DE612340C - Brennstempelvorrichtung - Google Patents

Brennstempelvorrichtung

Info

Publication number
DE612340C
DE612340C DES114719D DES0114719D DE612340C DE 612340 C DE612340 C DE 612340C DE S114719 D DES114719 D DE S114719D DE S0114719 D DES0114719 D DE S0114719D DE 612340 C DE612340 C DE 612340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
stamp
washer
time setting
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES114719D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUESS NANDOR PRAECISIOS MECHAN
Original Assignee
SUESS NANDOR PRAECISIOS MECHAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUESS NANDOR PRAECISIOS MECHAN filed Critical SUESS NANDOR PRAECISIOS MECHAN
Priority to DES114719D priority Critical patent/DE612340C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE612340C publication Critical patent/DE612340C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

Landscapes

  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Brennstempelvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Brennstempelvorrichtung, hauptsächlich zum Stempeln von Marken und Schriftstücken, bei welcher ein Stempelkörper und eine Unterlagsscbeibe, von welchen der eine Teil mit einem Heizkörper geheizt wenden kann, mittels einer Hebevorrichtung in einer Führung einander näherbar oder voneinander entfernbar sind. Dem Bekannten gegenüber besteht die Neuheit der Erfindung darin, daß die den Stempelkörper oder .dieUnterlagsscheibebewegende Hebevorrichtung mit einer selbsttätigen Vorrichtung in Verbindung steht, welche die mittels des Hebels mit ihren Flächen aneinandergepreßten Stempelkörper und Unterlagsscheibe in ihrer aneinandergepreßten Lage eine vorher bestimmte Zeit hindurch festlegt und dieselben nach Ablauf dieser Zeit voneinander selbsttätig entfernt.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt einer Stempelvorrichtung, welche mit einer durch ein Uhrwerk betätigten Zeiteinstellvorrichtung versehen ist.
  • Abb. 2 ist die Draufsicht der Vorrichtung nach Abb. i nach Entfernen der Deckplatte des die Vorrichtung einschließenden Behälters und des auf .derselben befindlichen Tragarms. Abb. 3 und q. sind Einzelheiten.
  • Abb. 5 ist eine Unteransicht des zur Vorrichtung verwendeten Stempelkörpers. Abb.6 ist ein Ouerschnitt des Stempelkörpers.
  • Abb. fi ist die Draufsicht des Stempelkörpers.
  • Abb.8 zeigt einen Längsschnitt einer Ausführungsform, bei welcher der Stempelkörper und der Heizkörper in senkrechter Richtung beweglich ist.
  • Abb.9 veranschaulicht einen Längsschnitt einer Ausführungsform einer Brennstempelvorrichtung, bei welcher als Zeiteinstellvorrichtung ein Elektromagnet verwendet wird, welcher durch einen bimetallischen Arm betätigt wird.
  • Dem Wesen nach besteht die Erfindung aus einem mittels einer Hebevorrichtung in einer Führung einander annäherbaren oder voneinander entfernbaren und selbsttätig durch eine vorher bestimmte Zeit hindurch mit ihrer Fläche aneinandergepreßt haltbaren Stempelkörper und aus einer Unterlagsscheibe, von welchen der eine mit einem Heizkörper versehen ist, mittels welchem derselbe erhitzt werden kann.
  • Die Hebevorrichtung ist im Innern des Behälters i angeordnet, aus welchem nur der Heizkörper und der mit diesem verbundene Stempelkörper sowie die Unterlagsscheibe ins Freie hinausragt.
  • In den Abb. i, 2 und 9 ist eine Vorrichtung dargestellt, bei welcher der Stempelkörper heizbar ist und dieUnterlagsscheibe dem ortsfesten Stempelkörper genähert werden kann, während die Abb.8 eine Vorrichtung darstellt, bei welcher der heizbare Stempelkörper der ortsfesten Unterlagsscheibe genähert werden kann. Die Vorrichtung kann auch derart ausgeführt werden, daß nicht der Stempelkörper, sondern die Unterlagsscheibe mit einem Heizkörper versehen ist, in welchem Falle der Hintergrund der Zeichen in das Schriftstück gebrannt wird und die nicht eingebrannten Zeichen aus dem eingebrannter Hintergrund hervortreten werden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i und 2 ist am Deckel des Behälters i der Tragarm 2 befestigt, an dessen Ende ein scheibenförmiger elektrischer oder irgendein anderer Heizkörper angeordnet ist. An diesem Heizkörper ist eine ringförmige Metallfassung 3 befestigt, in welchen der Stempelkörper4 auswechselbar eingesetzt und mit einer Bajonettabschließvorrichtung befestigt ist. Der Tragarm 2 ist hohl und ist durch diesen Raum die Leitung io des elektrischen Heizkörpers hindurchgeführt. Der Arm 2 ist derart isoliert, daß er sich beim Einschalten des elektrischen Stromes nicht erwärme, oder um den Arm ist ein beliebiges, auf der Zeichnung nicht dargestelltes Schutzgitter angeordnet.
