DE475862C - Teleskopgasbehaelter ohne Wasserbecken und ohne Wassertasse - Google Patents

Teleskopgasbehaelter ohne Wasserbecken und ohne Wassertasse

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Publication number
DE475862C
DE475862C DEM102228D DEM0102228D DE475862C DE 475862 C DE475862 C DE 475862C DE M102228 D DEM102228 D DE M102228D DE M0102228 D DEM0102228 D DE M0102228D DE 475862 C DE475862 C DE 475862C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telescopic
gas container
water
telescopic gas
seal
Prior art date
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Expired
Application number
DEM102228D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Konrad Jagschitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE475862C publication Critical patent/DE475862C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/007Gas-holders of variable capacity with telescopically movable ring-shaped parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Teleskopgasbehälter ohne Wasserbecken -und ohne Wassertasse Die Erfindung bezieht sich auf sogenannte Teleskopgasbehälter und betrifft eine neue Art der Abdichtung der einzelnen Teleskopringe gegeneinander. Bislang war es üblich, die Abdichtung durch sogenannte Wassertassen vorzunehmen, die sich mit Wasser aus dem Becken des Behälters füllten. Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, für die Abdichtung die beim Bau von sogenannten Scheibengasbehältern bekannt gewordene- Flüssigkeitsdichtung zu verwenden, doch ist es bislang zu praktischen Ausführungen dieser Art nicht gekommen.
  • Die neue Dichtung vermeidet ebenso wie die letztgenannte Flüssigkeitsdichtung der Scheibengasbehälter die Verwendungleines Wasserbeckens und von Wassertassen. Sie besteht darin, daß der Zwischenraum zwischen den Blechmänteln der einzelnen Teleskopringe ganz oder auf einem Teil der Höhe mit einer dickflüssigen Masse ausgefüllt ist, die sowohl zur Abdichtung als auch zur Verminderung der Reibung bei der Bewegung dient. Besonders geeignet ist hierfür Schmierfett, wie es zu technischen Zwecken schon vielfach in Gebrauch steht. Bei einer Bewegung der Teleskopringe des Behälters gegeneinander klebt die Dichtungsmasse an den Blechmänteln fest und stellt eine gute Abdichtung dar. Gegenüber der schon früher vorgeschlagenen Flüssigkeitsdichtung besteht der Vorteil, daß ein Abfließen des Dichtungsmittels an den Behälterwänden nicht zu erwarten ist und daß besondere auf den Blech wänden gleitende Dichtungskörper überflüssig sind.
  • Anhand der Zeichnung sollen einige Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert werden. In Abb. i ist ein Teleskopgasbehälter dargestellt, der in seinem Gesamtaufbau den bisher bekannt gewordenen Bauwerken dieser Art entspricht, sich aber im einzelnen insofern davon unterscheidet, als der unterste Teleskopring nicht in ein Wasserbecken eintaucht, sondern fest mit dem Boden verbunden ist. Außerdem fallen die Wassertassen am unteren Ende der Teleskopringe fort; sie sind ersetzt durch Dichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung. Eine solche Dichtung ist in Abb. a in vergrößertem Maßstabe dargestellt. Sie besteht, wie schon oben erläutert, darin, daß der Zwischenraum zwischen den Mantelblechen der Teleskopringe a und b mit dickflüssigem Fett ausgefüllt ist. Damit die Fettmasse sich nach oben oder unten nicht beliebig ausdehnen kann, ist sie durch zwei Ringe d und d' begrenzt.
  • Der in Abb. i gezeigte Behälter besitzt drei Ringe a, b und c, von denen der obere die Decke des Behälters trägt. Diese Decke kann in bekannter Weise gewölbt hergestellt sein, es ist aber günstiger, dieselbe eben oder annähernd eben zu machen und mit einem Rand zu versehen, um zu verhindern, daß das Regenwasser beliebig über den Rand an dem Behältermantel herablaufen kann und gegebenenfalls die Dichtungsmasse schädigt und sonstige Störungen verursacht. Zur Abführung des Regenwassers können gegebenenfalls Überläufe mit angeschlossenen Leitungen oder ähnliche bekannte Vorrichtungen verwendet werden.
  • In äußerlicher Beziehung besteht zwischen dem eben geschilderten Behälter nach Abb. i und den bisher bekannten Teleskopbehältern noch ein Unterschied insofern, als bei den letztgenannten die Wassertassendichtung am unteren Ende der Teleskopringe angeordnet war, die neue Dichtung dagegen am oberen Ende.
  • Abb. 3 zeigt eine etwas abweichende Bauart eines Behälters gemäß der Erfindung. Hier ist der unterste Teleskopring e der innere und die weiteren Teleskopringe f und g, die an den vorhergehenden nach oben verschiebbar angeordnet sind, besitzen eine wachsende lichte Weite, so daß der letzte Teleskopring g, der die Decke trägt, der größte ist. Bei dieser Anordnung ist die Dichtung ähnlich wie es früher üblich war, am unteren Ende der Ringe angeordnet, was für , die Zugänglichkeit derselben von besonderem Vorteil ist.
  • Die neuen Behälter können ohne Führungsgerüst gebaut werden, wie die Darstellungen in Abb. i und 3 zeigen, es können aber die bekannten Führungsgerüste mit Radialführung,'ITangentialführung oder gemischter Führung der Teleskopringe hierfür Verwendung finden. Die konstruktive Durchbildung der Führungen ergibt sich ohne weiteres aus der einschlägigen Technik. Bei Behältern ohne Führungsgerüst kann auch die namentlich in gewissen Ländern beliebte Spiralführung Verwendung finden; die sich in Deutschland, wo die klimatischen Verhältnisse ungünstig sind, - nicht durchsetzen konnte. In Verbindung mit der neuen Dichtung fallen aber die bisherigen Bedenken fort, und es dürfte gerade diese Bauart in besonderem Maße geeignet sein.
  • Die Zuführung der Schmier- bzw. Dichtungsmasse kann einfach von Hand geschehen, indem das Fett auf die Mäntel der Ringe aufgestrichen wird. Es können aber auch mechanische Einrichtungen, die den bekannten Schmiertöpfen für Starrschmiere ähneln, hierfür verwendet werden.
  • Ebenso kann die neue Dichtung mit den aus dem Bau von Scheibengasbehältern bekannt gewordenen Vorrichtungen vereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Teleskopgasbehälter ohne Wasserbecken und ohne Wassertasse, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Blechmänteln der einzelnen Teleskopringe ganz oder auf einen Teil der Höhe mit einer dickflüssigen Masse (Schmierfett o. dgl.) ausgefüllt ist, die zur Abdichtung und zur Verminderung der Reibung bei Bewegung dient. a. Teleskopgasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung aus dickflüssig-bildsamer Masse jeweils am oberen Rand eines Teleskopringes angeordnet ist. 3. Teleskopgasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Dichtung am unteren Rand der Teleskopringe der mit dem Erdboden festverbundene Ring der innerste und der die Decke tragende der äußerste ist. q.. Teleskopgasbehälter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke wagerecht oder annähernd wagerecht angeordnet und mit einem Rand versehen ist, um ein Abfließen des Regenwassers über den Mantel zu verhindern.
DEM102228D 1927-11-24 1927-11-24 Teleskopgasbehaelter ohne Wasserbecken und ohne Wassertasse Expired DE475862C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2990970A (en) * 1957-08-19 1961-07-04 Sr Forrest L Murdock Extensible tank

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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