DE157397C - - Google Patents

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DE157397C
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DE
Germany
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door
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latch
lock
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DENDAT157397D
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Publication of DE157397C publication Critical patent/DE157397C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Eisenbahnwagenschloß zum Feststellen der Tür im nahezu geschlossenen Zustande mit zwei als Schnepper wirkenden Fallen, deren Wesen darin besteht, daß die Fallen beim Öffnen von außen her durch einfache Drehung des Handgriffes gleichzeitig zurückgezogen werden, während das Öffnen der Tür von innen her durch Nieder- und darauffolgendes ίο Aufwärtsdrehen des Griffes geschieht. Es wird also beabsichtigt, das Öffnen von innen behufs Erhöhung der Sicherheit gegen Herausfallen von Personen beim unbeabsichtigten Öffnen der Tür möglichst umständlich zu machen.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Innenansicht des Schlosses in der Schließlage,
Fig. 2 dieselbe Ansicht mit zurückgezogener Hauptfalle,
Fig. 3 wiederum dieselbe Ansicht des offenen Schlosses.
Fig. 4 ist eine Aufsicht auf den Schloßkasten,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Tür mit daran befestigtem, nach der Linie A-B der Fig. ι geschnittenem Schloßkasten.
Fig. 6 ist die Vorderansicht des Schließbleches, j
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie C-D,
Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig· 6.
Im Schloßkasten 1 sind in passender Weise die in einer Ebene liegenden L-förmigen Fallen 2 und 3 gelagert, die von den Federn 4 und 5 stets in die Schließlage (Fig. 1) gedrängt werden. Die Nase 6 der unteren Falle liegt vor jener 7 der oberen Falle, so daß bei Bewegung der unteren Falle auch die obere mitgenommen wird, bei Zurückbewegung der oberen aber die untere stehen bleibt. Um den Stift 8 des Schloßkastens schwingt ein Winkelhebel, dessen eines Ende 9 einen Schlitz 10 aufweist, in welchem der Stift 11 der oberen Falle gleiten kann. Sein freies Ende 12 steht bei der Schließlage der Fallen (Fig. 1) vor dem stumpfen Ende einer Klaue 13, die mit den Daumen 14, 15 der Nuß 16 ein starres Ganzes bildet. Letztere sitzt auf der den Innenhandgriff 18 tragenden Drückerstange 17.
Aus Fig. ι ist ersichtlich, daß der Winkelhebel 12 die Aufgabe hat, das Aufwärtsdrehen des inneren Drückers zu verhindern, bevor ein Abwärtsdrehen und teilweises öffnen der Tür stattgefunden hat. Dieses ist der Hauptzweck des Winkelhebels, denn würde er nicht vorhanden sein, so könnte man beide Fallen gleichzeitig durch Aufwärtsdrehen des inneren Drückers zurückziehen. 19 ist die Nuß für die Drückerstange des Außenhandgriffes 20 (s. Fig. 5). Zu dem Schloß gehört das Schließblech 21 (Fig. 6 bis 8), das zwei übereinander liegende,
verschieden breite Öffnungen 22, 23 aufweist. Letztere zeigt zur Hälfte eine flache, zur Hälfte eine ansteigende Bodenfläche 24.
Das Öffnen des Schlosses von außen geschicht in folgender Weise:
Man dreht den Daumen 19 (Fig. 3) mittels des Drückers 20 (Fig. 5) nach links, wodurch die untere und die mit ihr durch die Nasen 6, 7 kraftschlüssig verbundene obere Falle aus den Schließöffnungen 22, 23 heraus- und in den Schloßkasten zurückgezogen werden. Der Innengriff 18 fällt, wie nebenbei erwähnt werden soll, in die in Fig. 2 gezeigte Lage und bleibt lose liegen. Läßt man den Außenhandgriff 20 fahren, so schnellen die Fallen unter dem Einfluß der Federn 4, 5 in die Anfangslage (Fig. 1) zurück.
Wirft man die Tür zu, so fallen die Fallen hintereinander in 22, 24, 23 ein. Bei nahezu geschlossener Tür steht die Nebenfalle 3 in 22. Drückt man die Tür noch weiter zu, so fällt auch die Hauptfalle in 24 ein. Die Tür ist aber noch immer nicht ganz geschlossen. Drückt man sie vollkommen in den Rahmen, so fällt die Hauptfalle schließlich in 23 ein und die Tür ist jetzt endgültig geschlossen. Will man sie von innen öffnen, so gehören hierzu drei Bewegungen: 1. Niederdrücken des Handgriffes (Fig. 2), 2. Vordrücken der Tür, 3. Aufwärtsführen des Handgriffes (Fig. 3).
Beim Niederdrücken des Handgriffes 18 legt sich der Daumen 14 gegen die kreisbogenförmige Angriffsfläche der oberen Falle 2 und drückt sie zurück (Fig. 2). Sie verläßt also die Schließblechöffnung 23 und man kann die Tür so weit nach außen drücken, bis die Falle 3 gegen die innere Stirnfläche der Schließblechöffnung 22 stößt. Zu derselben Zeit gleitet aber die Kante der oberen Falle 2 auf der Fläche 21 des Schließbleches auf, so daß beim Loslassen des Griffes die Teile in der in Fig. 2 gezeigten Lage verbleiben, da die obere Falle sicli jetzt auf das Schließblech stützt.
Um die Tür vollständig zu öffnen, muß man also noch die untere Falle 3 zurückziehen.
Zu diesem Zweck dreht man jetzt den Handgriff 18 nach oben (Fig. 3).
Hierbei stößt der Daumen 15 gegen die Angriffsfläche der unteren Pralle 3 und zieht sie zurück. Gleichzeitig greift die Klaue 13 hinter das freie Hebelende 12, das sich bei der Zurückbewegung der oberen Falle wagerecht stellte, und verhindert somit ein Vorschnellen der oberen Falle so lange, bis man den Griff 18 fahren läßt. Als Nebenzweck des Hebels 12 kommt also noch in Frage, die obere Falle 2 zurückzuhalten, damit sie nach dem Aufgleiten auf den vorderen Teil des Schließbleches nicht mit ihrer scharfen Kante auf diesem schleift, so daß eine vorzeitige Abnutzung der Falle und des Schließbleches durch den Winkelhebel vermieden wird.

