DE620207C - Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung - Google Patents
Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der ZulaufleitungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
M
129433
Gegenüber dem Schwimmerventil zum Hauptpatent 581 384 besteht das Neue der
Erfindung darin, daß die maximale Wasserstandshöhe nicht von einem zufälligen Versagen
des Schließens der besonderen Absperrvorrichtung in der Zulaufleitung beeinflußt
wird.
Zur Vermeidung dieses Übelständes wird beim Überschreiten des normalen Wasser-Standes
nicht die Auslösung einer mechanischen Kuppelung, sondern die Schmelzwirkung einer wasserlöslichen Substanz zum
Schließen der Absperrvorrichtung herangezogen.
Die stark wasserlösliche Substanz wird gegen ungewollte Schmelzwirkung durch eine
Schutzhülle gesichert, so -daß dieselbe in feuchter Luft nicht an Festigkeit verliert, ehe
sie mit dem Wasserspiegel der Flüssigkeit in Berührung kommt. Der Eintritt des gewollten
Vorganges wird hierdurch vollständig beherrscht. Nach der Berührung der Schmelzsicherung
mit dem Wasserspiegel wird' die Lösungsgeschwindigkeit der wasserlöslichen
2S Substanz dadurch beschleunigt, daß der luftverdünnte
Raum in der Schmelzpatrone das . Wasser schnell ansaugt. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist ein Membranabsperrventil gezeigt, welches ebenfalls wie in
dem Hauptpatent durch einen Absperrhahn ersetzt werden kann, um die beabsichtigte
Wirkung zu erreichen.
Das Ausführungsbeispiel zeigt:
Abb. ι Aufriß des geöffneten Ventils b
Das Ausführungsbeispiel zeigt:
Abb. ι Aufriß des geöffneten Ventils b
und c.
2. Grundriß.
3. Aufriß des geschlossenen Ventils δ undc.
4. Senkrechter Schnitt durch die Schmelzpatrone und Halter.
5. Senkrechter Schnitt durch die Schmelzpatrone undHalterbei geschlossenem Ventil a.
Wie bei der ersten Ausführungsform des
Hauptpatentes ist das Schwimmerventilgehäuse b mit ^dem Absperrventilgehäuse e
(c) vereinigt. 'Sehwimmerventilhebel a mit
Schwimmerglocke e wie bekannt.
Die Schmelzpatrone g (Abb. 4 und 5) besteht aus einer äußeren elastischen, wasserunlöslichen
Hülle — Gummi —, die Füllung aus starrer, wasserlöslicher Substanz — GeIatine
—. Hierdurch wird die elastische Hülle versteift und kann entsprechend gebraucht
werden, ohne Verformung der Schmelzpatrone. Die äußere Hülle enthält unten eine kleine Öffnung, welche nur durch Gelatine
geschlossen ist. Der innere Teil der Patrone ist luftverdünnt oder gasgefüllt, so daß beim
genügenden Einweichen der unteren kleinen Öffnung der Patrone, in Wasser eingetaucht,
der äußere Luftdruck das Wasser in den
Hohlraum der Patrone hineindrückt und die innere Hülle aufweicht, wodurch die Schmelzpatrone
ganz elastisch wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei dichtem Ventil b ist das Absperrventil c offen, der Gewichtshebel d ruht in dem oberen Ende h, hierbei sitzt der Stempel I auf der Schmelzpatrone g (Abb. ι und 4). In Abb. 2 ist zu ersehen, daß beide Hebel a und d sich in ihrer Wirksamkeit nicht hinderlich sind. Abb. 3 zeigt das Schwimmerventil b geschlossen, hierbei ist das Wasser vom normalen Wasserstand zum höchsten Wasserstand J gestiegen. Das gestiegene
Bei dichtem Ventil b ist das Absperrventil c offen, der Gewichtshebel d ruht in dem oberen Ende h, hierbei sitzt der Stempel I auf der Schmelzpatrone g (Abb. ι und 4). In Abb. 2 ist zu ersehen, daß beide Hebel a und d sich in ihrer Wirksamkeit nicht hinderlich sind. Abb. 3 zeigt das Schwimmerventil b geschlossen, hierbei ist das Wasser vom normalen Wasserstand zum höchsten Wasserstand J gestiegen. Das gestiegene
«5 Wasser ist bis zur Schmelzpatrone gelangt und bringt die wasserlösliche Substanz in
kurzer Zeit zum "Schmelzen. Der Gewichtshebel d muß jetzt durch sein Eigengewicht
folgen und schließt durch den Druck das
so Membran-Absperrventil f.
