DE60225C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stirnrädern aus schmiedbarem Metall - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stirnrädern aus schmiedbarem Metall

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DE60225C
DE60225C DENDAT60225D DE60225DA DE60225C DE 60225 C DE60225 C DE 60225C DE NDAT60225 D DENDAT60225 D DE NDAT60225D DE 60225D A DE60225D A DE 60225DA DE 60225 C DE60225 C DE 60225C
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DE
Germany
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wheels
disc
wheel
axis
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DENDAT60225D
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English (en)
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E. SlEBEL in Cronenfeld-Hahnerberg bei Elberfeld
Publication of DE60225C publication Critical patent/DE60225C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H5/00Making gear wheels, racks, spline shafts or worms
    • B21H5/02Making gear wheels, racks, spline shafts or worms with cylindrical outline, e.g. by means of die rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
I Π"' 4y- I KLASSE ^$&i? Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1891 ab.
In beiliegender Zeichnung dienen die Fig. 1 und 2 zur Erklärung der Maschine und die Fig. 3 und 4, 5 und 6 erläutern schematisch das Verfahren, wie aus einer Rohscheibe von Metall im glühenden Zustande, der Schweifshitze nahe, ein Stirnrad hergestellt werden soll.
Verfahren". Um die Formänderung am Umfange der im Gesenk vorgeschmiedeten Scheiber0 (in Fig. 3, 4, 5 und 6 im Durchschnitt ■ dargestellt) zu bewerkstelligen, soll die selbe zwischen zwei Stirnrädern r1 und r2, welche als Schablonenräder zu betrachten sind,· sich drehen und durch allmäliges Zusammenziehen der Räderachsen zum mitlaufenden Zahnrad werden, indem die Zähne der , beiden Räder r1 und r2 während· ihrer Eingriffsdauer die glühende weiche Masse zwischen sich zu Zähnen formen, welche als Umrifs die Hüllcurve der Schablonenzähne annehmen. Diese Art der Zahnbildung wird als das Wesentliche des Verfahrens und mithin als die Grundlage für eine zu construirende Maschine betrachtet, bemerkend, dafs bei der nachfolgend beschriebenen Maschine aufserdem Vorkehrungen getroffen sind, um das seitliche Ausweichen des Materials zu verhindern und das sonst erforderliche nachträgliche Bearbeiten entbehrlich zu machen.
Die Maschine zur. Durchführung des angegebenen Verfahrens ist in Fig. 2 in der Oberansicht dargestellt. Der Boden a des Gestelles und zwei damit verbundene Seitenwände b und b1 dienen zur Aufnahme der erforderlichen arbeitenden Theile, von welchen die vorhin erwähnten Räder und Scheibe mit denselben Buchstaben r1 r2 r° und deren Achsen als C1C2C0 eingeführt sind. In der Verticalansicht, Fig. 1, ist die Seitenwand b weggelassen, um die innere Einrichtung hervortreten zu lassen.
Auf der Achse c1 sitzt nun ferner das Triebrad d1, auf der Achse c2 das Triebrad d2 und auf der Achse c° das Triebrad d° und die Antriebsscheibe e. Diese Achse c° ist zweitheilig; der Theil mit der Antriebsscheibe ist in der Gestellwand b gelagert, hat aber in der Wirklichkeit noch ein zweites Lager aufserhalb des Gestelles, welches in der Zeichnung nicht weiter dargestellt ist. Im Innern des Gestelles endigt die Achse mit einer Scheibe f. Der zweite Theil der Achse c°, in der gegenüberliegenden Gestellwand b ! lagernd, hat ebenfalls eines zweites, nicht dargestelltes Lager aufserhalb des Gestelles und läuft in eine Scheibe/1 aus, welche der vorigen Scheibe gegenübersteht. Zwischen beide wird nun die zu zahnende Scheibe eingeklemmt, und zwar durch einen durch die Feder g angedeuteten Druck auf die Achse der Klemmscheibe f1. Man mufs darauf bedacht sein, dafs das heifse Rad möglichst rasch in die Maschine eingeführt werden kann, und zu diesem Zwecke ist der Achsentheil mit der Scheibe/1 zurückziehbar, wie in Fig. 3 sichtbar. · Nach dem Einsetzen der Scheibe drückt die Feder sofort die Klemmscheibe an, wie Fig. 4 zeigt, und um die beiden Achsentheile recht sicher in eine Richtung zu bringen, ist die Klemmscheibe f1 auf dem Achsendorn/2 verschiebbar, so dafs im eingerückten Zustande der Klemmscheibe dieser
Lagerexemplar
Dorn in eine Bohrung im Centrum des vorderen Achsentheiles sich eingeschoben hat, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Die Schablonenradachse c1 ist in einem Schlitz der Seitenwand b seitlich verschiebbar, um das Rad, wie oben erklärt, an die Scheibe r° bei der Arbeit andrücken zu können. Die Lagerung der Achse geschieht in den Augen zweier Hebel h und h1, in gleicher Weise auch die Lagerung der Achse c2 des zweiten Schablonenrades r2 in den Augen der Hebel /t2 und h3. Die Hebel sind am unteren Ende um Zapfen drehbar, welche im Boden a befestigt sind, und oben sind sie verschraubt· mit den Zugstangenpaaren i i' und z'2 z'3, welche durch die Scheibenkurbeln z4 und z5 gezogen werden können, indem diese durch den mit den beiden Kurbeln aus einem Stück bestehenden Gabelhebel z'6 um Zapfen in den Gestellwänden ein wenig drehbar sind, so viel wie die Schablonenräder zu ihrer Seitenbewegung erfordern.
