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Zur Amtsrobe für Richter, Anwälte, Geistliche usw. zu tragende Krawatte
Die Erfindune:,@b@triffteine zur Amtsrobe für Richter, AnWjlte; -C#eistliche usw.
zu tragende Krawatte. Inas Wesen der Erfindung besteht darin, daß :die Krawatte,
. Amtskrawatte genannt, vor Beginn der Amtshandlung in einfachster Weise und schnell
am Oberhemdkragen unter Vermeidung !der Beanutzung des Kragenknopfes haltbar gemacht
werden kann, ohne die gewöhnliche Krawatte erst abbinden bzw. entfennen zu müsse.
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Bisher war erforderlich, die @$oewöhnliche Krawatte erst vom Oberhemdkrageü
zu. *entfernen,' bevor man die Amtskrawatte, die zur Amtsrobe getragen werde muß,
am Oberhemdkragen anbringen konnte. Das Abbinden der gewöhnlichen Krawatte vor der
Amtshandlung und das Wiederalnbringen derselben .nach .der Amtshandlung bringt jedoch
Unannehmlichl@eiton und Nachteibe mit sich. Die gewöhnliche Krawatte, die nach Anbringung
der Amtskrawatte irgendwo aufbewahrt werden muß, was zumeist in der Rocktasche oder
der Aktentasche erfolgt, sofern ein Schrank hierfür nicht vorhanden ist, wird bei
dieser Aufbewahrung zerknittert und leidet daher in ibrem Aussehen. Da außerdem
das Umkleiden vor der Amtshandlung in den meisten Fällen sehr schnell und ohne Spiegel
geschehen muß, wird die Amtskrawatte oder nach der Amtshandlung die gewöhnliche
Krawatte zumeist unansehnlich um'-gebunden. Nicht zuletzt aber leidet ,auch die
gewöhnliche Krawatte durch das häufige An-und Abbinden sehr, da insbesondere bei
Selbstbindern durch die öftere Herstellung des Krawattenknotens Brüche in dem Binder
hervorgerufen werden; auch .kommt es vor, daß beim schnellen Anbringen der gewöhnlichen
Krawatte durch zu starkes Ziehen usw. die Krawatte reißt. Nicht unbemerkt sei, daß
auch zwecks Anbringens der Krawatte vielfach der Oberhemdkragen. abgenommen
werden
muß, wobei @es auch vorkommt, daß der Kragenknopf verloren geht. So könnten noch
weitere Unannehmlichkeiten und Nachteile geschildert werden, die durch den Wechsel
der Krawatte vor und nach *der Amtshandlung in Erscheinung treten.
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Alle diese Unannehmlichkeiten und Nacfi-" teile werden bei Anwendung
:der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Amtskrawatte beseifigt, die
an einem Anschlußstück befestigt oder lösbar mit diesem verbunden ist, .an dem ein
in der Höhe verstellbarer Haken beliebiger Art zum Festlegen der Amtskrawatte an
den oberen Rändern der Kragenenden befestigt ist, wobei erfindungsgemäß der Haken
mit seinem zur Höheneinstellung dienenden nachgiebigen oder dehnbaren. Teil bzw.
seinem. Führungsstück im unteren Teil des Anschlußstücke.s derart schwenkbar gelagert
ist, daß die Amtskrawatte über der bereits am Kragen sitzenden gewöhnlichen Krawatte
liegend Lind diese überdeckend festlegbar ist.
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Es sind bereits Kra@vattenhalter bekannt, an denen ein Anschlußstück
verschiebbar bzw. lösbar ,angeordnet ist, an dem ein Haken vorgesehen ist, mittels
dessen die Krawatte am oberen Rand des Kragens befestigt wird. Hierbei handelt @es
sich jedoch um starre Haltemittel, mit denen es nicht möglich ist, eine Krawatte
über einer bereits am Kragen sitzenden Krawatte liebend und diese überdeckend festzulegen.
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Auch sind Krawattenhalter bekannt, deren Verbindungsmittel mit dem
Kragen mittels eines ausschwenkbar angeordneten elastischen Zwischenstückes .am
Halter befestigt oder in am Halter ausschwenkbar befestigten Führungen verschiebbar
gelagert sind. Bei diesen Krawattenhaltern, die nur Anschlußstücke für Selbstbinder
darstellen und dem Zwecke dienen, beim Abbinden des Kragens den Binder selbst nicht
jedesm.al wieder von dem Anschlußstück lösen zu müssen bzw. das jedesmalige Binden
des Selbstbinders zu ersparen, wird der Kragenknopf zur Befestigung der Verbindungsmittel
verwendet, auf dessen Benutzung -jedoch beim Gegenstand vorliegender Erfindung vollkommen
verzichtet wird. Außerdem wird bei dieser bekannten Art von Krawattenhaltern, iinsoweit
en elastisches Stück bei den Verbindungsmitteln mit verwendet wird, die Abstützung
des Krawattenhalters gegen den Innenrand eines Stehumlegekragens , vorgesehen. Diese
Befestigungsmittel sind insofern für einfache Stehkragen überhaupt nicht verwendbar,
wie sie auch nicht zur Lösung der Erfindungsaufgabe geeignet sind, die Krawatte
über einer bereits am Kragen sitzenden Krawatte liegend und diese überdeckend festzulegen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargesbellt, @undzwar
zeigen . Abb. leine Vorderansicht der am Oberlie°ledkragen angebrachten Amtskrawatte,
'.:-Äbb.2 in perspektivischer Darstellung das Anbringen -der Amtskrawatte, -Abb.3
bis 5 Ausführungsbeispiele perspektivischer Ansicht, von hinten gesehen, und zwar
Abb.3 die Amtskrawatte für steife Stehiimlegekragen, Abb. q. die Amtskrawatte für
einfache Stehkragen, Abb. 5 die Amtskrawatte für - weiche Stehuml.egekragen.
