DE62033C - Pneumatisches Sandformverfahren - Google Patents

Pneumatisches Sandformverfahren

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Publication number
DE62033C
DE62033C DENDAT62033D DE62033DA DE62033C DE 62033 C DE62033 C DE 62033C DE NDAT62033 D DENDAT62033 D DE NDAT62033D DE 62033D A DE62033D A DE 62033DA DE 62033 C DE62033 C DE 62033C
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DE
Germany
Prior art keywords
sand
stylus
molding process
lever
sand molding
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62033D
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English (en)
Original Assignee
R. RICHTER in Gablonz a. N
Publication of DE62033C publication Critical patent/DE62033C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Das Wesen des vorliegenden Verfahrens zur Herstellung von Formen im Sand besteht darin, die in dem Sand einer bestimmten Form entsprechenden Vertiefungen dadurch zu erzeugen, dafs man mittelst Luftabsaugung den Sand dort entfernt, wo sich die Formvertiefungen bilden sollen.
Die Einrichtung zur Erreichung dieses Zweckes besteht im wesentlichen aus einem Luftsauger a, dem sich ein Sandfangkasten b anschliefst. In diesen führt ein Röhr c, dessen anderes nach unten umgebogenes Ende einen Hohlgriffel d trägt, welcher ganz oder theilweise diejenige Form hat, die der zu giefsende Maschinenteil erhalten soll. Durch einen geeigneten Bewegungsmechanismus wird der Hohlgriffel dort in den Sand hineingeschoben, wo für die Form eine Vertiefung entstehen soll, und dabei wird durch den Luftsauger a die vom Griffel herausgeschnittene1 Sandmasse durch das Rohr c in den Sandfangkaslen b hineingesaugt. Nach einer solchen Thätigkeit wird der Griffel wieder aus dem Sand herausgehoben und immer wieder von neuem in die für die Form vom Sand zu befreienden Stellen des Sandkörpers eingeführt, bis die gewünschte Form für einen Maschinenteil im Sand hergestellt ist.
Die maschinellen Einrichtungen für die Bewegungen des Griffels gegen den Formsandkörper einerseits und diejenigen des letzteren gegen den Griffel andererseits 'müssen naturgemä'fs den jeweiligen Verhältnissen angepafst werden. Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsart einer solchen Einrichtung.
Durch Riementrieb wird eine Scheibe e in der angedeuteten Pfeilrichtung umgetrieben und hierbei bewegt sich ein excentrisch zur Drehachse auf der Scheibe sitzendes Vollprisma f in einem Schlitz des Hohlprismas g. An letzterem sitzt einte Stange h, die, in Führungen gehalten, nur senkrecht auf- und abbewegbar ist, so dafs also die Rotationsbewegung des Vollprismas f in eine geradlinige Auf- und Abbewegung des HohlpriSmas g und der Stange h sich umsetzt. An die Stange h ist bei I1 eine zweite Stange i angehängt und diese trägt das umgebogene, mit dem Griffel d versehene Ende des Saugrohres c.
Unter dem Griffel befindet sich der sowohl drehbare, als auch geradlinig verschiebbare, mit Sand gefüllte Formkasten k, welcher also durch seine örtliche Verschiebbarkeit derartig zum Griffel eingestellt werden kann, dafs dieser die verschiedensten Formen aus dem Sand heraus- . zuschneiden im Stande ist.
Während der Griffel durch Umdrehung der Scheibe e abwechselnd in den Sand eingeführt und wieder aus ihm herausgehoben wird, um beispielsweise im Sand die Formen für die Zähne eines Stirnrades 'herzustellen, drückt jedesmal kurz vor dem Griffelanheben das eine Ende I1 des auf der Scheibe e befindlichen erhabenen Halbkreises / gegen die Nase eines Hebels m; dieser wird veranlafst, etwas um seinen Drehpunkt Wi1 zu schwingen und mit seinem unteren umgebogenen Ende die Stange i und den Griffel d gleichfalls ein wenig zur Seite zu schwingen, damit der Griffel beim Hochgehen etwas von der den Zahnumrifs
bildenden Schnittfläche im Sand abgezogen wird und somit diese scharf begrenzt bleibt. Eine Feder η drückt die Stange i, den Griffel d und den Hebel m wieder in die Ursprungslage zurück, sobald der Griffel seine höchste Stellung erreicht und das Bogenstück I die Hebelnase wieder verlassen hat.
Wenn die Länge der Zahnform durch einen Griffelhub nicht erreicht worden ist, so mufs der vorbeschriebene Mechanismus nach diesem Hub etwas zum Formkasten verschoben werden. Hierzu dient eine am Hohlprisma g sitzende Klinkenstange ο, welche jedesmal, wenn der Griffel aus dem Sand herausgehoben wird, das Klinkenrad ρ und durch die Uebersetzungsräder q und r die Leitspindel s ein wenig verdreht. Auf letzterer sitzt der den ganzen Mechanismus tragende Support t, durch dessen geringen Vorschub also die genannte Griffelverschiebung erfolgt.
Ist die Zahnformlänge erreicht worden, so mufs die Supportverrückung aufhören. Dies besorgt ein nicht mit dem Support fortbewegter Riegel w, welcher ein Gewicht V1 des Gewichfshebels ν untergreift und hiermit den " am Support drehbar gelagerten Hebel in Schwebe erhält. Bewegt sich nun der Support vom Riegel u fort, so verliert das Hebelgewicht dann die Riegelstütze, wenn die Zahnlänge geformt ist, und veranlafst den schiefwinklig aufgehängten Hebel v, sich vertical einzustellen. Hierbei hebt das andere, den Klinkenhebel ο unterfassende Hebelende diesen von dem Klinkenrad ρ ab, und eine Supportbewegung kann nicht mehr erfolgen.
Um einen leichten und ruhigen Maschinengang zu erhalten, ist ein Ausgleichhebel w angebracht worden.
Fig. 2 und 3 veranschaulichen einen Griffel zur Herstellung der Sandform eines Stirnradzahnes. Für andere Formen haben die zu benutzenden Griffel andere Gestaltungen. Mit dem unteren Rohrende werden sie lösbar zweckmäfsig durch Verschraubung verbunden.
In der Luftrohrleitung können Ventile eingeschaltet sein, um' mit diesen die Stärke des absaugenden Luftstromes je nach Bedarf regeln zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Ein Verfahren zur Herstellung von !Sandformen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Hohlgriffel, welcher theilweise oder ganz die Form des zu giefsenden Maschinentheiles hat, in den Sand hinein bewegt wird, wobei die vom Griffel aus dem Sandkörper herausgeschnittene Sandmasse durch einen Luftsauger, welcher durch ein Rohr mit dem Griffel verbunden ist, abgesaugt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62033D Pneumatisches Sandformverfahren Expired - Lifetime DE62033C (de)

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