DE35429C - Notenblattstanzmaschine - Google Patents
NotenblattstanzmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D53/82—Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils
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- Multimedia (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Stanzmaschine besteht aus einzelnen kleinen, über einander liegenden Stanzen, die
sich ihrer Längsrichtung nach in Schlittenführungen verschieben lassen und hierdurch
das Einstellen der Stempel auf die concentrischen Kreise der Notenblätter ermöglichen.
Die bei der Herstellung der Notenblätter erforderliche Drehung letzterer erfolgt durch eine
gemeinsame Achse, die ihre Bewegung, gleich wie die das Stanzen bewirkenden Hebel, durch
Anziehen und Abdrücken eines gemeinsamen Hebels erhält.
1 An das Wandgestell A, Fig. 1 und 2, dessen
Stirnwand so viele in den vorgeschriebenen senkrechten Abständen angegossene und behobelte
Arbeitsleisten b, Fig. 1, zeigt, als Notenblätter mit einem Male gestanzt werden sollen,
wird die entsprechende Anzahl der Gleitschienen α, Fig. ι bis 3, fest angeschraubt,
Worauf die kleinen Stanzen c, Fig. 4, mit ihren gehobelten Nuthen über die gleichfalls bearbeiteten
Falze der Gleitschienen a, Fig. 3, geschoben werden, Fig. 1 und 2. An den
Stanzen c sind die Hebel d derartig befestigt, dafs sie ihren festen Drehpunkt in e haben,
Fig. ι und 4. Die Enden der kurzen Hebelarme sind mit den Stempelschlitten ^, Fig. 1
und 4, gelenkig verbunden, während die langen Hebelarme, durch einen Schlitz der Gestellstirnwand
hindurchgeführt, mit ihren Enden an einer gemeinsamen Schiene g, Fig. 1 und 2,
gelenkig befestigt sind, so dafs beim Auf- und Niederbewegen der Schiene g sämmtliche Hebel
d bewegt und dadurch auch sämmtliche Stempel der Stanzen gleichzeitig in Thä'tigkeit
gesetzt werden. Die festen Gleitschienen a dienen nicht allein den Stanzen zur sicheren
Führung, sondern nehmen an ihren vorderen Enden auch das Lager /, Fig. 3, für den Drehzapfen
des Tellers k auf. Zu diesem Zweck endigen die behobelten Falze der Gleitschienen a,
Fig. 3, kurz vor dem vorderen Ende letzterer, Fig. 3, Grundrifs, und bieten so Platz zum
Einschieben und Befestigen des Lagers / für den Drehteller k der Notenblätter. Die Mitten
sämmtlicher Teller k, in denen sich eine vierT kantige Oeffnung befindet, Fig. 3, , werden
genau senkrecht über einander montirt, so dafs die vierkantige Stange m glatt hindurchgeführt
werden kann und letztere bei ihrer Drehung sämmtliche Teller mit den darauf liegenden
Notenblättern gleichzeitig mitnimmt. Sowohl die Stange m als auch die früher erwähnte
Schiene g erhalten ihre Bewegung von der Antriebswelle und werden durch Abdrücken
oder Anziehen eines gemeinsamen Hebels in Thätigkeit gesetzt. Der hierzu dienende Mechanismus
ist folgender:
Auf der Antriebswelle ist der Frictionskegel D, Fig. 1 und 2, mit welchem durch
Verschiebung der Welle E abwechselnd der lose Reibungskegel H oder der feste Kegel G
in Berührung gebracht werden kann, festgekeilt. Die Verschiebung der Welle E mit den beiden
Kegeln E und G erfolgt durch den Handhebel F. In Fig. ι ist Hebel F zurückgedrückt,
dadurch Welle E vorwärts geschoben und der lose Kegel H gegen den Antriebskegel D geprefst.
Kegel H wird sich demnach um Welle E drehen, und da Kegel H gleichzeitig mit dem
Kegel J in Berührung getreten, letzterer aber mit dem Zahnrade K fest verbunden und K
wiederum mit Zahnrad L im Eingriff steht, so wird auch Rad L, durch dessen viereckige
Mittelöffnung die verstärkte Drehachse m der Teller k hindurchgeht, eine Drehung ausführen.
