DE580235C - Wanderrost - Google Patents

Wanderrost

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DE580235C
DE580235C DEL78140D DEL0078140D DE580235C DE 580235 C DE580235 C DE 580235C DE L78140 D DEL78140 D DE L78140D DE L0078140 D DEL0078140 D DE L0078140D DE 580235 C DE580235 C DE 580235C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Wanderrost Die Erfindung bezieht sich auf Wanderroste mit losen, querliegenden Roststäben, die auf einer oberen Bahn als Brennbahn vorgeschoben und auf einer unteren Bahn wieder zurückgeführt werden.
  • Es sind solche Wanderroste mit losen Roststäben bekannt, welche nach Herabfallen am hinteren Rostende durch eine endlose Kette nach der Beschickungsstelle zurückgeführt und hier mitHilfe vonKurbelscheiben, Pleuelstangen und Querschienen auf Rostbahnhöhe gehoben und wieder in die Feuerung geschoben werden. Ferner solche mit einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Roststäben, bei welchen der Vorschub der Roststäbe durch eine Stoßvorrichtung bewirkt wird, nachdem am hinteren Ende der Rostbahn die von der oberen Bahn kommenden Roststäbe.durch ein gesteuertes Organ in die untere Bahn geleitet worden sind, und schließlich solche mit keilförmigen Roststäben, bei denen der Vorschub der Roststäbe durch einen längsbeweglichen, hin und her schwingenden Rahmen erfolgt, welcher die Roststäbe mittels Knaggen ruckweise nach vorn bringt. Bei diesen Rosten werden Stäbe von .im Querschnitt 'unregelmäßiger Gestalt verwendet, die immer in .der gleichen Stellung in der Brennbahn geführt werden müssen. Dies bedingt verhältnismäßig umständliche Fördervorrichtungen, die auch vor allem in der Brennzone eine v erhältnis-_mäßig große Bauhöhe beanspruchen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die in bezug auf ihren Querschnitt annähernd gleiche Höhe und Breite aufweisenden Roststäbe am Ende der unteren Bahn durch einen Abfallkanal in'den Bereich einer Vorschubvorrichtung fallen, welche die Roststäbe durch eine Rundführung zur oberen Rostbahn und auf dieser bis ans Rostende drückt, wo die Roststäbe durch einen zweiten, zur unteren Rostbahn ,führenden Abfallkanal in den Bereich einer weiteren Vorschubvorrichtung gelangen.
  • Die Ausbildung der Roststäbe mit einem Querschnitt von annähernd gleicher Höhe und Breite, vorzugsweise quadratisch, hat zur Folge, aß es gleichgültig ist, auf welcher Seite die Stäbe aufliegen, und dieser Umstand ermöglicht es, die Stäbe frei fallen zu lassen und sie in Rundführungen nach oben zu fördern, was einen verhältnismäßig einfachen und innerhalb der Brennzone niedrigen Aufbau des Rostes mit einfachem Antrieb ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. r einen Längsschnitt des Wanderrostes, Fig. 2 mehrere nebeneinander liegende Roststäbe.
  • Bei der gezeichneten Ausführungsform ist vor dem Flammrohrkessel eine halbkreisförmig gekrümmteRoststableitbahn r angeordnet, in welche unten die. Roststäbe :2 durch Stößel 3 hineingedrückt werden. Die Stößel 3 sind in Führungen 4 geführt und werden von einer hin und her gehenden Stange 5 aus angetrieben, so daß die Roststäbe 2 ruckweise je um die Breite eines Stabes vorwärts gedrückt werden, wobei ein Riegel 6 das Zurückgleiten der Stäbe 2-verhindert. An die gekrümmte Leitbahn i schließt sich oben eine waagerecht in das F laminrohr hineinreichende Laufbahn an, auf welcher auf seitlichen Laufschienen 7 die Roststäbe 2 gleiten.
  • Oberhalb des vorderen Teiles dieser oberen Laufbahn ist der Kohlentrichter 8 angeordnet, von dem auf die Roststäbe 2 Kohle aufgeschüttet wird. Die Schichthöhe der auf den Stäben 2 in das Flammrohr io hineingeführten Kohle kann durch den Schieber 9 geregelt werden. Während des Fortschreitens der Stäbe 2 auf der oberen Laufbahn wird die Kohle im Innern des eine Ausmauerung i i aufweisenden Flammrohres io verbrannt. Am hinteren Ende der oberen Laufbahn ist ein senkrechter Abfallkanal 12 vorhanden, durch den die Roststäbe 2 sowie die Asche- auf die untere Laufbahn herabfallen. Durch Stößel 13, die durch Antriebsstangen 14 angetrieben werden, werden die auf den Laufschienen 15 gleitenden Roststäbe 2 auf der unteren Laufbahn ruckweise nach vorne gedrückt. Die Stäbe 2 wandern so auf der unteren Laufbahn infolge der nacheinander folgenden Vor-. Schübe nach vorn. Am vorderen Ende fällt je der letzte Stab .2 durch einen Abfallkanal 16 auf denAnfang der gekrümmtenLeitbahni hinunter und wird von hier aus durch die gekrümmte Leitbahn wiederum in die obere Laufbahn gedrückt. Es wird somit für jeden Roststab, der am Ende der oberen Laufbahn zum Anfang der unteren Laufbahn gelangt, ein Roststab vom Ende der unteren Laufbahn in die Bewegungsreihe der oberen Laufbahn eingereiht, wodurch die Kontinuität des Rostvorscbubs gewahrt bleibt.
  • Die Roststäbe weisen in bezug auf Höhe und Breite annähernd gleichen, vorteilhafterweise quadratischen Querschnitt auf und können mit verdickten quadratischen oder ähnlichen Querschnitt aufweisenden Enden ausgeführt sein. Die Enden dienen als Gleitflächen sowie zur Übertragung des Schubes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderrost mit losen, querliegenden Roststäben, welche auf einer oberen Bahn als Brennbahn vorgeschoben und auf einer unteren Bahn zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in bezug auf ihren Querschnitt annähernd-gleiche Höhe und Breite aufweisenden Roststäbe (2) am Ende der unteren Bahn durch einen Abfallkanal (16) in den Bereich einer Vorschubvorrichtung (3, 4, 5) fallen, welche die Roststäbe durch eine Rundführung (i) zur oberen Rostbahn (7) und auf dieser bis ans Rostende drückt, wo die Roststäbe durch einen zweiten, zur unteren Rostbahn führenden Abfallkanal (12) in den Bereich einer weiteren Vorscbubvorrichtung (13) gelangen.
  2. 2. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Vorschubvorrichtung (3, 4, 5) in dieRundführung (i) gedrückten Roststäbe (2) durch ein in .diese Rundführung hineinragendes Sperrstück (6) am Zurückgleiten gehindert werden.
DEL78140D 1931-04-11 1931-04-11 Wanderrost Expired DE580235C (de)

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