DE280402C - - Google Patents

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DE280402C
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rail
foot bearing
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bobbin
bearing rail
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DENDAT280402D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
    • D01H9/046Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines for flyer type machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 280402 KLASSE 76c·. GRUPPE
Firma WILH. HAMPE jun. in HELMSTEDT.
mit unverrückbar gelagerten Spindeln.
Zusatz zum Patent 271238.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1914 ab. Längste Dauer: 26. Februar 1928.
Nach dem Hauptpatent 271238 besteht eine Spulenauswechselvorrichtung für Flügel-Spinn-, -Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit unverrückbar gelagerten Spindeln aus zwei oder mehr gemeinsam zu bewegenden Trägkörpern, die die Spindelfußlagerschine sowie die Spulenstifte tragen und in wagerechter und senkrechter Richtung derart verschiebbar oder schwenkbar gelagert sind, daß durch diese Tragkörper die Spulenstifte (oder deren Ersatzglieder) gleichachsig zu den Flügelspindeln gestellt werden können. Gemäß der Erfindung wird die umständliche senkrechte Verschiebung der Tragkörper, die zur Beseitigung der Fußlagerschiene erforderlich ist, entbehrlich gemacht, indem die Fußlagerschiene an sich senkrecht verschiebbar an den in der Höhe unverschiebbaren Tragkörpern angeordnet ist und diese selbst so tief gelagert werden, daß ausschließlich durch ihre wagerechte Verschiebung oder Schwenkung um eine unverrückbare wagerechte Achse die Spulenträger (Stifte, Glocken) gleichachsig zu den Flügelspindeln gestellt werden können.
Durch eine solche Anordnung wird der Bau und die Handhabung der Spulenauswechsel· Vorrichtung wesentlich vereinfacht. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die neue Vorrichtung besonders gut beim Umbauen alter Spinnmaschinen geeignet ist. .
Eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen in Fig. ι im Aufriß (Stirnansicht) und in Fig. 2 im Teilgrundriß dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen im Aufriß an einem einzelnen Teil eine Abänderung in zwei verschiedenen Lagen, während die Fig. 5 bis 7 die drei Hauptarbeitsstellungen der Vorrichtung nach Fig. 1 andeuten.
An festen Gestellteilen 1, von denen man in Fig. ι nur einen sieht, ist vermittels eines Auges 2 eine wagerechte Führungsstange 3 gelagert, an der eine Brücke 4 schieberartig gleitet. Diese Brücke bildet den Tragkörper für die Spulenstifte 8 und 9, die in zwei gegeneinander unverrückbaren Reihen auf einer von sämtlichen Brücken 4 getragenen Schiene 7 befestigt sind. Durch Verschieben der Brücken 4 an ihren Führungen 3 können die Spulenstifte 8 und 9 gleichachsig zu den bekannten Flügelspindein 18 gestellt werden (Fig. 6 und 7), um die Spulen auszuwechseln. Zu diesem Verschieben der Tragkörper 4 dient in der gezeichneten Ausführung eine am Maschinengestell gelagerte Welle 14, die mit so viel Zahnrädern 13 besetzt ist, wie Brücken vorhanden sind. Jedes Zahnrad 13 greift in eine Zahnstange 4' einer Brücke ein. Die Drehung der Welle 14 kann mittels Handkurbel oder sonstwie bewirkt werden. '
An den Tragkörpern (Brücken) 4 sind senkrechte Hülsen 5 befestigt, in denen mit Zahnungen versehene Schäfte 6 geführt werden. Auf diese Schäfte legt sich die über der Spindelfußlagerschiene 34 angeordnete Spulenschiene 30, die durch Verschieben der Schäfte 6 in ihren Hülsen 5 gehoben und gesenkt werden kann (Fig. 5). Hierzu dient in der gezeichneten Ausführung eine an den Brücken 4 gelagerte, mittels Herzexzenter, Ketten und Führungs-

Claims (3)

