DE219772C - - Google Patents

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DE219772C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/06Moulding machines using stripping plates; Stripping plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219772 -'■ KLASSE 315. GRUPPE
FRITZ JAENISCH in REUTLINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1909 ab.
Bei den zurzeit gebräuchlichen Formmaschinen für röhrenartige (Rotations-) Körper erfolgt das Formen entweder durch Verwendung eines halben Modells, das um i8o° gedreht wird, um abheben zu können, oder mittels Durchzugmaschinen, bei denen das in liegender Stellung befindliche Rohr- ο. dgl. Modell senkrecht durchgezogen wird.
Die Erfindung betrifft eine Maschine, bei
ίο der das Modell in einem Langschlitz genau geführt und die Bewegung durch eine Kurbel mit Hebel bewirkt wird, und vereinigt in sich die Vorteile jener beiden Maßnahmen, die bisher nur einzeln angewendet werden konnten, wobei die eine die andere ausschloß.
Die neue Formmaschine ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung nach Zusammensetzung und Arbeitsweise veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Formmaschine nach Linie A-B der Fig. 2',
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine,
Fig. 3 ein Grundriß zu Fig. 2 und
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise.
In der dargestellten Ausführung ist in dem Maschinengestell α in dessen senkrecht verlaufendem Schlitz b (Fig. 4) der Zapfen c gelagert. In der Zeichnung ist der Zapfen c in seiner höchsten Stellung in dem Schlitz b dargestellt, wobei er oben an dem Lagerdeckel d anliegt. Mit seinem mit Gewinde versehenen Teil ist der Zapfen c in das Rohrmodell e eingeschraubt, während anderseits auf ihn die Kurbel/" aufgekeilt ist. In diese ist der Führungszapfen g eingeschraubt, dessen vorstehender Teil mit einem Schleifring h umkleidet ist. Der mit dem Schleifring versehene Zapfen g gleitet in einem Führungsschlitz der an das Maschinengestell α angeschraubten Platte i. Der Führungsschlitz besteht aus einem zur Mittelachse des Zapfens c in seiner in der Zeichnung dargestellten Höchstlage konzentrischen Kreisbogenstück k und einem an dieses anschließenden, beispielsweise wagerecht verlaufenden Langlochschlitz I.
Die Kurbel f ist mit einem Handhebel m versehen, der in der in Fig. 2 dargestellten Lage durch den Sperrstift η festgestellt werden kann, indem man diesen Stift durch den Handhebel m hindurch in eine an dieser Stelle befindliche Aussparung des Maschinengestells a einführt. Durch die Feststellung der Kurbel f mittels des Stiftes η und des sich in seiner äußersten Rechtslage befindlichen Zapfens g wird der Zapfen c in seiner aus der Zeichnung ersichtlichen Höchstlage gehalten, in der er an dem Lagerdeckel d anliegt.
Die Handhabung der neuen Formmaschine ist die folgende:
Nachdem man aus dem Handhebel m der in der soeben geschilderten Weise gelagerten Kurbel f den Sperrstift η herausgezogen hat, bewegt man den Handhebel m in der in Fig. 4 durch den Pfeil 1 gekennzeichneten Weise, wobei der Zapfen g in dem kreisbogenförmigen Stück k des Schlitzes der Platte i geführt wird und der Lagerdeckel d das Widerlager für den Zapfen c bildet. Da der Schlitz k konzentrisch zu der Achse 0 (Fig. 4) liegt, ergibt sich
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für das Modell eine Drehbewegung tun den Zentriwinkel 4-0-5, bis der Zapfen g am Punkt 5 des Schlitzes angekommen ist. Auf diesem beliebig lang zu wählenden Weg 4-5 erfolgt das Glätten der Form durch die Drehung des Modellkörpers.
Bei weiterer Bewegung des Hebels m in der Richtung des Pfeiles 1 ergibt sich die zweite Bewegung, das Durchziehen oder Versenken des Modells. Während sich nämlich der Zapfen g in dem Schlitzteil I von dem Punkte 5 bis zur Endlage 6 bewegt, sinkt der Zapfen c in dem Schlitz b in seine unterste Lage.
Für die Ausbildung des Schlitzstückes I ist maßgebend, daß die Entfernung 0-5 = ox-6 ist, während im übrigen die Neigung des Schlitzes I zur Wagerechten je nach den vorliegenden Verhältnissen gewählt wird, wobei nur Bedingung ist, daß die Abstände der einzelnen Punkte des Schlitzes I von 0 . in der Pfeilrichtung 3 ständig wachsen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Durchziehformmaschine für die Herstellung von Rohr- u. dgl. Formen in liegender Stellung, bei der das Modell senkrecht durchgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der das Modell (e) tragende Zapfen (c) in einem aufrechten Schlitz (h) und eine . an ihm sitzende Kurbel (f) in einem anderen Schlitz (k, I) geführt wird, der aus einem zur Mittelachse des Zapfens (c) in seiner Höchstlage konzentrischen und aus einem daran anschließenden flacheren Stück besteht, so daß das Modell erst eine Drehbewegung und dann eine Senkbewegung ausführt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Modell in seiner Ruhestellung durch einen in die Kurbel (f) oder deren Verlängerung eingesteckten Sperrstift (n) festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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