DE61351C - Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden - Google Patents
Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-LadenInfo
- Publication number
- DE61351C DE61351C DENDAT61351D DE61351DA DE61351C DE 61351 C DE61351 C DE 61351C DE NDAT61351 D DENDAT61351 D DE NDAT61351D DE 61351D A DE61351D A DE 61351DA DE 61351 C DE61351 C DE 61351C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- joints
- frame
- legs
- frames
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/02—Copying discrete points from the pattern, e.g. for determining the position of holes to be drilled
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/18—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of furniture or of doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
Description
Diese Maschine dient dazu, Fugen in die Schenkel der Schalterläden (Persiennes) zu
bohren, welche Fugen bestimmt sind, die geneigten Querbrettchen aufzunehmen. Die dargestellte
Maschinenart ist symmetrisch und zur gleichzeitigen Bearbeitung von vier aufgelegten
Schenkeln bestimmt, je zwei und zwei auf jeder Seite der Achse.
Sie kann die Schenkel der Läden (Persiennes), gleichgültig welchen Systems, bohren, aber sie
dient vorzugsweise für Schalterläden mif Stufenbrettchen, die mittelst Zapfen in Fugen mit
runden Enden befestigt sind (Fig. 7 Ansicht eines Ladens, Fig. 8 innere Ansicht der Rahmerischenkel
mit den durch die Maschine gearbeiteten Fugen).
Das Zapfenloch wird in den Schenkeln durch ein Werkzeug erzeugt, das einen Durchmesser
gleich der Dicke des Zapfens hat und etwa 3200 Umdrehungen in der Minute macht.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Seitenansicht dar, Fig. 2 eine Stirnansicht, wobei die
rechte Seite der Maschine nach F- F, die linke nach Z-Z geschnitten ist.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch eine rotirende Trommel P, deren Rotationsbewegung
mittelst Treibriemen auf die Metalldocken E, in welchen die Bohrwerkzeuge H befestigt
sind, übertragen wird. Wie bereits erwähnt, macht jedes derselben eine Tourenzahl von
3200 Umdrehungen. Diese Docken E sind in Rahmen F gelagert, die in verticalen Führungen
G des Ständers X verschiebbar sind.
Der Rahmen F wird in der Ruhelage durch eine Feder / hochgehalten, die oben an dem
Gestell X der Maschine befestigt ist.
Um die Rahmen F und mit ihr die Docken E mit dem Werkzeug H niedergehen zu lassen,
genügt ein Niederdrücken der Fufshebel L, wobei durch Vermittelung der Stangen K ein
Zug auf die Rahmen F mit den Werkzeugen ausgeübt wird.
Wird der Fufstritt wieder freigelassen, so gehen die Werkzeuge infolge des Federzuges /
wieder in die Höhe.
Der Hub des Rahmens ist oben, durch den Anschlag U und unten durch die Stellschraube
r entsprechend der Tiefe der zu bohrenden Zapfenlöcher regulirbar.
Um die Werkzeuge anzutreiben, ist irgend eine Aus- und Einrückvorrichtung S am Gestell
angebracht, welche den Treibriemen der Trommel P beeinflufst.
Unter den Werkzeugen gleiten beiderseits die die Schenkel der Läden aufnehmenden
Schlitten.
Diese Schlitten b, welche mit Klemmschrauben
c zum Festhalten der zu bohrenden Schenkel der Läden α versehen sind, gleiten
auf einer Bahn d, die auf den Wangen e der Maschine aufliegt (Fig. 2).
Der Schlitten b, welcher die Rahmenschenkel
α der zu bohrenden La'den trägt,
wird nach und nach je um den Abstand zweier Fugen mit Hülfe einer Zahnstange g
von rückwärts nach vorn bewegt. Letztere ist am Schlitten b befestigt, und wird ein Zahnrad
m, das mit dem Handrad m1 fest verbunden
ist, angetrieben, dessen Achse in Wange e ruht.
Der Vorgang des Schlittens b der Schlittenbahn d wird durch eine Schiene f mit
Kerben f1, Fig. 5 und 6, Details, mit Hülfe
einer Klinke h geregelt, die durch eine Feder,
h} nach abwärts gezogen wird. Diese Schiene f ist an dem Schlitten b mittelst drei
oder vier Schrauben befestigt und kann nach Belieben entsprechend dem gewünschten Lochabstand
in den Ladenschenkeln ausgewechselt werden. Sobald die Klinke h in eine Kerbe
der Schiene f einfällt, wird der Schlitten b (der Träger der Schiene f) mit der entsprechenden
Schlittenbahn d (die die Klinke h trägt) fest verbunden.
Die eben beschriebene Vorrichtung würde wohl ermöglichen, cylindrische Löcher in die
Rahmenschenkel α zu bohren; die Fugen
sollen jedoch die aus Fig. 8 ersichtliche länglich schräge Form erhalten. Dies wird auf
folgende Weise bewirkt.
