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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von abgelängten Längselementen zum Eingang einer Gitterschweissmaschine, mit einem über den Schweissmaschineneingang auskragen- den umlaufenden endlosen Querförderer, der die Längselemente seitlich vom Schweissmaschinenein- gang in offene parallele Fächer aufnimmt und sie quer zu ihrer Längserstreckung über das obere Trum, eine Umlenkstelle und einen Teil des unteren Trums des Querförderers in den Be- reich des Schweissmaschineneinganges fördert, wo jeweils eine Gruppe von Längselementen mittels eines anfangs in angehobener Lage die Fächer am unteren Trum des Querförderers verschliessen- den, aber absenkbaren Ablegers freigegeben wird, worauf die Längselemente durch einen Längs- förderer in die Schweissmaschine gefördert werden.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist aus der DE-PS Nr. 2319003 bekannt. Bei der bekannten
Vorrichtung weist der umlaufende endlose Querförderer an seinem gesamten Umfang unmittelbar aneinandergrenzende offene Aufnahmefächer auf, die im oberen Trum des Förderers mit Längs- elementen beschickt werden. Die gefüllten Fächer gelangen über eine durch Leitelemente abgedeckte
Umlenkstelle zur Unterseite des umlaufenden Querförderers, wo die Längselemente anfangs durch den angehobenen Ableger in den Fächern festgehalten und sodann durch Absenken des Ablegers in vorbestimmter Anzahl gemeinsam nach unten freigegeben werden, um schliesslich mittels eines
Längsförderers in die Schweissmaschine eingeführt zu werden.
Nachteilig ist bei dieser Vorrichtung, dass der Querförderer jeweils nicht nur so lange stillgesetzt werden muss, bis die Längselemente mittels des Ablegers freigegeben worden sind, sondern darüber hinaus, bis die freigegebenen Längselemente von einer Ablage in die Schweissmaschine gefördert worden sind und der Ableger wieder abgehoben werden kann, damit er die in den folgenden Fächern des Querförderers enthaltenen Längselemente an einem vorzeitigen Austritt aus den Fächern hindern kann. Die anschliessende kontinuierliche oder schrittweise Weiterbewegung des Querförderers kann dabei nur mit der mässigen, für das Beschicken der leeren Fächer mit Längselementen noch zulässigen Geschwindigkeit erfolgen, so dass die Produktivität der Gesamtanlage verhältnismässig gering ist.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, dass, abgesehen von einer selektiven Füllung der Aufnahmefächer im oberen Trum des endlosen Querförderers, keine Möglichkeit zur Änderung der Teilung der Längselemente des Gitters vorgesehen ist.
Aus der DE-AS 1456661 ist ferner eine Vorrichtung zum Zuführen von Längsdrähten zu einer Gitterschweissmaschine bekannt, bei welcher ebenfalls ein umlaufender endloser Querförderer verwendet wird, der an seinem gesamten Umfang unmittelbar aneinandergrenzende offene Aufnahmefächer für die Längselemente aufweist, bei dem aber die Längselemente vom oberen Trum des Querförderers abgehoben werden. Zu diesem Zweck ist ein in Querrichtung verfahrbarer Transportwagen vorgesehen, der mittels anhebbarer Scheibenwalzen die Längselemente aus den offenen Fächern im oberen Trum des Querförderers heraushebt, sie sodann quer zu ihrer Längserstreckung zum Schweissmaschineneingang verfährt und schliesslich durch Drehung der Scheibenwalzen in die Schweissmaschine einführt.
Im Schweissmaschineneingang befindet sich eine ebenfalls als Scheibenwalze ausgebildete Führungseinrichtung für die Längselemente, wobei der gegenseitige Abstand der Scheiben dieser Walze einstellbar ist, damit die Teilung der Längselemente im herzustellenden Gitter geändert werden kann.
