DE42796C - Neuerung an Dengelmaschinen - Google Patents

Neuerung an Dengelmaschinen

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DE42796C
DE42796C DE188742796D DE42796DD DE42796C DE 42796 C DE42796 C DE 42796C DE 188742796 D DE188742796 D DE 188742796D DE 42796D D DE42796D D DE 42796DD DE 42796 C DE42796 C DE 42796C
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Germany
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scythe
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hammer
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DE188742796D
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English (en)
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M. HÜMPFNER in Frankfurt a. M., Koselstr. 38
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/08Details, e.g. scythe anvils, scythe guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirthschaftliche Geräthe.
MICHAEL HÜMPFNER in FRANKFURT a. Main. Neuerung an Dengelmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. August 1887 ab.
Der Dengelapparat unterscheidet sich von den bis jetzt bekannten Dengelmaschinen hauptsächlich durch seine eigenthümliche Führungsvorrichtung für die Sense, welche zur Wirkung hat, dafs das beim Dengeln auf mechanischem Wege leicht auftretende Verspannen der Sense beseitigt werden soll.
A, Fig. ι, ist der Dengelhammer, welcher mit einem Führungsstück A\ das in einem Schlitz des Ständers B gleitet, verbunden ist. Dieses Hammerführungsstück, welches in Fig. 2 besonders dargestellt ist, hat an seinem oberen Ende einen Ansatz A2, gegen welchen eine Daumenscheibe C wirkt, durch welche das Führungsstück und somit der Hammer gehoben wird, worauf letzterer durch die Wirkung der Spiralfeder D herabgeschnellt wird, sobald Ansatz A2 die excentrische Biegung der Daumenscheibe verläfst und in seine ruhende Stellung zurückkehrt. Die Schlagwirkung der Feder D kann durch die Stellschraube M regulirt werden, und zwar geschieht die Regulirung in der Weise, dafs die Schlagkraft des Hammers in gleicher Weise abnimmt, als die Dengelbahn der Sense durch Dünnerwerden des Metalls sich verbreitert. Die Stellschraube M ist mit einem Einschnitt m versehen, in welchen die Spitze eines Stiftes ^, auf welchen eine Feder ^' wirkt, eindringt, um zu verhindern , dafs während des Arbeitens eine Veränderung in der Stellung der Schraube eintreten kann.
Die Führung für die Sense besteht aus dem bogenförmigen Führungsbügel F mit den beiden Führungsstollen η η ], von denen der Stollen n1 in einem Schlitz χ auf dem Ambos verschiebbar ist und durch die Schraube ο gestellt werden kann, während der Stollen η feststeht und sich um seine Achse dreht. Fig. 3 und 4 sind Schnitte in der Linie x-x der Fig. ι und zeigen die Führungsvorrichtung in gröfserem Mafsstabe. 5 ist die Sense, welche in der Richtung des Pfeiles mit der Hand fortgeführt wird. Fig. 3 zeigt die Stellung des Führungsbügels F beim Beginn des Dengeins. In dieser Stellung befindet sich die Schneide s der Sense in paralleler Richtung zur Finne a des Hammers A. Durch das allmälige Vorschieben des Führungsstollens η ! vermittelst der Stellschraube O wird die Führungsvorrichtung einseitig verstellt, Fig. 4, in welcher der Führungsstollen n1 auf seinem äufsersten Punkt angelangt ist. Infolge dieser einseitigen Verstellung der Führung für die Sense wird diese letztere nach und nach in eine schräge Stellung zur Hammerfinne gebracht, so dafs das dünner werdende Sensenmetall in schräg zur Sensenschneide laufender Linie von der Hammerfinne getroffen wird, um hierdurch das Verspannen der Sense zu vermeiden. Bei den geradlinigen Führungen wird dagegen die ganze Dengelbahn gleichmäfsig vor-und rückwärts verlegt, so dafs die Hammerfinne auch die dünner gewordene Bahn mit geradem vollen Schlage, d. h. parallel zur Sensenschneide trifft und dadurch das Verspannen verursacht.
Auch die Schwierigkeit, die Sense im richtigen Winkel zur Hammerbahn zu halten, wird
zu beseitigen gesucht, indem der gewölbte Amboskopf in Verbindung mit dem in einem Winkel von ca. 150 auf seinem Stollen η nl aufsitzenden Führungsbügel F eine sichere Haltung der Sense bedingt, das Dengeln also von jeder Uebung und Gewandtheit möglichst unabhängig macht.
Damit die Stellschraube O sich während der Arbeit nicht lösen kann, ist an dem Ständer ein federndes Stück Stahlblech ν angebracht, gegen welches der kantige Theil der Schraube O drückt, so dafs durch den hierdurch entstehenden Gegendruck die Schraube in ihrer Lage erhalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dengelmaschinen eine einseitig stellbare Führung für die Sense, um letztere nach und nach in eine schräge Stellung zur Hammerfinne zu bringen, bestehend aus dem bogenförmig geführten, durch eine Schraube (O) bewegten Führungsbügel (F) mit den beiden Führungsstollen (nn1), gegen welche die Fläche des Bügels nicht rechtwinklig, sondern um etwa 15° mehr nach aufwärts gestellt ist, um die richtige Haltung der Sense zu erleichtern, während die in ihrer Richtung gegen die Schneide sich allmälig ändernden Dengelschläge ein Verspannen der Schneide verhüten sollen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188742796D 1887-08-11 1887-08-11 Neuerung an Dengelmaschinen Expired DE42796C (de)

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DE42796T 1887-08-11

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DE42796C true DE42796C (de) 1888-03-27

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ID=34624633

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DE188742796D Expired DE42796C (de) 1887-08-11 1887-08-11 Neuerung an Dengelmaschinen

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