DE607188C - Richtgeraet fuer ein Luftkampfgeschuetz - Google Patents

Richtgeraet fuer ein Luftkampfgeschuetz

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DE607188C
DE607188C DEN34267D DEN0034267D DE607188C DE 607188 C DE607188 C DE 607188C DE N34267 D DEN34267 D DE N34267D DE N0034267 D DEN0034267 D DE N0034267D DE 607188 C DE607188 C DE 607188C
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axis
arm
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aircraft
gun
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DEN34267D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/22Aiming or laying means for vehicle-borne armament, e.g. on aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Richtgerät für ein Luftkampfgeschütz Die Erfindung betrifft ein mit einer Zielvorrichtung ausgestattetes Richtgerät für ein Luftkampfgeschütz, das auf einem Flugzeug in Seite und in Höhe einstellbar gelagert ist,' mit einem mit dem Flugzeug, dem Geschütz und der Zielvorrichtung gekuppelten System von Armen, um aus der Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs, der Geschwindigkeit des zu beschießenden Luftziels und der Geschoßgeschwindigkeit als Resultierende die Visierlinie der Zielvorrichtung zu ermitteln.
  • Nach der Erfindung wird das Armsystem so ausgebildet, daß es einerseits einen Arm enthält, der eine um einen Punkt allseitig drehbare Stangenführung trägt und an einem das Geschütz tragenden, gegenüber dem Flugzeug um eine azimutale Drehachse einstellbaren Tragkörper um eine der Höhendrehachse des Geschützes parallele Achse drehbar gelagert und mit dem Geschütz so gekuppelt ist, daß die durch.seine Drehachse und jenen Drehpunkt bestimmte Ebene stets der Achse des Geschützrohres parallel ist,' wobei der Abstand jenes Drehpunktes von der Drehachse des Armes der Geschoßgeschwindigkeit entspricht, und daß es anderseits zwei nach Art einer Doppelkurbel aneinandergefügte Arme enthält, von denen der innere die Eigengeschwindigkeit. des Flugzeugs und der äußere die Geschwindigkeit des Luftzieles verkörpert, wobei der äußere Arm als Lager für eine um einen Punkt allseitig drelibare Stange dient, die eine zweite Lagerstelle in jener Stangenführung findet und derart mit der Zielvorrichtung verbunden ist, daß deren Visierlinie der Verbindungslinie der genannten beiden Drehpunkte parallel ist: Ein solches Gerät weist dadurch, daß die Eigengeschwindigkeit des das Gerät tragenden Luftfahrzeugs und die Geschwindigkeit des Luftzieles durch die Arme einer Doppelkurbel verkörpert werden, gegenüber den bekannten Geräten den wesentlichen Vorteil auf, daß es ermöglicht wird, bei Drehungen des Geräts im Azimut gegenüber dem Luftfahrzeug jene Arme durch eine Rückdrehvorrichtung- auf sehr einfache Wise den azimutalen Richtungen jener- Geschwindigkeiten parallel eingestellt zu erhalten. Zu diesem Zwecke können z. B. die beiden Arme am Flugzeug selbst gelagert werden. Wird aber von dem Gerät im Interesse einer zweckmäßigen Bedienung verlangt, daß der Beobachter seinen Stand in der -Mitte des Tragkörpers hat, wobei eine ringförmige Ausbildung desselben vorausgesetzt ist, so empfiehlt es sich, jenen Doppelkurbelmechanismus so auszubilden, daß .der innere Arm an dem Tragkörper um eine Achse drehbar gelagert ist, die der Drehachse des Tragkörpers parallel ist, die Drehachse des erstgenannten Armes senkrecht schneidet und mit dem erstgenannten Drehpunkt in einer der Achse des Geschützrohres -parallelen Ebene liegt, und daß der äußere Arie an-dem, inneren Arm um eine der Drehachse des inneren Armes parallele und von dieser Achse in einem - der -Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs entsprechenden Abstand liegende Achse drehbar gelagert ist, wobei der Drehpunkt jener Stange einerseits von der Drehachse des äußeren Armes einen der Geschwindigkeit des Luftzieles entsprechenden Abstand hat und anderseits oberhalb der die Drehachse des erstgenannten Armes enthaltenden, zur Drehachse des Tragkörpers senkrechten Ebene so angeordnet ist, daß das Geschütz gegenüber der Visierlinie die erforderliche Überhöhung aufweist, und wobei ferner der innere Arm derart mit dem Flugzeug gekuppelt ist, daß er bei Drehungen des Tragkörpers gegenüber dem Flugzeug seine Lage gegenüber dem Flugzeug beibehält. Bei unveränderlichem Abstand des Stangendrehpunktes von der die Drehachse des erstgenannten Armes enthaltenden, zur Drehachse des Tragkörpers senkrechten Ebene setzt die beschriebene Anordnung voraus, daß die Bahnen des Flugzeugs und des Luftzieles in parallelen, zur Drehachse des Tragkörpers senkrechten Ebenen liegen. Wird der Drehpunkt der Stange gegenüber dem äußeren Arm parallel zur Drehachse desselben einstellbar angeordnet, so kann einer veränderlichen Überhöhung des Geschützes und außerdem beliebiger Flugrichtung des Luftzieles Rechnung getragen werden. Ist die Bahn des Luftzieles gegen die zur Drehachse des Tragkörpers senkrechte Ebene geneigt, so muß der Abstand des Drehpunktes der Stange von der Drehachse des äußeren Armes der Projektion der Geschwindigkeit des Luftzieles in diese Ebene entsprechen.
