DE611513C - Lokomotivrost, bei dem nebeneinander abwechselnd je ein festliegender und ein auf und ab beweglicher Roststab angeordnet ist - Google Patents

Lokomotivrost, bei dem nebeneinander abwechselnd je ein festliegender und ein auf und ab beweglicher Roststab angeordnet ist

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DE611513C
DE611513C DEB157330D DEB0157330D DE611513C DE 611513 C DE611513 C DE 611513C DE B157330 D DEB157330 D DE B157330D DE B0157330 D DEB0157330 D DE B0157330D DE 611513 C DE611513 C DE 611513C
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Germany
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grate
fixed
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DEB157330D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Widdecke
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BORSIG LOKOMOTIV WERKE GmbH
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BORSIG LOKOMOTIV WERKE GmbH
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Lokomotivrost, bei dem nebeneinander abwechselnd je ein festliegender und ein auf und ab beweglicher Roststab angeordnet ist Die Erfindung betrifft einen Lokomotivrost, der die Verwendung von feinkörnigem und schlackenhaltigem Brennstoff ermöglicht. Die Verbrennung solchen Brennstoffes bereitet meist große Schwierigkeiten, da er enge Rostspalte bedingt. Andererseits muß Vorsorge getroffen werden, daß etwaige Schlakkenschichten zerstört und zum Herabfallen in den Aschkasten gebracht werden.
  • Es sind bereits Roste belizannt, bei denen nebeneinander abwechselnd je ein festliegender und ein beweglicher Roststab angeordnet ist, welche Roststäbe sich nach unten verjüngen. Der -Abstand zwischen diesen benachbarten Roststäben ist dabei so, daß ein freies Aufundabbewegen des beweglichen Roststabes erfolgen kann. Man hat auch Roststäbe mit nach beiden Seiten zu abfallenden Brennflächen versehen.
  • Erfindungsgemäß besitzen die Brennbahnen der Roststäbe von der Mitte nach den Seiten geneigte Flächen und sind an den Seiten, über die Stablänge durchgehend, mit besonderen Mahlflächen versehen. Diese Mahlflächen können so erzeugt gedacht werden, daß bei den festliegenden oder beweglichen Rost-s t, iil)en, iiii Ouerschnitt der Stibe gesehen, auf die Seitenkanten ein spitzwinkeliges Dreieck mit nach unten gerichteter Spitze aufgesetzt wird, wobei die der Spitze gegenüberliegende Seite des Dreiecks mit der seitlich abfallenden Brennfläche fluchtet, und an den Seitenkanten der benachbarten Stäbe ein entsprechendes Dreieck abgeschnitten wird, so daß sich zwei etwa gleich große und etwa parallele, geneigte Flächen gegenüberstehen. Zwischen diesen beiden Flächen werden die bei der Bewegung der beweglichen Roststäbe in den Zwischenraum gelangenden Schlackenstücke mit Sicherheit zerkleinert.
  • Vorzugsweise gelangen Roststäbe zur Verwendung, bei denen zur Steigerung der Luftzufuhr besondere, an sich bei Roststäben bekannte Luftspalte vorgesehen sind.. Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei Benutzung von backender Kohle. Die Bewegung der beweglichen Roststäbe kann von Hand oder mittels mechanischer Einrichtungen erfolgen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
  • Abb. i zeigt schematisch den Lokomotivrost im Aufriß, Abb. a im Grundriß; Abb. 3 -zeigt einen beweglichen Roststab in Seitenansicht, Abb.4 desgleichen im Grundriß: Abb.-5 ist ein Querschnitt durch einen Teil ,des Rostes nach der Linie V-V aus Abb. i. Die Feuerbüchse ist durch A, der Aschkasten durch B bezeichnet. Der Rost besteht aus festen Stäben 1, 2, 3 und beweglichen Stäben 1', 2', 3'. Die Roststäbe verjüngen sich nach unten, so daß schräge Seitenflächen 7, 7' entstehen. An den Seiten der Roststäbe sind oben die besonderen Abschrägungen 8, 8' vorgesehen, die als Mahlflächen zum Zermahlen der Schlackenstücke ,dienen, welche zwischen die Roststäbe gelangen. Für den Luftdurchtritt sind in den Roststäben besondere Luftspalte g, g' vorgesehen. Eine vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn diese Spalte auf der Oberseite der Roststäbe durch in der Mitte der Roststäbe -liegende Längsstege io, iö unterteilt sind, so daß zwei Längsluftspalte 2g, 29' entstehen. Die Oberfläche .der Roststäbe fällt von der Mitte aus nach beiden Seiten ab.