Diese Vorrichtung erfordert nicht nur einen erheblichen konstruktiven Aufwand, sondern hat auch die Nachteile, dass der Transportwagen im Schweissmaschineneingang so lang angehalten werden muss, bis alle Drähte in Längsrichtung von ihm abgezogen worden sind, und dass im Hinblick auf diese Wartezeit des Transportwagens eine rasche Rückbewegung desselben zum Querförderer zwecks Aufnahme neuer Längsdrähte und eine rasche Bewegung desselben zum Schweissmaschineneingang hin erforderlich ist, um die Pausen zwischen den einzelnen Beschickungen der Schweissmaschine mit Längsdrähten zu vermeiden oder möglichst kurz zu halten. Dennoch begrenzen solche Pausen, in welchen grosse Massen rasch bewegt werden müssen, zumindest bei Verarbeitung kurzer Längsdrähte die Produktivität der Gesamtanlage.
In der DE-AS 2051354, die im Zusatzverhältnis zu der DE-AS 1456661 steht, wird vorgeschlagen, zur Vermeidung einer langen Wartezeit des Transportwagens im Schweissmaschineneingang den zum Vorschieben der vom Transportwagen angelieferten Längsdrähte in die Schweissmaschine
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dienenden Längsförderer nicht verfahrbar am Transportwagen, sondern stationär im Schweissma- schineneingang anzuordnen und die Längsdrähte mittels eines Ablegers vom Transportwagen abzuheben und auf den Längsförderer abzulegen, so dass der Transportwagen nach seiner Ent- leerung und noch vor der Verarbeitung der von ihm angelieferten Längsdrähte wieder in die
Ladestellung beim Querförderer zurückkehren kann.
Hiedurch werden zwar die Wartezeit und auch die bewegten Massen des Transportwagens vermindert, doch ist der Gesamtaufbau der Anlage im Hinblick auf das Erfordernis sowohl eines Querförderers als auch eines Transportwagens und das Erfordernis getrennter Steuereinrichtungen hiefür erheblich und die Anforderungen an den Transportwagenantrieb sind weiterhin infolge der langen Laufstrecke des leeren Transport- wagens in der einen bzw. des beladenen Transportwagens in der andern Bewegungsrichtung, insbesondere wenn relativ kurze Längsdrähte verarbeitet werden sollen, erheblich oder nicht mehr mit angemessenem Aufwand bewältigbar.
Ein weiterer Nachteil der bekannten, mit einem Transportwagen arbeitenden Anlagen besteht darin, dass sich bei der angewendeten Art der nur örtlichen Änderung des Abstandes der Längs- elemente unmittelbar im Schweissmaschineneingang zwangsläufig divergierende oder konvergie- rende Lagen der Längselemente zwischen dem Transportwagen und der Gitterschweissmaschine ergeben, wodurch das Einfädeln der Längselemente in die üblichen Einführungsorgane von Gitter- schweissmaschinen sehr erschwert wird, wenn nicht verhindert wird.
Die Erfindung befasst sich nun mit der Aufgabe, eine für Gitterschweissmaschinen bestimm- te Längselemente-Zuführvorrichtung der einleitend angegebenen Gattung, bei welcher die Längs- elemente vom unteren Trum des Querförderers abgegeben werden, zur Produktivitätssteigerung mit möglichst geringem Aufwand so auszubilden, dass die bisher zur Freigabe der Längselemente an eine Ablage im Schweissmaschineneingang und zum Fördern der freigegebenen Längselemente von der Ablage in die Schweissmaschine mittels des Längsförderers erforderliche Stillstandsoder Wartezeit des Querförderers weitgehend verringert werden kann, insbesondere auch dann,
wenn die Abstände der auf der Ablage befindlichen Längselemente durch Parallelverschiebung derselben auf einwandfreie und dadurch einen Zeitaufwand erfordernde Weise vor dem Fördern dieser Elemente in die Schweissmaschine veränderbar sein sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in gleichem gegenseitigem Abstand am Umfang des endlosen Querförderers mehrere, vorzugsweise drei, aus eng benachbarten Aufnahmefächern gebildete Magazine für Gruppen von Längselementen ausgebildet sind, wobei der gegenseitige Abstand dieser Magazine zumindest gleich der Breite derselben ist, dass der Ableger jeweils nach dem Eintritt eines gefüllten Magazins in den Bereich des Schweissmaschineneinganges unter kurzzeitiger Stillsetzung des endlosen Querförderers absenkbar ist, um das betreffende Magazin zu entleeren, und dass der Querförderer unmittelbar nach dieser Magazinentleerung mit der zum Beschicken der Fächer eines andern Magazins zulässigen Geschwindigkeit einschaltbar ist,
wobei erst nach Rückkehr des Ablegers in die angehobene Lage in einer Beschickungspause ein mit Abstand dem eben entleerten Magazin folgendes gefülltes Magazin, vorzugsweise mit erhöhter Geschwindigkeit, in den Bereich des Schweissmaschineneinganges eintritt.
