CH188060A - Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen. - Google Patents
Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen.Info
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Description
\'isiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen. Die Erfindung betrifft ein Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen.
Bei den bis her bekannten Visiergeräten dieser Art, be sonders an Waffen mit einer flachen Ge- schossflugbahn, nahm man bei der Beschie ssung von Flugzeugen auf die veränderlichen ,Werte verschiedener Faktoren, wie die Ziel geschwindigkeit, die Zielhöhe über der Erde und auf die Änderung der Distanz des Ziels vom Standorte der 'l#Taffe nicht gebührlich Rücksicht.
Die sich dann aus diesen ver änderlichen Faktoren ergebenden Schussele- mente, nie der Vorhalt und Abgangswinkel, hat man auf dem Visiergerät immer nur von dem Schlussbeginne an eingestellt. Während des Schiessens haben sich diese Elemente ent weder überhaupt nicht geändert, oder es änderte sich von Zeit zu Zeit eines dieser Elemente, trotzdem sich zum Beispiel die Zielentfernung kontinuierlich geändert hat. Die Folgen -aren I ngenauigkeit beim Schie ssen und Verschwendung von Munition.
Bei Visiergeräten für grosse Artillerie einheiten beseitigt man diese Ungenauigkeit beim Schiessen dadurch, dass während des Schiessens auf das bewegliche Ziel durch die Änderung der Entfernung gleichzeitig der Abgangswinkel und der Vorhalt kontinuier lich korrigiert werden. Jedoch ist die zu solch einer Korrektur verwendete Vorrichtung sehr kompliziert und kennzeichnet sich durch einige Kurvensysteme für verschiedene Ziel höhen.
Die Kurven sind auf einigen Zylin dern angebracht, so dass zur Bedienung der Waffe mit dem Visiergerät ausser dem Schüt zen noch eine besondere Person notwendig ist, welche während des Schiessens den Durchlauf der betreffenden Kurve auf dem Visiergerät verfolgen kann.
Die angeführten Nachteile werden durch das Visiergerät gemäss der vorliegenden Er findung dadurch beseitigt, dass das Visier gerät versehen ist einerseits mit einer Vor richtung, die in Abhängigkeit von der Höhe und anderseits mit einer Vorrichtung. die in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Flugzeuges einzustellen ist, und dass -Mittel vorgesehen sind;
welche beim Anvisieren des sich bewegenden Flugzeuges eine selbst tätige waagrechte Bewegung des Visierkor- nes verursachen und die raffe bewegen. das Ganze derart, dass. naehdem die genannten Vorrichtungen entsprechend der Höhe und der Geschwindigkeit des Flugzeuges einge stellt worden sind, die Waffe bei anvisier tem Flugzeug sich ständig in einer solchen Lage befindet, dass die Flugzeugbahn und die Geschossbahn sich kreuzen und Flugzeug und Geschoss im gleichen Zeitpunkt zum Kreuzungspunkt gelangen.
wenn das Flug zeug die an den genannten Vorrichtungen eingestellte Höhe und Geschwindigkeit, so wie die Bewegungsrichtung während der Ge- schossflugzeit beibehält.
Auf der vorliegenden Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung und die Arbeitsweise desselben veranschaulichende Figur dargestellt.
In den Fig. 1, ?, 3, 4, 5 ist graphisch das Prinzip der Einstellung der Schusselemente und das Visieren des dargestellten Visier gerätes dargestellt. Fig. 6 ist eine Seiten ansicht und ein teilweiser Schnitt durch das @'isiergerät. Fig. 7 stellt einen Schnitt durch das V isiergerät nach Linie VII-VII von Fig. 6 dar.
In Fig. $ ist das Visiergerät schematisch in der horizontalen Grundlage veranschaulicht; Fig. 9 stellt dieselbe Grund lage des V isiergerätes dar, wobei der bes seren Übersichtlichkeit halber die Vorrich tung für die Korrektur des Abgangswinkels weggenommen ist. Fig. 10 veranschaulicht das Visiergerät in geneigter Lage, wie sie das Visiergerät beim Zielen auf ein erhöhtes Ziel einnimmt.
F ig. 11 veranschaulicht das Visiergerät mit der 'N#@raffe schematisch in normaler waagrechter Lage. Die Vorrich tung für die Korrektur des Vorhaltes ist weggenommen.
In Fig. 1-2 ist das Visier gerät und die Waffe in' der Lage bei der Beschiessung erhöhter Ziele veranschaulieht. Die Fig. 1.3, 1.1 und 1 > stellen den Kornkreis des Visiergerätes dar, und zwar zeigen die Fig. 13 und 15 diesen in einer Ansicht von oben und Fig. 14 im Schnitt nach der Linie XIII-YIII der Fig. 13.
In Fig. 1 sind zwei ballistische Kurven veranschaulicht, von welchen die Kurve 1 die Geschossflugbahn heim Schiessen auf ein in der Ebene der Laufmündung liegende Ziel und die Kurve X, die Bahn bei der Be schiessung des Ziels Z, welches gegenüber der Laufmündung erhöht ist, bezeichnet. Der Winkel a" ist der Abgangswinkel für die Beschiessung des in der Ebene der Laufmün dung liegenden Ziels; dieser Winkel ist von der Visierlinie [TV und von der verlänger ten Achse 0 des Laufes eingeschlossen. Bei der Beschiessung des über der waagrechten, durch die Laufmündung hindurchgehenden Ebene erhöhten Ziels schliesst die Visierlinie UZ mit der Horizontalen UI' den Lagewin kel<B>99</B> ein.
Bei der gleichen Distanz D des Ziels Z von der Laufmündung wird sich der Abgangswinl@el a, von dem Abgangswinkel a" mit Rücksicht auf die Erdgravitation ein wenig unterscheiden. Die Beziehung zwi schen beiden Winkeln kann man durch die Gleichung darstellen:
u5, <I>=</I> a. <I>'</I> f (#c) (1) Da der Einfluss der Erdgravitation auf die Gestalt der ballistisehen Kurve mit dem wachsenden Lagewinkel sich so ändert, dass er bei dem Winkel c) = t) am grössten und bei cp <I>=</I><B>90'</B> am kleinsten ist, wurde bei der Konstruktion des dargestellten Visiergerätes die einfache Beziehung zugrunde gelegt:
a#O =ca"#cos9 (\?) da die Kosinusfunktion sich mit ihren Wer ten am meisten der erwähnten @@rirhlichheit nähert. Das Visierger < it kann aber ehenso#-iii .iii.
für jede andere, dureh die Gleichung (1) gedrückte Gesetzmässigl@eit konstruiert wer den. Das Prinzip des @'isierens auf das be- wegliche Ziel mit dein dargestellten Visier- (Yerät ist in den Fig. ? und 3 veranschaulicht. Es wird vorausgesetzt, dass das Ziel von dem zeit und auch der Vorhalt direkt proportio nal.
Es ist deshalb notwendig, vorerst vor dem Schussbeginn die Grösse des Vorhaltes nach der Gleichung<I>p =</I> z# <I>. t,</I> respektive sei nen Vektor o auf dem Visiergeräte zu be stimmen, und zwar für die festgestellte Flug zeuggeschwindigkeit<I>v</I> und die Distanz<I>D</I> des Ziels, z. B. D =<B>12200</B> m. Die so ein gestellte Grösse des Vorhaltes, respektive des Vektors o muss man dann während des Schie ssens auf das sich in waagrechter Ebene bewe gende Ziel so korrigieren, wie sich die Ent fernung<I>D</I> mit dem Abgangswinkel a5- ändert.
