DE746917C - Steuerung der Aushebemittel von Auflaufrinnen fuer Kuehlbetten - Google Patents

Steuerung der Aushebemittel von Auflaufrinnen fuer Kuehlbetten

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DE746917C
DE746917C DES126967D DES0126967D DE746917C DE 746917 C DE746917 C DE 746917C DE S126967 D DES126967 D DE S126967D DE S0126967 D DES0126967 D DE S0126967D DE 746917 C DE746917 C DE 746917C
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Germany
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Expired
Application number
DES126967D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Klein
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SIEMAG SIEGENER MASCHB AG
Original Assignee
SIEMAG SIEGENER MASCHB AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Description

  • Steuerung der Aushebemittel von Auflaufrinnen für Kühlbetten Der stetige Anbeitsverdauf bei der Herstellung von Stabeisen im Walzwerksverfahren nach dem Austreten der Walzadern aus dem Fertiggerüst besteht zunächst aus dem Auslaufen in Förderrinnen. Diese Förderrinnen sind in bestimmten Abständen durchbrochen, um in geringen Höhen die Mantelteile von unterhalb der Förderrinnen liegenden Förderrollen so weit in -das Rinnennnn@ere eintreten zu lassen, daß sie die einlaufende Walzader in dieser Höhe vom Boden aufnehmen und durch ihre Drehung weiterbefördern können. I-st eine bestimmte Länge der Walzader in eine solche Rinne eingelaufen, so wird sie an der Einlaufseite durchschnitten und-. ihre Fortsetzung in eine zweite, ebenso ausgebildete Rinne abgeleitet. In der Zwischenzeit kann der erste Abschnitt der Ader von. beweglichen Rinnenbodenteilen hochgehoben werden, um einerseits -das Weiterlaufen des heißen Stabes auf den Rollen zu beenden, andererseits um ein Ablegen auf neben den Rinnen befindliche Rasten und das Kühlbett oder ein unmittelbares Abrutschen auf letzteres zu ermöglichen.
  • Durch die an neuzeitliche Walzwerke gestellten Anforderungen bezüglich der Walzgeschwindigkeit wurden mehr als nur zwei Auslaufrinnen notwendig, da erstens die Hoch- und Ouerförderung der Walzgeschwindigkeit nur schlecht angepaßt werden konnte und zweitens das gleichzeitige Ausheben und O_uerfördern mehrerer Walzadernabschnitte bei nebeneinanderlnegen.de,n Auslaufrinnen wirtschaftlicher ist. So ging man beispielsweise auch dazu über, die bekannten nebeneinander angeordneten Rinnen in ihrer Längsrichtung so zu teilen, daß die Rinnenböden aus festen und auf und ab beweglichen, schieberartigen Teilen zusammengestellt waren. Auf diese Weis-, blieb beim Anheben eines Walzstabes immer. noch eine Rinne von der halben @@'eite der vorherigen Rinne übrig, iir die die Fort Setzung der Walzader einiaufen konnte.
  • Durch die dauernde Steigerung des Walztempos und diamit der Auslaufgeschwindigkeit der Walzader - in neuzeitlichen Walzwerken sogar mehrere zugleich - und das sehr schnelle Ausheben der Stäbe aus den Rinnen hat s@icli unter anderem folgender Nachteil gezeigt. Die li-ißen Stäbe sind auch nach dein Abheben von den Förderrollen noch ein::ge Zeit in Latifbewe-uiig trotz der mit den Rinnenbodenteileii auftretenden Reibung. So kommt es vor. daß die Stäbe beim schnellen Hochheben bis an den Rand der Rinne seitlch über d:eseil hinwegschießen und sich nicht nur mit vorhergehenden Walzaderabschnitten, beispielsweise finit denen der @,Tebenrinnen oder dem auf dein Wege zum Kühlbett befindlichen: verschlingen, sondern auch die Bedienungsmannschaft verletzen bzw. deren Leben gefährden können. Der auftretende Ausschuß und die Betriebsstörungen allein genügten aber schon zu nachstehender Erfindung, die finit einfachsten Mitteln die Gefahren und Übelstände restlos beseitigt.
  • Der Aufwärtshub des beweglichen Rinnenbodenteils bzzv. der Aushebescbi-eber erfolgt nach der Erfindung in zwei Stufen so, daß in der ersten Hubstufe d.asWalzgut von d@e:nTreibrollen abgeliob#-n wird und zur Ruhe kommt, während in der zweiten Hubstufe zum Auswerfen des Walzgutes in dessen oberster Stellung ein am beweglichen Bödenteil angebrachtes Auswurfgestänge vorgeselieil ist, das aus uni Zapfen drehbaren zweiarmigen Hebeln besteht, die bei dem Aufwärtshub des belveglichen Rinnenbod:enteils mit einer an dein einen Hebelarid angebrachten Rolle von einer Schrägführung (Steuernocken) verschwenkt werden und das Walzhut auf an sich bekannte Ablegerasten abschieben.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfin-(lung weiter erklärt und verdeutlicht.
  • Abb. i zeigt einen Ouerschnitt durch die Ausl.aufritinen-Anlt,-e mit den zwei Rinnen i und 2, wobei die scliieberartigen RinneTlbodenteile :a und b angehoben sind.
  • Abb. 2 zeigt zani allgemeinen Verständnis der Anlage einen Längsschnitt.
  • Abb. 3 ist eine Wiede rholung der Abb. i, jedoch mit gesenkten Atishebeschiebern.
  • In allen Abb:ldungeil sind gleiche Teile mit 11leichen Bezugszeichen versehen.