Bei dieser Vorrichtung wird während eines kurzzeitigen Stillstandes des Querförderers jeweils ein in einem früheren Arbeitszyklus gefülltes Magazin entleert, worauf der Querförderer mit einer Geschwindigkeit weiterbewegt wird, welche es ermöglicht, ein im vorhergehenden Arbeitszyklus entleertes Magazin mit Längselementen zu beschicken. Während dieses Beschickungsvorganges bewegt sich ein fächerloser Abschnitt des Querförderers über den Eingangsbereich der Schweissmaschine, so dass kein vorzeitiger Austritt von Längselementen aus dem Querförderer möglich ist.
Nach dem Beschickungsvorgang kann ein bereits in einem früheren Arbeitszyklus gefülltes Magazin unter Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Querförderers zur Entleerung rasch in den Eingangsbereich der Schweissmaschine bewegt werden, während sich gleichzeitig ein fächerloser Abschnitt des Querförderers an der Beschickungsstelle vorbeibewegt. Auf diese Weise kann die für einen Arbeitszyklus erforderliche Zeit optimal zum Beschicken der Fächer des Querförderers ausgenutzt und damit die Produktivität gesteigert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die jeweils aus einem Magazin des Querförderers freigegebenen Längselemente mittels des absenkbaren Ablegers in ein stationäres
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: Fig. 1Kette --5-- zu bewirken.
Der Querförderer --3-- ist um die Achse der Rolle --6-- schwenkbar gelagert und kann beispielsweise mit Hilfe von Hydraulikzylindern --19-- im Sinne der Doppelpfeiles P2 verschwenkt werden. Dadurch kann das bei der Rolle --7-- liegende Ende des Querförderers --3-- aus der in Fig. 1 gezeigten, dem Ablagemagazin --4-- benachbarten Stellung in eine nicht dargestell- te, von diesem Magazin entfernte Stellung geschwenkt werden, um Platz für das Vorfahren eines später noch zu beschreibenden Längsförderers zu schaffen.
Schliesslich weist der Querförderer noch koaxial mit den Rollen --7-- angeordnete, nur in Fig. 1 gezeigte Leitbleche --20-- auf, die verhindern, dass bei der Bewegung eines Magazins --8-- von Fächern um die Rolle --7-- herum die in den Fächern ruhenden Längselemente vor- zeitig aus diesen herausgleiten.
Das stationäre Ablagemagazin --4-- weist eine gleiche Anzahl von Fächern --30-- wie jedes Magazin --8-- des Querförderers --5-- auf, wobei der gegenseitige Abstand der Fächer --30- jedoch veränderbar ist. Bei der in Fig. l gezeigten und in Fig. 4 schematisch in grösserem
Massstabe dargestellten Lage der Fächer --30-- des Ablagemagazins --4-- liegt jedes Fach --30-- einem Fach-9-- eines Magazins-8-- des Querförderers-3-- genau gegenüber. Bei dieser fluchtenden Relativlage der Fächer können die Längselemente --16-- aus den Fächern --9-- in die Fächer-30-- abgesenkt werden.
