DE115207C - - Google Patents

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DE115207C
DE115207C DE1899115207D DE115207DD DE115207C DE 115207 C DE115207 C DE 115207C DE 1899115207 D DE1899115207 D DE 1899115207D DE 115207D D DE115207D D DE 115207DD DE 115207 C DE115207 C DE 115207C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/26Devices characterised by the use of fluids
    • G01P3/28Devices characterised by the use of fluids by using pumps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42 d.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, welcher dazu dient, die Umdrehungsanzahl bei Schiffsmaschinen anzuzeigen. Die Anzeigevorrichtung ist auf der Kommandobrücke angeordnet, damit der Schiffsführer sowohl über die Anzahl der Umdrehungen als auch über die Bewegungsrichtung der Maschine sich jederzeit unterrichten kann.
Das Wesentliche des Apparates besteht darin, dafs eine Flüssigkeit aus einem Sammelbehälter angesaugt und in Behälter hineingedrückt wird, worauf dann die Flüssigkeit durch nach oben zu sich erweiternde Schlitze in den Sammelbehälter zurücktritt. Die jeweilig entsprechend der Umdrehungszahl der Maschine durch eine Fördervorrichtung dem Behälter zugeführte Flüssigkeit von gröfserer oder geringerer Menge stellt in den Behältern befindliche Schwimmer auf eine gröfsere oder geringere Höhe ein, und diese Schwimmer übertragen durch geeignete Vorrichtungen den Stand des Wassers auf Scheiben, welche mit den entsprechenden Umdrehungszahlen versehen sind.
Entgegen den bereits bekannten Geschwindigkeitsmessern, welchen ein ähnliches Priricip zu Grunde liegt, besteht das Neue bei diesem Apparat darin, dafs immer eines der zwei von der Förder- oder Pumpvorrichtung fortführenden Rohre sowohl mit dem Entnahmebehälter als auch mit einem der Schwimmerbehälter verbunden ist.
Durch die eigenartige Anordnung der in die Sammelbehälter und in die Schwimmbehälter einmündenden Ventile ist der Apparat sowohl für Vorwärts- als auch für den Rückwärtsgang zu verwenden, so dafs die angewendeten Rohre sowohl als Saug- und auch als Druckrohre wirken können.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Apparat theilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine allgemeine Vorderansicht desselben.
Fig. 3 ist ein Grundrifs zu Fig. 2.
Fig. 4 ist die Seitenansicht eines bei dem Apparat zur Verwendung kommenden, von oben nach unten geschlitzten Wasserbehälters.
In dem Maschinenraum des Schiffes ist eine Wasserschraube α aufgestellt, welche zweckmäfsig mittelst einer Schnurscheibe α1 dieselbe Umdrehungsrichtung und Umdrehungszahl enthält wie die Schiffsmaschinenwelle. Die Schraube braucht nicht unbedingt dieselbe Geschwindigkeit und Drehrichtung zu haben wie die Maschinenwelle, denn es lassen sich die übrigen den Apparat vervollständigenden Theile dementsprechend einrichten, dafs auch trotz der nothwendigen Uebersetzung der Apparat gut und sicher arbeitet.
Von dem Wassergehäuse der Wasserschraube a führen zwei Rohre cd zu einem auf der Kommandobrücke aufgestellten Wasserbehälter, welcher aus dem eigentlichen Sammelbecken b und den in diesen liegenden Wassercylindern e und f besteht. Die nach oben führenden .Rohre cd verzweigen sich derart, dafs ein Rohr sowohl mit dem Sammelbecken b als auch mit einem der Cylinder e oder f in Verbindung steht. Die in der Zeichnung mit c1, c2, dl und d2 bezeichneten Zweigrohre sind an den Mündungen mit Rückschlagventilen 0 ver-
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
sehen, welche ermöglichen, dafs bei einer Saugoder Druckwirkung in den Rohren c d entweder der Wassercylinder e bezw.f oder aber das Sammelbecken b mit den Hauptrohren c d verbunden sind.
