DE66080C - Nufsbrechmaschine - Google Patents

Nufsbrechmaschine

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DE66080C
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Germany
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shaft
rocker
wheel
fork
headstock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66080D
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English (en)
Original Assignee
C. J. LEA-THER, North Grounds Villa in Portsmouth, und E. HOLLANDERS, 3 Queens Buildings, Osborne Road, Southsea, England
Publication of DE66080C publication Critical patent/DE66080C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/26Nutcrackers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Vorrichtung bildet ein Nufsbrecher, welcher zum Verarbeiten von Nüssen mit öligen und klebrigen Kernen geeignet ist. Diese Möglichkeit wird dadurch geschaffen, dafs die beim Brechen zur Wirkung kommenden Flächen nach dem Zerdrücken der jedesmaligen Ladung gereinigt werden. · Derselbe ist ferner mit einer Einrichtung versehen, welche die Zuführung der zu brechenden Nüsse bewerkstelligt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist mit a ein Gestell bezeichnet, in welchem eine Antriebwelle b gelagert ist (Fig. 1, 2 und 4). Durch eine Daumenscheibe c der Welle b wird unter Benutzung eines Winkelhebels d der bewegliche Brechbacken e angetrieben, welcher, um einen Zapfen f des feststehenden Backens g drehbar, zusammen mit diesem den Brecher bildet. Der zwischen beiden liegende Hohlraum — der Brechraum — wird aufserdem durch zwei Seitenstücke h und i begrenzt' (Fig. ι bis 3). Dieselben sind derart angeordnet, dafs sie bei dem Inthätigkeittreten des beweglichen Backens stillstehen, ohne den letzteren zu behindern; sobald derselbe aber in die Ruhelage zurückgekehrt ist, bewegt sich das eine der Seitenstücke h durch den Brechraum nahezu parallel zu sich selbst hindurch, indem gleichzeitig ein Ausweichen des zweiten Seitenstückes i stattfindet. Zu diesem Zweck ist das Seitenstück h in einem Arm k angeordnet, welcher am unteren Ende mittelst eines Zapfens / am Gestell befestigt ist und in der Nähe von dessen oberem Ende von einer Schubstange m erfafst wird. Mit dem anderen Ende der Schubstange steht ein doppelarmiger Schwinghebel η in Verbindung, welcher dadurch um seinen Drehpunkt o, Fig. 2, bewegt wird, dafs sein zweiter Arm η1 mit zwei Rollen ρ ρ mit einer Curvenscheibe q auf der Antriebwelle b im Eingriff steht. Am mittleren Theil des Armes k ist ferner ein Haken r angeordnet (Fig. 3 und 6), welcher über eine Nase s am zweiten Seitenstück i greift. Das letztere, mittelst seines Zapfens t und der Gelenke u u des Backens g in nahezu senkrechter Richtung drehbar aufgehängt, wird, wie aus der Fig. 10 ersichtlich, von diesem Haken r derart beeinflufst, dafs bei der einen Endlage des Seitenstückes h (derjenigen, in welcher dasselbe vollständig zwischen der Schwinge und dem Backen herausgetreten ist) das Seitenstück i in der Schlufsstellung festgehalten wird, während beim Hindurchschieben desselben, zwischen den letzteren hindurch, die Nase s freigegeben wird, ohne jedoch aus der Bahn des Hakens so weit heraustreten zu können, dafs nicht bei der Rückwärtsbewegung des Seitenstückes /; auch das Seitenstück i mitgenommen wird. Mit dem oberen Ende des Seitenstückes h ist ferner ein Schieber h1, Fig. 3 und 6, gelenkig verbunden, welcher —· von einer Rippe ν des Gestelles α gestützt — sich nahezu waagrecht bewegt und eine vollkommene Sicherheit gegen die weitere Zuführung von Nüssen bietet, bevor der Brechraum seitlich wieder ganz oder doch nahezu ganz abgeschlossen ist. Diese Zuführung geschieht durch ein Zellenrad 1, Fig. i, welches auf eine Welle 2 aufgekeilt ist.

