DE617838C - Blasvorrichtung - Google Patents
BlasvorrichtungInfo
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- DE617838C DE617838C DES113555D DES0113555D DE617838C DE 617838 C DE617838 C DE 617838C DE S113555 D DES113555 D DE S113555D DE S0113555 D DES0113555 D DE S0113555D DE 617838 C DE617838 C DE 617838C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/46—Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
- B65H3/48—Air blast acting on edges of, or under, articles
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
- Blasvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Blasvorrichtungen zum Vorbereiten und Durchführen des Abhebens der Blätter vom Stapel bei selbsttätigen Blatteinlegevorrichtungen für graphische Maschinen, bei der die zur Erzeugung einer Mehrzahl von Luftstrahlen dienenden Düsen von ein und derselben, mit einem Preßluftbehälter oder -generator verbundenen Leitung unter- Zwischenschaltung eines Steuermittels abwechselnd gespeist werden.
- Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Steuermittel zum abwechselnden Speisen der Blasdüsen in einiger Entfernung von den Düsenöffnungen angeordnet. Die Steuermittel selbst sind als auf Ventilspindeln sitzende Ventilteller, als Gleitschieber oder als Steuerklappen ausgebildet. Die Anordnung von mehreren in verschiedenen, Höhenlagen unmittelbar am Stapel anliegenden Düsenreihen, die abwechselnd Blasluft gegen die Stapel blasen und hierdurch sowohl das Abheben der obersten Bogen vorbereiten wie auch den vom Sauger angehobenen obersten Bogen vona;atapel trennen,ist -ebenfallsbekannt.
- Die bekannten Vorrichtungen arbeiten in der Praxis nicht vollkommen, und zwar insbesoridere wegen ihres geringen Wirkungsgrades, denn die komprimierte Luft erleidet wegen der du=rch die Klappe oder das Steuerorgan hervorgerufenen Drosselung in einem erheblichen Abstand von .den Austrittsdüsen einen starken Druckabfall; infolgedessen muß der Druck in der Leitung sehr hoch sein, wenn :der Luftzug wirksam sein soll.
- Nach der Erfindung ist dieser Nachteil dadurch behoben, daß die Düsen in einer den Stapel begrenzenden Leitungswand vorgesehen si.n.d, auf der eine als Gleitschieber wirkende, mit Durchlaßöffnungen versehene Platte hin und her beweglich ist, welche die Öffnungen abwechselnd mit den Düsen in an sich bekannter Weise derart zur Deckung bringt, daß die verschiedenen Düsenreihen in aufeinanderfolgenden Zeitpunkten geöffnet und in bestimmtenZeitabschnittengeschlossen gehalten werden.
- Dadurch ist erreicht, daß die von der Druckquelle kommende Luft mit ihrer vollen Druckhöhe bis zu den Düsen gelangt, und daß infolgedessen der gesamte Druck für die Erzeugung der Strahlen ausgenutzt wird. Außerdem bilden die Düsen ein starres, einfachesGanzes mitgeringster Rauminanspruchnahme. Das ist von großer Bedeutung auch vom Standpunkt der Betriebssicherheit aus.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. i ist eine Vorderansicht des Tisches, auf welchem der Papierstapel (der teilweise abgebrochen ist) angeordnet ist und mit .dem die zur Erzeugung der Luftstrahlen dienenden Organe verbunden sind.
- Fg. z ist .die Seitenansicht.
- Fig. 3 und 4 zeigen in größerem Maßstabe einen Querschnitt bzw. eine Vorderansicht der mit den Düsen versehenen Leitung, in welcher das Steuerorgan angeordnet -ist. -Nach den Fig. i und 2 ist auf dein Tisch i ein Papierstapel 2 angeordnet. Von dem Stapel sollen - Greiforgane (Luftschläuche, Rollen usw.) einer nicht dargestellten Vorrichtung immer nur ein Blatt abheben, um es in die graphische Maschine einzulegen.
- Vorn am Tisch i und in einer Höhe, die dem mittleren Niveau des Papierstapels :2 entspricht, ist eine Leitung 3 befestigt, die durch eine Leitung 4 mit einer Preßluftquelle verbunden ist, und die an ihrer dem Papierstapel 2 zugewandten Fläche .durch eine Wand 5 verschlossen ist. In dieser Wand sind beispielsweise eine Reihe von Löchern 6 und eine Reihe von Schlitzen 7 vorgesehen. Die Lochreihe 6 liegt etwas unterhalb des oberen Niveaus degs Papierstapels und .dient zur Erzeugung von Luftstrahlen, welche das Abheben der oberen Blätter des Stapels vorbereiten sollen, wähnend die Schlitzreihe 7 ein wenig oberhalb des oberen Niveaus des Stapels liegt und zur Erzeugung von Luftstrahlen dient, welche das obere Blatt, nachdem seine Trennung von dem übrigen Stapel vorbereitet worden ist, abheben. Es können natürlich drei oder noch mehr in entsprechender Weise vorgesehene Reihen von Löchern und Schlitzen verwendet werden.
