AT162786B - Dengelhammer - Google Patents

Dengelhammer

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AT162786B
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AT
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hammer
crank
dengelhammer
anvil
heel
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Inventor
Josef Schausberger
Original Assignee
Josef Schausberger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dengelhammer 
Es sind Vorrichtungen zum Dengeln von
Sensen bekannt, bei denen der unter Federwirkung stehende Dengelhammer geradlinig senkrecht zum Amboss geführt ist. Bei den bekannten Einrichtungen wird der Hammer durch eine Nocke oder einen Daumen unmittelbar angehoben, wobei grössere Hübe nicht leicht zu erzielen sind, da diese Bauart gedrängt und wenig zugänglich ist. Anderseits sind Einrichtungen bekannt, bei denen der Hammer am Ende eines Hebels sitzt, bei denen jedoch die Anordnung einer regelbaren Feder nicht so einfach ist, wie bei geradlinig geführtem Hammer. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung besteht dem Bekannten gegenüber darin, dass der umlaufende Kurbel-oder Nockentrieb einen zweiarmigen Hebel betätigt, dessen einer Arm an der Führungsstange des Dengelhammers angreift, und dessen anderer Arm in den Bewegungsbereich des Kurbelarms oder der Nocke des Kurbel-oder Nockentriebes reicht und von diesem bei ihrer Drehung in einem der Spannfeder entgegengesetzten Sinne verschwenkt wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung in Seitenansicht, teilweise geschnitten und in Frontansicht dargestellt. 



   Der Schnell-Dengelhammer ist eine solide Stahlkonstruktion mit angebautem Holzschemel. 



  Der Antrieb erfolgt durch ein beiderseits des Maschinengestelles 1 befindliches Pedal   2,   von welchem die Bewegung mittels einer Schubstange 3 auf ein gleichzeitig als Kurbel 4 und Riemenscheibe 5 ausgebildetes Schwungrad übertragen wird. Durch einen z. B. doppelten Riementrieb 6 im Übersetzungsverhältnis 2-5 : 1 erfolgt der Antrieb der oberen Riemenscheibe 7, welche mit einer Kurbel 8 verbunden ist und an ihrem Kurbelzapfen eine gehärtete Schlagrolle 9 trägt. 



  In den Bewegungsbereich der Schlagrolle 9 reicht ein um die Achse 10 schwenkbarer zweiarmiger Hebel   11,   der mit der Hammerstange 12 gelenkig verbunden ist und durch die Schlagrolle 9 nach abwärts zum Spannen einer Feder 13 verschwenkt wird. Die Hammerstange 12 ist m Maschinengestell senkrecht zum Amboss geführt und die Feder 13 als eine die Hammer- , tange umgebende Schraubenfeder ausgeführt, velche sich einerseits an dem Maschinengestell,   mderseits an einem Bund 14 der Hammerstange 12 abstützt. Die Schlagfeder 13 kann durch eine   
Verstellschraube 15 vorgespannt und dadurch die Schlagkraft geändert werden. Der Hammer 16 sowie das Stöckel17 sind in der Hammerstange 12 bzw. dem Amboss 18 durch Keile 19 festgehalten. 



   Der Amboss 18 ruht unter Zwischenschaltung einer elastischen Unterlage 20 auf dem im
Maschinenrahmen festgeschraubten hölzernen
Ambossstock 21. Zur Führung des Sensenblattes dienen Rollen 22, welche auf einem im Maschinen- gestell in der Richtung zum Amboss verstell- und feststellbaren Träger 23 lagern. Zum
Dengeln wird das Sensenblatt zwischen den
Hammer und dem Stöckel bis zu den Führungs- rollen eingeschoben. Hierauf wird der Antrieb durch Betätigung des Pedals in Bewegung ge- setzt. Die Schlagrolle drückt hiebei den zwei- armigen Hebel unter Spannung der Schlagfeder solange nach unten bis die Rolle der Kurbel vom Hebelende abgleitet und der zweiarmige
Hebel druckentlastet ist. In diesem Moment schleudert die Schlagfeder den Hammer auf die am Amboss bereitliegende Schneide. Auf diese Weise wird pro Umdrehung der Schlagrollenkurbel ein Hammerschlag ausgeführt.

   Da zwischen dem Pedal und der Schlagrollenkurbel ein Übersetzungsverhältnis eingeschaltet ist, können mit einem Pedalhub mehrere Hammerschläge ausgeführt werden. Auf diese Weise kann tatsächlich die Schärfung des Sensenblattes in einem gegenüber den bisher bekannten Verfahren wesentlich beschleunigtem Arbeitstempo ausgeführt werden. 



   Die den Hammer betätigende Feder kann auch aus einer Blattfeder bzw. einem Federpaket oder auch aus einer Zugfeder bestehen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Dengelhammer mit einem senkrecht zum Amboss (Stöckel) geführten Hammerkörper, der zur Ausführung von Schlägen durch einen umlaufenden Trieb gegen eine Federwirkung abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Kurbel-oder Nockentrieb einen zweiarmigen Hebel betätigt, dessen einer Arm an der Führungsstange des Dengelhammers angreift und dessen anderer Arm in den Bewegungsbereich des Kurbelarmes oder der Nocke des Kurbel-oder Nockentriebes reicht, und von diesem bei ihrer Drehung in einem der Spannfeder entgegengesetzten Sinne verschwenkt wird. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Dengelhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hammer und Stöckel an der Hammerstange bzw. am Amboss lösbar befestigt, jedoch in ihrer relativen Lage zueinander gesichert sind.
    3. Dengelhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (das Stöckel) elastisch, vorzugsweise auf der Hirnseite eines einen wesentlichen Teil der Gestellmasse der Hammereinrichtung betragenden Holzblockes gelagert ist.
    4. Dengelhammer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbel-bzw. Nockentrieb durch einen Riementrieb mit einem pedalbetätigten Schwungscheibenantrieb in Verbindung steht, der zweckmässig zwei durch eine Kurbel auf das Schwungrad einwirkende Pedale besitzt, die beiderseits des Stockes des Maschinengestelles angeordnet sind.
    5. Dengelhammer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Sensenblattes zum Amboss verstellbare Führungsrollen, derart angeordnet sind, dass bei dem sich mit der Rückenkante gegen die Rollen legenden Sensenblatt die zu bearbeitenden Schneidenstellen zwischen Stöckel und Hammer zu liegen kommen.
AT162786D 1946-11-21 1946-11-21 Dengelhammer AT162786B (de)

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AT162786B true AT162786B (de) 1949-04-11

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ID=3651835

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AT162786D AT162786B (de) 1946-11-21 1946-11-21 Dengelhammer

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