DE615882C - Krageneinlage aus Gummi - Google Patents

Krageneinlage aus Gummi

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DE615882C
DE615882C DEH129992D DEH0129992D DE615882C DE 615882 C DE615882 C DE 615882C DE H129992 D DEH129992 D DE H129992D DE H0129992 D DEH0129992 D DE H0129992D DE 615882 C DE615882 C DE 615882C
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collar
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rubber
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars
    • A41B3/06Stiffeners for collars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Krageneinlage aus Gummi Die Erfindung bezieht sich auf eine aus Gummi bestehende Krageneinlage für weiche Umlegekragen, insbesondere für Sportkragen aus leichten, porösen Stoffen. Durch die Erfindung wird bezweckt, die bei derartigen Kragen leicht auftretende Faltenbildung und Knüllung der vorderen Lappen des Oberlkragens zu verhindern, ohne daß das Vorhandensein der Einlage fühlbar oder sichtbar ist und ohne daß die hygienischen Eigenschaften dieser weichen Kragen beeinträchtigt werden.
  • Bei den bekannten Krageneinlagen -unterscheidet man einerseits geteilte Einlagen, bei denen jeder der beiden Teile für sich in die vorderen Kragenabschnitte eingelegt wird, und anderseits einteilige Einlagen, welche über die ganze Kragenlänge ohne Unterbrechung durchlaufen.
  • Bei den geteilten Krageneinlagen sind aus Celluloid oder ähnlichem Baustoff bestehende Versteifungsstücke bekannt, welche in, dem Unterkragenband des Umlegekragens befestigt werden, indem ihre vorderen Enden in mit dem Kragenband vernähte Taschen eingeschoben werden und ihre hinteren, gegabelten Enden um aufgenähte Halteknöpfe greifen. Da diese Einlagen lediglich das Unterkragenband versteifen, sind sie gar nicht imstande, die lose herabhängenden Lappen des Oberkragens zu straffen.
  • Ferner sind geteilte Krageneinlagen aus Celluloid, Bein _o. dgl. bekannt, welche in die vorderen Lappen des Oberkragens eingelegt werden, indem das vordere und das hintere, mit einer Zunge versehene Ende in entsprechende Stofftaschen des Oberkragens eingeschoben werden. Diese bekannten Einlagen versteifen zwar die Lappen des Oberkragens, sind aber zu hart und starr und drücken sich infolgedessen mit ihren Kanten nach außen durch, so daß die Benutzung der Einlabe leicht zu sehen ist. Die Kragenränder, welche durch die Nähte verstärkt sind, werden durch diese Einlagen wulstartig verdickt oder können, wenn die Einlagen nicht bis an die Ränder herangeführt sind, wellenförmige Einbuchtungen bilden. Einlagen dieser Art aus Wachsleinewand verderben beim Waschen und sind ebenfalls steif und brüchig.
  • Um nun das häßliche und an den betreffenden Stellen ein stärkeres Verschmutzen und Abscheuern verursachende Durchdrücken der Einlagen zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, einteilige, über die ganze Kragenlänge ohne Unterbrechung durchlaufende Versteifungseinlagen aus Celluloid, Kunstharz oder Gummi in eine entsprechend durchgehende Tasche des Oberkragens einzulegen. Diese durchgehenden Einlagen haben aber vor allem den Nachteil, daß sie im Kragen eine vollständig undurchlässige Schicht bilden, welche die vom hygienischen Standpunkt aus besonders wichtige und angenehme Porosität der weichen Kragen aufhebt. Ferner wird der Kragen durch diese durchlaufende Einlage erheblich verdickt und erhält im übrigen ganz den Charakter eines steifen Stehumlegekragens. Für Hemden mit festen Kragen lassen sich daher diese durchlaufenden Einlagen überhaupt nicht verwenden, weil nach dem Anziehen des Hemdes .ein Hochschlagen des völlig steifen Oberkragens zwecks Einlegens der Krawatte nicht möglich ist.
  • Schließlich sind noch Kragen bekannt, bei denen ein weicher Stoffkragen lose Übereine steife, stehkragenförmige Einlage aus Karton, Celluloid oder Gummi geklappt wird. Neben den bereits genannten Nachteilen der durchlaufenden Einlagen besteht hier der übelstand, daß eine feste Verbindung zwischen Stoff und Versteifung fehlt, so daß die Teile leicht verrutschen.
  • Bei Krawatteneinlagen aus Gununi ist es auch bereits bekanntgeworden, die Ränder der Einlage dünner zu halten.
  • Die Erfindung wird demgegenüber in einer besonders vorteilhaften Vereinigung verschiedener für sich allein bei Einlagen bekannter Merkmale erblickt. Diese Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß die geteilte, in Taschen des Oberkragens einschiebbare Einlage aus einer gegebenenfalls räumlich vorgeformten Weichgummiplatte von etwa i1/2 mm Stärke besteht, deren Ränder keilförmig zugespitzt sind und deren hintere, zwecks Einführung in eine unterteilte Kragenlasche gabelförmig geschlitzte Enden einen nach hinten schwächer werdenden Querschnitt aufweisen.
  • Der durch die Vereinigung dieser Merkmale erfindungsgemäß erzielte technische Fortschritt besteht darin, daß die vorderen Lappen des Oberkragens in genügender Weise gestrafft werden, ohne daß das Auftragen, Durchdrücken oder sonstige unerwünschte Wirkungen eintreten. Eine erfindungsgemäß ausgebildete Einlage ist vielmehr von außen unsichtbar und für den Träger in. keiner Weise fühlbar, und die Eigenschaften des weichen Kragens werden infolge der Anwendung der geteilten Einlageform nicht beeinträchtigt. Die Herstellung der Einlageteile aus einer Weich,- ummiplatte von etwa 11/2 mm Stärke verleiht der Einlage, wie sich herausgestellt hat, einerseits eine zum Ausgleich von Verformungen vollkommen ausreichende elastische Spannkraft, verhindert aber. anderseits ein Aufbauschen und Auftragen und gestattet dem Oberkragen, sich allen Bewegungen anzuschmiegen, so daß der steife Eindruck der bekannten Einlagen vermieden wird.