Um bei der Zahnung das seitliche. Ausweichen des Materials zu vermeiden, dienen (Fig. 3 und 4) die an der Eingriffsstelle des Rades r1 tangential mitlaufenden Walzen w und w1, sowie die radial ausstreckenden Walzen w2 und w3. Da jede Walze eines Paares vollständig auf gleiche Weise getrieben wird, so genügt die Beschreibung des Betriebes von w und w2.
In Fig. ι und 2 ist w in der Höhe der Eingriffsstelle von r' im Ständer k drehbar gelagert und der Ständer um einen Zapfen k x am Gestellboden beweglich. Eine starke Spiralfeder k2 zwischen Ständer und Gestellwand drückt die Walze fest an das Rad r1 und hält die Scheibe r° auf dessen Dicke.
Die radial streckende Walze w2 dreht sich mit ihrer Achse in der verticalen Büchse des Lagers Z, welches in der Gestell wand so verschraubt ist, dafs die Walze w"1 das Rad r2 an seiner Eingriffsstelle berührt. Das unten auf der Achse befestigte konische Rad Z1 wird getrieben von dem zweiten Rade Z2, welches sich mit seiner horizontalen Achse in einer Büchse des Lagers / dreht. Durch das Räderpaar/3Z* und durch die Riemscheibe Z5 auf der Achse des letzten Rades Z* wird der ganze Walzenmechanismus in der Pfeilrichtung in Betrieb gesetzt.
Bei Herstellung von Rädern mit niedrigen Zähnen genügt die' in Fig. 5 und 6 dargestellte Armirung der Schablonenräder mit Seitenscheiben, welche über die Kopf kreise noch genügend weit hinausragen, so dafs die Walzen wn>ln>2n>3 dann entbehrlich werden. In Fig. 5 ist die Scheibe r° mit einem Rade im Anfangszustande, in Fig. 6 im Endzustande der Bearbeitung dargestellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Stirnrad aus einer Scheibe von schmiedbarem Metall im glühendheifsen Zustande zu formen, indem man diese mit zwei diametral zu ihr gegenüberstehenden Schablonenrädern rotiren läfst, welche im Anfange der Bearbeitung die Scheibe berühren und dann allmälig zusammengezogen werden, bis deren Zähne, ihrer Hüllcurve entsprechend, volle Zahnlücken in der Scheibe hervorgebracht haben.
  2. 2. Zur Ausführung dieses Verfahrens der dargestellte Apparat, an welchem auf den Achsen der beiden Schablonenräder (r1 und r2) und der zu zahnenden Scheibe (r°) die in einander greifenden Triebräder dl d° d2 die erforderliche Drehung und die Zugstangenpaare (H1 und Z2Z3J mit den Kurbeln (il und z-5j durch Hebeldruck das Zusammenziehen der beiden Schablonenräder bewirken; an welchem ferner zum Beihalten des während der Zahnbildung seitlich ausweichenden Theiles der weichen Scheibenmasse das eine Schablonenrad (rl) an der arbeitenden Eingriffsstelle zwischen den tangential mitlaufenden Walzen (w und W1J, das andere Schablonenrad (r2) zwischen den radial ausstreckenden Walzen (w2 und JP3J sich drehen, oder an welchem statt dessen die Schablonenräder mit je zwei anliegenden Seitenscheiben ausgerüstet sind, zwischen welchen die zu zahnende Scheibe am seitlichen Ausweichen verhindert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60225D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stirnrädern aus schmiedbarem Metall Expired - Lifetime DE60225C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884944C (de) * 1950-06-21 1953-07-30 Henschel & Sohn G M B H Vorrichtung zum Warmwalzen von Zahnraedern
DE1030806B (de) * 1955-03-31 1958-05-29 Masao Naruse Einrichtung zum Walzen von Stirn- oder Kegelraedern
EP3323527A1 (de) * 2016-10-14 2018-05-23 Technische Universität Dortmund Verfahren und vorrichtung zur verdickung des randes eines blechkörpers

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