  • Unter dem Heizkörper ist der Deckel des Behälters i ausgeschnitten, und in diesem Ausschnitt ist eine mit einer hitzebeständigen, weichen Asbesteinlage i i versehene Unterlagsscheibe 12 angeordnet, deren Mittelpunkt in die Achslinie der Fassung 3 fällt. Im Mittelpunkt der Scheibe 12 ist eine nach unten gerichtete Spindel 13 befestigt, welche in der Hülse 14 geführt ist. Im Innern des Behälters i ist eine unter Federwirkung 26 stehende Querwelle 15 gelagert, auf welche der zweiarmige Hebel 16 gekeilt ist. Das Ende dieses Arms greift unter die Spindel 13 und ist zu einem Kopf i9 ausgebildet, welcher die unter Einwirkung der Feder 18 stehende Prellplatte 17 aufnimmt. Auf der Welle 15 sitzt lose ein Plattenpaar 2o, welches aus zwei als zweiarmige Hebel ausgebildeten und voneinander in einer gewissen Entfernung befindlichen, gleichgestalteten Platten besteht, welch letztere durch den Drehzapfen 21 mit dem Arm 22 gelenkig verbunden sind. Der Arm 22 ist mittels des Bolzens 24 mit dem Arm 23 verbunden, welcher Arm auf die Querwelle 25 gekeilt ist. Diese Welle steht unter Einwirkung .der Feder 27, und ihr aus dem Behälter i herausragendes Ende ist mit einer Kurbel 49 versehen.
  • In den Raum zwischen den beiden Platten des Plattenpaares 20 ist ein als zweiarmiger Hebel wirkender Hemmarm 28, 29 angeordnet (Abb. 3 und 4), welcher durch den Bolzen 31 gelenkig mit dem Plattenpaar 2o verbunden ist, wobei eine diesen Hemmarm mit dem Plattenpaar 2o verbindende Feder 30 den ersteren iri der Richtung .des Pfeiles I der Abb. 3 zu drehen trachtet. Der Arm 29 ist hakenförmig und liegt an einen aus der Welle 15 herausragenden Bolzen 32 an. Zwischen den beiden Platten des Plattenpaares 2o ist noch ein mit der Drehwelle 33 versehener zweiarmiger Hebel 34, 35 angeordnet, in dessen hakenförmig ausgebildeten Arm 35 das Ende des Arms 28 eingehängt ist. Die Spannkraft der den Hebelarm 35 mit dem Plattenpaar 2o verbindenden Feder 36 trachtet den Arm 35 in der Richtung des Pfeiles II der Abb. 3 zu drehen.
  • Im Innern des Behälters i ist ein in eine Kapsel 37 eingeschlossenes Uhrwerk oder eine andere beliebige Zenteinstellvorrichtung angeordnet. Auf der aus der Kapsel herausragenden Welle 38 (Abb. i und 3) ist :der gekrümmte Arm 39 befestigt. Das freie Ende dieses Arms trägt eine Rolle 40. Aus dem gekrümmten Arm ragt ein Zapfen 43 heraus, und zwischen diesem und einem auf die Welle 15 gekeilten Arm 41 ist eine Feder 42 gespannt. Am Arm 41 ist noch eine Stange 44 befestigt, deren Ende über den Arm 39 greift und mit einem in der Längsrichtung verlaufenden Führungsschlitz 45 versehen ist, in welchen ein aus dem Arm 39 herausragender Bolzen 46 eingreift.
  • Zur Einstellung der Arbeitszeit des in der Kapsel 37 angeordneten Uhrwerkes oder Zeiteinstellvorrichtung ist in einer in der Wand des Behälters i ausgebildeten Vertiefung eine Kurbel 47 angeordnet (Abb. i), welche von außen mit einem Deckel, der geöffnet werden kann, verdeckt ist.
