DE450384C - Verschiebbarer Rost fuer Feuerungen und Gaserzeuger - Google Patents

Verschiebbarer Rost fuer Feuerungen und Gaserzeuger

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DE450384C
DE450384C DER62860D DER0062860D DE450384C DE 450384 C DE450384 C DE 450384C DE R62860 D DER62860 D DE R62860D DE R0062860 D DER0062860 D DE R0062860D DE 450384 C DE450384 C DE 450384C
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DE
Germany
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grate
plate
auxiliary
furnaces
gas generators
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DER62860D
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WILHELM RUPPMANN FA
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WILHELM RUPPMANN FA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Verschiebbarer Rost für Feuerungen und Gaserzeuger. Die Abschlackung, d. h. die Entfernung der Aschenrückstände bei gewöhnlichen Planrost-, Halbgas- oder Generatorgasfeuerungen, ist nicht nur eine schwierige und lästige Arbeit, sondern es ist auch damit eine Störung des Ofenbetriebes verbunden, da das Feuer oder die Gaserzeugung während des Abschlackens zurückgeht; auch gelangt viel Kohle bei dieser Handbeschickung unverbrannt in die Aschenrückstände.
  • Es sind bereits Rosteinrichtungen bekannt, welche durch Verschiebung des eigentlichen Rostes oder durch Bewegung verschiebbarer Elemente auf dem festsitzenden Roste eine Entfernung der Aschenrückstände bezwecken, jedoch besitzen diese Roste noch verschiedene betriebstechnische Mängel.
  • Der Feuerungsrost nach der Erfindung ist ein Schieberost und bezweckt, in Verbindung mit einem höher liegenden Hilfsrost die gesamte Aschenaustragung auf einmal in kürzester Zeit und in bestimmten Zeiträumen entweder von Hand oder mechanisch zu bewirken, wobei eine Störung des Feuers bezüglich der Vergasung oder Verbrennung vermieden ist.
  • Auf den Zeichnungen sind in den Abb. r bis 5 verschiedene Ausführungsarten des Rostes zur Darstellung gebracht.
  • Der eigentliche Rost b ist verschiebbar unter einem Feuerungsschacht a angeordnet. Mit dem einen Ende des Rostes b ist eine um ein gewisses Maß höher liegende Eisenplatte c fest oder beweglich verbunden. Diese Platte c kann auch mit Luftöffnung versehen und als Hilferost ausgebildet werden; ebenso können in dem senkrechten oder schrägen Verbindungsstück d zwischen dem Rost b und der höher liegenden Platte c Luftöffnungen vorgesehen werden. Der Unterschied in der Höhenlage zwischen Rost b und Platte c richtet sich nach der Größe des Aschengehaltes der Kohle oder nach der Länge der Abschlackzeiten.
  • Das ganze Rostsystem, bestehend aus dem Rost b, Platte c und Verbindungsstück d, ist seitlich verschiebbar oder fahrbar gelagert, und zwar kann es entweder auf Schienen oder Rollen gleiten oder selbst mit Rollen, die auf Schienen laufen, versehen werden.
  • Wenn nun während des Betriebes die Asche auf dem Rost bis zur Höhe der Platte c angestiegen ist, so soll entschlackt werden. Dieses geschieht durch Seitwärtsbewegung des Rostes bis zu der in Abb. z punktiert angegebenen Lage cl, dl, b1. Die Brennstoffschicht im Feuerungsschacht ruht jetzt auf Platte c (cl), während auf dem Rost b sich nur die Asche befindet, die von dort ohne Störung des Feuers leicht entfernt werden kann. Alsdann wird der ganze Rost in seine alte Lage zurückgezogen, wobei sich die Kohlenschicht wieder auf den eigentlichen Rost b senkt. Hat sich eine höhere Aschenschicht angesammelt, als durch den Höhenunterschied der Rostplatte gegeben ist, so wird der Rost mehrmals schnell hintereinander verschoben. Die Verschiebung des Rostes b, c, d kann entweder von Hand (durch Hebel, Zahnstange mit Kurbel usw.) oder durch mechanische Kraft erfolgen. Die Entfernung der Asche vom Rost b nach dem Seitwärtsschieben des Rostsystems geschieht entweder selbsttätig oder von Hand.
  • Abb.2 zeigt eine weitere Ausführung des Rostes an einem hüttentechnischen Ofen. Der Rost b ist an den höher liegenden Platten d, c in dem Punkt k drehbar befestigt. Wird nun der Rost nach Öffnung der Tür c in die Lage cl, dl, b1 geschoben, so senkt sich der Rost b in die schräge Lage b2, wobei die Asche selbsttätig in einen vor dem Ofen stehenden Behälter f fällt. Das Senken des Rostes von Lage b1 nach b2 geschieht entweder selbsttätig, kann aber auch durch Hand oder Hebel oder aber durch Senkung des betreffenden Stückes der Fahrbahn bewirkt werden.
  • Zweckmäßig ist es, in der Gleitrichtung des Rostes die unteren Kanten des Feuerungsschachtes durch wassergekühlte Balken i zu schützen, welche den Aschendruck beim Vorschieben des Rostes aufzunehmen haben. Das anfallende Kühlwasser kann in ein unmittelbar unter dem Rost liegendes Wasserbecken lt geleitet werden, wodurch der Rost gekühlt und die Haltbarkeit desselben verlängert wird. Der ganze Rost bewegt sich bei der Ausführung nach Abb. 2 in einem geschlossenen Behälter a, in den die Luft durch Rohr ira eingeblasen wird und aus dem nur die Schubstange i für die Bewegung des Rostes herausragt.
  • In Abb. 3 ist eine Ausführung des Feuerungsrostes zur Darstellung gebracht, bei der der Rost b oder die Hilfsrostplatte c oder beide Teile aus einzeln beweglichen, zu einer Kette verbundenen Rostelementen bestehen. Man erreicht dadurch eine Verkürzung sowohl der Rostbaulänge als auch des zur Verschiebung des Rostes erforderlichen Raumes. Während des Betriebes würden in diesem Falle die Elemente der Platten c um eine Rolle senkrecht nach unten hängen, etwa wie die punktiert angegebene Lage c2 zeigt. Beim Abschlacken werden alsdann in ähnlicher Weise die Glieder des Rostes b sich in einer senkrechten Lage -(b1) befinden, wobei die Asche noch innerhalb des Druckluftraumes in einen Wasserbehälter fallen würde. Abb. q. zeigt einen Rost nach der Erfindung in Verbindung mit einem Schrägrost o, wie er z. B. bei einer Halbgasfeuerung oder bei einem Generatorschacht zur Anwendung kommt. Die Wirkungsweise in der Entschlackung ist dieselbe wie bei der Ausführung nach Abb. 2.
  • Aus Abb. 5 ist eine Abart in der Bewegungsform des Rostes bei der Entaschung zu ersehen. Der Rost wird hierbei nicht wagerecht verschoben, sondern um Punkt p gedreht, zu welchem Zweck auch der Rost b und die höher liegende Platte c eine bogenförmige Gestalt erhält. Durch eine Drehung dieses Rostes b; c, d um Punkt p in Lage b1, dl, cl fällt die Asche selbsttätig in den Wasserbehälter r, während die Platte c solange den Druck der Kohlenschicht aufnimmt. Die bogenförmige Platte c kann auch drehbar an dem senkrechten Plattenstück d angebracht werden, wie punktiert in Lage c.= angegeben.
  • Bei größeren oder breiteren Feuerungschächten können mehrere getrennte, für sich einzeln verschiebbare Roste eingebaut werden.

