DE195074C - - Google Patents

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DE195074C
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water jets
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 195074 KLASSE 5d. GRUPPE
ERNST KUERTS in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1905 ab.
Man ' hat zum Einbringen von Versatzmassen in die Rohrleitungen, die in die Grubenräume führen, bereits vorgeschlagen, große ■ Vorratsräume anzuwenden, die unmittelbar über den Rohrleitungen liegen. Die aus dem Vorratsbehälter ausfließenden Versatzmassen hat man durch Wasserstrahlen in die Rohrleitungen zu spülen versucht, die während des Betriebes immer in gleicher Richtung
ίο fließen. Davon abweichend, arbeitet die vorliegende Erfindung mit Wasserstrahlen, die über das aus dem Vorratsbehälter ausfließende Gut hinwandern. Es wird durch diese Anordnung vermieden, daß ein dauernd auf die gleiche Stelle gerichteter Strahl ein Loch in die Masse bohrt, das sich mit Wasser füllt, so daß dann der Strahl statt auf das Versatzgut, nur auf das Wasser trifft und wirkungslos abfließt. Solche wandernden Strahlen hat man bereits zum Abspülen des Versatzgutes von seiner natürlichen Lagerstätte unter Führung der Strahlen von Hand angewendet.
Als einfachste Ausführungsform der Vorrichtung wendet der Erfinder einen oder mehrere wagerechte Wasserstrahlen an, die um ,eine senkrechte Achse umlaufen. Aus dieser Anordnung ergibt sich die Notwendigkeit, das Versatzgut rings um die Drehungsachse der Wasserstrahlen aus dem Vorratsbehälter ausfließen zu lassen. Diese Drehungsachse muß also in der Mittellinie des Vorratsbehälters angeordnet sein, während die Versatzmassen am Rande aus dem Vorratsbehälter ausfließen.
Um dies zu ermöglichen, ist es erforderlich, über der Umdrehungsebene der Wasserstrahlen ein Dach anzubringen, das die die Wasserstrahlen leitenden Rohre vor dem Verschütten schützt. ' . .
Der Raum unterhalb der sich drehenden Wasserstrahlen muß weiter vor dem Hereinbrechen größerer, unaufgelöster Massen des Versatzgutes geschützt werden, da sonst an dieser Stelle Verstopfungen eintreten würden. Zu diesem Zwecke dient eine diesen Raum umziehende Wand, die zweckmäßig so hoch geführt wird, daß ihre Krone in der Böschungsfläche liegt, die die Versatzmassen von der Kante des oben erwähnten Dache's aus bilden. Es-können dann über die Krone dieser Wand nur die durch die Wirkung der Wasserstrahlen abgespülten Massen überfallen.
Schließlich kann es erforderlich werden, die Beimengungen der auf diese Weise losgespülten Versarzmassen zurückzuhalten, die für die Einführung in die Rohrleitungen zu grob sind. Zu diesem Zweck kann unterhalb · der umlaufenden Wasserstrahlen noch ein pyramidenförmiger Rost angeordnet werden,. der durch besondere, schwächere Wasserstrahlen bespült wird. Der Rost kann durch andere geeignete Vorrichtungen ersetzt, unter Umständen auch ganz fortgelassen werden und bildet keinen Teil der Erfindung.
In der Zeichnung ist in dem Vorratsraum innerhalb eines Schutzrohres die durch einen beliebigen Antrieb umgetriebene Rohrleitung fg zentrisch angeordnet, an deren unterem Ende zwei wagerechte Rohrstücke g i, g h
die Wasserstrahlen i I und h k führen. Die umlaufenden Rohre sind durch das Dach d e abgedeckt, von dessen Kanten aus sich die Böschung der Versatzmassen nach der Krone m η einer kreisförmigen Wand erstreckt. Innerhalb dieser Wand ist der pyramidenförmige Rost α b c: angeordnet, unter dem die Versatzleitung beginnt. Der Rost wird durch besondere, stark gedrosselte Wasserstrahlen abgespült, die entweder aus der Rohrleitung/g· ausfließen oder für die eine besondere Niederdruckleitung nach unten geführt ist.
Es ist hier als Beispiel die Verwendung eines Schachtes .als Mischraum gewählt. Die Erdmassen können aber ebenso von einer hohen Brücke aus in einen auf gewachsenem Boden stehenden Kasten gestürzt werden, auf
' dessen Grund der Rost noch über Tag liegt.
Wird als Vorratsraum ein Schacht von ge- so nügender Tiefe benutzt, dann kann das Spülwasser in einem Rohre in das Schachttiefste geführt und sein natürlicher Druck zum Abspülen ausgenutzt werden.

Claims (1)

  1. 25 Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Vermischen von Versatzgut und Spülwasser, bei der das Spülwasser in Strahlen gegen das in einem Vorratsbehälter befindliche Versatzgut gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen, aus denen die Wasserstrahlen austreten, im Innern eines Vorratsbehälters unter einem Dache (d e) um eine senkrechte Achse so beweglich angeordnet sind, daß sie über die Böschung der Versatzmassen wandern können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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