Die Steuerkurve, welche die Reihe der Halbmesser o für eine bestimmte Reihe von Entfernungen D der Flugzeuge in der Höhe h realisiert, kann man auch für eine belie bige andere Höhe h' benützen.
Es ist aber dabei nötig, die Bewegung dieser Kurve aus der Elevationsbewegung des Visiergerätes so abzuleiten, dass bei jeder Höhe h des Flug zeuges die Bewegung der Steuerkurve als Funktion der Treffpunktdistanz gleich bleibt, das heisst für jede Höhe h des Flugzeuges bei dem Kornkreis stets für die gleiche Ent fernung D des Ziels den gleichen Vorhalt einzustellen.
Man kann auch auf verschiedene Ge- schv-indigkeiten t? der Flugzeuge Rücksicht nehmen. Wie aus dem Vorhergesagten er sichtlich, ist der Halbmesser o des Kornkrei ses der Flugzeuggeschwindigkeit direkt pro portional.
Für gleiche Distanzen D des Flug zeuges mit verschiedenen Geschwindigkeiten v, und v2 gelten die Gleichungen: pl=vl. <I>t,</I> p_=vz. <I>t;</I> daraus geht hervor dass p,. <I>:</I> p2 <I>=</I> v1 <I>:
</I> v= und weiter
EMI0003.0032
Die letzte Gleichung ergibt, dass die In- derungen der Geschwindigkeit den Halbmes sern O direkt proportional sind, und daher leitet man aus der gegebenen Reihe der Halbmesser O,, welche der Reihe der Distan- zen des mit der Geschwindigkeit v1 fliegen den Flugzeuges angehören, durch das Multi plizieren der Reihe der Halbmesser mit dem Verhältnis
EMI0003.0040
eine Reihe von Halbmessern o2 für die Geschwindigkeit v@ ab.
Auf dem dargestellten Visiergerät ist dieses Multiplizieren mit dem Verhältnis
EMI0003.0047
mechanisch ohne eine besondere weitere Mani pulation durchgeführt.
Beim Schiessen ist es, wie schon erwähnt, auch notwendig, eine Korrektur des Ab gangswinkels mit Rücksicht auf das beweg liche Ziel durchzuführen. Wie vorher an geführt, kann man den Abgangswinkel a,, auf die Distanz<I>D</I> bei einem Lagewinkel 99" des Treffpunktes durch die Gleichung agg <I>=</I> a. <I>'</I> f (S ) ausdrücken.
Das dargestellte Visiergerät führt auto matisch und kontinuierlich zwei Funktionen aus.
1. Es stellt den Abgangswinkel a" als eine Funktion der Distanz D des Treffpunk tes für das Ziel, das in der waagrechten Ebene der Laufmündung gedacht wird, also für den Lagewinkel 9p = o, ein.
2. Es korrigiert diesen Winkel a, mit Rücksicht auf den Lagewinkel 99, der zum Ziel gehört, das heisst multipliziert ihn mit der Funktion f (g9) für das erhöhte Ziel.
Die erste Aufgabe wird durch die Bewe gung der auf dem dargestellten Visiergerät eine Reihe der Abgangswinkel realisierenden Steuerkurve IV gelöst, und zwar für das Schiessen auf die in der waagrechten Ebene der Laufmündung liegenden Ziele. Die Be- ,vegung dieser Steuerkurve ist von der Ele- vationsbewegung des Visiergerätes abgeleitet.
Die Korrektur der Aboaugsv-inkel wird mit Rücksicht auf den Lagewinkel (p des Treffpunktes nach der Früher erwähnten Gleichung a5=ao#f' (@) oder as = ao. cos 9- Punkte C nach dem Punkt Z in der Höhe la über der horizontalen. durch die Laufmün dung oder auch annähernd durch den Diop- ?er C" des Visiergerätes durchgehenden Ebene fliegt. Der Punkt C bezeichnet die Stelle.
<B>Wo</B> sich blas Ziel in dem Augenblicke befin- det. in welchem das Geschoss den Lauf ver- hisst. und Z ist der jvirkliehe 'ireffpunl@t. Die Linie UKC ist die Visierlinie. In der Zeit, l@-o das Gescholi die Bahn von der Laufmün- # <B>'</B> l 1111C <B>,
</B> bis zum Ziel durehflieat. C durchläuft rlas Ziel eine waagrechte Strecke p von dem Punkte C nach dem Punkte Z. und diese Strecke wird als Vorhalt p bezeichnet. Die waagrechte Abszisse KSK, stellt den Korn kreis des Visiergerätes mit der Mitte in vor. Der Halbmesser .2 des Kornkreises ist flem Vorhalt p proportional.
Die Distanz US <I>= d</I> ist die sogenannte Visierlänge und bezeichnet die Entfernung des Diopters von .der Mitte des Kornkreises am Visiergerät. Per Winkel ai bezeichnet den Lagewinkel.
icc ist der Abgangstvinlkel und<I>D</I> ist dann rlie Distanz des Ziels im Treffpunkt. flus der Fig. 2 ist ersichtlich, rla.ss der Vorhalt 1), finit welchem bei der Elevation der Waffe auf die Zielgeschwindigkeit Riielisicht ge nommen wird auf dem Kornkreis durch den Halbmesser o gegeben ist. welcher der Bahn CZ = n proportional ist.
-Nach diesem be kannten Prinzip sind bekannte und heute f:eniitzte Viiergeräte für hleinlzalibrige @Vaf- fen. bei welchen der Kornkreis von dem kon- #4ta11ten Halbmesser rlureh die Schwerkraft c-ines unterhalb der horizontalen Drehungs achse des Kreises anzeordneten Gewichtes in der horizontalen Ebene erhalten wird, kon struiert.
Das Bestreben des Schützen ist. auf ein bewegliches Ziel iiber den Rand des Kornkreises zu zielen.
Die Fig. 3 zeigt die Anwendung dieses Prinzips für verschiedene Höhen li. h' des -fliegenden Ziels.
Der Vorhalt p ist durch die Geschwin- digkeit a des FlugzeuzN# und durch die Zeit. t, in welcher da. Ge_choss die Distanz VZ überwindet, gegeben. also<I>p =</I> z <I>. 1.</I> Wenn inan die bekannte Annäherungs- annahme benützt.
das heisst dass bei den Feuerwaffen mit flacher Geschossflugbahn die Geschossflugzeit nicht von dem Lagewin kel des Treffpunktes abhängt, so hängt bei derselben Geschwindigkeit der Vorhalt nur von der Distanz ab.
Da die Visierlänge d auf dem dargestellten Visiergerät unverän derlich ist, so ergibt sich aus Fig. 3, dass für den Vorhalt<I>p</I> in den Höhen lr, <I>h'</I> und für die Distanz D und die Halbmesser o und ö des Kornkreises die Proportionen
EMI0004.0093
gelten. oder die Flugzeughöhe hat auf die Grösse des Vorhaltes keinen Einfluss.
Die letzte Gleichung ergibt, dass wenn einer Reihe von Distanzen, z. B.
D =1200, 1100<B>......</B> 300 m des in der Höhe h fliegenden Flugzeuges eine Reihe von Halbmessern des Visier kreises, o = oizoo, omoo . . . . . . o.:no zugeordnet ist. nach der oben angeführten Annäherungsannahme diese Reihe auch den selben Flugzeugdistanzen eines in jeder an dern Höhe li' mit gleicher Geschwindigkeit fliegenden Flugzeuges angehört.