Die Zusammensetzung der Schmelzpatrone ist folgende:
Die hohlzylinderförmige Patrone hat eine
äußere elastische Schutzhülle aus wasserbeständigem Material, die unten eine kleine
Öffnung hat. Der innere Teil dieser Schutzhülle wird mit einer entsprechend starken
wasserlöslichen Substanz ausgekleidet. Diese Auskleidung erteilt der elastischen Schutzhülle
sowie der Patrone die entsprechende Festigkeit. Die untere öffnung der Patrone
wird durch einen wasserlöslichen Pfropfen geschlossen, der weniger leicht wasserlöslich
ist wie die innere Auskleidung der Patrone; der übrige innere Raum der Patrone erhält
eine Luftverdünnung oder Gasfüllung.' Die Luftverdünnung bzw. Gasfüllung bezweckt
beim Durchschmelzen des unteren Pfropfens die Ansaugung des Wassers, wobei sich das
Innere der Patrone mit Wasser füllt. Alsdann wird die innere Auskleidung durch Wasser aufgelöst. Unter dem Stempeldruck
sackt die Patrone zusammen, und die Schließung des Absperrventils wird eingeleitet.
Die Metallhülse, welche die Schmelzpatrone aufnimmt, kann zudem noch durch
eine schwimmfähige Kugel unten abgeschlossen werden, welche durch das Wasser gehoben wird und die alsdann den Eintritt
des Wassers zuläßt. Nach oben ist die Schmelzpatrone in der Metallhülse durch
Stopfbüchse oder Gummierung abgedichtet. Nach Beseitigung einer Undichtigkeit am
Schwimmerventil b oder an der Schwimmerglocke e wird a eine neue Schmelzpatrone eingesetzt,
wodurch die ■ normale Arbeitsweise des Schwimmerventils wieder hergestellt ist.
Die zuverlässige Arbeitsweise der Erfindung als Doppelventil, z.B. als Spülkastenwächter
bei Klosettspülkasten, bei Flüssigkeitsbehältern aller Art mit durch Schwimmer gesteuerten
Ventilen, wird durch Versagen der Gestängeanordnung oder Undichtwerden der Schwimmerglocke nicht beeinflußt.
Claims (1)
- 65 Patentanspruch :Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung nach der deutschen Patentschrift 581 384 und selbsttätiger Einschaltung des Absperrventils beim Überschreiten des höchsten Wasserstandes durch Auflösung einer Schmelzpatrone im Spülkasten, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gelatine bestehende Schmelzpatrone in einer elastischen Gummihülle gefaßt ist, deren oberster Teil gasgefüllt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM120776D DE581384C (de) | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung | |
| DEM129432D DE620207C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM120776D DE581384C (de) | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung | |
| DEM129432D DE620207C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620207C true DE620207C (de) | 1935-10-16 |
Family
ID=33419634
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM120776D Expired DE581384C (de) | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung | |
| DEM129432D Expired DE620207C (de) | 1934-10-19 | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEM120776D Expired DE581384C (de) | 1934-10-19 | Schwimmerventil mit besonderem Absperrventil in der Zulaufleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE620207C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098138B (de) * | 1957-07-20 | 1961-01-26 | Christian Buerkert | Schwimmergesteuertes Ventil fuer einen OElzuflussregler zu Schalenbrennern mit einem auf die Ventilschliesseinrichtung einwirkenden Dauermagneten |
| DE1218833B (de) * | 1963-09-20 | 1966-06-08 | Mack & Schneider | Fluessigkeitsventil |
-
0
- DE DEM120776D patent/DE581384C/de not_active Expired
-
1934
- 1934-10-19 DE DEM129432D patent/DE620207C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE581384C (de) | 1933-07-26 |
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