Die Fächer --30-- können dann zur Änderung des gegenseitigen Abstandes der Längsele- mente --16-- im Sinne der Doppelpfeile P3 in den Fig. l und 2 bis in eine extrem benachbarte
Lage nach Fig. 2 und aus dieser zurück in die Aufnahmelage gemäss Fig. 1 stetig verschoben werden. Zu diesem Zweck sind alle Fächer --30-- bis auf eines mittels lediglich in Fig. 4 ange- deuteter Rollen --31-- auf Tragschienen --32-- verschiebbar geführt, wobei sich die Tragschie- nen --32-- quer zur Längserstreckung der Fächer --30-- über die gesamte Breite des Ablagemagazins --4-- erstrecken. Überdies können abgestufte Änderungen des Abstandes der Längselemente --16-- durch selektive Beschickung entsprechender Fächer der Magazine --8-- erzielt werden.
Bei Vorrichtungen, bei welchen die Magazine --8-- des Querförderers --3-- ebenso wie das Ablagemagazin --4-- eine ungerade Anzahl von Fächern --9 bzw. 30-- aufweisen, ist das Mittelfach des Ablagemagazins --4--, also jenes Fach, das sich in der Symmetrieebene desselben befindet, starr und unverschieblich mit den Tragschienen --32-- verbunden.
Weisen jedoch die erwähnten Gruppen von Fächern, wie dies in Fig. 5 angenommen wurde, eine gerade Zahl von Fächern --9 bzw. 30-- auf, dann ist eines der beiden der Symmetrieebene X-X des Ablage- magazins --4-- benachbarten Fächer --30--, das in Fig.5 mit --30a-- bezeichnet ist, starr und unverschieblich mit den Tragschienen --32-- verbunden, welche in diesem Falle auch ihrerseits im Sinne des Doppelpfeiles P4 verschiebbar sein müssen. Die grösstmögliche Verschiebungsstrecke eines Faches auf den Tragschienen --32-- ist gleich der halben Differenz zwischen dem maximalen und dem minimalen Abstand benachbarter Fächer --30--, die in den Fig. l und 5 durch die Pfeile P5 angedeutet ist.
Auf den Tragschienen --32-- wird das Fach --30a-jeweils zwischen zwei Grenzlagen bewegt, deren Abstand von der Symmetrieebene X-X höchstens gleich der Hälfte des grössten oder mindestens gleich der Hälfte des kleinsten gegenseitigen Abstandes benachbarter Fächer --30-- voneinander ist.
Jedes der Fächer --30-- ist starr mit einem Bolzen --33-- verbunden, welcher eines der Nachbarfächer gleitfähig durchsetzt und jenseits dieses Nachbarfaches einen verdickten, die Auseinanderbewegung der beiden durch den Bolzen --33-- verbundenen Fächer begrenzenden Kopfteil --34-- aufweist. Die Bolzen --33-- benachbarter Fächer sind senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 5 gegeneinander versetzt. Sie bilden Zuganker, welche es ermöglichen, zwei benachbarte Fächer entweder bis zu gegenseitiger Berührung aneinander zu schieben bzw. so weit
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teil --34-- eines Zugankers --33-- das--35, 36--in Fig. 4 sind der Deutlichkeit halber nur die Ketten --35-- dargestellt - verbunden.
Die Ketten können durch Motoren-37, 38- (Fig. 3) angetrieben werden und damit ihrerseits
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erfolgt durch eigene Übertragungsketten-45, 46--. Die Ketten laufen dabei über Spann- bzw.
Treibrollen-47, 48, 49--.
