DE6153C - Ofen mit schlangenförmig gewundenem Brennkanal und Gasheizung zum Brennen von Ziegelsteinen, Kalk, Cement, feuerfesten Steinen und Thonwaaren verschiedener Art - Google Patents

Ofen mit schlangenförmig gewundenem Brennkanal und Gasheizung zum Brennen von Ziegelsteinen, Kalk, Cement, feuerfesten Steinen und Thonwaaren verschiedener Art

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DE6153C
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DENDAT6153D
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C. EMMEL, Bauunternehmer und Kalkbrennereibesitzer, in Hoerde
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge

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Description

1878.
Klasse 8O.
CARL EMMEL in HOERDE.
Ofen mit schlangenförmig gewundenem Brennkanal und Gasheizung zum Brennen von Ziegelsteinen, Kalk, Cement, feuerfesten Steinen und Thonwaaren verschiedener Art.
Zusatz-Patent zu No. 5319 vom 15. August 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6, November 1878 ab. Längste Dauer: 14. August 1893.
Der Ofenkanalist ohne Ende.
Die Feuerung A dient zum Ausschmauchen eines Theiles der Einpackung, bevor die Gase eingelassen werden; danach dient sie zum erstmaligen Anzünden derselben, wonach sie vom Ofen durch eine Lehmmauer getrennt wird und nun in demselben Betriebsjahr nicht mehr in Anwendung kommt.
Die Mauer B ist provisorisch und dient nur in der ersten Zeit des Brennens dazu, den hinteren noch leeren Theil von dem brennenden zu scheiden. Später Wird sie fortgenommen und es findet von jetzt ab ein ununterbrochener Betrieb statt.
Der Ofenkanal hat fünf Zuglöcher a, b, c, d und e, die durch einen über der Anlage hinführenden Hauptkanal mit einem sogenannten »offenen Exhaustor« C in Verbindung stehen, der durch eine Locomobile oder einen Motor von ι Pferdekraft bewegt wird und zwecks dessen durch einen Riemen mit der- oder demselben verbunden wird. Durch die übrigen Zuglöcher von ι bis 14 werden Verbrennungsgase geleitet, die der Generator D erzeugt. Diese Gase ziehen von letztgenanntem durch einen schrägen Kanal in die Höhe und durch auf der Mittelmauer waagerecht hinführende Kanäle weiter zu einem Loch, durch welches sie durch die Mauer bis auf die Ofensohle hinunterfallen und dort in den Ofen strömen. Alle diese Löcher sind oben durch sogenannte »Glocken« aus dünnem Eisenblech verschliefsbar, deren untere Kanten in einen Falz fallen, der mit Sand gefüllt ist. Jede Glocke hat einen platten eisernen Stiel mit Handgriff, und damit sie bis unter die Deckplatte gehoben werden kann und dort hängen bleibt, ist in dem Stiel ein Loch vorhanden, durch das über der Deckplatte einfach ein Splint gesteckt wird.
In der Einpackung werden jedesmal, wenn der Ofen zur Ziegelfabrikation benutzt wird, aus den zu brennenden Steinen, oder wenn etwas anderes fabricirt wird, überhaupt aus Ziegelsteinen, gleichzeitig mit dem Einsetzen fortschreitend, Züge E gebildet, die an ihren Anfangs- und Endpunkten, die stets zwischen zwei Zuglöchern liegen, mit Lehm verschmiert werden, damit sich die Gase nicht zu plötzlich in der Längenrichtung über den eigentlich brennenden Theil hinaus vertheilen können. Die Deckschichten dieser Züge sind siebartig an mehreren Stellen durchbrochen, so oft man es für zweckmäfsig hält, damit die Gase sich bequem in der Höhenrichtung bewegen können; die Stofs- und Lagerfugen der Kanalwandungen bleiben offen, damit auch durch sie ein Theil der Gase durch die Querrichtung des Ofens ausströmen kann; sie werden aber doch möglichst eng gehalten. Man kann auch Querkanälchen von den Hauptzügen abzweigen, je nachdem man es für gut hält. Wenn nun ein nicht zu kurzer Theil der Einpackung durch Feuerung A ausgeschmaucht bezw. vorgewärmt ist, was durch Manipuliren mittelst der Züge zum Exhaustor erzielt wird, werden zwischen 1 und 2 die Gase eingelassen und diese nun durch erwähnte Feuerung angezündet. Zug b bleibt geschlossen und Zug c ist geöffnet. Da die Gase auf der durchschnittlich 12 bis 15' rhld. langen Strecke, in der sie einströmen, die gröfste Hitze bilden, so brennen sie auch diesen Theil zuerst gahr; die Hitze zieht aber allmälig bis c weiter und wärmt den Theil der Einpackung vor. Hat man sich durch die in den Ofengewölben vorhandenen Gucklöcher überzeugt, dafs der Theil, in den die Gase einströmen, Weifsglut erlangt hat, auf dieser Strecke das Fabrikat also gahr ist, dann wird das betreffende Zugloch mittelst der Glocke geschlossen und das nächstfolgende geöffnet. Die Gase fallen nun hier ein, wo sie durch die von rückwärts nachziehende Glut entzündet werden. So gehts ununterbrochen fort.
Die Kühlung geht gemäfs dem vorgesagten in derselben Zeit auch vor sich, und ist nun der vorher gebrannte Ofentheil kalt, so dafs er geleert werden kann, dann geschieht dies durch
die zunächst belegene Thür. Gleich nach der Entleerung wird wieder gefüllt und die Thür vermauert.
Besondere Querscheidungen, wie sie bei anderen ähnlichen Constructionen nöthig sind, brauchen hier nicht angewendet zu werden, weil die vorzuwärmende Strecke nach Belieben lang gewählt werden kann, und die Ofenform verhütet im weiteren, dafs die durch die Thür, bei der eingesetzt wird, eindringende kalte Luft schädlich auf die Feuerstelle wirkt. Die im Grundrisse punktirten Querlinien bezeichnen die Längen der jedesmal zu brennenden Strecken. Wo angängig, wird das äufsere Ofenmauerwerk mit Asche umfüllt, um den Einflufs der kalten Luft möglichst zu verringern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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