Die Reihe der Halbmesser n des hornhreises für die verschiedenen Entfernungen D wird auf dem dargestellten Visiergerät durch die Steuer kurve (die Kurve III, Fig. 8, 9,<B>10)</B> reali siert. durch deren Bewegung während der Elevationsbewegung der Waffe und in Ver bindung mit dem dazugehörigen Mechanis mus auf dem Kornkreis eine Änderung des Halbmesser o hervorgerufen wird.
Fliegt nun das Flugzeug (Fig. 31 mit gleicher Geschwindigkeit einmal in der Höhe h von dem Punkt Z nach Z" und zum zwei- teninal in der Höhe h' von dem Punkt Z' nach 7.';
, so ändert sieh dadurch in beiden Fällen seine Distanz von dein )Verte D auf k. \Wie früher angefiihrt wurde. ist der Distanz Il des Flugzeuges die Geseliossflug- richteng weist eine Welle 20 auf (Fig. 6), von welcher sich die Bewegung mittels Schraubengetriebe auf eine querliegende Welle 20' überträgt. Die Welle 20 ist zur leichteren Betätigung mit einem Handrad, einer Trommel oder dergleichen versehen.
Auf dem andern Ende der Welle 20' ist eine Trommel 18 mit der Skala der Flugzeug geschwindigkeit in km/St. oder m/St. an geordnet. Die Trommel mit der Skala dreht sich gegenüber irgendeinem festen, auf dPm Element 13 gelagerten Zeiger. Auf der quer liegenden Welle ?0' ist weiters ein Zahnrad 19 (Fig. 6 bis 10) angeordnet, welches in der Zahnstange 16 eingreift. Der obere Teil der Stange -16 hat eine gegenüber dem untern \feil um<B>90'</B> versetzte Verzahnung. Die Zahn stange 16 greift weiters in eine in der Welle 21' vorgesehene Verzahnung 21 ein (Fig. 7).
"Die Welle 21' ist drehbar in dem senkrech ten Arme 14 des Visiergerätes gelagert. Das eine Ende der Welle 21' ist mit einer in das Zahnsegment 22 des Kornkreises 32 eingrei fenden Verzahnung 31a versehen (Fig. 7, 13, 14, 15).
Der Kornkreis besteht aus zwei konzen trisch gelagerten Grundringen 32b, 32c (Fig. 14, 13). Zwischen den Ringen sind auf Bol zen drehbar die Leitrollen 32a für die bieg samen Fäden 32e gelagert. Die Fäden tra gen die Kornkugeln Ii. Die Enden der Fä den 32e sind auf dem Ring 32d befestigt. welcher frei drehbar auf den Grundringen 32b, <B>320</B> lagert. Der Ring 32d ist mit einem Zahnsegment 22 ausgestattet, in welches, wie oben erwähnt, die Verzahnung 31a der Welle 21' eingreift.
Die Befestigungsart der Ku geln und der Fäden und die Art des Inbewe- gungsetzens der Kugeln h durch das Dre hen des Ringes mit dem Segment 22 sind aus der schematischen Fig. 1:5 ersichtlich, in welcher der Deutlichkeit halber nur zwei Kugeln K gezeichnet sind.
Der Kornkreis 32 wird während des An visierens der Waffe auf das bewegliche Ziel immer selbsttätig in der waagrechten Ebene erhalten. Zu diesem Zwecke ist derselbe mit seinem zylindrischen Teil drehbar im Lager 14a des im senkrechten Arm 14 gelagerten Tragarmes 31. angeordnet (Fig. 7). Am Um fang des Tragarmes 31 ist eine Verzahnung 30u angeordnet, in welche die Schnecke 30a eingreift (Fig. 6).
Die Schnecke ist auf der im Lager 2b des Visiergerätkörpers gelager ten ZVelle 30 aufgekeilt. Auf dem andern Ende dieser Welle ist ein in die Verzahnung 29a der Stange 29 eingreifendes Ritzel 30c 'angeordnet (Fig. 8, 11, 12). Die Stange 29 ist verschiebbar im Arm 25 gelagert und be kommt eine Bewegung in der Richtung der Längsachse in genauer Abhängigkeit von der Schwingung des Visiergerätes, derart, dass der Kornkreis immer seine horizontale Lage bewahrt.
Die Einrichtung zur Einstellung der Ab gangswinkel besteht aus der Scheibe 9, auf welcher die Kurvennuten III, IV ausgebildet sind. In die Nut IV greift ein Bolzen 23u ein, der auf dem einen Arm des zweiarmigen Winkelhebels 23 gelagert ist (Fig. 11, 12). Der Hebel 23 ist mittels des Zapfens 23a drehbar auf der am waagrechten Arm 25 des Visiergerätkörpers befestigten Konsole 25a gelagert. Der zweite Arm des Hebels 23 trägt einen Zapfen<B>230,</B> der in eine auf der Zugstange 24 angeordnete Hülse 24a ein greift.
Die Zugstange 24 ist im Arme 25 des Visiergerätes in den Lagern 24u, 24e an geordnet und besitzt am einen Ende einen Zapfen 26" mit der Mitte C. Der Zapfen 26" ist verschiebbar in der mit der geraden Nute 26' versehenen Kulisse 26 gelagert. Diese Kulisse ist mittels des Zapfens ss an die Ba sis 2 7 der Abgangswinkel angeschlossen und diese Basis ist dann fest an der Schusswaffe 2' angeordnet. Am andern Ende der Kulisse 26 ist ein in die Nute V der Platte 28 ein greifender Zapfen F angeordnet.
Die Platte 28 ist verschiebbar in der Basis 2'7 der Ab gangswinkel gelagert und trugt einen in die offene Hülse<B>290</B> der Zugstange 21l einfallen- den Zapfen ?8'. Das zweite Ende der Zug stange 29 trägt den Zapfen ?9u (Fig. 11), welcher in die Nute II der Kulisse 1 ein greift.
EMI0006.0001
bei <SEP> dem <SEP> dargestellten <SEP> Visiergerät <SEP> ineclianisch
<tb> durchgeführt, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> veränderliche <SEP> Gr <SEP> Asse
<tb> .t: <SEP> auch <SEP> eine <SEP> andere <SEP> beliebige <SEP> Grösse <SEP> sein <SEP> kann
<tb> z. <SEP> L. <SEP> Höhe <SEP> über <SEP> dem <SEP> -Meeresspiegel. <SEP> Luft te). <SEP> von <SEP> welcher <SEP> der <SEP> Abgangswinkel <SEP> ab In <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 15 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Ausfiihrungs beispiel <SEP> des <SEP> Visiergerätes <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfin dung <SEP> veranschaulicht.
<SEP> Das <SEP> dargestellte <SEP> Vi siergerät <SEP> ist <SEP> mit <SEP> Rücksicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> ballisti schen <SEP> Eigenschaften <SEP> der <SEP> Feuerwaffe <SEP> für <SEP> die
<tb> gewählte <SEP> grösste <SEP> Zielentfernung <SEP> D=100,
<tb> -I:e <SEP> kleinste <SEP> Entfernung <SEP> 30() <SEP> m <SEP> und <SEP> die <SEP> Höhe
<tb> ,ilI:enfzills <SEP> 3()0 <SEP> m <SEP> konstruiert. <SEP> Diese <SEP> Begren ung <SEP> ist <SEP> nicht <SEP> nötig, <SEP> aber <SEP> für <SEP> das <SEP> eigentliche
<tb> Visiergerät <SEP> sehr <SEP> vorteilhaft, <SEP> da <SEP> dadurch <SEP> seine
<tb> Konstruktion <SEP> sehr <SEP> vereinfacht <SEP> wird.