Längs einer im Sinne des Doppelpfeiles P7 in Fig. 4 drehbar, jedoch unverschieblich im Maschinengehäuse gelagerten Welle --50-- sind Distanzscheiben --51-- drehfest, jedoch längsverschieblich angeordnet, welche nahe ihrem Umfang angebrachte Distanzstücke --52-- unterschied- licher Dicke aufweisen. An Stelle dieser in Fig. 4 dargestellten Distanzscheiben --51-- können
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Abstände der Fächer --30-- und damit des Abstandes der Längselemente im fertigen Gitter ermöglicht. Vorzugsweise wird bei dieser Ausführungsform jedes Fach --30-- mit einem mit der Schrau- benfläche --54-- zusammenwirkenden Anschlagbolzen versehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5, bei welcher das Ablagemagazin --4-- eine gerade Zahl von Fächern enthält, ist die mittlere Distanzscheibe, also jene, welche sich in der Symmetrieebene X-X des Magazins befindet, starr und unverschieblich auf der Welle --50-- angeordnet und kann daher auch den Weg der Fächer auf den Tragschienen --32-- durch Anschlag der Fächer am starr mit diesen Schienen verbundenem Fach --30a-- in Richtung zur erwähnten Symmetrieachse hin begrenzen. Da die Tragschienen --32-- nur geringe Verschiebungswege zurückzulegen haben, können sie beispielsweise von einem nicht dargestellten Hydraulikzylinder angetrieben werden.
Um das Ablagemagazin --4-- in die in Fig. l dargestellte Lage zu bringen, in welcher jedes Fach --30-- einem Fach --9-- eines Magazins --8-- des Querförderers --3-- gegenüber- liegt, werden die Ketten --35 und 36-- durch die Motoren --37, 38-- in solchem Sinne betätigt,
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30c-- werden bei dieser Bewegung gleichfalls längs der Welle-50-- mitgeschleppt.
In dieser Lage der Fächer können durch Drehen der Welle --50-- und damit auch der Distanzscheiben --51-- Distanzstücke gewählter Dicke in den Zwischenraum zwischen benachbarten Fächern geschwenkt werden, die dann bei der anschliessenden Bewegung der Fächer in entgegengesetzter Richtung den gegenseitigen Fächerabstand festlegen.
Nach Übergabe der Längselemente --16-- aus den Fächern --9-- des Querförderers in die Fächer --30-- des Ablagemagazins --4-- wird die Bewegungsrichtung der Ketten-35, 36umgekehrt. Die Randfächer-30b, 30c- bewegen sich nun nach innen und treffen bei dieser Bewegung zunächst auf die zwischen ihnen und ihren jeweiligen Nachbarfächern liegenden Distanzscheiben --51--. Sie schieben diese Scheiben vor sich her, bis das gerade in Eingriffs-
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--52-- aufbzw. an den Rampen --54-- von Distanzscheiben --53-- gemäss Fig.6 anliegen.
An Stelle der soeben beschriebenen Konstruktionselemente zum Festlegen des Abstandes benachbarter Fächer --30-- voneinander und zum taktweisen Auseinander- und anschliessenden Zusammenfahren der Fächer --30-- können natürlich auch andere Mechanismen, etwa Nürnberger Scheren, die durch Hydraulikzylinder angetrieben werden, oder Spindeltriebe mit einund auskuppelbaren Muttern Anwendung finden.
Die Fächer --30-- des Ablagemagazins ---4-- weisen in ihrer Längserstreckung in Abständen angeordnete Durchbrechungen --60-- auf. Diese Durchbrechungen --60-- liegen in quer zur Längserstreckung der Fächer --30-- verlaufenden Fluchten. Auflagerwalzen --61--, die durch bekannte und deshalb nicht näher dargestellte Mittel, wie etwa Hydraulikzylinder, in ihrer Höhenlage in Richtung der Doppelpfeile P8 in Fig. 4 verstellbar sind, durchsetzen diese
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Fluchten von Durchbrechungen und erstrecken sich quer über die gesamte Breite des Längsför- derers --4--. Durch diese Auflagerwalzen --61-- kann die effektive Tiefe der Fächer --30-- entsprechend den Abmessungen der der Gitterschweissmaschine zuzuführenden Längselemente --16-- begrenzt werden.