  • Mit der Vorrichtung wird folgendermaßen gestempelt: Die Zeitdauer des Brennens hängt davon ab, welches Material gestempelt werden soll. Die Arbeitszeit wird vorher durch entsprechendes Einstellen :des Stellarmes 47 des in der Kapsel 37 befindlichen Uhrwerkes bzw. der Zeiteinstellvorrichtung eingestellt. Hernach wind der entsprechende Stempelkörper 4 in der Fassung 3 des am Tragarm :2 befindlichen Heizkörpers befestigt, sodann im vorliegenden Falle mittels des Stromschalters 48 der Strom eingeschaltet und der Heizkörper erhitzt. Nach Erhitzung des Heizkörpers bzw. des Stempelkörpers wird das zu stempelnde Schriftstück auf die Unterlagsscheibe gelegt, worauf die auf dem aus dem Behälter i herausragenden Ende sitzende Kurbel im Sinne des Pfeiles III der Abb. i niedergedrückt wird. Hierdurch verdreht sich die Welle 25 wider die Wirkung der Feder 27, demzufolge mittels des auf diese gekeilten Arms 23 und des mit diesem gelenkig verbundenen Arms 22 das Plattenpaar 2o um die Welle 15 im Sinne des Pfeiles I der Abb. i und 3 verdreht wird. Während dieser Drehung bewegt sieh der zweiarmige Hebel 28, 29 samt dem zweiarmigen Hebel 34, 35 mit dem Plattenpaar 2o, da diese Arme mittels der Bolzen 3 1 bzw. 33 mit dem Plattenpaar 2o verbunden sind. Der Hebelarm 29 stößt während seiner Drehung mit dem Plattenpaar 2o an den aus der Welle 1,9 herausragenden Zapfen 32 und nimmt die Welle 15 mit sich, so daß letztere sich gleichfalls im Sinne des Pfeiles 1 dreht. Mit der Welle 15 dreht sich auch der auf dieselbe gekeilte Arm i, welcher unter Vermitthlng der Feder q.2 den Arm 39 um die Welle 38 in Drehung versetzt. Der Arm 39 wird sodann durch die Antriebsvorrichtung des Uhrwerkes in der Richtung des Pfeiles IV der Abb. 3 so lange bewegt, bis derselbe an den Hebelarm 3.4 stößt. Die Welle 15 dreht jedoch nicht nur den Arm 41, sondern auch den Hebelarm 16, wodurch die am Ende desselben angebrachte Prellplatte 17 die Spindel 13 in der Führung 14 in senkrechter Richtung aufwärts drückt, so daß die mit dem Asbestfutter i i versehene Scheibe 12 samt dem auf dieselbe gelegten Schriftstück an den Stempelkörper .4 gedrückt und der Stempel in das Schriftstück gebrannt wird. Die Unterlagsscheibe bzw.- das auf derselben befindliche Schriftstück -bleibt so lange an dem Stempelkörpern d. gepreßt, bis die `'Felle 15 aus ihrer verdrehten Lage in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt. Dies erfolgt, wenn die am Ende des Armes 39 befindliche Welle d.o an den Hebelarm 34 stößt (Abb. q.). In diesem Augenblick verdreht sich nämlich der Hebelarm 34., 35 infolge des Anstoßes um die Welle 33 in dem Pfeil II entgegengesetzten Richtung, und die Arme 35 und 28 kommen außer Eingriff. Der Hebelarm 28 wird nun durch die Spannkraft der Feder 30 in die Lage gemäß der Abb. d. gedreht, so daß der Arm 29 sich vom Zapfen 32 entfernt und die Welle 15 frei wird. Die Welle wird nun durch die Spannkraft der Feder 26 stoßweise in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht, während welcher Rückdrehung der Arm 39 durch die Stange 44, in deren Schlitz 4.5 der Zapfen .t6 des Armes 39 eingreift, mittels dieses Zapfens in seine frühere Lage zurückgedreht, wodurch der Antrieb des Uhrwerkes wieder aufgezogen wird. Nach Rückdrehung der Welle 15 entfernt sich das Ende des Armes 16 von der Spindel 13, so daß die Scheibe 12 infolge ihres Eigengewichtes in ihre frühere Lage zurückfällt. Die Welle 25 wird nach Loslassen der Kurbel 49 durch die Feder 27 in ihre frühere Stellung zurückgedreht.
  • Die Zeitdauer des Brennens hängt: also davon ab, während welcher Zeit das Uhrwerk bzw. die Zeiteinstellvorrichtung den Arm 39 in jene Lage dreht, in welcher seine Rolle 40 an den Hebelarm 34 stößt. Diese Zeitdauer kann durch Einstellung auf die Sekunde des Antriebswerkes geregelt werden und ist ganz unabhängig davon, ob die den Hebelarm 16 betätigende Kurbel 49 kürzere oder längere Zeit niedergedrückt gehalten wird. Infolge der Führung der Scheibe 12 in der senkrechten Richtung berühren die Scheibe und der Stempelteller einander genau auf ihrer ganzen Fläche, und die im Kopf 1g befindliche Feder 18 sorgt dafür, daß bei verschieden starken Schriftstücken das Schriftstück gleichmäßig an den Stempelkörper gedrückt wird.
  • Der Stempelkörper selbst besteht aus einer kreisförmigen Scheibe q., aus deren Umfangfläche die zum Befestigen in der Fassung 3 dienenden Zapfen 5 herausragen, während aus der einen Fläche der Scheibe die Schriftzeichen 6 lieg vorstehen (Abb. 6). Zwecks Änderung der Zeichen für Jahr, Monat und Tage ist in der Mitte des Stempeltellers ein in diametraler Richtung verlaufender Kanal? vorgesehen. In diesen sind die auswechselbaren Buchstaben- bzw. Ziffernkörper 8 eingesetzt, welche durch eine in den Kanal ? geschobene und mit ihren beiden Schenkeln in die an den beiden Seiten der Körper 8 vorgesehene Nut eingreifende, gabelfl>rmige Schiebeplatte 9 in ihrer Lage festgelegt werden.
