DE613561C - Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter - Google Patents

Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter

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DE613561C
DE613561C DEK132627D DEK0132627D DE613561C DE 613561 C DE613561 C DE 613561C DE K132627 D DEK132627 D DE K132627D DE K0132627 D DEK0132627 D DE K0132627D DE 613561 C DE613561 C DE 613561C
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gas
gas containers
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DEK132627D
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Aug Kloenne GmbH
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Aug Kloenne GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/013Gas-holders of variable capacity with movables discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter Das Hauptpatent betrifft einen Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter, der sich dadurch kennzeichnet, das die Oberenden der die oberen, Rollen tragenden Pfosten lediglich durch einen steifen Ring miteinander verbunden sind. Diese Bauart besitzt den Vorteil, das die bei den früheren Konstruktionen erforderlichen radialen Verstrebungen mit der eigeistlichen Abschlusscheibe in. Fortfall kommen, so das das Gesamtgewicht des Abschlußkolbens erheblich vermindert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung soll die Anordnung des Hauptpatents dadurch verbessert werden, das in das ringförmige Führungsgerüst eine Abschlusscheibe aus gasdichtem elastischem Material eingespannt ist. Der Ersatz der bei dem Hauptpatent noch benutzten, aus einer Blechkonstruktion bestehenden starren Scheibe durch eine solche Scheibe aus elastischem Material wird erst dadurch ermöglicht, das nach der Erfindung des Hauptpatents die früher erforderlichen radialen Versteifungen des Führungsgerüstes zur Abschlusscheibe in Fortfall kommen. Der Vorteil der neuen Bauart des Scheibenkolbens besteht neben der Verkleinerung des Gesamtgewichts auch in dem verringerten Aufwand für Werkstatt- und Montagearbeiten.
  • Zur Herstellung der Scheibe nach der Erfindung kann ein beliebiger elastischer gasdichter Stoff, gegebenenfalls auch dünnes Stahlblech o. dgl., benutzt werden. Zweckmäßig ist es, die elastische Abschlusscheibe mit einem Geflecht aus Maschendraht o. dgl. zu überziehen, um so die Festigkeit des Stoffes zu erhöhen.
  • An sich ist die Verwendung von elastischem Material zur Herstellung einer Glocke bei Gasbehältern bekannt; doch handelt es sich hierbei nicht um wasserlose Gasbehälter im Sinne der Erfindung, sondern um kleine Apparate mit Wasserbehälter. Eine Einspannung einer Scheibe in ein Führungsgerüst findet hier nicht statt.
  • Man hat ferner bei Gasbehältern oberhalb des Scheibenkolbens eine harmonikaartige gasdichte Hülle eingeschaltet, die lediglich zu Dichtungszwecken diente und die Anwendung von Dichtungsringen oder einer Dichtungsflüssigkeit bei dem aus starrem Material gefertigten Scheibenkolben ersetzen soll.
  • Bei Benzintanks ist es bekannt, einen ringförmigen Schwimmer vorzusehen, dessen mittlerer Teil durch eine elastische Blechscheibe gebildet wird. Abgesehen davon, das es sich hier um ein ganz anderes Verwendungsgebiet handelt, ist auch der Zweck dieser elastischen Blechscheibe ein anderer wie der der elastischen Abschlusscheibe der Erfindung, und zwar soll bei dem Benzintank durch die Einschaltung der elastischen Scheibe eine Anpassung an die veränderlichen, durch die mehr oder weniger starke Verdunstung hervorgerufenen Gasdrücke erreicht werden. Man will also den Verdunstungsraum möglichst klein halten und bei größeren Drücken die Möglichkeit der Vergrößerung dieses Verdunstungsraumes haben. Demgegenüber dient die elastische Kolbendecke der Erfindung dem Zwecke, das Gewicht des Gesamtkolbens möglichst leicht zu halten, wobei durch die leichte Kolbendecke der Massenschwerpunkt tiefer gelegt wird und somit unterhalb des Gasangriffspunktes zu liegen kommt, so daß ein rüclzdrehendes Moment bei Schiefstellungen eintritt. Diese Wirkung ist für die Erzielung einer sorgfältigen Abdichtung von großem Wert. Bei den Benzintanks spielen diese Erwägungen keine Rolle, zumal es hier auf eine so genaue Abdichtung nicht ankommt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch an einem Ausführungsbeispiel im Aufriß dargestellt.
  • Wie beim Hauptpatent werden die Füh= rungsrollen r und die Dichtung d von einem ringförmigen Führungsgerüst getragen, das im wesentlichen aus den senkrechten Pfosten p besteht, die durch einen Diagonalverband w ausgesteift sind. Die oberen- Enden dieser Pfosten sind durch einen kräftigen Ring a verbunden, welcher die Drücke der Führungsrollen aufnimmt.
  • Am unteren Ende des Pfostens ist ein ringförmiger Kasten k befestigt, der den Ballast b in Form von Beton oder Eisenschrot aufnimmt. Zwischen diesem Kastenring ist ein die eigentliche Abschlußscheibe darstellender gasdichter Stoff g gespannt, der sich bei Gasfüllung kalottenförmig aufbläst und das Führungsgerüst mitnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschlußkolben für wasserlose Gasbehälter nach Patent 607 74o, dadurch gekennzeichnet, daß in das die Führungsrollen tragende ringförmige Außengerüst eine Abschlußscheibe aus gasdichtem elastischem Material eingespannt ist. a. Abschlußkolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gasdichte elastische Abschlußscheibe (g) mit einem biegsamen Flechtwerk, z. B. aus Maschendraht, überzogen ist.
DEK132627D 1932-10-20 1932-10-20 Abschlusskolben fuer wasserlose Gasbehaelter Expired DE613561C (de)

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