  • In der Zeichnung dienen Abb. i. und 2 zur Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung, und zwar veranschaulicht Abb. i eine Gefechtsskizze und Abb. 2 ein Geschwindigkeitsdiagramm. In Abb. 3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines der Erfindung entsprechenden Richtgeräts in einem die azimutale Drehachse des Geschützes enthaltenden Schnitt und in einer Grundrißansicht dargestellt.
  • In Abb. i ist n ein Flugzeug, das sich mit einer Geschwindigk%it v, in einer Horizontalebene H1 bewegt, und Q ein sich in einer Horizontalebene H2 mit einer Geschwindigkeit vz bewegendes Luftziel. PQ ist . die dem gewählten Zeitpunkt entsprechende Visierlinie. Um bei der gezeichneten Lage der Visierlinie unter Berücksichtigung der Geschwindigkeiten v, und v., sowie der Geschoßgeschwindigkeit v" das Ziel zu treffen, ist das Geschütz auf P mit seiner Rohrachse in die in einer Vertikalebene h1 liegende Richtung AE (Abb.2) zu bringen. Diese Richtung ergibt sich aus einem Fünfeck, in dem AB in der Horizontalebene Hl, liegt und gleich und entgegengesetzt der Geschwindigkeit v" des Flugzeugs P ist, BC in derselben Horizontalebene liegt und nach Größe und Richtung gleich der Gcschwindigkeit v, des Zieles Q ist und CD senkrecht zur Horizontaiebyene Hl ist und einen Wert hat, der der für eine konstant angenommene ZielentfernungPQ erforderlichen Überhöhung des Geschiltzrohres entspricht, wobei AE gleich der Geschoßgeschwindigkeit v. ist.
  • Bei dem Richtgerät nach Abb. 3 und 4 ist i eine an dem Flugzeugkörper 2 befestigt zu denkende Platte, auf der ein Ringkörper 3 um eine Achse X-X drehbar gelagert ist, die bei waagerechter Lage des Flugzeugs lotrecht ist. Der Ringkörper trägt zwei Schilde q. und $, an denen das Geschützrohr 6 um eine Achse Y-Y drehbar gelagert ist, die die Drehachse X-X senkrecht kreuzt. Um eine dieser Drehachse parallele Achse Z-Z ist an dem Schild ein Hebel 4 drehbar gelagert, der aus zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Armen 7 und 8 besteht. An dem Axm 7 ist um eine der Drehachse Z-Z parallele, im Abstand der Geschoßgeschwindigkeit v" von dieser Drehachse 1_iegende Achse F-F ein Bolzen g drehbar gelagert, der eine Gabel io trägt. Diese Gabel io dient als Lager für eine Büchse ii, die in der Gabel io um eine Achse G-G drehbar ist, die die Drehachse F-F senkrecht schneidet. Der Schnittpunkt der beiden Achsen F-F und G-G stellt den Punkt dar, um den die Büchse i i gegenüber dem Arm 7 allseitig drehbar ist, und entspricht dem Punkt E in Abb. 2. Der Arm 8 ist mittels einer Stange 12 mit einem an dem einen Schildzapfen 13 des Geschützrohres 6 befestigten Arm 14 gelenkig so verbunden, daß die durch die beiden Drehachsen Z-Z und F-F bestimmte Ebene, gleichgültig, unter welchem Höhenwinkel das Geschützrohr 6 jeweils eingestellt ist, der Achse M-M des Geschützrohres 6 parallel ist. An dem Ringkörper 3 ist um eine der Drehachse X-X des Ringkörpers parallele und mit dem Schnittpunkt der Drehachsen F-F und