Sämmtliche Notenblätter x, Fig. ι, werden dann durch Achse m gezwungen, diese Bewegung
gleichzeitig und gleichmäfsig mitzumachen. Ist bei der fortschreitenden Drehung der Notenblätter eine der auf dem obersten
Blatte vorgezeichneten Noten unter den Stempel der obersten Stanze gelangt, so wird der Hebel
F angezogen (in Fig. ι nach links), dadurch Welle E zurückgeschoben und Kegel H aufser
Berührung mit den Kegeln D und J gebracht. Da hierdurch der Antrieb unterbrochen ist, so
stehen die Notenblätter still. Gleichzeitig mit diesem Vorgang ist aber der feste Kegel G in
Berührung mit dem Antriebskegel D getreten; derselbe wird sich demnach mit der Welle E
drehen, und da Welle E ein Excenter B trägt, um welches die Schiene g mit dem Ringe B1
herumgreift, Fig. i, so wird Schiene g in eine auf- und niedergehende Bewegung versetzt.
Wie vorhergehend beschrieben, sind sämmtliche Stanzhebel d mit der Schiene g verbünden,
schwingen also alle gleichzeitig um ihre festen Drehpunkte e, schieben dadurch die
Schlitten ^ mit den eingepafsten Stempeln nieder und wieder empor, und stanzen so die
vorgezeichnete Note in sämmtliche Notenblätter gleichzeitig ein. Nachdem die Stempel wieder
aus dem Notenblatte emporgehoben sind, mufs die weitere Drehung der Notenblätter erfolgen,
und dies wird wieder durch Anziehen des Hebels F bewirkt.
Da nun aber der Stempelhub behufs Raumersparnifs nur ein sehr geringer ist, so könnte
es sich ereignen, dafs die Stempel noch nicht aus den Notenblättern heraus bezw. schon
wieder in letztere hineingetreten sind, wenn die Drehung letzterer eintritt. Die Folge hiervon
würde das Brechen oder Verbiegen der Stempel oder das Zerreilsen der Notenblätter sein. Um
diese Gefahr zu verhindern, ist die Anordnung getroffen, dafs sich Kegel G und dadurch die
Stanzbewegung jedesmal nach einmaligem Nieder- und Aufgang der Stempel selbsttätig
ausrückt. Zu diesem Zweck ist an dem Lagerbock der Welle E eine Klinke Ä, die sich
gegen den Hebel F lehnt, und an dem Kegel G eine kleine Nase η, Fig. ι und ι a, angeordnet.
Die Klinke k läfst sich auf ihrer Drehachse verschieben und wird für gewöhnlich durch
eine Feder von dem Gestell abgedrückt. Kurz vor Beendigung einer Umdrehung des Kegels G
legt sich die Nase η, Fig. ι a, gegen die Klinke k,
drückt dieselbe zurück, dabei die dahinter liegende Feder anspannend, und gelangt mit
ihrer Abrundung bei weiterer Drehung des Rades G unter die Klinke k. Da sich nun
Klinke k gegen den Hebel F legt, die Nase aber mit Kraft unter die Klinke k geschoben
wird, so wird letztere angehoben, wobei sie den Hebel F so lange zurückschiebt, bis Rad G
aufser Berührung mit Rad D kommt, also der Antrieb aufhört und die Stempel in ihrer
höchsten Stellung stehen bleiben müssen. Rückt man nun Kegel H vollends ein, so erfolgt die
weitere Drehung der Notenblätter.
