DE61063C - Einrichtung zur selbstthätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen - Google Patents
Einrichtung zur selbstthätigen Auslösung von FernsprechverbindungenInfo
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- DE61063C DE61063C DENDAT61063D DE61063DA DE61063C DE 61063 C DE61063 C DE 61063C DE NDAT61063 D DENDAT61063 D DE NDAT61063D DE 61063D A DE61063D A DE 61063DA DE 61063 C DE61063 C DE 61063C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M5/00—Manual exchanges
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung der durch Patent No. 49930 geschützten
»Einrichtung zur selbstthätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen«, welche den Zweck hat, die Stöpsellöcher namentlich
bei Vielfachschränken zu vereinfachen.
Es ist zu diesem Behufe die Sperrvorrichtung des Verbindungsstöpsels sowie der auslösende
Magnet von dem Stöpselloche nach dem Stöpsel verlegt worden, so zwar, dafs der
eigentliche Verbindungsstöpsel von einem zweiten äufseren Stöpsel umgeben wird, welch
letzterer die beregten Theile trägt. Die beiliegende Zeichnung stellt zwei solcher Stöpsel I
und II dar; II zeigt die Ruhelage, wobei die Spitze des inneren Verbindungsstöpsels in die
Spitze des äufseren Stöpsels zurückgetreten ist, während I die vollständige Einstöpselung und
Verbindung zeigt.
Der innere Stöpsel besteht aus den beiden zu einem Schieber vereinigten Theilen L und U,
welche durch das Stück V gegen einander isolirt sind. Die Spitze L ist mit der Stromschlufsscheibe
E versehen und steht durch diese und die Feder D dauernd mit der an C
liegenden Leitung der Doppelschnur in Verbindung, während sie sonst völlig isolirt ist.
Sie dient dazu, die an C liegende Theilnehmerleitung wechselnd entweder durch eine entsprechende
Stromschlufsfeder im Stöpselloche mit dem anderen Theilnehmer oder durch den Anschlagring F mit der Erdleitung zu verbinden.
Der Ring F ist ebenfalls isolirt und nur mit der zweiten Leitung der Schnur verbunden.
Er dient als StromschlufsstUck einmal für die oben genannte Verbindung, zweitens
auch mittelbar für die Verbindung des im äufseren Stöpsel liegenden Magneten P mit
der Ortsbatterie ß, und zwar durch die Verbindung mit der Scheibe O, welche mit P
verbunden ist. Ein auf der Stange U festsitzender Kolben T, die beiden durch Federn
geführten Hebel S und der auf U verschiebbare Anker R dienen zur Sperrung des Stöpsels.
Der Vorgang ist folgender:
Angenommen, beide Stöpsellöcher und beide Stöpsel wären frei, wie in der Zeichnung Stöpselloch
I und der Stöpsel II dargestellt, so würde der von Theilnehmer II kommende Rufstrom
durch Feder A2 und B2 nach M2 durch dessen
Wickelung nach C2, durch Feder D2, Stromschlufsscheibe
E2 , Stromschlufsring F2 und
Leitung nach dem polarisirten Anker G2 und durch Anschlag H2 unmittelbar oder durch
die zwischengeschaltete Klappe zur Erde gehen. Die fallende Klappe giebt das Zeichen und
der Vermittelungsbeamte stöpselt die gewünschte Verbindung so, wie in der Figur
durch Stöpsel I dargestellt, wobei I als rufender Theilnehmer angenommen wurde. Durch
das Einschieben des äufseren Stöpsels I wird dieser mit der Feder J2 in Berührung gebracht
und so mit einem Pole der Ortsbatterie verbunden, während der andere Pol der Orts-
batterie bei dem Anschlage K1 (bezw. K2)
endet. Durch das weitere Einschieben des inneren Stöpsels I wird die Spitze L1, welche
vom äufseren Stöpsel isolirt ist, mit der Strom- j schlufsfeder A2 und so mit Theilnehmer II in
Verbindung gebracht, während B2 von A2 abgehoben
und durch das Isolirstück N2 mit allen hinter B2 liegenden Theilen der Leitung II
ausgeschaltet wird. Gleichzeitig wurde durch das Einschalten des inneren Stöpsels der
Schlufs zwischen E1 und F1 unterbrochen
und dafür F1 durch O1 mit der Wickelung
des Magneten P1 verbunden. Dieser aber liegt andererseits an dem Körper des äufseren
Stöpsels, mithin durch J2 an der Ortsbatterie. Wird nunmehr Strom vom Theilnehmer I geschickt,
so geht er durch A1 B1 M1 C1 D1E1 L1 A2
zum Theilnehmer II, wobei der polarisirte Anker G1 an Erde liegen bleibt. Erfolgt bei
Stromwechsel das Schlufszeichen, so wird der Anker G1 angezogen und auf K1 gelegt.
Hierdurch wird der Ortsstromkreis geschlossen, so dafs von β durch K1 G1 F1 O1 P1 Q1 J2
nach β zurück ein Strom fliefst. Dabei wird der Anker R1 angezogen, er giebt die beim
Einschieben des inneren Stöpsels in die Nuth von R1 eingefallenen Hebel S1 frei, welche
ihrerseits, wiederum dem Drucke der Feder JD1
weichend und an der schrägen Fläche des Kolbens T1 gleitend, diesen und mit ihm den
ganzen inneren Stöpsel freigeben. Derselbe wird durch Feder D1 in seine alte Lage
zurückgeworfen und die alten Verbindungen sind wieder hergestellt, so dafs nunmehr sowohl
von I wie auch von II unmittelbar ein neuer Anruf erfolgen kann, selbst wenn auch der
äufsere Stöpsel noch nicht aus dem Stöpselloche entfernt sein sollte. Das bedingt eine
grofse Zeitersparnifs und ist besonders wichtig, wenn es sich darum handelt, schnell hinter
einander mehrere Verbindungen herstellen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der durch Patent No. 49930 geschützten Einrichtung zur selbsttätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen die besondere Ausführun'gsform des Verbindungsstöpsels derart, dafs derselbe aus einem inneren, dem eigentlichen Verbindungsstöpsel, und einem äufseren, die Sperr- und Auslösevorrichtung enthaltenden Stöpsel besteht, wobei nur der innere Stöpsel gesperrt bezw. ausgelöst wird, während der äufsere Stöpsel unbeschadet neuer Anrufe des Amtes behufs anderweiter Verbindung im Stöpselloche stecken bleiben kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE61063T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61063C true DE61063C (de) |
Family
ID=5630759
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49930D Expired - Lifetime DE49930C (de) | Einrichtung zur selbsttbätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen | ||
| DENDAT61063D Expired - Lifetime DE61063C (de) | Einrichtung zur selbstthätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen |
Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT49930D Expired - Lifetime DE49930C (de) | Einrichtung zur selbsttbätigen Auslösung von Fernsprechverbindungen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE61063C (de) |
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- DE DENDAT49930D patent/DE49930C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT61063D patent/DE61063C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE49930C (de) |
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