DE214932C - - Google Patents

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DE214932C
DE214932C DENDAT214932D DE214932DA DE214932C DE 214932 C DE214932 C DE 214932C DE NDAT214932 D DENDAT214932 D DE NDAT214932D DE 214932D A DE214932D A DE 214932DA DE 214932 C DE214932 C DE 214932C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die auf der Zeichnung veranschaulichte Zuführungsvorrichtung dient dazu, Brikettsteinplatten einer Zerkleinerungsmaschine so gleichmäßig und ohne Störung zuzuführen, daß die Steine rechtzeitig und genau zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge kommen.
Auf der Zeichnung stellt:
Fig. ι die Zuführungsvorrichtung in der Seitenansicht und
ίο Fig. 2 von vorn gesehen dar.
Fig. 3 veranschaulicht das Abstreichen und Fortschieben eines Steines.
Fig. 4 zeigt, wie das Segment die Führung der Steine übernimmt, wenn der Nachschub zu schnell erfolgt.
Der die Steine oder Platten f1 (Fig. 3) aufnehmende Zuführkanal ist mit gitterartigen Wandungen versehen und besteht aus zwei durch Bolzen c gelenkig miteinander verbundenen Teilen δ1, δ2. Der Kanalteil δ2 ist selbst auch um Bolzen η schwingbar. Der Kanalteil b1 wird durch das Gewicht d und das Zugseil e gegen den Strang f, welchen die aneinandergereihten Steine bilden, gedrückt.
In dem schwingbaren Kanalteil b1 ist über der .Eintrittsöffnung g (Fig. 3) für den Strang ein mit einer aus der Führung vorstehenden Nase h versehener Schieber i verschiebbar gelagert und mit Federn k verbunden, welche ihn hochdrücken. Eine mit dem Kanal b2 in Verbindung stehende 'Führung I trägt ein Querhaupt m, welches durch auf den Antriebswellen η sitzende Exzenter 0 und mit Hilfe der Zugstangen t gleichmäßig auf- und abbewegt wird. Da in der Mitte der Vorrichtung der Führungs- ■ kanal Raum haben muß, erfolgt der Antrieb des Querhauptes m von zwei kurzen Wellen η aus, welche von der Hauptwelle p aus durch Zahnräder q und r ihren Antrieb erhalten.· Kanal b1 ist mit der Führung I des Querhauptes m verbunden, und zwar drehbar. Damit der im Kanal b1 gelagerte Schieber i, solange der Steinstrang keinen Druck auf den Kanal b1 ausübt, außer dem Bereiche des Querhauptes m bleibt, wird Kanal b1 durch eine Zugfeder u, die mit dem einen Ende am Kanal b1, mit dem anderen an einem mit Führung I ein Ganzes bildenden Segment y befestigt ist, von der Führung I abgezogen.
Der Zug des Gewichtes d wirkt zunächst auf die Führung I, und da diese mit dem Kanal b1 der Brikettführung verbunden ist, auch auf diesen Kanal b1, so daß dieser an der Rinne ζ anliegt. Der Teil· b1 trägt einen unter oder bei liegender Bauart der Zuführvorrichtung hinter die Rinne greifenden Boden v, welcher nur so viel Raum frei' läßt, daß eine Platte durchgeschoben werden kann. Solange in der Rinne Platten nachgeschoben werden, liegt Druck auf dem Kanal δ1; denn der vorderste Stein/1 liegt an den Stäben w, welche den Abschluß der Führung bilden, an. Kanal δ1 wird also an die Führung herangedrückt, wie in Fig. 3 dargestellt ist, so daß die Nase h des Schiebers i von dem niedergehenden Querhaupte m erfaßt, der Schieber also absatzweise um eine Brikettlänge nach unten bewegt und darauf durch die Wirkung der Federn k wieder zurückbewegt wird. Der Schieber i findet immer eine Platte vor sich und schiebt diese in die Führung. Da nur für eine Platte Raum zum Durchgang neben dem Boden ν ist, kann eine zweite nicht
mit an der Verschiebung teilnehmen. Der gelenkig gelagerte Teil b1 muß vorhanden sein, damit jederzeit eine Platte die Führung voll ausfüllt. · ' ..