Claims (3)

  1. PAT@NTANSPRÜCHP: i. Verschiebbarer Rost für Feuerungen und Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost an einer Seite mit einer höher liegenden, gegebenenfalls als Hilfsrost ausgebildeten Platte (c) verbünden -ist, die während seiner Verschiebung zum Zwecke des Abschlackens den Ofenschacht abschließt.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (b) oder die Platte (c) oder beide an dem senkrechten Verbindungsstück (d) zwischen Rost und Platte gelenkig angebracht sind.
  3. 3. Rost nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (b) oder der Hilfsrost (c) oder beide aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Rostelementen bestehen, so daß beim Hinundherschieben des Rostsystems über Rollen der Rost (b) oder der Hilfsrost (c) oder beide mit ihrem über die letzte Tragrolle ragenden Teil abwärts kippen. .. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinundherbewegung des Rostsystems nach einer Kreisbahn um einen Mittelpunkt (p) erfolgt, und daß zu diesem Zweck sowohl der Rost (b) als auch der Hilfsrost (c) eine kreisbogenförmige Gestalt zum Drehpunkt (p) erhalten.
DER62860D 1924-12-16 1924-12-16 Verschiebbarer Rost fuer Feuerungen und Gaserzeuger Expired DE450384C (de)

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DE (1) DE450384C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085283B (de) * 1956-09-15 1960-07-14 Didier Werke Ag Plan- und Schraegrostanlage fuer Industriefeuerungen, insbesondere fuer Gaserzeuger
DE1098141B (de) * 1958-11-18 1961-01-26 Schmidt Sche Heissdampf Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrueckstaende aus einer Feuerungsanlage
US7377602B2 (en) * 2003-08-20 2008-05-27 Hong Fu Jin Precision Industry (Shenzhen) Co., Ltd. Bezel mounting assembly with slidable lock member

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DE1098141B (de) * 1958-11-18 1961-01-26 Schmidt Sche Heissdampf Vorrichtung zum Austragen der Verbrennungsrueckstaende aus einer Feuerungsanlage
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