G-G in einer der Achse M-M des Geschützrohres 6 parallelen Ebene liegende Achse U-U eine Welle 15 drehbar gelagert, die einen Arm 16 trägt. An diesem Arm 16 ist um eine der Drehachse U-U parallele und irr Abstand der Eigengeschwindigkeit v, des Flugzeugs von dieser Drehachse liegende Achse V-V ein Arm 17 drehbar gelägert. An diesem Arm 17 ist um eine der Drehachse V-V parallele und im Abstand der Geschwindigkeit v= des Zieles von dieser Drehachse angeordnete Achse H-H ein Bolzen i8 drehbar gelagert, der eine Gabel ig trägt. Diese Gabel i@g dient als Lagerfür eine in der Büchse i i geführte Stange 2o, die in der Gabel 1g um eine Achse J-J drehbar ist, die die Drehachse H-H senkrecht schneidet. Der Schnittpunkt der beiden Achsen H-H und 1-I stellt den Punkt dar, um den die Stange 2o gegenüber dem Arm 17 allseitig drehbar ist, und entspricht dem Punkt D in Abb. 2. An der Stange 2o ist ein Diopter 21 so angeordnet, daß die durch das Diopter bestimmte Visierlinie 0-O der Verbindungslinie des Schnittpunktes der Drehachsen F-F und, G-G mit dem Schnittpunkt der Drehachsen H-H und J-J ist. Die Lage dieses letzteren Schnittpunktes auf der .Drehachse H-H ist so gewählt, daß er oberhalb der die Drehachse Z-Z enthaltenden und zu der Drehachse X-X senkrechten .Ebene liegt, und zwar in einem Abstande s, der die erforderliche Überhöhung des Geschützes gegenüber der Visierlinie 0-O bei Zugrundelegung einer unveränderlichen mittleren Zielentfernung gewährleistet. Die vorgesehene Anordnung gewährleistet ferner, daß, wie erforderlich, die Überhöhung, mit steiler werdender Rohrachsenrichtung abnimmt, so daß sie bei lotrechter Rohrachse zu Null wird. Falls, wie der Einfachheit halber für das beschriebene Richtgerät angenommen ist, Windeinflüsse auf das Flugzeug vernachlässigt werden sollen, also die Flugrichtung des Flugzeugs immer mit der Längsachse des Flugzeugs zusammenfällt, muß der Arm 16 bei beliebigen Einstellungen des Ringkörpers 3 eine unveränderliche Richtung gegenüber dem Flugzeugkörper 2 haben, und zwar muß er der Längsachse des Flugzeugs parallel sein. Zur Erhaltung dieser Richtung des Armes 16 ist die Welle 15 mittels eines Schneckenrades 22, einer Schnecke 23, einer Welle 24 und eines Kegelräderpaares 25 mit einem Zahnrad 26 gekuppelt, das in einen Zahnkranz 27 der Platte i eingreift.
  • In der Zeichnung ist der Übersichtlichkeit der Darstellung halber, abweichend von den Diagrammen nach Abb i und 2, der Fall vorausgesetzt, daß die Ächse M-M des Geschützrohres mit der Richtung der Längsachse des Flugzeugs zusammenfällt, daß also die Vektoren v, und v, in ein und derselben Richtung liegen, -und daß die Flugrichtung des Zieles zur Flugrichtung des Flugzeugs. senkrecht ist, daß also die Vektoren v" und v" senkrecht aufeinandersbehen. Die Visierrichtung 0-O ist dann, wie erforderlich, schwach nach ab= wärts geneigt. Das Ziel bewegt sich also in einer Horizontalebene, die etwas unter der Horizontalebene liegt, in der sich das Flugzeug bewegt.