Für den Fall, dafs sich die Maschinenwelle und mit ihr die Schraube α in der in Fig. ι unten angedeuteten Richtung in Umdrehung setzt, tritt eine Saugwirkung in dem Hauptrohre c ein, welche zur Folge hat, dafs sich das Ventil des Zweigrohres c~ öffnet und das Wasser durch Vermittlung der Schraube α aus dem Sammelbecken b in das Hauptrohr d strömen kann. Da durch die Anordnung der Ventile das Wasser nicht durch das Ventil des Zweigrohresd'2 unmittelbar in das Sammelbecken b zurücktreten kann, ist dasselbe gezwungen, durch das Zweigrohr d1 und durch das vor dessen Mündung angebrachte Rückschlagventil ο in den Cylinder f hinein und durch den Austrittsschlitz i in das Sammelbecken zurückzulaufen.
Durch die Schlitzform der Austrittsöffnung i wird bezweckt, dafs das Wasser im Cylinder eine verschiedene Höhe annimmt, weil je nach der Umdrehungszahl der Wasserschraube ein mehr oder weniger starker Durchflufs des Wassers erzeugt wird, und dieses je nach seiner Druckhöhe in gröfserer oder geringerer Menge wieder durch den schlitzartigen Kanal abfliefst.
Der durch diesen ununterbrochen kreisenden Wasserstrom hervorgerufene veränderliche Wasserstand in dem Wassercylinder f wird durch einen Schwimmer /;, Zahnstange, Zahnrad mit Welle auf einen Zeiger übertragen, welcher auf einem entsprechend eingetheilten Zifferblatt Z1 die Umdrehungen der Maschinenwelle dauernd anzeigt.
Wird die Maschine zum Stillstand gebracht, so wird der Wasserstrom im Apparat unterbrochen, und das in dem Cylinder f befindliche Wasser wird bis zur unteren Kante des Austrittsschlitzes i aus ihm abfliefsen. Infolge dessen geht der Wasserstand und mit ihm der Schwimmer h bis zu dieser unteren Kante des Schlitzes i. hinunter, worauf der Zeiger sich auf Null einstellt. Durch das vor der Mündung des Zweigrohres d' befindliche Rückschlagventil, welches sich beim Stillstande der Maschine sofort schliefst, wird verhindert, dafs das Wasser aus dem Wassercylinder durch das Zweigrohr dl zurücklaufen kann.
Fängt die Maschine wieder an, sich in der vorgenannten Richtung zu drehen, so wird auch sofort der Wasserstrom erzeugt, und der Zeiger zeigt die Umdrehungszahl, sowie die Bewegungsrichtung der Maschine auf dem für diese Richtung bestimmten Zifferblatte an.
Dreht sich die Maschine im entgegengesetzten Sinne wie vorher, so tritt in dem links befindlichen Cylinder e, welcher für den Rückwärtsgang bestimmt ist, dieselbe Wirkung ein.
Das Wasser wird aus dem Sammelbecken b durch das Rohr d2 angesaugt und durch das Rohr c1 in den Wassercylinder e gedrückt, von wo es wieder durch den Schlitz i dieses Cylinders in das Sammelbecken zurückfliefst. Hier stellt sich dann der Schwimmer g auf den durch den Wasserstrom erzeugten Wasserstand ein und überträgt durch die bekannte Einrichtung die Umdrehungszahl der Maschinenwelle auf das Zifferblatt kl.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Geschwindigkeitsanzeiger für Schiffsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs von einer Fördervorrichtung (α) fortführende Rohre (c und d)'-durch gabelförmige Abzweigungen (c1, c2 bezw. d\d-J sowohl mit einem Sammelbehälter (b) als mit besonderen Behältern (e bezw. f) verbunden und die Rohre (c\ d 1J mit bei Druckwirkung und die Rohre ^c2, d'2) mit bei Saugwirkung sich öffnenden Ventilen (o) versehen sind, zum Zwecke, dafs wechselseitig je nach der Umdrehungsrichtung der Maschine die Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter (b) in den Behälter (e) oder aber in den Behälter (f) eintreten kann.
    Hierzu ι Blau Zeichnungen.
DE1899115207D 1899-10-28 1899-10-28 Expired DE115207C (de)

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DE1899115207D Expired DE115207C (de) 1899-10-28 1899-10-28

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DE (1) DE115207C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934505C (de) * 1954-06-25 1955-10-27 Kraftanlagen Ag Geraet zur UEberwachung des Umlaufs von rotierenden Koerpern niedriger Drehzahl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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