Die Schlittenbahn d erhält, wie in Fig. 3 in Unteransicht und Seitenansicht gezeigt, auf
ihrer Unterfläche die auswechselbaren parallelen Leisten n, am besten mit dem Kopf
eingelassene T-Eisen, welche mit sanfter Reibung in den Rinnen 0 gleiten, die in die
Wangen 0 eingeschnitten sind (Fig. 4 Grundrifs und Seitenansicht derselben). Der Schrägung
der Fugen entsprechend können dieselben, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ausgewechselt
und durch andere ersetzt werden. Diese werden je nach Bedarf in den entsprechend geneigten,
in der Zeichnung Fig. 3 angegebenen Rinnen der Schlittenbahn d befestigt.
An der letzteren ist eine Zahnstange i angebracht, die genügend breit ist, so dafs das
Zahnrad / aus ihr nicht heraustreten kann. Dieses Rad / ist fest mit einem Handrad mit
zwei Handgriffen verbunden und wird mittelst derselben vom Arbeiter hin- und zurückbewegt,
wobei die schräge Bewegung der Schlittenbahn d, welche der Länge eines Zapfenloches
entspricht, durch zwei Stellschrauben q begrenzt wird. Die Führungen ρ der Wangen e
dienen zugleich dazu, das Abgleiten der Schlittenbahn d von den Wangen zu vermeiden.
Mit der Maschine wird auf folgende Weise gearbeitet:
Man befestigt auf den Schlitten b die Schenkel α mit Hülfe der Klemmschrauben c, rückt
den Riemen ein, tritt auf die Fufstritthebel L, wodurch Rahmen F mit den Bohrwerkzeugen
niedergeht, deren jedes ein Loch in die Schenkel bohrt, bis der Rahmen F gegen die
Schraube r stöfst. Alsdann läfst man ihn wieder in die Höhe gehen, dreht das Handrad
/, wodurch der Schlittenbahn d mit Schlitten b eine Bewegung schräg vorwärts ertheiit
wird, und läfst die Werkzeuge H von neuem niedergehen.
Nachdem auf diese Weise die beiden Enden der Fuge gebohrt sind, läfst man die Werkzeuge
wieder in die Höhe. Durch öfteres Treten des Fufshebels L und indem man der
Schlittenbahn d gleichzeitig einige hin- und hergehende Bewegungen ertheilt, werden die
beiden Endlöcher zur Fuge verbunden, d. h. man hat ein längliches Zapfenloch mit runden
Enden. Der Arbeiter hebt nun sein Werkzeug, hebt sodann die Klinke h mit einer
Hand, dreht mit der anderen das Handrad m, läfst die Klinke in die folgende Kerbe fallen
und beginnt mit der nächsten Fuge.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung der Fugen in den Rahmen von Jalousieläden (Persiennes), gekennzeichnet durch senkrecht auf- und abbewegliche Bohrwerkzeuge (H), unter welche ein die zu bearbeitenden Rahmenschenkel (a) aufnehmender Schlitten (b) verschiebbar und während des Bohrens auf seiner Bahn (d) feststellbar ist, welch letztere ' hierbei gleichzeitig in schrägen Querführungen (n o) der Wange der Maschine regulirbar verschoben werden kann, zum Zwecke, auf eine bestimmte Tiefe nach und nach die Rahmenschenkel des Jalousieladens zu bohren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61351C true DE61351C (de) |
Family
ID=335418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61351D Expired - Lifetime DE61351C (de) | Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61351C (de) |
-
0
- DE DENDAT61351D patent/DE61351C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE61351C (de) | Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden | |
| DE19106C (de) | Spezialmaschine zur Massenfabrikation der Einzelntheile für Pianoforte-Mechanik | |
| DE1980955U (de) | Maschine zum kanten von aus holz, kunststoff od. dgl. bestehenden platten oder paneelen, welche mit einer mehrbohrmaschine kombiniert ist. | |
| DE122705C (de) | ||
| DE549566C (de) | Maschine zur Herstellung der Ausnehmungen fuer Schloesser und Fensterbaender sowie zur Befestigung der Baender an Tueren und Fensterfluegeln | |
| DE41748C (de) | Selbstthätige Bohrmaschine zum Bohren der Kammrücken | |
| DE35982C (de) | Tragbare Maschine nebst Werkzeug zum Einlassen von Einsteckschlössern | |
| DE112561C (de) | ||
| DE376942C (de) | Buerstenbohr- und Stopfvorrichtung | |
| DE810910C (de) | Bohrmaschine | |
| DE312795C (de) | ||
| DE103227C (de) | ||
| DE13527C (de) | Selbsttätige Bohrmaschine für Bürstenhölzer" | |
| DE1801527A1 (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstoffstangen fuer Werkzeugmaschinen,insbesondere Drehautomaten | |
| DE270418C (de) | ||
| DE836C (de) | Holz-Hobelmaschine | |
| DE3322C (de) | Selbstthätige Steinnufsknopf-Drehbank. Scliönebecker Knopffabrik AD. PHILIPP & COMP, in Schönebeck a | |
| DE246704C (de) | ||
| DE136295C (de) | ||
| DE145925C (de) | ||
| DE171433C (de) | ||
| DE134413C (de) | ||
| AT116350B (de) | Maschine zum Schleifen der Schneiden von Hohlmessern u. dgl. | |
| DE69031228T2 (de) | Fräsenführer | |
| DE327824C (de) | Holzbearbeitungsmaschine |