  • Hierzu kommt nun noch, daß das hintere, zwecks Einführung in eine unterteilte Lasche gabelförmig geschlitzte Ende der Einlageteile nach hinten allmählich abgeflacht ist, wodurch erreicht wird, daß sich die Einlage gerade an dieser Stelle, an der sich die bekannten Versteifungsstücke besonders nach außen durchdrücken, gut an die Kragenrundung' anschmiegt. Infolgedessen paßt sich die Einlage gemäß der Erfindung ohne jede äußere Markierung an die Form des Kragens an. Vorteilhaft kann dieses Anpassen durch eine räumliche Krümmung der Weichgummiplatte unterstützt werden. Ferner legen sich die Einlageenden infolge ihrer Abflachung keilartig in den Laschenabteilen fest. Dieses Festklemmen ist von Vorteil, weil gerade an diesen Stellen bei den Bewegungen des Halses leicht Stauungen im Kragen vorkommen.
  • Schließlich wird durch das keilförmige Zuspitzen der Einlageränder auch an den Kragenrändern und Nähten ein gleichmäßiger übergang und ein weiches Anliegen der Einhage erreicht. Die Ränder der Einlage können sich infolgedessen mit einiger Spamiung gegen die Nähte des Oberkragens legen, um denselben straff zu halten; aber ein Durchdrücken der zugespitzten Ränder ist nicht möglich. Ferner können sich die zugespitzten Ränder nach außen unsichtbar dem Verlauf der Taschennähte genau anpassen, so daß sich die Einlage auch bei kleinen Ungenauigkeiten im Kragen stets gut anpaßt und straff sitzt. Die Einlageränder können sich gleichzeitig durch geringe, zahnungsartige Verformungen in der Naht festhaken, so daß die Lage - der Einlage in der Tasche gesichert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt @Fig. i eine schaubildliche Ansicht eines Umlegekragens, Fig. z eine Kragenhälfte in aufgeklapptem Zustande mit eingelegter Einlage, und Fig.3 bis 6 zeigen eine Krageneinlage in verschiedenen Ansichten und im Querschnitt. Wie in Fig. i veranschaulicht ist, pflegen sich die weichen Kragen vor allem an ihren vorderen Lappen zu verformen, indem sie bei a eine Falte bilden und sich bei b über den Westenrand heben. Daher genügt es, lediglich die vorderen Lappen des Oberkragens in bekannter Weise durch zwei Einlageteile zu straffen, die sich von den beiden Vorderkanten des Kragens bis etwas über ein Viertel der Kragenlänge erstrecken, wie aus Fig. a ersichtlich ist. Jeder dieser aus Weichgummiplatten von etwa i1/2 mm Stärke hergestellten Teile wird mittels einer mit dem Oberkragen vernähten, zwecks leichter Einführung der Einlage ein- oder mehrmals unterbrochenen Tasche t mit dem vorderen Kragenlappen verbunden. Der Abstand e der Taschennaht von dem oberen Kragenrand ist derart bemessen, daß der Oberkragen mit den Einlageteilen leicht umgeklappt werden kann. Die Abstände d der Taschennaht sind nach hinten zu bei e etwas vergrößert, oder die Einlage wird nach hinten gegenüber der Oberkragenbreite etwas schmäler.
  • Fig.3 zeigt, wie die Ränder der Einlage bei s keilförmig zugespitzt sind. Aus Fig. 4. ist ersichtlich, daß das hintere, gabelförmig geschlitzte Ende p der Einlage nach hinten allmählich abgeflacht ist.
  • Entsprechend dem gabelförmig geschlitzten Ende r) ist die Tasche l an ihrem hinteren Ende durch mehr oder weniger lange Nähten (Fig. 2) unterteilt. Dadurch wird die Lage der Einlageenden üi der Tasche gesichert. Die Anbringung der Laschenquernaht ist M1iiger und haltbarer als die Anordnung von Halteknöpfen und verursacht kein Auftragen oder Durchdrücken.
  • Trotzdem die Einlage vollkommen fest in der Kragentasche liegt, läßt sie sich leicht und rasch einlegen und entfernen. Hinten steht die Einlage zweckmäßig etwas über die Tasche vor. um das Einbringen zu erleichtern. Die Einlage kann, wie bei o in Fig. 5 angedeutet, entsprechend der gewünschten Form des Kragenlappens räumlich gekrümmt sein. Auch nach hinten bei p kann die Einlage entsprechend der Kragenrundung vorgebogen sein, um einem Durchdrücke, der Einlage an dieser Stelle vorzubeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Krageneinlage aus Gununi, dadurch gekennzeichnet, daß die geteilte, in Taschen des Oberkragens einlegb.are Einlage aus einer gegebenenfalls räumlich vorgeformten Weichgummiplatte von etwa r12 mm Stärke besteht, deren Känder keilförmig zugespitzt sind und deren hintere, zwecks Einführung in eine unterteilte Kragenlasche gabelförmig geschlitzte Enden einen nach hinten schwächer werdenden Quer-,chnitt aufweisen.
DEH129992D 1931-12-25 1931-12-25 Krageneinlage aus Gummi Expired DE615882C (de)

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DE (1) DE615882C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082561B (de) * 1958-04-29 1960-06-02 Gerald Sommer Dipl Ing Umlegekragen, insbesondere fuer Hemden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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