DE61351C - Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden - Google Patents

Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden

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DE61351C
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DE
Germany
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machine
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frame
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frames
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DENDAT61351D
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H. P. LARCHER in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/02Copying discrete points from the pattern, e.g. for determining the position of holes to be drilled
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/18Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of furniture or of doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

Diese Maschine dient dazu, Fugen in die Schenkel der Schalterläden (Persiennes) zu bohren, welche Fugen bestimmt sind, die geneigten Querbrettchen aufzunehmen. Die dargestellte Maschinenart ist symmetrisch und zur gleichzeitigen Bearbeitung von vier aufgelegten Schenkeln bestimmt, je zwei und zwei auf jeder Seite der Achse.
Sie kann die Schenkel der Läden (Persiennes), gleichgültig welchen Systems, bohren, aber sie dient vorzugsweise für Schalterläden mif Stufenbrettchen, die mittelst Zapfen in Fugen mit runden Enden befestigt sind (Fig. 7 Ansicht eines Ladens, Fig. 8 innere Ansicht der Rahmerischenkel mit den durch die Maschine gearbeiteten Fugen).
Das Zapfenloch wird in den Schenkeln durch ein Werkzeug erzeugt, das einen Durchmesser gleich der Dicke des Zapfens hat und etwa 3200 Umdrehungen in der Minute macht.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Seitenansicht dar, Fig. 2 eine Stirnansicht, wobei die rechte Seite der Maschine nach F- F, die linke nach Z-Z geschnitten ist.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch eine rotirende Trommel P, deren Rotationsbewegung mittelst Treibriemen auf die Metalldocken E, in welchen die Bohrwerkzeuge H befestigt sind, übertragen wird. Wie bereits erwähnt, macht jedes derselben eine Tourenzahl von 3200 Umdrehungen. Diese Docken E sind in Rahmen F gelagert, die in verticalen Führungen G des Ständers X verschiebbar sind.
Der Rahmen F wird in der Ruhelage durch eine Feder / hochgehalten, die oben an dem Gestell X der Maschine befestigt ist.
Um die Rahmen F und mit ihr die Docken E mit dem Werkzeug H niedergehen zu lassen, genügt ein Niederdrücken der Fufshebel L, wobei durch Vermittelung der Stangen K ein Zug auf die Rahmen F mit den Werkzeugen ausgeübt wird.
Wird der Fufstritt wieder freigelassen, so gehen die Werkzeuge infolge des Federzuges / wieder in die Höhe.
Der Hub des Rahmens ist oben, durch den Anschlag U und unten durch die Stellschraube r entsprechend der Tiefe der zu bohrenden Zapfenlöcher regulirbar.
Um die Werkzeuge anzutreiben, ist irgend eine Aus- und Einrückvorrichtung S am Gestell angebracht, welche den Treibriemen der Trommel P beeinflufst.
Unter den Werkzeugen gleiten beiderseits die die Schenkel der Läden aufnehmenden Schlitten.
Diese Schlitten b, welche mit Klemmschrauben c zum Festhalten der zu bohrenden Schenkel der Läden α versehen sind, gleiten auf einer Bahn d, die auf den Wangen e der Maschine aufliegt (Fig. 2).
Der Schlitten b, welcher die Rahmenschenkel α der zu bohrenden La'den trägt, wird nach und nach je um den Abstand zweier Fugen mit Hülfe einer Zahnstange g von rückwärts nach vorn bewegt. Letztere ist am Schlitten b befestigt, und wird ein Zahnrad m, das mit dem Handrad m1 fest verbunden ist, angetrieben, dessen Achse in Wange e ruht.
Der Vorgang des Schlittens b der Schlittenbahn d wird durch eine Schiene f mit