<tb>
Das <SEP> Visiergerät <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> drei <SEP> Haupt teilen: <SEP> Aus <SEP> einer <SEP> Kulisse <SEP> 1. <SEP> dem <SEP> Körper
<tb> des <SEP> Visiergerätes <SEP> und <SEP> aus <SEP> der <SEP> sogenannten
<tb> Basis <SEP> ? <SEP> 7 <SEP> der <SEP> Abgangstvinkel.
<tb>
Die <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> der <SEP> Lafette <SEP> 1' <SEP> fest
<tb> verbunden <SEP> und <SEP> ist <SEP> mit. <SEP> einer <SEP> Libelle <SEP> (nicht
<tb> veranschaulicht) <SEP> zur <SEP> Kontrolle <SEP> der <SEP> Grund lage <SEP> versehen. <SEP> In <SEP> der <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> sind <SEP> Kur vennuten <SEP> I <SEP> und <SEP> II <SEP> ausgebildet.
<tb>
1)er <SEP> eigentliche <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> läuft <SEP> in <SEP> zwei
<tb> Arme, <SEP> den <SEP> vertikalen <SEP> Arm <SEP> 14 <SEP> und <SEP> den <SEP> liori zontalen <SEP> Arm <SEP> 25 <SEP> aus. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> bildet
<tb> (,in <SEP> (xeliäuse <SEP> für <SEP> den <SEP> innern <SEP> Funktionsmecha nismus <SEP> des <SEP> Visiergerätes. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> ist
<tb> drehbar <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bolzen <SEP> _1 <SEP> (Fig. <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 12)
<tb> gelagert, <SEP> uni <SEP> welchen <SEP> er <SEP> gleich <SEP> der <SEP> Schuss waffe <SEP> ?' <SEP> in <SEP> seiner <SEP> senkrechten <SEP> Ebene <SEP> schwin gen <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> Verbindung <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> 2
<tb> mit <SEP> der <SEP> -Waffe <SEP> ?' <SEP> wird <SEP> so <SEP> durchgeführt.
<SEP> dass
<tb> sich <SEP> beide <SEP> \feile <SEP> teilweise <SEP> gegeneinander <SEP> um
<tb> den <SEP> Zapfen <SEP> _-1 <SEP> drehen <SEP> können, <SEP> wie <SEP> hier <SEP> wei ter <SEP> beschrieben <SEP> :ein <SEP> wird. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Bewegung
<tb> der <SEP> Waffe <SEP> in <SEP> v:aagrechter <SEP> Ebene <SEP> dreht <SEP> sich
<tb> erleiclizeitig <SEP> finit <SEP> dieser <SEP> aueli <SEP> das <SEP> V <SEP> isierg-erät.
<tb>
In <SEP> dein <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> des <SEP> Visiergerä <SEP> tes <SEP> ist <SEP> in
<tb> dun <SEP> Lagern <SEP> 3a. <SEP> L- <SEP> verschiebbar <SEP> die <SEP> Zahn stange <SEP> 3 <SEP> gelagert, <SEP> welche <SEP> ain <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> mit
<tb> einem <SEP> in <SEP> die <SEP> .Nute <SEP> I <SEP> der <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> eingrei fenden <SEP> Zapfen <SEP> 3' <SEP> versehen <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Stanzt-,
<tb> greift <SEP> mit <SEP> ihrer <SEP> Verzahnung <SEP> in <SEP> das <SEP> an <SEP> dir
<tb> Welle <SEP> 4' <SEP> (Fig. <SEP> 9) <SEP> aufgekeilte <SEP> Ritzet <SEP> 4 <SEP> @@in.
Die Welle 4' ist drehbar in dem Körper ? so gelagert, dass ihre Achse in der die Eleva- tionsachse _1 und die Berührungsstelle L7 ent- =haltende Ebene liegt. An einem Ende hat diese Welle 4' eine Scheibe. Die Welle 4' hat am einen Ende eine Scheibe 5 mit Höhen skala fest angesetzt (Fig. 6,<B>7).</B> Auf der .Nabe der Scheibe 5 ist ein Doppelhebel G drehbar gelagert.
Ein Arm dieses Hebels ist mit einem abgefederten, umklappbaren Hand griff mit Schaltklinke 7 versehen (Fig. <B>6),</B> die in einer bestimmten Lage in eine am Umfang der Scheibe ;5 vorgesehene Verzah- nung eingreift. Durch diese Einrichtung ist es möglich. den Hebel 6 in eine beliebige Stellung zu drehen und ihn mittels der Schaltklinke 7 mit der Höhenscheibe 5 zu kuppeln. Der zweite Arm dieses Hebels trägt ein auf diesem Arm verschiebbar belagertes und durch eine Feder belastetes Zahnsegment B. Das Zahnsegment 8 wird mittels der Fe der von der Drehachse des Hebels 6 abge drückt.
Gleichachsig mit der Scheibe 5 ist in dem. Körper ? des Visiergerätes eine Scheibe 9 frei drehbar gelagert, welche zwei Kurven nuten III und IV besitzt (Fig. 7, 8). In dem senkrechten hohlen Ann 14 des Visierkörpers ist ein T-förniig ausgebildetes Element 13 hinauf und hinunter verschiebbar gelagert, das mittels des Zapfens 15' (Fig. 8 bis 10) ein Zahnrad 15 trägt.
In dieses Zahnrad 1<B>5</B> greifen zwei verschiebbar in dem Element 1 3 angeordnete Zahnstangen ein, und zwar die waagrechte Zahnstange 12 und die senk rechte Zaliiistange 16. Die waagrechte Zahn stange I? hat am einen Ende einen Ansatz 12' finit einem in die gerade Nute 1()' der Kulisse 10 eingreifenden Zapfen 11.
He Kulisse 1)) besteht aus einem cinarinigen, mit (-Mein Ende mittels des Zapfens 711z, am .'itii-per des Visiergerä t.es angelenhten Hebel. I)as andere Ende der Kulisse ist mit einem. iii die .Nute 111 der Scheibe !) eingreifenden Zapfen 11)" versehen.
I)as Element 13 trägt eine Einriehtun@," die in Abhängigkeit von der Flugzeug- @@,esehwindigkeit einzustellen ist. Diese Ein- Auf dem waagrechten Arme ?5 des Vi- .siergerätkörpers ist ein das Visier bildendes Diopter 35 (Zr) in der Höhe der Drehachse S des Kornkreises 32 angebracht.
Die Tätigkeit des Visiergerätes birgt in sich: 1. Das Einstellen der Schusselemente vor dein Beginne des Schiessens, -o sich das Flugzeug in waagrechter Ebene mit konstan ter Geschwindigkeit bewegt, sich jedoch noch in einer Entferuung befindet, welche grösser ist als die Entfernung; in welcher es mit der Schusswaffe wirksam beschossen -erden kann. Bei dem dargestellten Gerät liegt ;fiese Grenze in einer Distanz von 1200 m.
?. Das automatische Einstellen der Schuss- elemente beim Durchfliegen des Ziels durch den Raum, in welchem es möglich ist. das Ziel wirksam zu beschiessen. das ist bei einer Distanz D @ 1200.
Zu dem ersten Teil der Tätigkeit ain Vi- siergerät gehört das Einstellen der Flugzeug höhe h über der Erde und das Einstellen der Geschwindigkeit v des Flugzeuges in km/St. Beide Grössen stellt man auf irgendeine von den bekannten Arten fest.
