DE61380C - Hammer für Dengelmaschinen - Google Patents

Hammer für Dengelmaschinen

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Publication number
DE61380C
DE61380C DE189161380D DE61380DD DE61380C DE 61380 C DE61380 C DE 61380C DE 189161380 D DE189161380 D DE 189161380D DE 61380D D DE61380D D DE 61380DD DE 61380 C DE61380 C DE 61380C
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DE
Germany
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hammer
peening
peening machines
edge
machines
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Expired
Application number
DE189161380D
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English (en)
Original Assignee
C. zipperlen jr. in Bönnigheim O.-A. Besigheim, Württemberg
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/02Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Λ» 6Ϊ380 -
Hammer für Dengelmaschinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Hammerconstruction an Dengelmaschinen, durch welche nicht allein die schädlichen Wirkungen der einseitigen Abnutzung der Hammerbahn vermieden, sondern auch eine leichte Umstellbarkeit und nach erfolgtem Schleifen auch eine leichte Einstellbarkeit des Hammers ermöglicht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Hammerconstruction für Dengelmaschinen an einer solchen, welche für Fufsbetrieb eingerichtet ist, zur Anschauung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die Dengelmaschine in Seitenansicht; Fig. 2 und 3 zeigen den Dengelhammer in der Seitenansicht und veranschaulichen dessen Verstellbarkeit.
Bei den bisher üblichen Dengelmaschinen war der Hammer, selbst auch beim besten Material, nach ungefähr 8 bis 10 Sensen auf einer Seite derart abgenutzt, dafs die arbeitende abgebogene Kante sich,, wenn auch kaum merklich, drückte und so eine Fläche bildete. Durch diese Abnutzung wurde auch der sogenannte Trieb des Hammers geschwächt. Man konnte nun wohl einen kräftigeren Schlag dadurch erzielen, däfs man die Feder am Hammer mehr spannte, jedoch mufste dann wieder die Maschine stärker getreten werden, so dafs der die Maschine Bedienende \ zu sehr angestrengt wurde.
War der Hammer auf einer Seite abgenutzt, so konnte er durch Lösen zweier Schrauben umgedreht werden, wobei sich dieselben Uebelstände wieder einstellten.
Für das Schleifen waren 1 Y2 bis 2 Stunden nothwendig und dasselbe mufste mit der peinlichsten Sorgfalt geschehen, damit der Hammer genau senkrecht nicht zu scharf und nicht zu flach aufschlug.
Nach der vorliegenden Erfindung ist der Hammer A auf dem Hammerstiel B drehbar befestigt und wird während der Arbeit durch den Stift a und die Stellschrauben b und c in der zum Ambos richtigen Lage gehalten. Er kann entsprechend der Abnutzung der Hammerbahn beliebig eingestellt und nach erfolgter Abnutzung durch Entfernen des Stiftes α aus dem Hammerstiel herausgenommen, wie ein Hammer zur Handarbeit geschliffen und wieder eingesetzt werden. Um eine richtige und sichere Einstellung des Hammers A zu erhalten, dreht man die eine der Schrauben b und c vor, die andere zurück, wobei sich der Hammer um den Stift α dreht. Ist die erste Kante d der einen Seite abgenutzt oder zum gehörigen Trieb unzureichend, so dreht man die Schraube b etwas vorwärts, während man die Schraube c etwas nachläfst. Hierdurch schiebt sich der Hammer mit seiner unteren Bahn vor, die hauptsächlich arbeitende Kante tritt dadurch wieder mehr in senkrechte Stellung zum Ambos C und der Hammer arbeitet wieder wie zuvor.
Dies kann acht- bis zehnmal.wiederholt werden, so dafs der Hammer nach und nach unten bei der Schraube b in einen stark stumpfen Winkel zum Hammerstiel B zu stehen
kommt (Fig. 2 punktirte Stellung), trotzdem aber immer gut arbeitet.
Ist nun die Kante d so weit abgenutzt, dafs weiteres Nachstellen nutzlos ist, so hat man nur nöthig, den Stift α herauszuschlagen und den Hammer nach und nach auf die Kante ef und g einzustellen, wobei man jedesmal wie bei Kante d verfährt.
Hierdurch erzielt man, dafs man mit jeder Kante acht-: bis zehnmal mehr dengeln kann als bisher, bevor der Hammer mittelst Schleifens wieder in Ordnung zu bringen ist.
Da ferner jetzt alle vier Kanten zum Dengeln benutzt werden können, während früher nur zwei zu benutzen waren, erfordert auch das Schleifen des Hammers weniger Sorgfalt.
Durch die Schrauben b c kann aber auch ohne wesentlichen Zeitverlust der Hammer für stärkere oder härtere Sensen beliebig eingestellt werden, ohne dafs man nöthig hat., die Feder D stärker zu spannen, was einen leichten und gleichmäfsigen Gang der Maschine bedingt. Die Maschine kann genau in gleich schneller Weise bei dünneren oder weicheren Sensen arbeiten, weil durch eine mehr oder weniger flache Stellung des Hammers dieselbe Wirkung erreicht wird, welche bisher durch langsameres Treten der Maschine erzielt wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Hammer für Dengelmaschinen, welcher an einem zur Hammerbahn parallelen Zapfen (aj des Hammerstieles (B) drehbar und mittelst der Schrauben (b c) ein- und feststellbar ist, zum Zwecke der Auswechselung der abgenutzten Hammerbahnen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189161380D 1891-05-30 1891-05-30 Hammer für Dengelmaschinen Expired DE61380C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE61380T 1891-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE61380C true DE61380C (de) 1892-03-23

Family

ID=34624669

Family Applications (1)

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DE189161380D Expired DE61380C (de) 1891-05-30 1891-05-30 Hammer für Dengelmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE61380C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5092232A (en) * 1990-10-31 1992-03-03 Erich Bergmeier Maschinenfabrik Apparatus for peeling boiled eggs

Cited By (1)

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