Kerben f1, Fig. 5 und 6, Details, mit Hülfe einer Klinke h geregelt, die durch eine Feder, h} nach abwärts gezogen wird. Diese Schiene f ist an dem Schlitten b mittelst drei oder vier Schrauben befestigt und kann nach Belieben entsprechend dem gewünschten Lochabstand in den Ladenschenkeln ausgewechselt werden. Sobald die Klinke h in eine Kerbe der Schiene f einfällt, wird der Schlitten b (der Träger der Schiene f) mit der entsprechenden Schlittenbahn d (die die Klinke h trägt) fest verbunden.
Die eben beschriebene Vorrichtung würde wohl ermöglichen, cylindrische Löcher in die Rahmenschenkel α zu bohren; die Fugen sollen jedoch die aus Fig. 8 ersichtliche länglich schräge Form erhalten. Dies wird auf folgende Weise bewirkt.
Die Schlittenbahn d erhält, wie in Fig. 3 in Unteransicht und Seitenansicht gezeigt, auf ihrer Unterfläche die auswechselbaren parallelen Leisten n, am besten mit dem Kopf eingelassene T-Eisen, welche mit sanfter Reibung in den Rinnen 0 gleiten, die in die Wangen 0 eingeschnitten sind (Fig. 4 Grundrifs und Seitenansicht derselben). Der Schrägung der Fugen entsprechend können dieselben, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ausgewechselt und durch andere ersetzt werden. Diese werden je nach Bedarf in den entsprechend geneigten, in der Zeichnung Fig. 3 angegebenen Rinnen der Schlittenbahn d befestigt.
An der letzteren ist eine Zahnstange i angebracht, die genügend breit ist, so dafs das Zahnrad / aus ihr nicht heraustreten kann. Dieses Rad / ist fest mit einem Handrad mit zwei Handgriffen verbunden und wird mittelst derselben vom Arbeiter hin- und zurückbewegt, wobei die schräge Bewegung der Schlittenbahn d, welche der Länge eines Zapfenloches entspricht, durch zwei Stellschrauben q begrenzt wird. Die Führungen ρ der Wangen e dienen zugleich dazu, das Abgleiten der Schlittenbahn d von den Wangen zu vermeiden.
Mit der Maschine wird auf folgende Weise gearbeitet:
Man befestigt auf den Schlitten b die Schenkel α mit Hülfe der Klemmschrauben c, rückt den Riemen ein, tritt auf die Fufstritthebel L, wodurch Rahmen F mit den Bohrwerkzeugen niedergeht, deren jedes ein Loch in die Schenkel bohrt, bis der Rahmen F gegen die Schraube r stöfst. Alsdann läfst man ihn wieder in die Höhe gehen, dreht das Handrad /, wodurch der Schlittenbahn d mit Schlitten b eine Bewegung schräg vorwärts ertheiit wird, und läfst die Werkzeuge H von neuem niedergehen.
Nachdem auf diese Weise die beiden Enden der Fuge gebohrt sind, läfst man die Werkzeuge wieder in die Höhe. Durch öfteres Treten des Fufshebels L und indem man der Schlittenbahn d gleichzeitig einige hin- und hergehende Bewegungen ertheilt, werden die beiden Endlöcher zur Fuge verbunden, d. h. man hat ein längliches Zapfenloch mit runden Enden. Der Arbeiter hebt nun sein Werkzeug, hebt sodann die Klinke h mit einer Hand, dreht mit der anderen das Handrad m, läfst die Klinke in die folgende Kerbe fallen und beginnt mit der nächsten Fuge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung der Fugen in den Rahmen von Jalousieläden (Persiennes), gekennzeichnet durch senkrecht auf- und abbewegliche Bohrwerkzeuge (H), unter welche ein die zu bearbeitenden Rahmenschenkel (a) aufnehmender Schlitten (b) verschiebbar und während des Bohrens auf seiner Bahn (d) feststellbar ist, welch letztere ' hierbei gleichzeitig in schrägen Querführungen (n o) der Wange der Maschine regulirbar verschoben werden kann, zum Zwecke, auf eine bestimmte Tiefe nach und nach die Rahmenschenkel des Jalousieladens zu bohren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61351D Maschine zum Einarbeiten der Fugen in die Rahmen von Brettchen-Laden Expired - Lifetime DE61351C (de)

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