  • Zur Bedienung des Richtgeräts ist der Arm 17-in diejenige Lage gegenüber dein Arm 16 zü bringen,, in der er der Bewegungsrichtung des Zieles parallel ist. Diese Einstellung erfolgt nach Schätzung. Alsdann ist nur nötig, die Visierlinie 0-O durch Drehen des Ringkörpers 3 um die Drehachse X-X und des Geschützrohres 6 um seine Höhendrehachse Y-Y auf das Ziel gerichtet zu erhalten, um das Geschrttz dauernd feuerbereit zu haben. Die Antriebe für die genannten beiden Drehungen sind der Einfachheit halber nicht gezeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einer Zielvorrichtung ausgestattetes Richtgerät für ein Luftkampfgeschütz, das auf einem Flugzeug in Seite und in Höhe einstellbar gelagert ist, mit einem mit dem Flugzeug, dem Geschütz und der Zielvorrichtung gekuppelten System von Armen, um aus der Eigengeschwindigkeit (v,) des Flugzeugs, der Geschwindigkeit (vZ) des zu beschießenden Luftzieles und der Geschoßgeschwindigkeit (va) als Resultierende die Visierlinie der Zielvorrichtung zu ermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das Armsystem einerseits einen Arm enthält, der eine um einen Punkt (E) allseitig drehbare Stangenführung trägt und an einem das Geschütz tragenden, gegenüber dem Flugzeug um eine azimutale Drehachse (X-,Y) einstellbaren Tragkörper um eine der Höhendrehachse (Y-Y) des Geschützes parallele Achse (Z-Z) drehbar gelagert und mit dem Geschütz so gekuppelt ist, daß die durch seine Drehachse (Z-Z) und jenen Drehpunkt (E) bestimmte Ebene stets - der Achse (11kI-M) des Geschützrohres parallel ist, wobei der Abstand jenes Drehpunktes (E) von der Drehachse (Z-Z) des Armes der Geschoßgeschwindigkeit (va) entspricht, und ferner dadurch gekennzeichnet, daß das Armsystem anderseits zwei nach Art einer Doppelkurbel aneinandergefügte Arme enthält, von denen der.inneredie Eigengeschwindigkeit (v,) des Flugzeugs und .der äußere die Geschwindigkeit (v,) des Luftzieles verkörpert,. wobei der äußere Arm als Lager für eine um einen Punkt (D) allseitig drehbare Stange dient, die eine zweite Lagerstelle in jener Stangenführung findet und derart mit der Zielvorrichtung verbunden ist, daß deren Visierlinie .der Verbindungslinie der beiden genannten Drehpunkte (D und E) parallel ist.
  2. 2. Richtgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jener innere Arm an dem Tragkörper um eine Achse (U-U) drehbar gelagert ist, die der Drehachse (X-X) des Tragkörpers parallel ist, die Drehachse (Z-Z) des erstgenannten Armes senkrecht schneidet und mit dem erstgenannten Drehpunkt (E) in einer der Achse, (M-M) des Geschützrohres parallelen Ebene liegt, und daß -jener äußere Arm an dem inlieren Arm um eine der Drehachse (U-U) des inneren Armes parallele und von dieser Achse (U-U) in einem der Eigengeschwindigkeit (ve) des Flugzeugs entsprechenden Abstand liegende Achse (Y-h) drehbar gelagert ist, wobei der Drehpunkt (D) jener Stange einerseits von der Drehachse. (V -V) des äußeren Armes einen der Geschwindigkeit (vz) des Luftzieles entsprechenden Abstand hat und anderseits oberhalb der die Drehachse (Z-Z) des erstgenannten Armes enthaltenden, zur Drehachse (X-X) des Tragkörpers senkrechten Ebene so angeordnet ist, daß das Geschütz gegenüber der Visierlinie die erforderliche Überhöhung-aufweist, und wobei ferner jener innere Arm derart mit dem Flugzeug gekuppelt ist, daß er bei Drehungen des Tragkörpers gegenüber dem Flugzeug seine Lage gegenüber dem Flugzeug beibehält. '
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2476342A (en) * 1944-10-28 1949-07-19 Herbert K Weiss Gun sight
US2534258A (en) * 1950-12-19 Gun sight
US2547654A (en) * 1943-06-28 1951-04-03 Gen Electric Resolver for gun sight
US2612692A (en) * 1945-07-14 1952-10-07 Herbert K Weiss Gyroscopic gun sight
US2623287A (en) * 1939-08-08 1952-12-30 Allec Georges Pierre Andre Fire-control apparatus for directaiming antiaircraft firearms

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