Weiters befinden sich in den Durchbrechungen --60-- noch endlose Ketten --62--, welche sich gleichfalls über die gesamte Breite des Ablagemagazins --4-- erstrecken und um Spann- und Umlenkrollen --63-- geführt sind. Die Rollen --63-- sind ihrerseits an Tragschienen --64-- drehbar gelagert. Die Tragschienen --64-- können mit allen an ihnen befestigten Teilen durch bekannte Mittel, etwa wieder durch Hydraulikzylinder, im Sinne der Doppelpfeile P9 in Fig. 4 so weit nach oben bewegt werden, bis das obere Kettentrum an den nach unten weisenden Be- grenzungen der Fächer --9-- eines Magazins --8-- anliegt bzw. so weit nach unten bewegt werden, bis dieses obere Kettentrum tiefer als die durch die oberen Erzeugenden der Auflager- walzen --61-- definierte Ebene liegt.
Die eben geschilderten Elemente --62 bis 64-- dienen als Ableger zur Übergabe der Längselemente --16-- aus den Fächern --9-- des Querförderers --3-- in die Fächer --30-- des stationären Ablagemagazins --4--.
Im Betrieb werden zunächst die Auflagerwalzen --61-- in eine Lage gebracht, in welcher die freibleibende Tiefe der Fächer --30-- der Höhe der der Schweissmaschine zuzuführenden Längselemente --16-- entspricht (vgl. Fig. 5).
Während der Beschickung der Fächer --9-- des Magazins --8a-- in Fig. l mit Längselementen --16-- bewegen sich die Ketten --5--, wie bereits erwähnt, schrittweise oder auch mit gleichförmiger Geschwindigkeit im Sinne des Pfeiles Pl, bis alle Fächer des Magazins --8a-gefüllt sind. Bei dieser Bewegung läuft das bereits früher gefüllte Magazin --8b-- um die Rolle --7--. Das Leitblech --20-- verhindert bei dieser Bewegung das Herausfallen von Längselementen --16-- aus den Fächern --9-- des Magazins --8b--.
Sobald ein Fach --9-- des Magazins --8b-- in den Bereich der unteren Trume der Ketten - gelangt, stösst es an die oberen Trume der in ihrer obersten Lage befindlichen Ketten --62-- des Ablegers. Die Fächer --9-- des Magazins --8b-- schleppen diese Kettentrume die nun ihrerseits ein Herausfallen der Längselemente --16-- aus den Fächern --9-- verhindern, mit. Die Bewegung wird so lange fortgesetzt, bis die Magazine --8a, 8b und 8c-- von Fig. 1 in jene Lagen gelangen, in welchen in Fig. 1 die Magazine-8b, 8c bzw. 8a-dargestellt sind.
Sobald diese Lagen erreicht sind, werden die Ketten --5-- still gesetzt, und anschliessend werden die Ketten --62-- des Ablegers abgesenkt, bis ihre oberen Trume unter der Ebene der oberen Erzeugenden der Auflagerwalzen --61-- zu liegen kommen. Dieser Abwärtsbewegung der Ketten - folgen die auf den oberen Trumen dieser Ketten ruhenden Längselemente --16-- und diese gelangen dabei aus den Fächern --9-- des Magazins --8b-- in die gegenüberliegenden Fächer --30-- des stationären Ablagemagazins --4--.
Die Ketten --5-- können nun ihre Bewegung sofort wieder aufnehmen, und gleichzeitig kann die Beschickung der Fächer --9-- des nun im Bereich der Gleitführungen --15-- liegenden Magazins --8c-- mit Längselementen --16-- beginnen. Weiters können die während des Übergabevorganges ihren grössten gegenseitigen Abstand einnehmenden Fächer --30-- des Ablagemagazins durch die Motoren --37, 38-- mittels der Ketten-35, 36- und unter Mitwirkung der Distanzscheiben - 51 bzw. 53-- auf jenen Abstand gebracht werden, in welchem die Längselemente --16-- der Gitterschweissmaschine zugeführt und von dieser mit Querdrähten verschweisst werden sollen.