Die festgestellte Flugzeughöhe stellt man an der in Abhängigkeit von der Flugzeug höhe einzustellenden Vorrichtung derart ein. dass man den Arm 6 e,Fig. 6. 7) auf der Höhenscheibe 5 aus der Grundlage in die Lage gegen den mit dazugehörigen Ziffern bezeichneten Strich der Höhenskala umstellt. In Fig. 6 ist auf dem Visiergerät eine Höhe h = 300 m eingestellt. her Einfluss der ein gestellten Höhe äussert sich in der Tätigkeit des Visiergerätes dadurch.
dass die Einrich tung für die Vorhalt- und Abgangs -inkel- einstellung erst. in dem Augenblick in Tätig keit gesetzt wird, in welchem die Elevation des Visiergerätes den der Flugzeughöhe h und Maximalentfernung D = 1?00 entspre chenden Wert erreicht.
Zu diesem Zwecke ist die Verbindung der Zaliustange 3 mit der Scheibe 9 keine dauernde. Wenn sich das in waagrechter Ebene in der Höhe von zum Beispiel 450 m fliegende Flugzeug dein Standort der Waffe nähert. beginnt sich die Scheibe 9 erst dann zu drehen, wenn die Ele- vation des Visiergerätes einen Wert erreicht, bei welchem ein
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ist.
Das Einstellen entsprechend der F lug zeuggeschwindigkeit geschieht durch das von Hand aus erfolgte Drehen der Welle 20 (Fig. 6, 7, 8), welche mittels der Schrauben zahnräder die querliegende Welle 20' und die Trommel 18 mit der Skala der Flugzeug geschwindigkeit dreht. Dabei dreht sich auch das Zahnrad 19, welches durch den Eingriff in die Zahnstange 16 diese hinauf oder hin unter verschiebt. Diese Verschiebung der Zahnstange 16 bewirkt mittels des Zahn rades 15 eine waagrechte Verschiebung der Zahnstange 1 \? (Fig. 8, 9).
Da die Kulisse 10 bei dieser Tätigkeit keine Bewegung macht, weil sich die Scheibe 9 nicht bewegt und dadurch die Kulisse mit. dem Stift 10" in der stillstehenden Nut III blockiert ist, gleitet der Zapfen 17 der Zahnstange 1? in der Nut 10' und dadurch verschiebt sich auch das Element 13 finit der ganzen Vorrichtung hinauf oder hinab. Infolge der Verschiebung der Zahnstange 16 dreht. sich die \Welle ?1' und gleichzeitig mit ihr mittels der Verzah nung 31a, 22 auch der freie Ring 32d des Kornkreises 32.
Die Kornkugeln 1i werden dadurch radial entweder zu der Mitte hin oder von der Mitte weg in Bewegung gesetzt, um so einen Kreis von dein Halbmesser 4 zu bilden (Fig. 13, 14). 'Dieser Halbmesser ist dann dem Vorhalt p = r, . f für die Ent fernung D = 1200 und die festgestellte Ge schwindigkeit z#1 proportional. Bei der Ein stellung einer andern Flugzeuggeschwindig keit, z.
B. v=, ändert sich der frühere Halb inesser von dem Wert o1 auf o_ gemäss der Gleichung
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Das wird durch die Verschiebung der Zalinstanrie 16 von dem Wert s1 auf s, und das wieder gemäss der Gleichung
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erreicht.
Bei dieser Tätigkeit verschob sich der Zapfen ll der Zahnstange 1? in der -Tut 10' der Kulisse und daher entspricht jeder Ent- fernung des Zapfens 11 von dem Drehpunkt 10a auch die bestimmte Flugzeuggeschwin digkeit v.
Die Tätigkeit des automatischen Einstei- lens des Vorhaltes und Abgangswinkels ist folgende: In den Fig. 9 und 10 sind zwei Lagen des Visiergerätes und seiner innern Einrich tung veranschaulicht, wie es bei dem auto matischen Einstellen des Vorhaltes erscheint.
Beim Anvisieren des Flugzeuges, wobei das letztere stets auf dem Umfange des Korn kreises erscheinen muss und stets gegen die Mitte des Kreises gerichtet sein muss, dreht sich das Visiergerät mit der Waffe um den gemeinsamen Zapfen A auf der festen La fette. Dabei wird der Kornkreis 32 mit der früher beschriebenen Einrichtung stets in der waagrechten Lage gezwungen erhalten. Bei der Schwingung des Visiergerätes aus der Lage gemäss Fig. 9 in die Lage gemäss Fig.10 durchläuft der Zapfen 3' der Zahnstange 3 zuerst einen kurzen Kreisteil t der Nute I.
Das Ende des Kreisteils der Nute I ist durch den der minimalen Höhe l, = 3(11 m des Flug zeuges und der Maximalentferung D = 120() entsprechenden Winkel gegeben. Erst von dieser Stelle fängt der Zapfen 3' an, den Kurventeil der Nute I zu durchlaufen, wobei die Zahnstange 3 sich in ihren Lagern 3a, 3b verschiebt. Die Bewegung überträgt sich auf das Ritzel 4, die Welle 4' und die Hö henscheibe 5.
Nach dem Drehen des Visiergerätes um den der Höhe la des Flugzeuges und der Di stanz D =1200 m zugehörigen Winkel, wel cher Winkel durch den Arm 6 auf der Höhenscheibe 5 eingestellt wurde. stösst das Segment 8 auf den Anschlag 8"' (Fig. 6) an. In diesem Autienbliehe hat. nämlich die vom Diopter 35 zum Treffpunkte l führende Gerade die Elevation. deren Sinus deni Ver hältnis
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gleich ist, erreicht.
In dein gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel ist zwecks genaueren Abzählens auf der Höhenskala die Teilung weitergeführt. Während des weiteren Drehens des Hebels 6 verschiebt sich das Segment 8 wegen des An schlages 8"' um die Höhe des -Anschlages 8"' zur Mitte, wobei es sich mittels dem Zahn segment 8 mit der Scheibe 9 verbindet. i'on diesem Augenblick an erhält die mit den Nuten III, IV versehene Scheibe 9 eine Ro tationsbewegung, welche der Schwingung des Visiergerätes um den Zapfen .-1 proportional ist.
Der Zapfen 10" der Kulisse 10 durch läuft so die Nute III, wobei die Kulisse 10 sich um ihren Zapfen 10a neigt. Dadurch verschiebt sich das Element 13 auch mit der in ihm gelagerten Einrichtung mittels der Nute 10' und des Zapfens 11 als ein Ganzes in der Richtung der Schwingung der Klt- lisse, da der Mechanismus in dem Element 13 durch die Schraubenübersetzung zwischen der Welle \'0 und der querliegenden Welle 30' der Einrichtung für Geschwindigkeits- einstellung blockiert ist.
Die Verschiebung der Stange 16 ist der Distanz des Zapfens 1 1 von dem Bolzen 1()a der Kulisse und damit also der Entfernung des Ziels proportional. Da der bestimmten Flugzeuggeschwindigkeit v, eine bestimmte Verschiebung s, der Stange 16 entspricht, geht daraus hervor, dass auch
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ist, wobei 5 der Abstand des Zapfens 11 vom Bolzen 10a ist.
Durch den Vorschub der Zahnstanbe 16 dreht sich die Welle<B>21'</B> und das Zahnsegment ?? mit dein äussern Rin- 39d des Kornkreises 32 und dadurch stellt man kontinuierlich die Kornkugeln li in den Kreis von dem entsprechenden Halbmesser o.