  • Die den Stempelkörper bzw. die Unterlagsscheibe betätigende Hebevorrichtung muß nicht unbedingt ein Hebelarm sein. Dieselbe kann z. B. auch ein von Hand aus oder mit einem Motor betätigter Exzenter sein, welcher gleichfalls eine bestimmte Zeit hindurch die Flächen des Stempelkörpers und der Unterlagsscheibe miteinander in Berührüng hält. Ähnlicherweise kann auch die Zeiteinstellv orrichtung außer dem Uhrwerk eine beliebige andere mechanische oder aber eine mit Luftdruck oder mit elektrischem Strom betätigte Antriebsvorrichtung sein.
  • Die in derAbb. 8 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung weicht nur darin von der Ausführungsform gemäß den Abb. i und 2 ab, daß die mit der Asbestplatte 11 versehene .Unterlagsscheibe 12 ortsfest ist und daß der Heizkörper bzw. der dortangebrachte Stempelkörper q. in senkrechter Richtung verschiebbar ist. ZudiesemZweckesindamGehäuse-desHeizkörpers die pai#allelen Führungsarme 5o gelenkig befestigt, welche Arme gleichzeitig auch an der Wand des Behälters i gelenkig befestigt sind. Die Spindel 13 ragt nicht aus der Unterlagsscheibe, sondern aus dem Gehäuse des Heizk örpers heraus, und das Ende 19 des Hebelarms 16 sitzt auf dieser Spindel. Die Feder 18 ist zwischen dem Kopfteil des Arms 16 und dem Gehäuse des Heizkörpers angeordnet und um die Spindel 13 gewickelt. Sonst ist die Zeiteinstellvorrichtung und die mit dieser verbundene Auslösvorrichtung dieselbe wie bei der Ausführungsform gemäß den Abb. i und 2.
  • Die Ausführungsform gemäß der Abb. 9 weicht nur darin von der Ausführungsform gemäß den Abb. i und 2 ab, daß die Zeiteinstellvorrichtung derselben elektrisch betätigt wird. Zu diesem Zwecke ist der mit einer Rolle 4o versehene und um die Welle 38 sich drehende Arm 39 als Weicheisen des Elektromagneten 51 ausgebildet. In die Leitung des Elektromagneten ist ein Kontakt 52 eingeschaltet, welcher durch einen bekannten bimetallischen Arm 53 betätigt wird. Die Leitung dieses Arms ist über den Widerstand 54 mit dem Kontakt 55 verbunden. Der auch in der Abb. i und 2 dargestellte Arm 23 besitzt einen auch die Welle 25 überragenden Fortsatz 23'. An diesem ist der eine Pol des Kontaktes 55 befestigt. Sonst ist die zwischen den Arm 39 und die Unterlagsscheibe 12 geschaltete Antriebsvorrichtung dieselbe wie bei der Ausführungsform gemäß den Abb. i und 2.
  • Wird die Kurbel 49 nach unten gedreht, so wird die Unterlagsscheibe 12 in der schon bekannten Weise an den Stempelkörper 4 gepreßt und der Stromkreis des bimetallischen Arms 53 über den Kontakt 55 geschlossen. Das erhitzte Bimetall biegt sich infolge seiner bekannten Eigenschaft um seinen Punkt 56 und drückt die Pole des Kontaktes 52 aneinander, so daß der Stromkreis des Elektromagneten 51 über diese geschlossen wird. Der Elektromagnet reißt nun den Arm 39 an sich und stößt die Rolle 4o desselben an den Hebelarm 34 und macht hiermit in der schon beschriebenen Weise die Welle 15 frei, so daß die Unterlagsscheibe 12 in ihre frühere Lage zurückkehrt. Sobald der Kontakt zwischen den Polen 55 unterbrochen ist, ist auch der Stromkreis des Arms 53 unterbrochen; der Arm kühlt ab und biegt sich in die senkrechte Lage zurück. Hierdurch wird beim Kontakt 52 auch der Stromkreis des Elektromagneten 51 unterbrochen, und der Arm 39 kehrt in seine frühere Lage. zurück. Die einzelnen Organe werden in ihre ursprüngliche Lage durch bekannte Federn zurückgeführt, welche Federn auf der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die Zeitdauer des Brennens kann durch entsprechende Einstellung des Widerstandes 54 geregelt werden, da hiermit geregelt werden kann, daß sich der Arm 53 innerhalb kürzerer oder längerer Zeit erwärme und den Kontakt nach kürzerer oder längerer Zeit betätige.