Nachdem in der geschilderten Art sämmtliche auf dem Umfange eines Kreises befindliche
Noten gestanzt sind, ist es nothwendig, die Stanze auf den nächsten concentrischen Kreis
einzustellen, und dies geschieht, indem sämmtliche kleine Stanzen in ihren Schlittenführungen
α um das erforderliche Stück verschoben werden. Um diesen Zweck zu erreichen, sind
an dem hinteren Ende jeder Stanze Lappen angegossen, Fig. 4, Grundrifs. Zwischen diese
Lappen ist die mit' einem Auge versehene Stange f eingeführt und durch eine leicht lösbare
Bolzenschraube gelenkig befestigt. Diese Stangen/gehen durch entsprechende Bohrungen
der Stirnwand des Wandgestelles A und durch eine allen gemeinsame Schiene /;, Fig. 1 und 2,
hindurch. Zwischen Gestellstirnwand und Schiene h ist auf jede Stange f eine Feder i
geschoben, während die Schraubenmuttern 0 das Abdrücken der Schiene h verhindern. Mit
Hülfe genannter Schraubenmuttern werden ferner auch sämmtliche Schlitten c bei der
Montage auf gleiche Entfernungen vom Drehpunkt der Notenblätter eingestellt. Gegen die
Rückseite der Schiene h pressen, dem Druck der Federn i entgegen, die Daumen C, Fig. 1
und 2. Auf den Wellen dieser Daumen C sind Zahnradsegmente M, Fig. 1 und 2, aufgekeilt,
die mit endlosen Schrauben ΛΓ im Eingriff stehen. Auf der den endlosen Schrauben
N (die übrigens einander entgegengesetzte Gewinde haben) gemeinsamen Welle O ist ein
Zahnrad P, das mit dem Zahnrad Q. lm Eingriff
steht, aufgekeilt. Die geeignet gelagerte Welle R des Zahnrades Q trägt dann das
Stellrad S. Dreht man also das Stellrad S, so drehen sich mit diesem Zahnrad Q. und
Zahnrad P mit seiner Welle O und den beiden Schrauben ohne Ende N, worauf letztere die
Zahnsegmente M und dadurch die Daumen C nach entgegengesetzten Richtungen drehen. Da
nun, wie vorher erwähnt, die Daumen C gegen die Schiene h drücken, in letzterer aber die
Schubstangen/ sämmtlicher Stanzen c befestigt sind, so werden durch die Drehung des Stellrades
S sämmtliche Stanzen c gleichmäfsig und gleichzeitig vorwärts geschoben. Bei der der
vorigen entgegengesetzten Drehung des Stellrades S werden auch die Daumen C eine ihrer
vorigen Bewegung entgegengesetzte Drehung ausführen und sich von der Schiene h zu
entfernen sireben. Da nun aber die Federn i, Fig. i, die Schiene h zurückdrücken, so wer-
den die an ihr vermittelst der Stangen/haftenden
Stanzen c gleichfalls die rückläufige Bewegung ausführen. Mit anderen Worten, durch Drehung
des Stellrades S können je nach der Drehungsrichtung die Stempel vor- oder zurück- und
so stets genau" auf den Kreisumfang eingestellt werden, dessen Noten, ausgestanzt werden sollen.
Nachdem nun der Arbeitsgang der Maschine geschildert ist, erscheint es noch nothwendig,
den Grund der beweglichen Anordnung der Stanzen c anzugeben, da zur Einstellung der
Notenblätter auf die concentrischen Kreise ebensogut die Drehteller k ,verschiebbar angeordnet
werden könnten. Durch die getroffene verschiebbare Anordnung der einzelnen Stanzen kann der Stempel jeder Stanze c, nachdem
sie aus ihrer Schlittenführung α herausgenommen ist, genau in Uebereinstimmung
mit der dazu gehörenden Matrize gebracht werden, so dafs nach Wiedereinstellung der
Stanzen in die Maschine die Arbeit mit grofser Genauigkeit erfolgt. Ist aber durch irgend
einen Zufall eine Stanze schadhaft geworden, so gestattet ihre bewegliche Anordnung ein
schnelles Auswechseln, indem sie einfach aus der Maschine herausgenommen wird, worauf
letztere mit den verbleibenden Stanzen ruhig weiter arbeitet. Mufs eine Stanze entfernt
werden, so mufs natürlich die Maschine zunächst angehalten werden. Dann werden die
das Lager / des Tellers k haltenden Schrauben gelöst, Fig. ι und 3, das Lager /, nachdem
vorher die vierkantige Drehachse m in die Höhe geschoben ist, mit dem Teller k und dem
darauf liegenden Notenblatte entfernt und die fehlerhafte Stanze nach Lösung der Schraube e,
des Hebels d und der Schraube im Auge der Stange/ aus der Gleitschiene α herausgezogen.