Die Nute I steuert die Beweglinti der liurve III oder der Scheibe 9, auf \velcher diese Kurve ausgebildet ist, in einer be stimmten Abhängigkeit von dein Lagewinkel des Ziels, seiner Hö lie und Entfernung D. Diese _1bh@ingigheit ist dni,ch die C@rleielnill@@ ((r, <I>;
(l,</I> . log sin ('', wo<I>(f".</I> (l, honStantt--Tlw sind, g: der Abgangswinkel ist, und r eiil,.- Polarkoordinate für die Nufe I ist, bestimmt und @elllül@ welcher die Steuernute I aus- bebildet ist. Während des Schwin-;
ens d@@s Visiergerätes verschiebt sich die durch die angeführte Nute I gesteuerte Zahnstange 3 stets um die gleiche Länge .1 r, wenn die der Flugzeugbewegung folgende Gerade USZ (Fig. 3) bei jedwelcher Höhe von der Di stanz D auf D, übergeht, wie aus dem fol genden Beweis ersichtlich ist: Für die Nut I gilt für die Höhe h und die Entfernung D in Polarkoordinaten (Ase der Scheibe 9 ist Zentrum)
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Für die Höhe h. und Entfernung D, gilt:
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bei der Höhe 1a'
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die Differenz:
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ähnlich ist für die Höhe h' die Differenz: i'Dh' - rDW = a1 (log D8 - log D) also:
2@Dh - 2D.h - y'Dh' -' 7*Dsh' -'r In Fig. 11 und 12 wird durch eine in zwei verschiedenen Lagen veranschaulichte Vorrichtung der mit Rücksicht auf das er höhte Ziel korrigierte Abgangswinkel der Feuerwaffe eingestellt. Der Abgangswinkel a wird durch die Relativneigung des Visier gerätes und der -Waffe gegeben.
Die Waffe 2' und der Körper 2 des Visiergerätes sind drehbar auf dem gemeinsamen Zapfen A so gelagert, dass die Laufachse zu der Verbin dungsebene der Drehase A des Visiergerätes und der Drehase B der Kulisse 26 parallel ist. Die Verbindungsebene der Derührungs- stelle C mit der Ase a ist mit der zu dem Treffpunkt gerichteten Geraden parallel. Daher bildet der von den Ebenen AB, AC eingeschlossene Winkel einen Abgangswin kel. Durch die Änderung der Lage des Zap fens 26" in der Kulisse 26 ändert sich die Strecke A-C und daher auch der Abgangs winkel a.
Bei der Schwingung des Visiergerätes aus der Lage gemäss Fig. 11 in die Lage gemäss Fig. 12 durchläuft der Zapfen 23b einen Teil der Nute IV. wodurch der Win kelhebel 23 um den Zapfen 23a schwingt und die Zugstange 24 in den Lagern 24b. 24c sich verschiebt.
Die Nute IV ist so ge staltet, dass sie die Abgangswinkel für die in der Laufmündungsebene gedachten Ziele, das heisst für Ziele mit dem Lagewinkel = 0 einstellt, wobei sie gleichzeitig auf dem Vi- siergerät die diesen Abgangswinkeln ent sprechenden Längen der Strecke AC einstellt. Diese Strecke _4C ändert ihre Länge durch die Verschiebung der Zugstange 24.
Dabei bewegt sich der Zapfen C in der Kulisse 26 derart, dass die Feuerwaffe \'' und das Vi- siergerät sich relativ gegeneinander um den dazugehörigen Abgangswinkel a drehen.
Um der Bedingung für Beschiessung auf erhöhte Ziele zu entsprechen, ist es notwen dig, die Kulisse ?6 bei SchR,ingung des Vi- siergerätes zu verschwenken, wodurch der Abgangsv-inkel a" in den resultierenden Ab gangswinkel a,? nach der Gleichung ao = ao . cos 9p korrigiert wird.
Dabei bleibt die Strecke AC, das heisst die Entfernung der Elevations- achse il und der Berührungsstelle des Zap fens C gleich. Die Änderung der Neigung der Kulisse 26 wird dadurch ausgeführt, dass die Zugstange 211 die Platte 28, welche mit einer die Neigung der Kulisse 26 steuernden Nute V versehen ist.
verschiebt. Die Zug stange 29 rückt heim Schwenken des Visier gerätes gleichm*iissig durch das Wirken der Kurve 1I, welche ein Teil einer Archimedes- spirale ist, weiter. Die Regelmässigkeit der Verschiebung der Zugstange 29 ist ebenfalls zu dem Zwecke notwendig, damit durch die mittels der Stange 29 und der Zahnüberset zung 29a, 30c gesteuerten Welle 30 der Korn kreis dauernd in waagrechter Lage erhalten werden kann.
Die Form der Nute V ist durch die Gleichung für den Abgangswinkel ag, = a" . cos cp gegeben.
Die Neigung der Kulisse 26 ist durch die Gleichung a" : a, = tg ,80 : tg ss, bestimmt (Fig. 4, 5).
Wenn a, der Abgangswinkel auf die bestimmte Distanz D bei dem Grundlage winkel q? und a1 der Abgangswinkel auf die selbe Distanz, jedoch bei dem Lagewinkel cpi ist, dann ist aus der Fig. 4, welche in grö sserem Massstab das Dreieck<I>ABC</I> der Fig. 11, 12 darstellt, ersichtlich, dass
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Bei dem Flugzeugabwehrschiessen wird auf verhältnismässig kleine Distanzen mit sehr flachen Geschossflugbahnen, für welche die Abgangswinkel sehr gering sind, geschossen.
Man kann dann für das Ausführungsbeispiel annehmen, dass y" und y, in eine auf AB senkrechte Linie zusammenfallen, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist, woraus sich er gibt, dass
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es ist also sin a, : sin <I>a,</I> = tg sso : tg ss,. Da der Sinus eines kleinen Winkels durch einen im Bogenmass ausgedrückten Winkel ersetzt werden kann, so gilt weiter:
a. : a, = 1g sso : tg ss,. Das dargestellte Visiergerät kann auch zum Schiessen mit tempierbaren Geschossen benützt werden, wenn ausser der Höhen scheibe 5 eine kreisförmige, mit Bezug auf den Körper 2 feste, in der Zeichnung nicht veranschaulichte Skala der Distanzen und der Tempierungszeit verwendet wird und wenn der Hebel 6 mit einer, bezw. einigen mit Höhenzahlen bezeichneten Strichen ver sehen ist.
Durch diese Einrichtung kann man dann auch die Tempierungszeit z auf gewählte Distanz D des Treffpunktes bei ge gebener Höhe h des Fluges und den Augen blick des Abfeuerns ablesen.
Wie schon früher ausgeführt, gehört zii jeder Distanz D des Treffpunktes eine ein zige bestimmte Drehung (eine einzige Lage) der Scheibe 9 für alle Höhen h. Da die Scheibe 9 durch den Hebel 6 mitgenommen wird, so gehört auch zu jeder Distanz D des Treffpunktes eine einzige bestimmte Stel lung des Hebels 6 mit Bezug auf den Kör per 2 für alle Höhen h, des Treffpunktes. Es ist also möglich, jede Lage des Hebels 6 mit Bezug auf den Körper ? mit einer die Di stanz angebenden Nummer zu bezeichnen.