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Abb.6 zeigt einen Einzelteil zu Abb. 5 in Vorderansicht.
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Der Einfachheit halber ist nur der Oberhemdkragen in Verbindung mit
der Amtskrawatte in der Zeichnwlg dargestellt, und zwar bedeuten i den Oberhemdkragen,
beispielsweise einen steifen Stehumlegekrage-n, 2 die Amtskrawatte. Für das Anbringen
der Amtskrawatte, ohne die gewöhnliche Krawatte 3 vom Oberhemdkragen entfernen zu
müssen, ist auf der Rückseite der Amtskrawatte 2 ein ran sich bekanntes elastisches
Anschlußstück q. fest angeordnet oder lösbar mit der Krawatte 2 verbunden, an dem
ein Haken oder hakenförmiger Drahtbügel s vorgesehen ist, der mit seinem zur Höheneinstelluing
dienenden ;nachgiebigen oder dehnbaren Teil 6, z. B. einem Band oder .einer Schnur
mit Gummizug bzw. seinem Führungsstück 8 im unteren Teil des Anschlußstückes ¢ derart
schwenkbar gelagert ist, daß die Amtskrawatte über der bereits am Kragen sitzenden
gewöhnlichen Krawatte liegend und diese überdeckend festlegbar ist. Vermittels des
Hakens 5 wird die Krawatte am oberen Rand ia des Oberhemdkragens haltbar gemacht.
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Soll die Amtskrawatte angelegt werden, so braucht man lediglich die
eine Zunge des Anschlußstückes q. einerseits in den Umlegekragen :einzuschieben,
alsdann wird der Haken 5 gefaßt und am oberen Rand ia des Kragens eingehängt; nun
schiebt man die andere Zunge des Anschlußstückes q. a;ridererseits in den Umlegekragen.
Somit sitzt die Amtskrawatte, die gewöhnliche Krawatte überdeckend, fest am Oberhemdkragen.
Die Befestigungsmittel für die Anbringung der Amtskrawatte an sog. steife Stehumlegekragen
gehen aus den Abb. 2 und 3 hervor.
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Für die Anbringung an einfache Stehkragen wird die Amtskrawatte mit
!einem Anschlußstück q. versehen,. an dessen unterem Rand zwei Häkchen 7 vorgesehen
sind, vermittels deren das Anschlußstück und damit
die Krawatte
am unteren Rand des Stehkragens abgestützt werden kann. Im übrigen erfolgt dann
die Befestigung am Oberhemdkragen in der gleichen Weise, nämlich durch denn an einem
Gumn-lizug o. @dgl. befestigten Haken 5, der am oberen Rand des Stehkragens eingehakt
und damit die Krawatte haltbar gemacht wird (vgl. Ausführungsbeispiel nach Abb.
¢).
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Für die Anbringung an weiche Stehumlegekragen wird die Amtskrawatte
mit einem Anschlußstück ¢ versehen, an dessen unterem Teil ein seitlich fedeknder
- Drahtbügel 8 (vgl. hierzu Abb. 6) befestigt ist, in welchem der mit Verlängerungen
5- versehene Haken-5 geführt ist (vgl. Ausführungsbeispiel nach Abb.5). Durch
gegenseitige Klemmwirkung der Führungsteile wird,der Haken und damit die Krawatte
in der Höhenlage gehalten. Die Führungsteile sind zu diesem Zweck gerauht.
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Wie bereits erwähnt, kann das Ainschdußstück 4 auch lösbar mit der
Amtskrawatte 2 verbunden werden, welche Verbindung z. B. durch Druckknöpfe oder
ähnliche leicht lösbare Verbindungsmittel hergestellt werden kann. .Bei lösbarer
Anordnung des Anschlußstückes wird der Vorteil geboten, daß ein bequemes Reinigen
-und Bügeln der AmtskraNvate erfolgen kann. , Das Anschlußstück kann verschieden
geformt .sein, wie beispielsweise Abb.3 und 4 zeigen.