Wollte man die Platten unmittelbar in die Führung I schieben, so könnte der Fäll eintreten, daß der Nachschub die Platte nur zur ■ Hälfte in die Führung I beförderte, und das Querhaupt würde die. Platte zerdrücken, so
ίο . daß kostspielige und zeitraubende Störungen einträten. Das Gewicht d ist so schwer, daß ein Umkippen der gesamten Führungsvorrichtung in der Richtung der Brikettstrangzuführung unmöglich ist, übrigens übt auch das Führungssegment y mit seinem Gewicht einen Gegendruck aus und verhindert die Bewegung der Führungsvorrichtung nach links.
Bei zu schnell arbeitendem Nachschub wird nun die gesamte Zuführungsvorrichtung, welche
ao hier aufrecht stehend dargestellt ist, vom Ende der Rinne ζ abgedrückt werden, und die Steine welche über das Ende des Bodens ν vortreten, können noch nicht in den Kanal b1 gelangen und würden vor dem Kanal b1 abfallen; die Vorrichtung (hätte also ihren Zweck verfehlt. Damit die Vorrichtung auch in diesem Falle sicher weiter arbeitet, ist zu beiden Seiten der Führung I je' ein Segment y angebracht. Die beiden Segmente y tragen einen Boden y1, für welchen die Segmente selbst seitlich hochstehende Führungen bilden. Erfolgt also der Nachschub der Briketts zu schnell, so daß die gesamte Zuführvorrichtung von der Rinne ζ abgedrückt wird, so übernehmen, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die Segmente mit ihrem Boden die Führung der vordersten Steine, und zwar so lange, bis durch langsameren Nachschub immer weniger .Steine über die Rinne ζ vorkommen, die Führung I und die Segmente y sich also wieder dem . 40 Ende der Rinne ζ nähern.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch den Vorschub des" Stranges f wird der Teil b1 des Führungskanals nach dem Querhaupt m hin verschoben und kommt mit der Nase h des Schiebers i unter das Querhaupt m zu stehen, so daß beim Vorwärtsbewegen des letzteren der Schieber * bewegt wird und dadurch einen Stein vom Strang f trennt und in den Kanal des Teiles 51 schiebt. Da die Platten oder Steine verschieden stark sind und der Vorschub des Stranges f nicht gleichmäßig ist, muß der gesamte Führungskanal nachgeben können und ist deshalb schwingbar gelagert. Schiebt also der Strang einmal Um zwei oder drei Steinstärken vor, so wird der gesamte Führungskanal durch den sich gegen das Querhaupt m legenden Schieber i um die Wellen η bewegt, er stellt sich also schräg, und trotzdem wird. regelmäßig immer nur ein Stein durch das Querhaupt und den Schieber in den Führungskanal gebracht. Eine Kette s begrenzt die Bewegung des Führungskanal / nach rechts hin über die senkrechte Lage hinaus, während die Gewichte d dem Führungskanal / gestatten, dem Druck des Stranges f nachzugeben und entsprechend nach links auszuschwingen. Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung aufrecht stehend dargestellt, sie kann aber je nach Erfordern auch in jeder anderen Lage angebracht werden. .

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch: .:
    Zuführungsvorrichtung für Maschinen zum Zerkleinern von Brikettplatten, dadurch ge-. kennzeichnet, daß der Führungskanal aus einem um Wellen (n) schwingbar am Gestell befestigten Kanalteil (b2) und einem mit diesem durch Bolzen (c) gelenkig verbundenen Kanalteil fb1) besteht, in welch letzterem ein Schieber (i) geführt wird, der, sobald durch den .vorrückenden Strang ff j der erstere Kanalteil (b1) mit seiner Nase (h) in den Bereich eines sich i gleichmäßig vor- und zurückbewegenden Querhauptes fm) gebracht wird, an der Bewegung des Querhauptes teilnimmt und somit selbst bei unregelmäßigem Strangvorschub immer nur einen Stein vom Strang abstreicht und in den Zuführkanal bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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