Benützt man die einfache Annahme, dass die Tempierungszeit z nur eine Funktion der Distanz D des Treffpunktes ist, ohne darauf, dass sieh a etwas mit der Höhe h des Flugzeugfluges ändert, so genügt es, zu den Ziffern der Kreisskala, welche die Distanzen bezeichnen, die Tempierungszei- ten z zuzuschreiben.
Diese Zeiten z entspre- sprechen entweder der Höhe h <I>= 0,</I> oder ge nauer der zweckmässig gewählten mittleren Höhe h,.
Wenn es nötig ist, auch den Umstand, dass sich c bei derselben Distanz ein wenig mit der Höhe h. ändert, zu berücksichtigen, so wird der Hebel 6 mit mehreren Rillen ver sehen, wobei jede einer andern Höhe lt an gehört. Die Handhabung bei Benutzung die ser Tempierungseinrichtung ist an folgenden Beispielen verständlich: Zum Einstellen des Geschosszünders und zum Laden der Waffe ist eine gewisse Zeit, z. B. sechs Sekunden, nötig. Wenn zum Bei spiel der letzte Schuss auf eine Distanz von 1800 m abgefeuert war und wenn sich die Flugzeugdistanz zum Beispiel um 50 m/Sek. ändert. so ist die Waffe von neuem zum Feuern bereit, wenn sich das Flugzeug in der Distanz von 1500 m befindet.
Die betref fende Hilfsperson zählt also auf der Kreis skala die Tempierungszeit bei Nummer 1500 ab und stellt dieselbe auf dem Zünder ein. Nach dem Laden folgt die Hilfsperson der Bewegung des Hebels 6 und macht in dem älugenblicke, wenn der Strich auf dem sich drehenden Hebel 6 mit dem Strich 1500 m auf der Kreisskala der Distanz und der Tem- pierungszeit übereinstimmt, den Schützen aufmerksam, abzufeuern.
Aus den früheren Darlegungen ist er sichtlich, dass die Erfindung nicht auf die beschriebene Ausführung beschränkt ist; die auf den Treffpunkt zielende Gerade ist eine ideale Linie. Es ist nicht nötig, sie irgend wie auf dem Visiergerät zu bezeichnen, wie es bei dem beschriebenen Beispiel der Fall ist. Es genügt, wenn das Visierkorn bezw. die Visierkorne beweglich sind; sie können unter anderem als Kreis mit veränderlichem Durchmesser ausgebildet werden. Beim vor liegenden Ausführungsbeispiel werden die Änderungen des Vorhaltes und der Abgangs winkel von der Bewegung der Scheibe 9 ab geleitet.
Der Erfindungsgedanke bleibt un berührt, wenn diese Scheibe ' durch ein an deres Drehelement ersetzt wird, z. B. durch einen Zylinder, dessen Bewegung auf die selbe Art durch die Bewegung des Körpers 2 oder der Waffe gegen die Lafette (Kulisse 1) beherrscht ist. Statt der Nut 1, der Zahn stange 3 und des Ritzels 4 könnten auch Zahnsegmente, unrunde Scheiben usw. be nutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeu gen, dadurch gekennzeichnet, dass es ver sehen ist einerseits mit einer Vorrichtung (3, 1, 5, 6), die in Abhängigkeit von der Höhe, und anderseits mit einer Vorrichtung (12, 15, 16, 19, 20), die in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Flugzeuges einzustellen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, welche beim Anvisieren des sich bewegenden Flug zeuges eine selbsttätige waagrechte Bewe- gung- des Visierkornes verursachen und die Waffe bewegen, das Ganze derart, dass,nach dem die genannten Vorrichtungen entspre chend der Höhe und der Geschwindigkeit des Flugzeuges eingestellt -orden sind, die Waffe bei anvisiertem Flugzeug sich stän dig in einer solchen Lage befindet, dass die Flugzeugbahn und die Geschossbahn sich kreuzen und Flugzeug und Geschoss im glei chen Zeitpunkt zum Kreuzungspunkt gelan gen, wenn das Flugzeug die an der genann ten Vorrichtung eingestellte Höhe und Ge schwindigkeit. sowie die Bewegungsrichtnug während der Geschossflugzeit beibehält.UNTERAN SPRüCHE 1. Visiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Kornkreis . vorhanden ist, dessen Durchmesser beim Einstellen der Vorrichtung (12, 15, 16. 19, 20), die in Abhängigkeit von der Flugzeuggeschwindigkeit einzustellen ist, eingestellt wird, wobei die Länge des Kornkreishalbmessers (p) proportional einem bestimmten linearen Vorhalte des Flugzeuges ist, das heisst proportional der horizontalen Distanz zwischen dem Flugzeug und dem Treffpunkt bei der ' eingestellten Geschwindigkeit und bei einer bestimmten grössten Distanz des Flugzeuges,während die beim nachfol genden Anvisieren des Flugzeuges auf tretende Änderung der Länge des Halb messers (o), wie auch das Einstellen der Abgangm-inkel bei konstanter Flug- zeuggeschwindigkeit und Flugzeughöhe automatisch und kontinuierlich erfolgt. \@. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Mechanismus vorhanden ist, welcher beim Schiessen die Änderungen der Länge des Halbmessers (o) entspre chend den Änderungen des Vorhaltes regelt.3. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 und 9, dadurch gekennzeichnel, dass der Kornkreis durch Kugeln (Ii) gebildet ist, welche in ra dialer Richtung beweglich sind, wobei bei anvisiertem Ziel der Mittelpunkt des Kornkreises auf einer vom Visier in den Treffpunkt zielenden Geraden liegt.4. Visiergerä.t nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Visier und die Kornkugeln am Körper (\?) des Visier gerätes angeordnet sind, der so gelagert ist, dass er sich um die Elevationsachse (A) der Feuerwaffe drehen kann, wobei der Körper (2) mit der Waffe durch an die Waffe an der Stelle (B) angeschlos sene und miteinander so eingreifende Mittel (26) verbunden ist, dass diese Mit tel eine Relativbewegung zwischen der Waffe und dem Visiergerät in der senk rechten Ebene ermöglichen.5. Visiergerät nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, die die Elevationsachse (A) und die Stelle (B), an welcher die Verbindungsmittel (26) an die Waffe angeschlossen sind, enthält und die Ebene, welche die Elevations- achse (A) und die Berührungsstelle (C) der Verbindungsmittel enthält, den Ab gangswinkel miteinander einschliessen, wobei die erstgenannte Ebene zu der Laufachse und die zweitgenannte Ebene zu der vom Visier zum Treffpunkt zie lenden Geraden parallel ist.6. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgangswinkel auf dem Visiergerät in dem Dreieck <I>(ABC)</I> realisiert sind, in welchem eine Seite :durch ein mit. der Waffe verbun denes Element (26) gebildet ist, durch Welches Element (26) die Strecken (.1C) bestimmt werden, die zu den Abgangs winkeln für verschiedene Entfernungen der in der Efjene der Laufmündung lie genden Ziele gehören.i. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Lage winkel (rp) bedingte Korrektur des Ab gangswinkel (a) nach der Gleichung a.o <I>=</I> ao <I>. f</I> f) erfolgt.$. