DE609447C - Tuerschloss mit schwenkbarer Falle und einer senkrecht zur Tuerebene bewegbaren Ausloesevorrichtung - Google Patents

Tuerschloss mit schwenkbarer Falle und einer senkrecht zur Tuerebene bewegbaren Ausloesevorrichtung

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DE609447C
DE609447C DEA69139D DEA0069139D DE609447C DE 609447 C DE609447 C DE 609447C DE A69139 D DEA69139 D DE A69139D DE A0069139 D DEA0069139 D DE A0069139D DE 609447 C DE609447 C DE 609447C
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DE
Germany
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door
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door lock
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GUSTAAF ADOLF AGTERBERG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C3/00Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
    • E05C3/12Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
    • E05C3/16Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C3/162Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially towards or away of the plane of the wing or frame
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05C3/00Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
    • E05C3/12Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
    • E05C3/124Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with latch under compression force between its pivot and the striker

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. FEBRUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 609447 KLASSE:6.8 a GRUPPE
Gustaaf Adolf Agterberg in Amsterdam
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1933 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Türschlösser mit schwenkbarer Falle und einer senkrecht zur Türebene verstellbaren Auslösevorrichtung für diese. Sie besteht darin, daß an dem äußersten, dem Schließblech zugekehrten Ende der Falle eine frei schwenkbare Zunge angeordnet ist.
Es sind schon Türschlösser mit schwenkbarer Falle bekannt, bei denen die Falle durch Zug oder Druck auf dem Griffknopf in der Bewegungsrichtung der Tür ausgelöst wird. Bei diesen bekannten Schlössern sind zwei aufeinanderfolgende Vorgänge zum öffnen erforderlich, und zwar zuerst die Auslösebewegung
der Falle und danach die Öffnungsbewegung der Tür, wodurch der Vorgang schwerfällig wird.
Durch die besondere Anordnung einer Sperrzunge an dem vorderen Ende der Falle gemäß der Erfindung wird nun der Vorteil erreicht, daß zugleich mit der Bewegung der Auslöseknöpfe auch die Öffnungsbewegung der Tür einsetzt, indem sich die Sperrzunge beim Einziehen der Falle verschwenkt und der Türbewegung kein Hindernis mehr entgegensetzt. Die Handhabung erfolgt damit trotz sicheren und zuverlässigen Sperrens in der Schließlage einfach und schnell, da die einzelnen Teile sich in ihrer jeweiligen Arbeitsweise gegenseitig unterstützen.
An sich sind auch schon schwenkbare Fallen mit daran angeordneter Sperrzunge bekannt, doch sind diese Zungen zwangsläufig im Schloß geführt. Auch hier sind wie bei den bekannten Schlössern der ersten Art zwei Bewegungsvorgänge zum öffnen der Tür erforderlich.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Beispiel für die Anordnung der Sperrzunge gemäß der Erfindung in Horizontalquerschnitt an einem bekannten Schloß.
An der Tür α ist der Schloßkasten a1 befestigt oder in der Tür versenkt angebracht. Die Tür α besitzt eine Bohrung α2, in deren Verlängerung die beiden Hülsen g\ g2 befestigt sind. Die Hülsen g1 und g2 dienen an ihrem vorderen Ende zur Führung eines Bolzens c, an dem zwei Handgriffknöpfe c1, c2 befestigt sind. Um den Bolzen c ist eine Feder f angeordnet, die ihr Widerlager einerseits in der Hülse g1 und andererseits an einem Stift c4 des Drückerdornes findet. Gegen die Steuerfläche c3 oder die Rast e liegt unter Vermittlung einer Rolle i ein Steuerglied d für die schwenkbare Falle an. Das als Schieber ausgebildete Steuerglied d besitzt Rollenführung. In die Bahn des Schiebers d ragt eine Nase δ2 der Schloßklinke δ hinein. Die Schloßklinke b wird durch eine (nicht gezeichnete) Feder stets nach außen gedrückt. Die Schloßklinke δ besitzt eine Sperrzunge δ1, die im Hauptteil δ der Schloßklinke um einen Zapfen k frei drehbar gelagert ist. Diese Sperrzunge setzt sich bei- geschlossener Tür hinter die Sperrkante eines zweckentsprechend ausgebildeten Schließ-
bleches und hält die Tür so in ihrer Schließstellung.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
In der Ruhelage nehmen die Teile die in der Abbildung dargestellte Stellung ein. Drückt
man zwecks öffnens der Tür auf den Knopf c2, so verschiebt sich zunächst der Drückerdorn c entgegen der Wirkung seiner Feder f in der
Öffnungsrichtung der Tür. Hierbei läuft der
ίο Schieber d auf der Steuerfläche c3 auf und wird gegen die Falle bewegt. Diese wird in Richtung des Hohlraumes as in der Tür gedreht, wodurch die Sperrung der Tür durch die Sperrzunge b1 gelöst wird, indem sie diese verschwenkt. Nach geringer Verschwenkung der Zunge setzt diese der Tür keinen Widerstand mehr entgegen, so daß nun die Öffnungsbewegung der Tür unter der Einwirkung der auf einen der Auslösegriffe ausgeübte Kraft beginnt. Beim weiteren Durchdrücken des Griffes c2 wird die Falle in den Hohlraum as hineingedreht, so daß die Tür nun gleichzeitig unter dem Druck auf den Griffknopf c2 geöffnet wird. Der gleiche Vorgang ergibt sich, wenn man anstatt den Knopf c2 drückt am Griffknopf c1 zieht.
Die Tür mit dem oben beschriebenen Schloß wird also durch eine einzige einfache Bewegung in der Drehrichtung in drei ineinander übergehenden Vorgängen geöffnet. Bei der ersten Berührung löst sich die Sperrzunge, bei weiterem Druck wird die Schloßklinke zurückgezogen und mit dem gleichen Druck die Tür geöffnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Türschloß mit schwenkbarer Falle und einer senkrecht zur Türebene bewegbaren Auslösevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem äußersten, dem Schließblech zugekehrten Ende der Falle eine frei schwenkbare Sperrzunge angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt' Zeichnungen
DEA69139D 1933-04-02 1933-04-02 Tuerschloss mit schwenkbarer Falle und einer senkrecht zur Tuerebene bewegbaren Ausloesevorrichtung Expired DE609447C (de)

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DE609447C true DE609447C (de) 1935-02-15

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