Claims (2)

Patent- Ansprüche :
1. Ein Eisenbahiiwagenschloß zum Feststellen der Tür im teilweise geschlossenen Zustande mittels einer besonderen Sicherungsfalle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfalle (2) und die Sicherungsfalle (3) beim Öffnen der Tür von außen her durch einfache Drehung eines mit der Sicherungsfalle (3) in Verbindung stehenden Handgriffes (20) gleichzeitig zurückgezogen werden, während beim öffnen des Schlosses von innen her zunächst die Schließfalle (2) beim Niederdrücken des Handgriffes (18) zurückgezogen, hierauf die Tür bis zum Anschlage der Sicherungsfalle (3) an den Vorsprung des Schließbleches (22) geöffnet werden muß, worauf beim Aufwärtsdrehen des Handgriffes (18) die Sicherungsfalle (3) gleichfalls aus dem Schließbleche heraustritt, so daß die Tür nunmehr völlig geöffnet werden kann.
2. Eine Ausführungsform des Eisenbahnwagenschlosses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei federnd gelagerte L-förmige, mit einander kraftschlüssig verbundene Fallen (2, 3), die entweder gleichzeitig durch den Nußarm (19) des Außengriffes (20) oder nacheinander durch eine auf der Drückerstange (17) sitzende zweiarmige Nuß (16) in den Schloßkasten zurückgezogen werden können, während der Winkelhebel (9, 12) das Aufwärtsdrehen des inneren Drückers verhindert, bevor ein Abwärtsdrehen und teilweises Öffnen der Tür stattgefunden hat, indem sein Ende (12) sich vor den Absatz (13) der Nuß (16) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT157397D Expired DE157397C (de)

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DE157397C true DE157397C (de) 1900-01-01

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