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 i)is 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Multiplizieren mit f ( T ) durch Verschw enken des Ele mentes (26) herbeigeführt wird, wobei die Länge der die Elevationsachse <B>(A)</B> und die Berührungsstelle (C) der Ver bindungsmittel verbindenden Strecke gleich bleibt.9. Visiergerät nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die in Abhängigkeit von der Zielhöhe einzu stellen ist, der die Elevationsachse (A) und die Berührungsstelle (C) der Ver bindungsmittel enthaltenden Ebene bei der Behaltung des Ziels auf dem Korn eine Elevation erteilt, deren Sinus dem Verhältnis EMI0012.0043 gleich ist.10. V isiergerät nach Patentanspruch und 'Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das automatische Ein stellen des Kornkreishalbmessers (o) und der Vorrichtung zum Einstellen der Ab gangswinkel durch das Zusammenwirken des auf der Lafette angeordneten Teils (1) mit dem vom Körper (2) des Visier- gerätes getragenen Element (3) gesteuert werden.11. Visiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem mit der Vorrichtung (3, 4, 5, 6), die in Ab hängigkeit von der Flugzeughöhe einzu stellen ist, und mit der den Kornkreis betätigenden Vorrichtung (12, 15, 16, 19, 20), die in Abhängigkeit von der Flugzeuggesch -indigl,:eit einzustellen ist, versehenen Körper (2) eine mit 'Nuten (III, IV) versehene Scheibe (9) als Steuervorrichtung, sowie die Verbin dungsteile (1t1, 11, 13) für das automa tische Einstellen der Kugeln (K) des Kornkreises und die Verbindungsteile (23, 24. 26) für das automatische Ein stellen der =11@,rangs@t-inhel angeordnet.sind. wobei die Scheibe (9) durch die in der an der Lafette befestigten Kulisse (1) angeordnete Nut (I) gesteuert wird, wobei ausserdem eine Basis<B>(27)</B> vor gesehen ist, in der eine mit einer Nut (V) versehene Platte (28) verschiebbar angeordnet ist, welche Nut (V) mit der an der Feuerwaffe an der Stelle (B) an geschlossenen und einen Teil der Ver bindungsmittel zwischen der Feuerwaffe und dem Visiergerät bildenden Kulisse (26) zusammenarbeitet. 12.Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung (3, 4, 5, 6), die in Abhängigkeit von der Höhe einzustel len ist, eine Scheibe (5) mit Höhenskala aufweist, die fest auf der Achse eines Ritzels (4) sitzt, dessen Axe in der die Elevationsachse (A) und die Berührungs stelle (C) der Verbindungsmittel enthal tenden Ebene liegt, und dass auf der Scheibe (5) ein Hebel (6), der die Scheibe (9) nach der Drehung der Scheibe (5) um einen der erforderlichen Höhe entsprechenden 'Winkel dreht, drehbar und feststellbar angeordnet ist.13. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung, die in Ab hängigkeit von der Geschwindigkeit ein zustellen ist, einen in einem Arm (14) des Körpers (2) verschiebbaren und die Skalentrommel (18) tragenden, T-förmi- gen Teil (13) umfasst, der ein Zahnrad (15) trägt, in das, im Teil (13) verschieb bar geführt, eine senkrechte Zahnstange (16) und eine waagrechte Zahnstange (12) eingreifen, wobei durch Einstellen der Skalentrommel (18) vermittels -der senkrechten Zahnstange (16)durch Ein wirken auf den Drehring (3'd) des Korn kreises der Halbmesser (o) des durch die Kugeln (K) realisierten Kornkreises ein gestellt wird und vermittels der waag rechten Zahnstange (12) die Entfernung des Zapfens (11) von der Drehaxe der Kulisse (10) geändert wird. 14. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der auf der Zahn stange (12) angeordnete Zapfen (11) in der Kulisse (10) gleiten kann.15. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 11, 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass die Distanz des Zapfens (11) von der Drehaxe (loa) der Kulisse (10) proportional der Ge schwindigkeit des Flugzeuges ist.16. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 11, da durch gekennzeichnet, dass der Kornkreis horizontal angeordnet ist, und dass bei demselben längs von Durchmessern je zwei an Fäden befestigte Kugeln (K) vorgesehen sind, wobei die Fäden durch einen beweglichen Ring (32d) so betätigt werden, dass die diametral gegenüberlie genden Kugeln (Ii) gegen den Mittel punkt des Kornkreises immer eine sym metrische Lage einnehmen. 17. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 11 und 16.gekennzeichnet dadurch, dass die die Nuten (III, IV) aufweisende Scheibe (9) gleichachsig zu der Höhenscheibe (5) und auf ihrer Achse drehbar gelagert ist, wobei die Nut (III) durch den in die selbe eingreifenden Bolzen der Kulisse (10) die Vorhaltevorrichtung (12, 16) des Kornkreises und die Nut (IV) die Zugstange (24), deren eines Ende sich in der Kulisse (26) der Basis (27) der Ab gangswinkel bewegen kann, beeinflusst.18. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, ?, 3, 11, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (III) der Scheibe (9) so ausgebildet ist, dass sie nach dem Einstellen der in Ab hängigkeit von der Flugzeuggeschwin- digkeit einzustellenden Vorrichtung, die .zur Entfernung des Treffpunktes zuge hörigen Halbmesser des Kornkreises ein stellt.19. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, ?, 3, 11, 16 und <B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (I) der Kulisse (1), durch welche die Drehung der Höhenscheibe (.5) und der Scheibe (9) bewirkt wird, nach der Glei chung<I>r =</I> a, + a1 log sin cp gestaltet ist, wobei r eine Axialverschiebung der Zahn stange (3), welche durch Zusammen arbeit mit dem Ritzel (4) das Umdrehen der Scheibe (9)verursacht und cp der Lagen-inkel ist. 20. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. 2, 3, 11 und 16. da durch gekennzeichnet, dass die Nut (IV) der Scheibe (9) so gestaltet ist, dass sie den Abgangswinkel für das Ziel mit dem Lagewinkel = 0 einstellt, indem sie auf dem Visiergerät die diesem Abgangs winkel entsprechende Länge der Strecke (tIC) einstellt.und dass die Änderung der Länge dieser Strecke (AC) durch Verschiebung der Zugstange (24) ver ursacht wird, wobei das eine Ende (C) der Zugstange (24) sich bei der sich ändernden Distanz dis Ziels in der Ku lisse (26) bewegt. 21.V isiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. ?, 3, 11 und 16. da durch gekennzeichnet, dass in der Basis der Abgangswinkel die verschieb bare Platte (28) durch eine mittels der Tut (II) der Kulisse (1) gesteuerte Zug stange (.29) bewegt wird. und der Zap fen (F) der Kulisse (26) in der Nut (V) der Platte (28) gleitet, wobei bei Bei behaltung derselben Länge der Streche (AC) der Abgangswinkel nach der Glei chung a5, = a" <I>. f</I> (cp) geändert wird.22. V isiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 11, 16 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (29) mittels der Welle (3(() den Kornkreis in waagrechter Lage hält. 23. Z'isiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11 für das Schiessen mit tempierbaren Geschossen, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Körper ! ? ) gegenüber der Höhenscheibe (5) eine Kreisskala angeordnet ist, die mit den Zahlen der Treffpunktdistanzen und den dazugehörigen Tempierungszeiten be zeichnet ist.?4. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 11 und 23, dadurch gekennzeichnet. dass an dem Hebel<B>(6</B> ) der Höhenvorrichtung Striche mit Hö henzahlen. gegenüber -elchen die Tem- pierungszeiten und Distanzen an der ge nannten Kreisskala abzulesen sind. an geordnet sind.
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- 1934-03-26 CH CH188060D patent/CH188060A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2143871A1 (de) * | 1970-09-08 | 1973-03-29 | France Etat | Feuerleitverfahren und -vorrichtung |
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