Claims (2)

Die letztere ist ferner mit einem Triebstockrad 3 ausgerüstet (Fig. ι ι bis 13), zwischen dessen Triebstöcke abwechselnd und von zwei gegenüberstehenden Seiten die Nasen 40 einer Schwinge 4 eintreten. Die letztere stützt sich einestheils mittelst einer Gabel 4n auf die Welle b, anderenteils ist dieselbe mittelst eines zwischen den Wellen b und 2 liegenden Zapfens 5 mit einer zweiten Schwinge 6 gelenkig gekuppelt, welche mit ihrem kreisrunden Bügel 6° ein Excenter 7 der Welle b und mit ihrer Gabel 61 die Welle 2 umfafst. Bei der Drehung der Welle b wird also zunächst die Schwinge 6 in Bewegung versetzt. Jeder zwischen den Wellen b und 2 gelegene Punkt der letzteren beschreibt demnach eine Ellipse, also beschreibt auch der Zapfen 5 eine solche Bahn und bewirkt dabei eine ähnliche Bewegung der beiden Nasen 40, so dafs bald die eine, bald die andere derselben mit den Triebstöcken in Eingriff tritt. Da aber dies bei der einen Nase auf der der Welle 2 zugekehrten, bei der anderen auf der von der letzteren abgekehrten Ellipsenbahn stattfindet, so veranlassen beide einen Antrieb der Welle 2 in demselben Sinne. Die Summe der auf diese Weise herbeigeführten Drehungen ist entsprechend den vier Zellen des Zellenrades, 90°. Derjenige Theil der Bahn des Zellenrades, in welchem die Zellen sich abwärts bewegen, ist mit. einem zur Achse der Welle 2 concentrischen Schutzblech 8 umgeben (Fig. 1, 3,4 und 6), welches mit den Seitenblechen 9 eine an den Brechraum sich anschliefsende Führung für die Nüsse bildet. Das Einbringen der letzteren in die Zellen geschieht durch einen Behälter ι ο, unter dessen Austrittsöffnung 11 die obere von zwei im Zickzack unter einander angeordneten Rinnen 12 und 13 sich befindet (Fig. 1). Die Rinne 13 tritt mit ihrem tiefsten Ende ein wenig in die Bahn des Zellenrades 1 hinein, so dafs die zu diesem Zweck beweglich aufgehängten und mit einander gekuppelten Rinnen bei jedesmaligem Vorübergehen einer Zelle eine pendelnde Bewegung ausführen. Eine Rinne 14 schliefst sich an das untere Ende des Brechraumes an und führt die gebrochenen Nüsse aus der Maschine heraus. Patenτ-AnSprüche:
1. Ein Nufsbrecher, dadurch gekennzeichnet, dafs nach erfolgter Wirkung der Backen die eine der Seitenwandungen (h i) zwischen den letzteren oder nahezu parallel zu sich selbst hindurchgeführt wird, um die Bruchtheile zu entfernen, indem die andere drehbar aufgehängt und mit der ersteren derart zwangläufig verbunden ist, dafs sie vor den Bruchtheilen ausweichen kann, aber beim Anlangen der Jetzteren in ihre Anfangslage ebenfalls in Schlufsstellung zurückgebracht ist.
2. Bei einem Nufsbrecher der unter 1. angegebenen Art die Einrichtung zum Hineinbefördern von Nüssen in den Brechraum, gekennzeichnet durch ein Zellenrad (1), dessen Welle (2) mit einem Triebstockrad (3) ausgerüstet ist, wobei in die Triebstöcke des letzteren abwechselnd von zwei gegenüberliegenden Seiten Nasen (40) einer Schwinge (4) eingreifen, die — mittelst ihrer Gabel (41J auf eine zu jener Welle (2) parallele Welle (b) sich stützend — durch den Zapfen (5) einer zweiten Schwinge (6) eine Ellipsenbewegung erhält, indem die Schwinge (6) mit ihrem Bügel (6°) ein Excenter (7) der Welle (b) und mit ihrer Gabel (61) die Welle (2) umfafst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66080D Nufsbrechmaschine Expired - Lifetime DE66080C (de)

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