DE836C - Holz-Hobelmaschine - Google Patents

Holz-Hobelmaschine

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DE836C
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Germany
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planer
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H Budelmann & J F Ahlers
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H Budelmann & J F Ahlers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C1/00Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C1/002Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor with non-rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

1877.
Klasse 88.
H. BUDELMANN & J. F. AHLERS in BREMEN. Holz-Hobelmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1877 ab.
Es ist Fig. ι eine Seitenansicht; Fig. 2 eine Oberansicht; Fig. 3 eine Vorderansicht; Fig. 4 eine Hinteransicht; Fig. 5 eine Oberansicht der eisernen Hobel- und hölzernen Deckplatte; Fig. 6 eine Hinteransicht der eisernen Hobel- und hölzernen Deckplatte; ferner Fig. 7a und 7b der Hobel-Einsatz; Fig. 8 das Hobeleisen; Fig. 9 die Hobeleisen - Klappe; Fig. 10 das Hängelager; Fig. 11 die Rippe der Hobelplatte; Fig. 12 der Brettchenzähler mit Ansicht der in Gebrauch kommenden endlosen Ketten.
Die bis auf das Behobeln der Flächen vollständig hergerichteten Brettchen, welche zur Anfertigung von Cigarrenkisten dienen sollen, werden in die Speisekammer A (Fig. 1, 2, 3), welche dieselben in sich aufnimmt, stapelweise durch die Hand eingelegt; ihre beiden inneren Seitenwände a a (Fig. 1, 2, 3) erhalten mittelst der Schraube b (Fig. 3) je nach Breite der Brettchen ihre Stellung, um letzteren eine sichere Fuhrung zu geben. (Fig. i, 2, 3 zeigen einige Brettchen in A eingelegt.) Die Rückwand C (Fig. 3) der Speisekammer A ist so construirt, dafs sie in den Nuthen der beiden äufseren Seitenwände d d (Fig. 3) nach Erfordernifs hoch oder niedrig so gestellt werden kann, dafs immer nur ein Brettchen seinen Durchlafs findet; die Höhenstellung derselben wird durch die Scheibe e (Fig. 1, 2, 3) gehandhabt. Zur gröfseren Sicherheit, dafs auch ein jedes der zu Unterst in der Speisekammer A liegenden Brettchen sich nicht vor der Rückwand C festsetzen kann, ist dieselbe an ihrem unteren Ende mit einem Charnier, hinterlegt mit einer Feder /, (Fig. 1) versehen, und somit für alle Fälle die freie Passage jedes einzelnen Brettchens gesichert.
Die beiden endlosen Ketten g g, durch dunkele Striche in Fig. 1, 2, 3 angedeutet, (Fig. 12 zeigt die Ketten - Gliederung über je 2 und 3 Kettenscheiben hh (Fig. i, 2, 3) ihren Lauf nehmend) sind quer über, von der einen zu der anderen, durch stählerne Leisten «'(Fig. 2), auch Mitnehmer genannt, verbunden, deren so viele vorhanden sein müssen, als nach. Länge der Brettchen, die gehobelt werden sollen, zulässig ist; sie werden mit den Ketten durch Schrauben verbunden, wodurch die Distancen leicht geändert werden können. Diese Leisten oder Mitnehmer bewirken den Verschub der Brettchen, indem jede einzelne Leiste, während der Drehung der Kettenscheiben, hinter das zu unterst in der Speisekammer liegende Brettchen hakt, dasselbe bis auf den Hobel K (Fig. 2) schiebt (andeutungsweise sind einige Brettchen so in Fig. 2 angegeben), von da hinüber die nachfolgenden, eins das andere schiebend; dieselben sammeln sich in fertig gehobeltem Zustande auf dem endlosen Riemen L (Fig. i, 2, 4) vor dem damit verbundenen schrägen Winkel m (Fig. 1, 2, 4) in Stapeln an. Dieses in vorbezeichneter Weise geordnete Aufschichten der Brettchen erspart die Arbeit des Zurechtlegens, um dem gegen den Spahn Hobeln vorzubeugen, falls auch, wie häufig geschieht, die Rückseite behobelt werden soll.
Der Hobel K (Fig. 2, 5), bestehend aus einer länglich viereckigen, eisernen Platte, auf ihrer inneren Seite mit längs- und querlaufenden Rippen verstärkt, und mit dem hölzernen Maschinenbock η (Fig. i, 2, 3, 4) horizontal durch Schrauben fest verbunden, hat fünf länglich viereckige Oeffnungen, welche zur Aufnahme der Hobel - Einsätze ο (Fig. 2) dienen. Die Hobel - Einsätze 0 (durch Zeichnung Fig. 7a und 7 b dargestellt) sind von Gufseisen gefertigt; die Hobeleisen, Fig. 8, zwischen der Klappe Fig. 9 und der Rücklehne ο ο (in Fig. 7a, 7b) durch die Schraube b (in Fig. 7b) eingeklemmt, bewirken das Schneiden. Um dem Hobeleisen Fig. 8, desgleichen der Klappe, Fig. 9, die erforderliche Lage zum Schneiden zu geben, bedient man sich der Schrauben cc und dd (in Fig. 7b, auch in Fig. 8 und 9 angegeben); einem Verrücken beider Theile ist durch Anwendung derselben vorgebeugt.