  • Der Abliebeschielier b in Rinne a liebt zuriäclist den eingelaufenen Stab nach seiner Abtrennung von der Walzader so weit hoch, dali er (lein Einfuß der Treibrollen nicht mehr unterliegt. In dieser ersten Hubstufe koirnnt (fier in :eitler Längsachse noch weiter gleitende Stab durch die Auflaäere@i@btinä zur Ruhe. Nunmehr vollführen die Aushebes Schieber b die zweite I-Iebstufe. Das stufenweise Bewegen der Aushebeschieber kann in bekannter Weise über Kurvenscheiben und Rollen bzw. Nocken gesteuert sein. Die seitliche Abförd,rung des hochgehobenen Stabes atif die Seitenrast c gesch:elit vermittels des zweiarinigen Hebels d, der um die beiderseits angebrachten Zapfen e in den in dein Inneren des Schiebers b befindlichen Augenlagern f schwingt. Am Ende: d°s unteren Hebelarmes befindet sich eine Laufrolle i., die sich durch ihr Eigengewicht an die Seitenfläche der an der mittleren Rinnenwand li angebrachten Nocke g anlehnt. In der Tiefstlage des Schiebers b nach Abb. 3 hängt der Rollenhebelarm des Doppelhebels d genau senkrecht, und die entgegengesetzte obere Hebelkante ist so weit geschwenkt worden, daß sie hinter der Schieberoberfläche zurückgetreten ist. Wird nun heim weiteren Anheben deS Schiebers b .die Rolle i durch die schräge Stetierseitie des Nockens g seitwärts abgedrängt, dann vollzieht das obere Eiidz2 des zweiarmigen Hebels d einen Bogen, der es ermöglicht, eineu auf der Scliieberoberfl.-iclie liegenden Stab auf die seitlich befindlichen Rasten c abzuschieben. Dieser Hebelteil erreicht dabei die in Abb. i geze:;gte Endstellung.
  • Beim N ie@dergang der Schieber b gibt die Steuerkante des Ste,tiernocl:eilS ; dein Rollenltebel wieder den Weg frei für seine Seikrechtla.ge nach Abb.3, und das obere Ende tritt mit seiner Scli"vvenkung wieder entsprechend unter die Überfläche des Schiebers zurück.
  • Die Abscll:ebevorrichtung wird man ohne weiteres auch für die Rinne i zur Ausführung bringen können. Bei dein zur Erläuterung der Erfindung gewählten Beispiel erreichen die Aushebeschieber (ler Rinne i den seitlichen Rinnenrand nicht, da eiiii Rechen (las Ausheben der Stäbe aus der l@üliie i und den Auflageraten zti gleicher Zeit besorgen soll.
  • Bemerkt sei noch, daß -,#"bwei@ereinriclitungen bei der Trennung der Stablänge von der Walzader deren seitliche -Ulenkung bewirken. Beim weiteren Latif in die Rinne hinein bilden die hochgehobenen Schieber a und b in bekannter weise die Begrenzun-swa.nd. Bei gesenkten Schiebern veranlassen die kegeligen Formen der Fördertrommeln die sofortige seitliche Abwanderung der laufenden Walzader in das Arbeitsgebiet dieser Schieber, wie auf Abb.3 zu sellci) ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung der Auslieheinittel voll Auf- laufrinncn für Kühlbetten niit einem festen tiri(1 einem auf imd ab be.i@eglichen
    Binnenbodenteil zum Anheben des Walzgutes bis an den oberen Rand der Auflaufrinnen, dadurch gekennzeichnet, daB der Aufwärtshub des beweglichen Rin.nenbodenteils (b) in zwei Stufen so erfolgt, daß in der ersten Hubstufe das Walgut von den Treibrollen abgehoben wird und zur Ruhe kommt, während in der zweiten Hubstufe zum Auswerfen des Walzgutes in dessen oberster Stellung ein am beweglichen Bodenteil angebrachtes Auswu.rfgestänge vorgesehen ist, das aus um Zapfen (e) drehbaren zweiarmigen Hebeln (d) besteht, die bei,dem Aufwärtshub des beweglichen Rinnenbodenteils mit einer an dem einen Hebelarm angebrachten Rolle (z) von einer ,Schrägführung (Steuernocken g) verschwenkt werden und das Walzgut auf die Ablegerasten abschieben. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ... Nr. 4834o6, 437 920, 539 169, 414 581, 470 535, 473 209, 485 999.
DES126967D 1937-04-24 1937-04-24 Steuerung der Aushebemittel von Auflaufrinnen fuer Kuehlbetten Expired DE746917C (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3128651A (en) * 1961-05-05 1964-04-14 Birdsboro Corp Cooling bed
FR2313142A1 (fr) * 1975-06-05 1976-12-31 Moeller & Neumann Gmbh Train de rouleaux d'amenee de lits de refroidissement pour barres

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DE470535C (de) * 1925-02-11 1929-01-19 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Rollgang fuer Kuehlbetten
DE473209C (de) * 1925-02-11 1929-03-12 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Rollgang fuer Kuehlbetten mit mehreren nebeneinander angeordneten Rinnen und mit einer an jeder der Rinnentrennwaende angeordneten, nach dem Kuehlbett hin geneigten Gleitbahn
DE483406C (de) * 1926-04-02 1929-09-30 Demag Akt Ges Vorrichtung zum Befoerdern des Walzgutes von einem in zwei Rollenbahnen unterteilten Rollgang auf das Warmbett
DE485999C (de) * 1929-11-07 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Rollgang mit zwei oder mehreren nebeneinander angeordneten Walzgutzufuehrungsrinnen
DE539169C (de) * 1931-11-21 Bruno Quast Warmbett fuer Feinstrassen mit zwei Auslaufrinnen

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