reinigung oder Austausches herausnehmen zu können, ohne (laß eine Unterbrechung der Schmierung oder ein ()lverlust eintritt, sind in der Nebenleitung l) Absperrhäline angeordnet. Durch diese Zweigleitting läuft stets ein gewisser Teil der (die Rohrleitung 5 durchströmenden Ölmenge. 'Uni zu erreichen, daß das Öl durch die Zweigleitung und das Filter in einer genügenden Menge strömt, ist in der Leitung 5 hinter dem Punkte, wo :die Zweigleitung abgeht, etwa bei 8, zweckmäßig eine Drosselstelle angeordnet, wodurch ein Überdruck in der Zweigleitung 6 vor dem Filter 7 von solcher Größe entsteht, daß die berechnete Ölmenge das Filter durchströmt, :11b.2 zeigt die gleiche Vorrichtung, an einer Lokomotive angebracht, deren Antriebsniaschine am hinteren der beiden Wagen angeordnet ist, aus denen die Lokomotive besteht. Die Antriebsmaschine i z besteht z. B. aus einer Turbine mit Zahnradgetriebe 1a, Kurbelstangen und Kuppelstangen 1.3, die von einem Ölkasten 14 umgeben sind, der ;lurch die von dem unteren Teil des Kastens abgehende Rohrleitung 3 mit einer Pumpe d verbunden ist. Die Pumpe drückt das 01 durch die Rohrleitung 5 zu den verschiedenen Schmierstellen. Irl einer an diese Rohrleitung 5 angeschlossenen Zweigleitung 6 ist, wie oben beschrieben, ein Filter 7 angeordnet, durch das cin Teil der ()liraenge ununterbrochen striinit.
  • Mittels eines Hahnes oder einer anderen Drosselvorrichtung in der Leitung 6 oder in dem Teil der Leitung 5, der zwischen den Enden des Rohres 6 liegt, kann man während des Betriel:es den Widerstand in einer dieser Leitungen verändern und dadurch die durch das Filter strömende Ölmenge regeln. Am zweckmäßigsten wird .die Drosselstelle 8 in Leitung 5 angebracht.
  • Es können auch zwei Filter 7 parallel zu einander angeordnet werden, so daß, wenn (las eine zwecks Ausbesserung oder Überwachung herausgenommen wird, das andere trotzdem eine teilweise Reinigung des Öles herbeiführt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPPÜCI-lE: i. Ölreinigungsvorrichtung für Druckschmiervorrichtungen, bei welcher ein Filter in einer Zweigleitung zu einer (31 führenden Hauptleitung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweigleitung (6) derart mit der Hauptleitung (5) verbunden ist, :daß Öl ununterbrochen durch beide Leitungen strömt.
  2. 2. Ölreinigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hauptleitung (5) hinter dem Punkt, in der Strömungsrichtung des Öles gerechnet, wo die Zweigleitung abgeht, eine Drosselvorrichtung angeordnet ist.
DEA37739D 1922-03-24 1922-05-20 OElreinigungsvorrichtung fuer Druckschmiervorrichtungen Expired DE405281C (de)

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SE405281X 1922-03-24

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DE405281C true DE405281C (de) 1924-11-03

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DEA37739D Expired DE405281C (de) 1922-03-24 1922-05-20 OElreinigungsvorrichtung fuer Druckschmiervorrichtungen

Country Status (1)

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DE (1) DE405281C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2463459A (en) * 1945-06-07 1949-03-01 Fram Corp Lubricant flow system to filter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2463459A (en) * 1945-06-07 1949-03-01 Fram Corp Lubricant flow system to filter

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