DE626704C - Hydrodynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Stroemungskreislaeufen - Google Patents

Hydrodynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Stroemungskreislaeufen

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DE626704C
DE626704C DEV29334D DEV0029334D DE626704C DE 626704 C DE626704 C DE 626704C DE V29334 D DEV29334 D DE V29334D DE V0029334 D DEV0029334 D DE V0029334D DE 626704 C DE626704 C DE 626704C
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liquid
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flow circuits
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Expired
Application number
DEV29334D
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JM Voith GmbH
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JM Voith GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units
    • F16H41/22Gearing systems consisting of a plurality of hydrokinetic units operating alternatively, e.g. made effective or ineffective by filling or emptying or by mechanical clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. MÄRZ 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47h GRUPPE 18
V29334 zn ι 47 h
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 13. Februar 1936
Firma J. M. Voith in Heidenheim, Brenz Hydrodynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Strömungskreisläufen
Die Erfindung· bezieht sich, auf ein hydro dynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Strömungskreisläufen, bei dem jeweils einer der Kreisläufe mit Flüssigkeit gefüllt ist und die Kraftübertragung bewirkt, während zu gleicher Zeit die übrigen Kreisläufe vom Flüssigkeit entleert sind. Zum Betrieb derartigier Getriebe gehört außer den erwähnten Kreisläufen ein Flüssigkeitsbehälter, eine to Steuer- oder Rückförderpumpe, welche die im Getriebe ständig zum Behälter zurücklaufende Flüssigkeit wieder dem Getriebe zuführt, und ein Steuerventil, welches den von . der Steuerp-umpe kommenden Fliissigfceitsstrom demjenigen Kreislauf zuführt, der die Kraftübertragung vermitteln soll.
Beim Betrieb derartiger Getriebe hat es sich gezeigt, daß sidh die zu dem Behälter abströmende Flüssigkeit stets, mit Luft anreichert. Hierdurch kann eine so starke Verschiebung der vorhandenen Luftmenge aus dem Getriebe in den Behälter stattfinden, daß in ersterem ein schädlicher Unterdruck und im Behälter ein entsprechender Überdruck entsteht. Dies ist aus verschiedenen Gründen unerwünscht. Es ist z. B. bei derartigen Getrieben unvermeidlich, daß Verbündungsleitungen zwischen dem Behälter und den Flüssigkeitskreisläufen bestehen, die aus; anderen Gründen unterhalb des Flüssigkeitsäpiagels im Behälter münden müssen. Herrscht nun im Getriebe ein Unterdruck, im Behälter dagegen ein Überdruck, so wird durch solche Leitungen Flüssigkeit in diejenigen Kreisläufe zurückgedrückt, die leer sein sollen, was auf irgendwelche Weisfe Verluste verursacht. Weiter erschwert ein derartiger Überdruck im Behälter den Abfluß der vom gefüllten Kreislauf zum Behälter zurückfließenden Flüssigkeit, was gleichfalls unerwünscht ist und zu Störungen Anlaß geben kann.
Alle diese Nachteile lassen sich vermeiden, wenn man die Anordnung derart wählt, daß zwischen den Lufträumen von Getriebe und Behälter ein möglichst vollkommener Druckausgleich eintreten kann. Am einfachsten erreicht man dies dadurch, daß man die höchsten Stellen am Getriebe und am Behälter durch eine genügend weite Luftleitung miteinander verbindet. Der Erfolg dieser Maßnähme ist versuchsmäßig festgestellt worden und hat eine überraschende Verringerung der Verlustarbeit gebracht. Außerdem wurden dadurch Flüssigkeitsverluste aus dem Behälter vermieden, weil dieser nicht mehr unter Überdruck stand.
Es hat sich auch gezeigt, daß sich beim Wechsel der Füllung von einem Kreislauf zum anderen die Entlüftung des zu füllenden Kreislaufes und die Belüftung des zu entleerenden erheblich rascher und sicherer vollzieht. Zur Unterstützung dieser Vorgänge sind bei jedem Kreislauf besondere Bohrungen und Luftleitungen vorgesehen, welche einen möglichst raschen Luftaustausch zwisehen dem Kreislauf, dem Gehäuse und dem Behälter herbeiführen. Das umlaufende, im allgemeinen hygroskopische Öl bleibt bei der Anordnung nach der Erfindung von der Außenluft abgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des1 Erfmdungsgegenstandes dargestellt. Vom Getriebegehäuse 1 führen die Leitungen 2 für die Betriebsflüssigkeit mit Steuerorgan 3 zum Behälter 4. Die Lufträume vom Getriebe 1 und Behälter 4 sind außerdem durch die Rohrleitung 5 verbunden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hydrodynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Strömungskreisläufen, bei dem jeweils einer der Kreisläufe mit Flüssigkeit gefüllt ist und die Kraftübertragung bewirkt, während zu gleicher Zeit die übrigen Kreisläufe von Flüssigkeit entleert sind und bei dem ein außerhalb des Getriebes liegender Flüssigkeitsbehälter vorgesehen und mit dem Gehäuse durch Rohrleitungen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die zwischen den Lufträumen von Getriebe und Behälter einen Luftaustausch ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV29334D Hydrodynamisches Wechselgetriebe mit mehreren Stroemungskreislaeufen Expired DE626704C (de)

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