DE195074C - - Google Patents
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- DE195074C DE195074C DENDAT195074D DE195074DA DE195074C DE 195074 C DE195074 C DE 195074C DE NDAT195074 D DENDAT195074 D DE NDAT195074D DE 195074D A DE195074D A DE 195074DA DE 195074 C DE195074 C DE 195074C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
- E21F15/08—Filling-up hydraulically or pneumatically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195074 KLASSE 5d. GRUPPE
ERNST KUERTS in BERLIN.
Man ' hat zum Einbringen von Versatzmassen in die Rohrleitungen, die in die Grubenräume
führen, bereits vorgeschlagen, große ■ Vorratsräume anzuwenden, die unmittelbar
über den Rohrleitungen liegen. Die aus dem Vorratsbehälter ausfließenden Versatzmassen
hat man durch Wasserstrahlen in die Rohrleitungen zu spülen versucht, die während
des Betriebes immer in gleicher Richtung
ίο fließen. Davon abweichend, arbeitet die vorliegende
Erfindung mit Wasserstrahlen, die über das aus dem Vorratsbehälter ausfließende Gut hinwandern. Es wird durch diese Anordnung
vermieden, daß ein dauernd auf die gleiche Stelle gerichteter Strahl ein Loch in
die Masse bohrt, das sich mit Wasser füllt, so daß dann der Strahl statt auf das Versatzgut, nur auf das Wasser trifft und wirkungslos
abfließt. Solche wandernden Strahlen hat man bereits zum Abspülen des Versatzgutes von seiner natürlichen Lagerstätte
unter Führung der Strahlen von Hand angewendet.
Als einfachste Ausführungsform der Vorrichtung wendet der Erfinder einen oder mehrere
wagerechte Wasserstrahlen an, die um ,eine senkrechte Achse umlaufen. Aus dieser Anordnung ergibt sich die Notwendigkeit, das
Versatzgut rings um die Drehungsachse der Wasserstrahlen aus dem Vorratsbehälter ausfließen
zu lassen. Diese Drehungsachse muß also in der Mittellinie des Vorratsbehälters angeordnet sein, während die Versatzmassen
am Rande aus dem Vorratsbehälter ausfließen.
Um dies zu ermöglichen, ist es erforderlich, über der Umdrehungsebene der Wasserstrahlen
ein Dach anzubringen, das die die Wasserstrahlen leitenden Rohre vor dem Verschütten
schützt. ' . .
Der Raum unterhalb der sich drehenden Wasserstrahlen muß weiter vor dem Hereinbrechen
größerer, unaufgelöster Massen des Versatzgutes geschützt werden, da sonst an dieser Stelle Verstopfungen eintreten würden.
Zu diesem Zwecke dient eine diesen Raum umziehende Wand, die zweckmäßig so hoch
geführt wird, daß ihre Krone in der Böschungsfläche liegt, die die Versatzmassen
von der Kante des oben erwähnten Dache's aus bilden. Es-können dann über die Krone
dieser Wand nur die durch die Wirkung der Wasserstrahlen abgespülten Massen überfallen.
Schließlich kann es erforderlich werden, die Beimengungen der auf diese Weise losgespülten
Versarzmassen zurückzuhalten, die für die Einführung in die Rohrleitungen zu
grob sind. Zu diesem Zweck kann unterhalb · der umlaufenden Wasserstrahlen noch ein
pyramidenförmiger Rost angeordnet werden,. der durch besondere, schwächere Wasserstrahlen
bespült wird. Der Rost kann durch andere geeignete Vorrichtungen ersetzt, unter Umständen auch ganz fortgelassen werden
und bildet keinen Teil der Erfindung.
In der Zeichnung ist in dem Vorratsraum
innerhalb eines Schutzrohres die durch einen beliebigen Antrieb umgetriebene Rohrleitung
fg zentrisch angeordnet, an deren unterem
Ende zwei wagerechte Rohrstücke g i, g h
die Wasserstrahlen i I und h k führen. Die
umlaufenden Rohre sind durch das Dach d e abgedeckt, von dessen Kanten aus sich die
Böschung der Versatzmassen nach der Krone m η einer kreisförmigen Wand erstreckt.
Innerhalb dieser Wand ist der pyramidenförmige Rost α b c: angeordnet, unter dem
die Versatzleitung beginnt. Der Rost wird durch besondere, stark gedrosselte Wasserstrahlen
abgespült, die entweder aus der Rohrleitung/g· ausfließen oder für die eine besondere
Niederdruckleitung nach unten geführt ist.
Es ist hier als Beispiel die Verwendung eines Schachtes .als Mischraum gewählt. Die
Erdmassen können aber ebenso von einer hohen Brücke aus in einen auf gewachsenem
Boden stehenden Kasten gestürzt werden, auf
' dessen Grund der Rost noch über Tag liegt.
Wird als Vorratsraum ein Schacht von ge- so nügender Tiefe benutzt, dann kann das Spülwasser
in einem Rohre in das Schachttiefste geführt und sein natürlicher Druck zum Abspülen
ausgenutzt werden.
Claims (1)
- 25 Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Vermischen von Versatzgut und Spülwasser, bei der das Spülwasser in Strahlen gegen das in einem Vorratsbehälter befindliche Versatzgut gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen, aus denen die Wasserstrahlen austreten, im Innern eines Vorratsbehälters unter einem Dache (d e) um eine senkrechte Achse so beweglich angeordnet sind, daß sie über die Böschung der Versatzmassen wandern können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195074C true DE195074C (de) |
Family
ID=458159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195074D Active DE195074C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195074C (de) |
-
0
- DE DENDAT195074D patent/DE195074C/de active Active
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