Claims (7)

  1. PATE NTANsPRÜc11E i. Brennstempelvorrichtung, hauptsächlich zum Stempeln von Marken und Schriftstücken, mit einem mittels einer Hebevorrichtung in einer Führung einander näherbaren oder voneinander entfernbaren Stempelkörper und Unterlagsscheibe, von welchen der eine Teil mit einem Heizkörper geheizt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stempelkörper oder die Unterlagsscheibe bewegende Hebevorrichtung mit einer selbsttätigen Vorrichtung in Verbindung steht, welche den mittels des Hebels mit ihren Flächen aneinandergepreßten Stempelkörper und Unterlagsscheibe in ihrer aneinandergepreßten Lage eine vorher bestimmte Zeit hindurch festlegt und dieselben nach Ablauf dieser Zeit voneinander selbsttätig entfernt.
  2. 2. Stempelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stempelkörper oder die Unterlagsscheibe bewegende Hebevorrichtung mit einer die Fixierung des Hebelarms in der verdrehten Lage aufhebenden und das Zurückkehren in die Ausgangslage ermöglichenden, aus unter Federwirkung stehenden Hemmklinken (28, 29, 34, 35) bestehenden Auslösevorrichtung in Verbindung steht.
  3. 3. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der den Stempelkörper oder die Unterlagsscheibe bewegenden Hebevorrichtung verbundene Auslösevorrichtung (28, 29, 34, 35) mit einer die Zeit einstellenden Vorrichtung (37) in Verbindung steht.
  4. 4. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (39) der mit der Auslösevorrichtung (28, 29, 34 35) in Verbindung stehenden Zeiteinstellvorrichtung (37) mit der Auslösevorrichtung derart besonders verbunden ist, daß die Tätigkeit der Auslösevorrichtung das Antriebsorgan der Zeiteinstellvorrichtung in die betriebsfähige Stellung,stellt.
  5. 5. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Auslösevorrichtung in Verbindung stehende Zeiteinstellvorrichtung ein Federuhrwerk oder eine andere mechanische Antriebsvorrichtung ist.
  6. 6. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Auslösevorrichtung in Verbindung stehende Zeiteinstellvorrichtung (37) eine elektrisch betätigte Antriebsvorrichtung ist.
  7. 7. Stempelvorrichtung nach den Ansprüchen z bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Ausläsevorrichtung verbundene Zeiteinstellvorrichtung durch einen Elektromagneten (5 i) gebildet wird, in dessen Stromkreis ein Kontakt (5z) geschaltet ist, welcher dutch einen mittels Widerstand (54) in verschiedenem Ausmaß erhitzbaren bimetallischen Arm (53) betätigt wird.
DES114719D 1934-07-13 1934-07-13 Brennstempelvorrichtung Expired DE612340C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114719D DE612340C (de) 1934-07-13 1934-07-13 Brennstempelvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114719D DE612340C (de) 1934-07-13 1934-07-13 Brennstempelvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE612340C true DE612340C (de) 1935-05-06

