DE626145C - Eidotterersatz fuer die Herstellung von Leder - Google Patents
Eidotterersatz fuer die Herstellung von LederInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
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- C14C9/02—Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes using fatty or oily materials, e.g. fat liquoring
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Description
- Eidotterersatz für die Herstellung von Leder Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Eidotterersatzes für die Herstellung von Leder gemäß: dem Patent 581 765.
- Bei dem in dem Hauptpatent geschützten Eidotterersatz wird von Sterin- und lecithinreichen Ölen und Fetten ausgegangen, die mit Alkohol ausgezogen werden. Der nach dem Abdunsten des Lösungsmittels verbleibende, an Unverseifbarem angereicherte Rückstand wird in der Gare oder auch als Fettungsmittel an Stelle von Eidotter verwendet. Das so gewonnene Produkt ist aber nicht nur an Unverseifbarem, sondern auch an anderen alkohollöslichen Produkten, beispielsweise Lecithin, angereichert.
- Weitere Untersuchungen haben ergeben, daß man auch geeignete Mischungen erhält, wenn man sterinreiche Verseffungsprodukte, die durch Verseifung von Organen und Stoffen tierischer oder pflanzlicher Provenienz, wie z. B. Pferdehirn, Galle, Fischleber oder Fischrogen, ,gewonnen werden, mit Fettlösungsmitteln auszieht. Die Seife bleibt hierbei ungelöst zurück, während das gesamte Unverseifbare mit :einem je nach Ausgangsmaterial mehr oder minder erheblichen Gehalt an Steainen in Lösung geht. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels wird ein praktisch lecithinfreier Rückstand erhalten, der in Mischung mit anderen Ölen oder Fetten oder sonsitigen in der Lederindustrie üblichen Fettungsmitteln als Eidotterersatz verwendet wird.
- Jedes fette 01 besitzt von Natur aus einen geringen Gehalt an Unverseifbarem. Für die vorliegenden Zwecke genügt aber dieser nicht, es muß eine Anreicherung des Öles mit unverseifbaren Anteilen stattfinden. Im allgtmeinen hat sich eine Anreicherung auf q. 0/0 als genügend erwiesen, erforderlichenfalls kann man aber diese Anreicherung bis zum Sättigungsvermögen des betreffenden Öles durchführen.
- ES ist bereits vorgeschlagen worden, Fett nach Zusatz geringer Mengen Oxycholesterin (o, 15 kg auf i oo kg Fett) mit Magermilch zu homogenen rahmartigen Flüssigkeiten zu; verarbeiten und derartige Flüssigkeiten für verschiedene industrielle Zwecke, z. B. auch in der Gerbierei, zu verwenden. Bei diesem Verfahren handelt es sich aber in der Hauptsache nur um die Emulgierung von . Fettkörpern unter Verwendung verdünnter Eiweißlösungen, beispielsweise von Magermilch, wobei nur ,geringe Mengen von Sterinen Verwendung finden und offenbar nur die Rolle von Stabilisatorlen spielen.
- Der Fettgehalt der so gewonnenen Emulsion ist verhältnismäßig gering, da auf i co kg Fett goo 1 Magermilch verwendet werden, so daß die Emulsion bestenfalls nur einen Fettgehalt von etwa i o % aufweist. Sie ist daher auch in erster Linie als Ersatz für Milch und Rahm gedacht und. nicht als Gerbereihilfsstot im Sinne der vorliegenden- Erfindung. Das Endprodukt nach diesem be-, kannten Verfahren weist einen Steringehält von nur o, o 15 % auf.
- Beispiel. .. Sterinreiche tierische Organe, wie Pferdehirn, Galle, Fischleber oder Fischrogen, werden verseift und die Verseifungsprodukte mit Fettlösungsmitteln, z. B. Benzin, behandelt. Der nach Verdampfen des Lösungsmittels verbleibende Extraktioxrsrückstand wird in der . Wärme in kleinen Portionen in Erclnußöl oder in rohes.Olivenöl bzw. Mischungen dieser Öle mit lecithinfreien Eierölrückständen, wie sie bei der Lecithinherstellung anfallen, je nach Bedarf bis zur Sättigüng eingetragen. Geringe Abscheidungen, die gegebenenfalls nach der Abkühlung eintreten können, stören nicht, da sie beim Anwärmen; wie dies bei der späteren Verwendung üblich ist, wieder. in Lösung gehen. Für die meisten Zwecke genügt eine Anreicherung bis zu q. % der Rückstände. An Stelle von Oliven- und Erdnußöl können auch andere Öle oder Fette bzw. Mischungen von diesen sowie mit anderen in der Gerberei üblichen Fettungsmitteln Verwendung finden. Diese Gemische lassen. sich in gleicher Weise, z. B. für die Gerbung von Lammfellen, verwenden, wie dies bereits im Hauptpatent beschrieben ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Eidotterersatz für die Herstellung von Leder gern,äß dem Patent 581765, bestehend aus einer Mischung aus dem Gesamtunvers:eifbaren, das nach der Ver-Sei.£ung sterinreicher Organe und Stoffe tierischer und pflanzlicher Provenienz, Extraktion der Seifen mit Fettlösungsmitteln. und Abidunstung des Lösungsmittels gewonnen wird, und Ölen oder Fetten für sich oder in Gerneins@chaft mit anderen bekannten Lederfettungsmitteln.
- 2. Eidotterersatz gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischungen bis zu etwa q. o/o mit Unverseifbarem angereichert sind.
Priority Applications (1)
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| DEA67781D DE626145C (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Eidotterersatz fuer die Herstellung von Leder |
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| DE626145C true DE626145C (de) | 1936-02-15 |
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|---|---|---|---|
| DEA67781D Expired DE626145C (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Eidotterersatz fuer die Herstellung von Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626145C (de) |
-
1932
- 1932-11-23 DE DEA67781D patent/DE626145C/de not_active Expired
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