Sollen mehrere der beschriebenen Maschinen zur Aufstellung gelangen, so wiederholen sich
nur die Stirnwände mit den Stanzen und der dazu gehörenden Armatur, sowie die Gleitschienen
und Teller. Alle Schienen g werden dann durch Querschienen verbunden und die
Räder L, die sich für jede Serie Stanzen ebenfalls wiederholen, durch Riemen oder
Zwischenräder angetrieben. , Die Daumenwellen gehen lang durch und tragen an den entsprechenden
Stellen die .Druckdaumen C. Auch dann ist nur eine Modellnotenscheibe erforderlich,
und der Arbeiter führt in der früher geschilderten Weise von seinem Platz aus durch
Hin- und Herrücken des Hebels F und durch Drehung des Stellrades S sämmtliche erforderlichen
Manipulationen aus.
Die Höhe des obersten Notenblattes in Fig. 1 ist so bemessen, dafs der Arbeiter die Aufzeichnungen
genau verfolgen kann, doch fällt diese Einschränkung für die weiteren angeschlossenen
Serien fort, so dafs letztere eine bedeutend gröfsere Anzahl über einander
liegender Stanzen enthalten können.
Um zu verhüten, dafs die beim Stanzen »der Note aus dem Blatte ■ herausgestofsenen Papptheilchen
auf den Kopf der darunter liegenden Stanze fallen und so in kurzer Zeit die weitere
Bewegung der Stempel verhindern, werden diese Papptheilchen vermittelst eines Röhrchens
nach der voll bleibenden Mitte des Notenblattes geleitet. Diese Einrichtung ist, obgleich
sie an jeder Stanze vorhanden sein mufs, nur an der untersten Stanze in Fig. 1 gezeichnet.
Die sich erweiternde Oeffnung der Matrize mündet auf eine nach vorn abfallende schräge
Fläche des Stanzschlittens. In diese Oeffnung wird eine Rinne geschoben, die seitlich bei der
Drehachse vorbeiführt und eine solche Länge hat, dafs sie auch bei gänzlich zurückgezogener
Stanze noch über dem unbearbeiteten Theil des Notenblattes mündet. Jede Stanze c ist,
wie erwähnt, mit solch einer Rinne versehen, so dafs jedes Notenblatt auf dem unter ihm
liegenden seine ausgestofsenen Papptheilchen ablagert. Werden die fertig gestanzten Notenblätter
aus der Maschine genommen, so werden dabei gleichzeitig die auf ihren mittleren Theilen
liegenden Abfälle entfernt.
In Fig. 5 und 6 ist die in Fig. 1 bis 4 dargestellte
Stanzmaschine in der angedeuteten Weise vervielfacht. Die sich wiederholenden Serien der Stanzen sind hier aber nicht neben
einander, sondern rund um ein polygonales Gestell angeordnet.
Der Arbeitsmechanismus, die Stanzen mit ihrer Führung und die Vereinigung sämmtlicher
Hebel d an einer, je einer Serie gemeinsamen, Schiene g, ferner die Vereinigung der Schubstangen
f jeder Serie mit der Schiene h, sowie die Art der Drehung aller Notenblätter einer
Serie mit Hülfe der viereckigen Stange m und des Rades L sind dieselben, wie sie oben beschrieben
wurden. Abweichend von der vorigen Construction und durch die kreisförmige Anordnung
bedingt ist nur die Uebertragung der Bewegung auf die Stempel und. die Art des Einstellens der Stanzen.
Die Welle Έ, Fig. 5, dreht, wenn Hebel F
entsprechend eingerückt ist, das Excenter B und versetzt dadurch Kolben -B1 in eine auf-
und niedergehende Bewegung. Zwei sternförmige, an S1 festsitzende Platten u u\ Fig. 5,
nehmen die mit kurzen Führungsstiften ausgestatteten Enden sämmtlicher Schienen■ g auf.