rollen ο. dgl. zu drehende Welle ii, auf der für jeden Schaft 6 ein in seine Zahnung eingreifendes Zahnrad 12 befestigt ist. Die Fußlagerschiene 34 ist, wie Fig. 2 zeigt, mit Unterbrechungen 34' versehen, in die beim Verschieben der Tragkörper 4 nach rechts das Maschinengestell eintreten kann. Die gleichen Unterbrechungen oder Aussparungen muß auch die Spulenschiene 30 aufweisen. Die Fußlagerschiene 34 kann fest auf den Hülsen 5 befestigt sein, wenn frei schwebende, d. h. fußlagerlose Spindeln verwendet werden. In diesem Falle dient die Schiene 34 nur zum Aufheben der Spulenschienenhülsen 31, die die Spulenflansche freilegen. An Stelle der wagerecht verschiebbaren Tragkörper-4 können auch nach Art der Tragkörper des Hauptpatentes schwenkbare, und zwar um eine unverrückbare Achse schwenkbare, Körper treten, an denen in sonst gleicher Weise die Fußlagerschiene 34 senkrecht verschiebbar ist. An dem Maschinengestelle 1 sind außerdem noch vermittels Zahntrieben 16 und 28 senkrecht verschiebbare Schlitten 25 angeordnet, die eine Welle 27 tragen. Auf dieser sind Arme 29 befestigt, die in an sich bekannter Weise zum Festhalten der vollen und zum Heraufholen der leeren Spulen dienen. Der die Arme 29 tragende Schlitten 25 ist so gestaltet, daß die Arme 29 niemals in den von den Flügeln 18 bestrichenen Raum hineinzugreifen brauchen. Demzufolge ist ein Ausrichten der Flügel 18 vor der Spulenauswechselung nicht nötig. Die heb- und senkbare Spuleiischiene 30 gewährleistet ein derartig sanftes Herablassen der vollen Spulen, daß die Fäden sich nur um den untersten Teil der Flügelspindeln schlingen können. Die die Spulen während des Betriebes unausgesetzt hebende und senkende Spulenschine 30, die über der Fußlagerschiene 34 liegt, trägt für jede Spindel 18 eine Hülse 31, die sich beim Herablassen der Schiene 30 auf die Fußlagerschiene 34 in der ersteren nach oben verschiebt und dadurch die Spule von dem Reibungsbelag 32 der Schiene 30 so weit abhebt, daß der Arm 29 bequem unter den Spulenflansch fassen kann. Bei der neuen Vorrichtung ist also zum Auswechseln der Spulen nichts weiter nötig, als ein ausschließlich senkrechtes Verschieben der Fußlagerschiene 34 mit der zuvor auf sie herabgelassenen Spulenschiene 30 und eine ausschließlich wagerechte Verschiebung oder Verschwenkung der verhältnismäßig schweren Spulenstiftschiene 7 mit den gesenkten Schienen 30 und 34. In den Fig. 3 und 4 ist eine Einrichtung dargestellt, die der Fußlagerschiene 34 eine genaue Führung gibt. Danach wird die Fußlagerschiene 34 durch Federn 40 in ihre Arbeitslage gedrückt (Fig. 3), die so stark bemessen sind, daß sie gerade das Gewicht der Schiene 34 überwinden, dagegen nachgeben, wenn die Spulenschiene 30 auf die erstere, 34, gesenkt wird (Fig. 4). Die Einrichtung ist so gedacht, daß mit den Tragkörpern (Brücken) 4 Böcke 35 verbunden sind, in denen Schäfte 39 senkrecht verschiebbar gelagert sind. Auf diese Schäfte gesteckte Federn 40 greifen unter Bunde 41 und drücken dadurch die Schäfte 39 mit der Fußlagerschiene nach oben, und zwar so weit, daß die Spindeln 18 ordnungsmäßig in die Fußlager 42 eingreifen (Fig. 3). Zum Abschneiden der Fäden beim Spulenwechsel dient eine an sich bekannte Abschneidvorrichtung 38 (Fig. 3). P Λ T E N T - A N S P R ti C H E:
1. Spulenauswechselvorrichtung für Flügel-Spinn-, -Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit unverrückbar gelagerten Spindeln und gleichachsig zu diesen Spindeln einstellbaren Spulenträgern nach Patent 271238, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenschiene (30) oder die Fußlagerschiene (34) oder beide für sich senkrecht verschiebbar in den in der Höhe unverschiebbaren Tragkörpern (4) gelagert sind und diese selbst so tief angeordnet sind, daß, abgesehen von dem Senken der Spulenschiene (30) allein oder zusammen mit der Fußlagerschiene (34), ausschließlich durch Verschieben der Tragkörper (4) in wagerechter Richtung oder Schwenken um eine unverrückbare wagerechte Achse die Spulenstifte (8, 9) o. dgl. gleichachsig zu den Flügelspindeln (18) gestellt werden können.
2. Spulenauswechselvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußlagerschiene (34) und Spulenschiene (30), die seitwärts mitbewegt werden, mit Unterbrechungen oder Aussparungen (34') versehen sind, in die beim Einschwenken der Spulenstifte (8, 9) das Maschinengestell (1) eintreten kann.
3. Spulenauswechselvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußlagerschiene (34) derart nachgiebig gegen die Tragkörper (4) abgestützt ist (Federn 40), daß sie sich unter der Gewichtswirkung der auf sie herabgelassenen Spulenschiene (30) selbsttätig senkt und beim Anheben der Spulenschiene (30) ebenfalls selbsttätig wieder hebt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280402D 1914-01-27 Active DE280402C (de)

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