DE194597C - - Google Patents
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- DE194597C DE194597C DENDAT194597D DE194597DA DE194597C DE 194597 C DE194597 C DE 194597C DE NDAT194597 D DENDAT194597 D DE NDAT194597D DE 194597D A DE194597D A DE 194597DA DE 194597 C DE194597 C DE 194597C
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- DE
- Germany
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- knife
- scoring
- sole
- cutting
- tool
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Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/04—Knives
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
| Uli ÖCä | |
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| \etiiat bcz | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl94597 — KLASSE 71 c. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schuhsohlen-Ritzgerät mit einem Ritzmesser
und einer Schnittkantenführung zum Schneiden der Grobnung (des Risses) in Schuhwerkssohlen.
Eigentümlich für das Werkzeug ist, daß das Schneiden der Grobnung, nachdem die Sohle angepaßt und am Stiefel festgemacht
ist — insbesondere also bei Reparaturen — ausgeführt werden kann, ohne daß
ίο die Sohle vom Stiefel entfernt wird, welch
letzteres bisher notwendig gewesen ist, damit die Grobnung mittels der Maschine ausgeführt
werden konnte, wonach die Sohle dann wieder am Stiefel befestigt werden mußte, bevor das Nähen ausgeführt werden konnte.
Dabei hat das bei dem hier beschriebenen Apparat anzuwendende Messer — das selbstverständlich
aber auch in einer der üblichen Maschinen verwendet werden kann — eine derartige Form, daß die Grobnung gleichartig
und von derselben Tiefe wird, während das Messer bei den bisherigen Maschinen wegen seiner Form zum Auslaufen geneigt
ist, besonders beim Schneiden im Vorderteil der Sohle, und somit zum Handschneiden ganz
unverwendbar ist, weil die Kraft der Hand eine geringere als diejenige der Maschine ist.
Allerdings sind bereits Ritzwerkzeuge bekannt, bei denen das Ritzmesser in seinem
Halter verschieb- und einstellbar befestigt ist, und bei denen Führungen zur Steuerung der
Bewegung längs der Sohle vorhanden sind; aber diese Ritzwerkzeuge besitzen nicht die
obengenannten Vorteile.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Werkzeugs;
Fig. 2 zeigt eine Unteransicht desselben, und
Fig. 3 zeigt dasselbe im Schnitt nach Linie 9-9 in Fig. 6, und zugleich ist die Lage des
Werkzeugs während der Arbeit veranschaulicht.
Fig. 4 und 5 stellen eine Seitenansicht bzw. eine Hinter- und Unteransicht des Messers dar.
Fig. 6 zeigt in Vorderansicht das neue Messer.
Das Werkzeug besteht aus einem mit Griff a versehenen Klotz b aus Eisen oder einem
anderen geeigneten Material. In einer senkrechten Durchbohrung im Klotz b ist das
Messer c mittels einer Klemmschraube d festgeklemmt. In einer Aussparung e hinter dem
Messer c ist eine RoIIe-/angebracht, die ein
wenig außerhalb der unteren Seite des Klotzes ragt und während des Gebrauches des Werkzeugs
auf der Schuhsohle t rollt (Fig. 3). An der unteren Seite des Klotzes sitzt noch eine
um einen Stift, Bolzen o. dgl. la drehbare Rolle g, welche sich während des Schneidens
gegen den Rand der Sohle stützt.
Das Messer c (Fig. 4 bis 5) besteht aus einem Stiel i, welcher in der Durchbohrung
des Klotzes aufgenommen ist; der Stiel endet unten in das gebogene Messerblatt k. Das
Messerblatt hat keilförmigen Querschnitt, und seine Keilform hat eine solche Stellung zur
Ziehrichtung q. des Ritzgerätes, daß die von
35
40
45
55
60
der Schnittkantenführungg abgewendete Flachseite
der genannten Keilform in der Ziehrichtung liegt (Fig. 3 und 5).
Hierdurch wird es erreicht, daß die Grobnung den ganzen Rand ringsum dieselbe Tiefe
erhält, sowie daß das durch den Riß aufgearbeitete Material (Leder) keinen Widerstand
gegen die Bewegung des Messers bietet; dies ist ein großer Vorteil, welcher bei den
in den Maschinen bisher angewandten Messern nicht erreicht werden kann.
Aus Fig. 3 ist es leicht zu ersehen, daß, wenn das Werkzeug in der Richtung des
Pfeiles q geführt wird, die Richtung der Fläche u eine derartige sein wird, daß die Rolle g stets
während des Schneidens in der Richtung des Pfeiles p, d. h. gegen die Sohle gedruckt werden
wird.
Wenn der Stiel i in geeigneter Weise geformt wird, kann das neue Messer selbstverständlich
auch in den Maschinen' statt der bisher üblichen angebracht und verwendet
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schuhsohlen-Ritzgerät mit einem Ritzmesser und einer Schnittkantenführung, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Lauffläche des Werkstücks senkrecht stehende Teil (u) des Ritzmesserblattes (k) keilförmig gestaltet ist und seine Keilform eine solche Stellung zur Ziehrichtung (q) des Ritzgerätes hat, daß die von der Schnittkantenführung (g) abgewendete Flachseite der genannten Keilform in der Ziehrichtung liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194597C true DE194597C (de) |
Family
ID=457722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194597D Active DE194597C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194597C (de) |
-
0
- DE DENDAT194597D patent/DE194597C/de active Active
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