Durch diese Anordnung ist es ermöglicht, dafs sämmtliche Schienen g mit ihren Hebeln d
und somit auch sämmtliche Stempel der einzelnen Stanzen gleichzeitig der Bewegung des
Excenters folgen müssen, dabei sich aber, der nothwendigen Verstellung der Stanzen gemäfs,
zwischen den Zacken der sternförmigen Platten
u u1 verschieben können. Der Deutlichkeit
wegen sind in Fig. 5 nur zwei Serien von Stanzen dargestellt und ist die ganze Zeichnung
schematisch gehalten.
Das gleichzeitige Verschieben sämmtlicher Stanzen erfolgt mit Hülfe der auf der Welle O
sitzenden Kegel T. Die Vereinigungsschienen h der Schubstangen/ tragen starr befestigte keilförmige
Lappen hl, die sich strahlenförmig an
die Kegelmäntel T legen, Fig. 6. . Durch das untere Ende der geradlinig geführten Welle O
geht ein Hebel Y hindurch, der mit der Schraubenspindel Z des Stellrades verbunden
ist. Wird nun Stellrad 5 so gedreht, dafs sich Spindel Z niederschraubt, so wird mit
Hülfe des Hebels Y die Welle O mit den Kegeln T gehoben, und da letztere auf die
rund um ihnen herum sitzenden Lappen h1 der Schienen h pressen, so werden auch sämmtliche
Schienen h mit den daran befestigten Schubstangen f . und den Stanzen gleichzeitig
und gleichmäfsig verschoben. Die zwischen Gestellwand und Schienen h angeordneten,
früher erwähnten Federn drücken beim Senken der Welle O die Schienen h bezw. die Lappen
hl dauernd gegen die Kegel T und ziehen dadurch die Stanzen zurück.
Die gleiche, gemeinsame Drehung sämmtlicher Notenblätter wird dadurch erzielt, dafs
die vierkantigen Achsen m aller Tellerserien durch in einander greifende Stirnräder L
vereint sind. Eines der Stirnräder L erhält seinen Antrieb in der beschriebenen Art vom
Rade K. Natürlich können die Räder L auch durch kleine Riemscheiben oder Kettenscheiben
ersetzt werden, deren Bewegung durch einen herumlaufenden Riemen oder durch eine Kette
bewirkt wird.
Diejenige Serie der Stanzen, deren oberste das Modellblatt trägt, darf auch hier eine solche
Höhe nicht überschreiten, bei welcher der Arbeiter den Aufzeichnungen des Modellblattes
noch genau folgen kann. Die übrigen Serien können von beliebiger Höhe sein, nur mufs
sich das Auflegen der Notenblätter leicht ermöglichen lassen.
Nachdem sämmtliche auf die Maschine aufgelegten Notenblätter fertig gestellt sind, müssen
letztere entfernt und neue Blätter eingeführt werden. Zu diesem Zweck werden sämmtliche
Achsen m aus den Tellern k herausgezogen, indem sie mit Hülfe der in Fig. 5
angedeuteten Schnur oder Kette in die Höhe gezogen werden. Damit sich bei diesem Vorgänge
die einzelnen Achsen nicht verbiegen, tragen die Naben der Räder L Führungen m\
in denen sich die Achsen m emporschieben. Ein Gegengewicht an der Schnur gestattet es,
irgend eine Achse m an jeder Stelle ihres Hubes festhalten zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Notenblattstanzmaschine, bei der die zu stanzenden Notenblätter senkrecht über einander liegen und eine gemeinsame, Fig. 1, eventuell jeder Gruppe gemeinsame, Fig. 5 und 6, Drehachse m besitzen, während die hierzu gehörenden, gleichfalls senkrecht über einander liegenden Stanzen c mit ihren Stanzhebeln d an einer, Fig. 1, bezw. gruppenweise an einer, Fig. 5 und 6, Schiene g·, die ihre Bewegung von der Antriebswelle erhält, befestigt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35429C true DE35429C (de) |
Family
ID=311287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35429D Expired - Lifetime DE35429C (de) | Notenblattstanzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35429C (de) |
-
0
- DE DENDAT35429D patent/DE35429C/de not_active Expired - Lifetime
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