Die gegen den Schraubenkopf der Schraube b (in Fig. 7 b) drückende Feder / (Fig. 7 b) hat den Zweck, dafs, wenn das stumpf gewordene Eisen gegen ein scharfes gewechselt werden soll, Schraube und Klappe in unveränderter Lage verbleiben. Die Passage der Eisen zum Wechseln bleibt geöffnet und man hat nur die Schraube b (Fig. 7b) anzuziehen, und alles ist zum weiteren Gebrauch geordnet. Um die gehörige Berührung der Brettchen mit den Hobeleisen herbeizuführen, darf auch hier, wie beim Hobeln aus freier Hand, der nöthtige Druck nicht fehlen, welcher durch mit Federn versehene Drücker pf (Fig. 1),
<5
von denen eine gleiche Anzahl/ wie Hobel-Einsätze vorhanden sein müssen, erzielt wird. Der Träger q dieser Drücker (Fig. 2, 5, 6) ist an der Rückseite mit einer Rippe zur Verstärkung versehen; seine beiden Enden lagern in den 'Lagerböcken τ-1 r2 (Fig. 2, 5, 6); er dreht sich in r1 auf einem durchgeschobenen Bolzen, und kann so aus horizontaler Lage in die verticale versetzt werden, was erforderlich wird, wenn eine Wechselung der Hobel-Einsätze mit neu geschliffenen Hobeleisen vorgenommen werden mufs; der Lagerbock r 2 dient.dem Täger als Ruhesitz; dessen Schraube kommt zum Festhalten in Anwendung. Dem Uebereinanderschieben der Brettchen vorzubeugen, wenn dieselben ihren Lauf aus der Speisekammer über den Hobel nehmen, dient die hölzerne Deckplatte S, (Fig. 1, 5, 6) deren innere Seite mit feinen Nuthen zur Verminderung der Reibung versehen; die Brettchen sind genöthigt, sich zwischen Hobel und Deckplatte durchzuschieben; um nach Erfordern ihre Schwere oder Gewicht zu vermehren, kommt die Schraube t (in Fig. 1, 6) mit Federdruck in Anwendung. Während des Zusammenschiebens der gehobelten Brettchen ist der Apparat U (Fig. 1) in Thätigkeit; die Stange V (Fig. 1), in Rollenführungen sich bewegend und an ihrem unteren Ende mit einer Rolle versehen, drückt gegen jedes vorgeschobene Brettchen und giebt somit demselben seine richtige Lage, wozu die Stange w (Fig. 1) abwärts drückend, zu einer geordneten Stapelung mitzuwirken hat. Die an beiden Stangen angehängten Gewichte dienen zur Regulirung des erforderlichen Druckes.
Der Apparat χ oder Brettchenzähler, (Fig. 1, auch durch Zeichnung Fig. 12 dargestellt) bewirkt das Zählen der gehobelten Brettchen in folgender Weise: Die Rolle I (in Fig. 12) wird durch eine der Leisten / (Fig. 2), welche ca. 2 cm länger, wie die übrigen in Anwendung kommenden und an ihrem verlängerten Ende mit einem konisch geformten Knopf versehen ist, während des Kreislaufs um soviel gehoben, dafs die auf ihrer Stangenspitze angebrachte Feder II die Zahnscheibe III um eine Zahneslänge weiterrückt. Das hinter der Zahnscheibe befindliche Zifferblatt Uli ist mit gleichtheiligen Linien, wie die Scheibe Zähne enthält, versehen; auf gleichen Linien des Zifferblattes und der Zahnscheibe sind in der letzteren Vertiefungen eingebohrt; sowie ein Zahn durch die Feder II weiter gerückt wird, tritt auch die Schraubenspitze der FederIIHI in das folgende Loch, wodurch ein Ueberspringen der Zahlenlinien unmöglich wird. Zeigt nun der Zeiger an, dafs 50 Vorrückungen der Zähne stattgefunden, so hat man nur die Zahl der auf den endlosen Ketten aufgeschraubten Leisten i oder Mitnehmer (etwa 10 Stück) mit 50 zu multipliciren, und es ergiebt sich, dafs 500 Brettchen gehobelt worden sind. In Fig. 12 ist die Gliederung der in Anwendung kommenden Ketten angedeutet. Fig. 10 Hängelager. Fig. 11 querlaufende Rippe der Hobelplatte, beide den Hobel-Einsätzen als Stützen dienend. Schliefslich ist noch zu bemerken, dafs für die Spannung der Ketten wie der Riemen durch die Schrauben 000 und 0000 (Fig. 1) Vorsorge getroffen ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE836DA 1877-07-23 1877-07-23 Holz-Hobelmaschine Expired - Lifetime DE836C (de)

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