Zum Vorschieben der Längselemente --16-- aus den Fächern --30-- des Ablagemagazins - ist ein z. B. von einem Elektromotor --70-- längs einer sich über die gesamte Länge dieses Magazins --4-- erstreckenden Zahnschiene im Sinne des Doppelpfeiles PI0 in Fig. 3 verfahrbarer Vorschubwagen --72-- vorgesehen.
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--4-- erstreckenden Träger --73-- desschubwagens --72-- sind gemäss Fig. 5 längs dieses Trägers frei verschiebbare Vorschubelemente - vorgesehen, von denen jedes in dauerndem Eingriff mit einem der Magazinfächer --30-- steht und die daher jeder Abstandsänderung der Fächer --30-- folgen können.
Zwischen der nicht mehr dargestellten Schweissmaschine, welche nicht Gegenstand dieser Erfindung ist, und dem Ablagemagazin --4-- ist gemäss Fig. 3 vorzugsweise ein Zwischenspeicher
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- vorgesehen. Dieser Zwischenspeicher --75-- weist ebenfalls Fächer auf, welche den Fächern --30-- des Ablagemagazins --4-- völlig gleichen und gleichfalls durch Ketten und Distanzscheiben auf verschiedene gegenseitige Abstände einstellbar sind. Allerdings erfolgt die Verstellung dieser Fächer nicht taktweise und maschinell, sondern von Hand aus und lediglich am Beginn der Herstellung einer bestimmten Gittertype, wenn auch die Zuführelemente und die Schweisselektroden der Gitterschweissmaschine auf die gewünschten Abstände der Gitterlängselemente eingestellt werden.
Während die Fächer-30-des Ablagemagzins-4-durch die Motoren-37, 38- mittels der Ketten --35, 36 und 45, 46-- im Arbeitstakt der Maschine auf die gewünschten gegenseitigen Abstände der Längselemente im herzustellenden Gitter gebracht werden, wird der Querförderer - mittels der Hydraulikzylinder --19-- um die Achse der Rolle --6-- soweit nach oben geschwenkt, dass der Vorschubwagen --72-- ungehindert unter den Querförderer --3-- hindurchfahren kann. Der Querförderer --3-- bleibt auch in seiner hochgeschwenkten Lage funktionsfähig und kann auch in dieser Lage von der Beschickungseinrichtung --1, 2-- mit Längselementen - beschickt werden.
Der Vorschubwagen --72-- schiebt die Vorderenden der Längselemente --16--, unter dem hochgeschwenkten Querförderer --3-- hindurchfahrend, durch den Zwischenspeicher-75-hin- durch so weit bis in die Gitterschweissmaschine vor, bis sie in den Bereich der Schweisselektroden gelangen. Die hinteren Enden der Längselemente --16-- können zu diesem Zeitpunkt noch
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in seine Ausgangsstellung zurück, worauf der Querförderer --3-- wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurückgeschwenkt werden kann.
Sobald schliesslich die hinteren Enden der Längselemente --16-- zur Gänze aus den Fächern
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bis 64-- angehoben werden kann und die in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zur Übergabe neuer Längselemente aus einem Magazin --8-- des Querförderers --3-- an das Ablagemagazin --4-erreicht ist.
Es sei erwähnt, dass die mit der erfindungsgemässen Vorrichtung zuzuführenden "Längs- elemente" entweder Stabform haben können, wie bei normalen Gitterschweissmaschinen, oder aber die Form von Flachbändern, wie bei Gitterrostschweissmaschinen, welche in die Flachbänder Querstäbe einschweissen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.