DE427634C - Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-SatteldeckenInfo
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- DE427634C DE427634C DEF57948D DEF0057948D DE427634C DE 427634 C DE427634 C DE 427634C DE F57948 D DEF57948 D DE F57948D DE F0057948 D DEF0057948 D DE F0057948D DE 427634 C DE427634 C DE 427634C
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- Germany
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- saddle
- fastening
- bicycle
- motorcycle saddle
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- Expired
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/18—Covers for saddles or other seats; Paddings
- B62J1/20—Detachable covers; Detachable pads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Notorrad-Satteldecken. Gegenstand der Erfindung ist eine neue Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken, die sich dadurch wesentlich und vorteilhaft von den bekannten derartigen Einrichtungen unterscheidet, dafi mit einfachsten Mitteln ein vollkommen faltenloser und fester Sitz der Satteldecke erreicht wird. Dabei wird gleichzeitig verhindert, daB sich der Lederteil des Sattels in unerwünschter Weise ausbiegt, wie das bisher häufig der Fall war. Dieser behält vielmehr seine gute Form dauernd bei, und zwar deshalb, weil die Art der Befestigung der Satteldecke selbst die Lederteile gegen eine unzulässige Durchbiegung schützt.
- Der angestrebte Zweck wird dadurch erreicht, daß an den Seitenteilen der Satteldecke, die zweckmäßig aus Segeltuch bestehen, Fassungen vorhanden sind, in denen Ösen drehbar befestigt sind. An den freien Enden der Ösen greifen S-förmige Haken an, die mit ihrem einen Ende Befestigungsdrähte aufnehmen, die durch Schraubenfedern miteinander verbunden sind, während an ihren anderen Enden ein sich gegen das Sattelleder anlegendes Winkelstück angebracht ist. Die Decke selbst wird zweckmäßig dreiteilig ausgeführt, und zwar so, daß die eigentliche Sitzfläche aus Filz, kariertem Plüsch, Sammet oder einem ähnlichen Material besteht, das erforderlichenfalls in bekannter Weise gepolstert sein kann, während die Seitenteile, die die Festhaltevorrichtung tragen, aus einem schmiegsamen Stoff, am besten starkem Segeltuch, bestehen. Es wird hierdurch nicht nur eine Verbilligung, sondern auch eine wesentliche Verbesserung erreicht, weil sich das Segeltuch besser anschmiegt als Filz und ähnliches Material und an dieser Stelle diesen Stoffen auch an Haltbarkeit überlegen ist. Es ist weiter noch die an sich bekannte Schnabeltasche vorhanden, die auch aus Segeltuch hergestellt werden kann.
- Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisenAusführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht auf die Unterseite eines mit der Decke versehenen Sattels, Abb.2 einen Schnitt der Abb.3 nach Linie II-Il;, Abb. 3 eine perspektivische Oberansicht der Decke, Abb. q. einen Schnitt der Abb. i nach Linie IV-IV, ' Abb. 5 einen Schnitt der Abb. i nach Linie V-V.
- Die Decke besteht in an sich bekannter Weise aus dem Oberteil i aus Filz, kariertem Plüsch, Sammet oder ähnlichen Stoffen, an dem die Seitenteile 2 sitzen. Diese Seitenteile werden, wie bereits erwähnt, zweckmäßig aus Segeltuch hergestellt. Auch die Schnabeltasche 3 besteht aus diesem Material. Zur Befestigung der Decke am Sattel sind die Seitenteile zunächst mit Ösen 4. versehen, die in Fassungen 5, die in die Decke eingenietet sind, drehbar befestigt sind. In der entgegengesetzten Seite dieser Ösen q. sitzt ein S-förmiger Haken 6, dessen eine Seite als Öse 7 für die Aufnahme des Befestigungsdrahtes 8 ausgebildet ist. Der Teil 6 weist ferner einen Winkel 9 auf. Der Befestigungsdraht 8 ist durch die Zwischenschaltung von Federn io in der erforderlichen Weise nachgiebig gemacht.
- Das Aufbringen der Decke erfolgt in üblicher Weise dadurch, daß die Schnabeltascbe 3 über die Spitze des Sattels geschoben und die Seitenteile 2 soweit als erforderlich nach unten gezogen werden. Wenn dann der richtig bemessene Draht 8 in die verschiedenen Ösen 7 eingelegt wird, wird die Decke straff angezogen. Dabei wird unter der Wirkung des durch den federnden Draht ausgeübten Zuges die Spitze des Winkels 9 gegen das Leder ii des eigentlichen Sattels angepreßt und dadurch auf diesen ein nach außen wirkender Druck ausgeübt, der der Verbreiterung des Sattels entgegenwirkt. Der federnde Draht 8 wirkt außerdem ständig pressend auf den gesamten Lederteil des Sattels ein, so daß dieser dauernd in seiner ursprünglichen Form erhalten wird.
- Es ist klar ersichtlich, daß diese neue Art der Deckenbefestigung einen ganz wesentlichen Fortschritt darstellt, durch die nicht nur die Haltbarkeit der Decke und ihr dauernd guter Sitz, sondern auch die Beibehaltung der guten Form des Sattels gewährleistet wird.
- Für die Erzielung dieser Vorteile ist auch die Beschaffenheit des federnden Drahtes 8 sehr wichtig. Damit dieser eine genügende Nachgiebigkeit erhält, sind die einzelnen Drahtteile durch Schraubenfedern miteinander verbunden. Diese Federn können lösbar angeordnet sein, so daß sie, im Fall die Federkraft allmählich unzulänglich wird, leichtersetzt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken, deren Seitenteile und Schnabeltasche aus Segeltuch bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in an den Seitenteilen befestigten Fassungen (5)_ Ösen (q.) drehbar befestigt sind, an deren freien Enden S-förmige Haken (6) angreifen, die wiederum mit ihrem einen Ende Befestigungsdrähte (8) aufnehmen, die durch Schraubenfedern (io) miteinander verbunden sind, während an deren anderem Ende ein sich gegen das Sattelleder (ii) anlegendes Winkelstück (9) angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF57948D DE427634C (de) | 1925-02-04 | 1925-02-04 | Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF57948D DE427634C (de) | 1925-02-04 | 1925-02-04 | Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427634C true DE427634C (de) | 1926-04-12 |
Family
ID=7108405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF57948D Expired DE427634C (de) | 1925-02-04 | 1925-02-04 | Vorrichtung zur Befestigung von Fahrrad- und Motorrad-Satteldecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427634C (de) |
-
1925
- 1925-02-04 DE DEF57948D patent/DE427634C/de not_active Expired
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