Family

ID=7533339

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114719D Expired DE612340C (de) 1934-07-13 1934-07-13 Brennstempelvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE612340C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5488353A (en) 1993-01-06 1996-01-30 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus and method for improving the awareness of vehicle drivers
US5574641A (en) * 1993-01-06 1996-11-12 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus and method for improving the awareness of vehicle drivers
US5769085A (en) * 1993-01-06 1998-06-23 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus for detecting awareness of a vehicle driver and method thereof

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5488353A (en) 1993-01-06 1996-01-30 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus and method for improving the awareness of vehicle drivers
US5574641A (en) * 1993-01-06 1996-11-12 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus and method for improving the awareness of vehicle drivers
US5769085A (en) * 1993-01-06 1998-06-23 Mitsubishi Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Apparatus for detecting awareness of a vehicle driver and method thereof

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE612340C (de) Brennstempelvorrichtung
DE2848165A1 (de) Elektrisches backofen-toastgeraet
AT142265B (de) Brennstempelvorrichtung, insbesondere zur Stempelung von Briefmarken, Stempelmarken und Schriftstücken.
DE1293979B (de) Heizvorrichtung fuer eine Anzahl plattenfoermiger Waermespeicherelemente
DE557738C (de) Elektrisch beheizte Kochplatte
DE657677C (de) Einrichtung zur Pruefung elektrischer Gluehlampen vor der Ingebrauchnahme
DE835652C (de) Schneidmaschine zum Schneiden von Furnier, Karton u. dgl.
DE921793C (de) Steuervorrichtung fuer Schneckendosiermaschinen
DE322202C (de) Elektrischer Zeitschalter
DE573509C (de) Elektromagnetisches Zeitschaltwerk
DE633349C (de) Vorrichtung zum Stempeln von Eintrittskarten u. dgl.
CH424314A (de) Gerät zur Prüfung der mechanischen Festigkeit von Tabletten
DE631252C (de) Elektrisches Rundenkontrollgeraet
DE443627C (de) Schaltvorrichtung mit Antrieb durch ein Zugorgan
DE335342C (de) Vorrichtung zum Fernbetrieb von Drahtausloesern
DE615888C (de) Zange zum Abziehen und Aufsetzen der Tastenringe von Schreibmaschinen o. dgl.
DE474463C (de) Motorisch angetriebene, selbstausschaltende Kaffeemuehle
AT129090B (de) Einrichtung zum photographischen Registrieren der Anzeigen von Meßvorrichtungen, insbesondere der Gewichtsanzeige von Waagen.
DE904802C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Buegelgeraete, insbesondere Buegelmaschinen
DE650403C (de) Elektrisch gesteuerte selbsttaetige Vorrichtung zur Abgabe von verschieden grossen und auf mehr oder minder grosse Zeiten verteilten Futtermengen
AT111984B (de) Vorrichtung zum Schärfen von Sicherheitsrasierklingen.
AT116840B (de) Abziehvorrichtung für zweischneidige Rasierhobelklingen.
DE684675C (de) Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung der Gewichtsanzeige einer Waage auf eine Anzeige- oder Druckvorrichtung
DE432595C (de) Maschine zur Herstellung von Fingerabdruecken
DE575406C (de) Einrichtung zum Deckeln von Trockenelementen