  • Die festliegenden Roststäbe 1, 2, 3 sind auf festliegenden Roststabträgern i i gelagert. Die beweglichen Roststäbe stützen sich mit dem einen Ende auf schwenkbare Roststabträger 12, 12', die von Hand oder ineclianisch geschwenkt werden. Das mechanische Schwenken der Roststabträger kann beispielsweise durch eine Dampfmaschine vorgenominen werden, die in Abb. i -durch zwei Dampfzylinder 13, 13' veranschaulicht ist. Das Getriebe der Dampfmaschine ist mittels eines Hebels i.1 mit einer Achse 15 verbunden, um welche der Roststabträger 12 schwenkt. Mitnehmerhebe116, 16' und eine Verbindungsstange 17 übertragen die Schwenkbewegung der Achse 15 auf die Achse 15', so daß auch der Roststabträger 12' durch denselben Antrieb geschwenkt wird.
  • Beim Hinundherbewegen des Hebels 14 und damit auch .der Verbindungsstange 17 in den durch die Pfeile angedeuteten Richtungen werden die Roststabträger iz, i2' geschwenkt und vermittels der Mitnehmerwellen 18, 18', i8" auch die Roststäbe 1', 2', 3'. Die Roststäbe besitzen Gabelungen 21, in welche die Mitnehmerwellen 18, 18', i8" eingreifen. Diese Roststabenden ,werden durch die Schwenkvorrichtung abwechselnd gehoben und gesenkt, wie das in Abb.5 durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist. Zugleich werden bei der Schwenkbewegung die Roststäbe in der Längsrichtung hin und her bewegt.
  • Bei dieser Aufundabbewegung gelangen Schlackenstücke, die durch die Last des auf ihnen ruhenden Brennstoffes auf den geneigten Flächen io, io' nach unten gedrückt werden, zwischen die Flächen 8, 8' und werden von diesen bei der Bewegung zerkleinert, wonach sie in den Aschkasten fallen.
  • Um der hin und her gehenden Längsbewegung der Roststäbe 1', 2', 3 Rechnung zu tragen, sind an den festliegenden Stabträgern ii Führungsrippen ig vorgesehen, die in Ausschnitte 2o der Roststäbe eingreifen und für diese als Führungen dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lokomotivrost, bei dem nebeneinander abwechselnd je ein festliegender und ein auf und ab beweglicher Roststab angeordnet ist, welche Roststäbe sich nach unten verjüngen, insbesondere für die Verfeuerung von feinkörnigem und schlackenhaltigem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennbahnen ,der Roststäbe in an sich bekannter Weise von der Mitte nach den beiden Seiten geneigte Flächen besitzen, und daß die- Stäbe an den beiden Seiten der Brennbahn, über die Stablänge durchgehend, mit Mahlflächen (8, 8') versehen sind, die .dadurch erzeugt gedacht werden können, @daß bei den festliegenden oder beweglichen Stäben, im Querschnitt der Stäbe gesehen, auf die Seitenkanten der Brennbahn ein spitzwinkliges Dreieck mit nach unten zeigender Spitze aufgesetzt wird, dessen obere Seite mit der Brennfläche fluchtet und an den Seitenkanten der benachbarten Stäbe ein entsprechendes Dreieck abgeschnitten wird, so daß sich zwei etwa gleich große und etwa parallele, geneigte Flächen (8, 8') gegenüberstehen.
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