- An der inneren Fläche der Wand 5 liegt in einem von den Löchern 6 und den Schlitzen 7 beherrschten Bereich mit Hilfe von Federn 8 eine Platte oder ein Schieber g an, durch den reihenartig angeordnete Löcher io und Schlitze T i hindurchgeführt sind. Diese Löcher und Schlitze entsprechen den Lochreihen 6 und Schlitzreihen 7 der Platte g, jedoch in verschiedenen Lagen.
- Die Platte g trägt einen Zapfen iz, der von dem gabelförmigen Ende eines Hebels 13 umfaßt wird. Der zweite Arm des bei 14 drehbaren Hebels 13 wird beispielsweise durch eine Feder 15 zusammen mit seiner .Rolle 16 an den Rand einer Nocke 17 angepreßt. Die NOCke 17 ist auf eine Welle 18 aufgekeilt, die abschnittweise entsprechend .dein Gang der Maschine umläuft. Infolgedessen wird bei der Drehung der Welle 1;8 dem Hebel 13 eine Schwingbewegung erteilt. Dadurch wird eine Hin- und Herbewegung der Platte g hervorgerufen, was zur Folge hat, daß .die Löcher io der Platte 9 nacheinander mit den Löchern 6 der Wand 5 oder -die Schlitze i i der Platte 9 mit den Schlitzen 7 der Wand 5 zusammenfallen, während sie in den andern Abschnitten die Luftausgänge verschließt. Durch entsprechende Formgebung ,der Nocke 17 kann also,den verschiedenen Strahlen und den notwendigen zeitlichen Zwischenräumen die notwendige Dauer gegeben werden.
- Die ,gleiche Betriebsweise spielt sich auch dann ab, wenn mehrere Düsenreihen vorgesehen sind. In allen Fällen ermöglicht die Platte g, die als Steuerorgan wirkt, .die Erzeugung der,den Erfordernissen der Betriebsweise der Maschine entsprechenden verschiedenen Luftstrahlen.
- Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung werden die verschiedenen gegen die Ränder der oberen Stapelblätter gerichteten Luftstrahlen durch ,einen einfachen Luftverteiler erzeugt, der in unmittelbarer Nähe der Blätter angeordnet ist, und in dem,der größte zur Verfügung stehende Druck herrscht, so daß alle Drosselverluste vermieden sind.
Claims (1)
- PA-TENTANSPRUCFI: Blasvorrichtung zum Vorbereiten und Durchführen des Abhebens einzelner Blätter von einem Stapel bei,selbsttätigen Blatteinlegevorrichtungen für graphische Maschinen, bei der die zur Erzeugung einer Mehrzahl von Luftstrahlen dienenden Düsen von ein und derselben mit einem Preßluftbehälter oder -gen:erator verbundenen Leitung unter Zwischenschaltung eines Steuermittels abwechselnd gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (6, 7) in einer den Stapel .(2) begrenzenden Leitungswand (5) vorgesehen sind, auf der eine als Gleitschieber dienende, mit Dürchlaßöffnungen (ro, i i) versehene Platte (g) hin und herbeweglich ist, welche die Öffnungen (io, ii) abwechselnd mit den Düsen (6,7) in an sich bekannter - Weise derart zur Deckung bringt, daß die verschiedenen Düsenreihen in aufeinanderfol.genden Zeitpunkten geöffnet und in bestimmten Zeitabschnitten geschlossen gehalten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT617838X | 1933-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617838C true DE617838C (de) | 1935-08-27 |
Family
ID=11292541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES113555D Expired DE617838C (de) | 1933-04-10 | 1934-04-10 | Blasvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617838C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2434530A (en) * | 1944-06-01 | 1948-01-13 | Dexter Folder Co | Sheet feeding apparatus |
| DE931657C (de) * | 1951-04-26 | 1955-08-16 | Ditto | Blattzufuhrmechanismus, insbesondere fuer Druckmaschinen |
| DE933341C (de) * | 1952-07-18 | 1955-09-22 | Mabeg Maschb G M B H | Vorrichtung zum Vorlockern des obersten Bogens eines Bogenstapels an Bogen verarbeitenden Maschinen |
| DE1092034B (de) * | 1956-02-09 | 1960-11-03 | Koenig & Bauer Schnellpressfab | Greiferkettenausleger an Schnellpressen |
| DE1109189B (de) * | 1955-09-21 | 1961-06-22 | Frank Sche Eisenwerke Ag | Vorrichtung zum Zufuehren von Druckgut zum Drucktisch von Siebdruckautomaten |
| DE4235331A1 (de) * | 1992-10-20 | 1994-04-21 | Heidelberger Druckmasch Ag | Einrichtung zur Abgabe von Blasluft |
-
1934
- 1934-04-10 DE DES113555D patent/DE617838C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2434530A (en) * | 1944-06-01 | 1948-01-13 | Dexter Folder Co | Sheet feeding apparatus |
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| DE1092034B (de) * | 1956-02-09 | 1960-11-03 | Koenig & Bauer Schnellpressfab | Greiferkettenausleger an Schnellpressen |
| DE4235331A1 (de) * | 1992-10-20 | 1994-04-21 | Heidelberger Druckmasch Ag | Einrichtung zur Abgabe von Blasluft |
| US5607110A (en) * | 1992-10-20 | 1997-03-04 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Device for discharging blowing air |
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