CH188060A - Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen. - Google Patents

Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen.

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CH188060A
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Tichy Josef
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Tichy Josef
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

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      \'isiergerät    an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen.    Die     Erfindung        betrifft    ein     Visiergerät    an  auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur  Beschiessung von Flugzeugen.

   Bei den bis  her bekannten     Visiergeräten    dieser Art, be  sonders an Waffen mit einer flachen     Ge-          schossflugbahn,    nahm man bei der Beschie  ssung von Flugzeugen auf die veränderlichen       ,Werte    verschiedener Faktoren, wie die Ziel  geschwindigkeit, die Zielhöhe über der Erde  und auf die     Änderung    der Distanz des Ziels  vom Standorte der     'l#Taffe    nicht gebührlich  Rücksicht.

   Die sich dann aus diesen ver  änderlichen Faktoren ergebenden     Schussele-          mente,    nie der Vorhalt und Abgangswinkel,  hat man auf dem     Visiergerät    immer nur von  dem     Schlussbeginne    an eingestellt. Während  des Schiessens haben sich diese Elemente ent  weder überhaupt nicht geändert, oder es  änderte sich von Zeit zu Zeit eines dieser  Elemente, trotzdem sich zum Beispiel die       Zielentfernung    kontinuierlich geändert hat.  Die Folgen      -aren        I        ngenauigkeit    beim Schie  ssen und Verschwendung von Munition.

      Bei     Visiergeräten    für grosse Artillerie  einheiten     beseitigt    man diese Ungenauigkeit  beim Schiessen dadurch, dass während des  Schiessens auf das bewegliche Ziel durch die  Änderung der Entfernung gleichzeitig der  Abgangswinkel und der Vorhalt kontinuier  lich korrigiert werden. Jedoch ist die zu solch  einer Korrektur verwendete Vorrichtung sehr  kompliziert und kennzeichnet sich durch  einige     Kurvensysteme    für verschiedene Ziel  höhen.

   Die Kurven sind auf einigen Zylin  dern angebracht, so dass zur Bedienung der  Waffe mit dem     Visiergerät    ausser dem Schüt  zen noch eine besondere Person     notwendig     ist, welche während des Schiessens den  Durchlauf der betreffenden     Kurve    auf dem       Visiergerät    verfolgen kann.  



  Die angeführten Nachteile werden durch  das     Visiergerät    gemäss der vorliegenden Er  findung dadurch     beseitigt,        dass    das Visier  gerät versehen ist einerseits mit einer Vor  richtung, die in Abhängigkeit von der Höhe  und     anderseits    mit einer Vorrichtung. die in      Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des  Flugzeuges einzustellen ist, und dass -Mittel  vorgesehen     sind;

      welche beim Anvisieren des  sich bewegenden Flugzeuges eine selbst  tätige waagrechte Bewegung des     Visierkor-          nes    verursachen und die      raffe    bewegen. das  Ganze derart, dass.     naehdem    die genannten  Vorrichtungen entsprechend der Höhe und  der Geschwindigkeit des Flugzeuges einge  stellt worden sind, die Waffe bei anvisier  tem Flugzeug sich ständig in einer solchen  Lage befindet, dass die Flugzeugbahn und  die     Geschossbahn    sich kreuzen und Flugzeug  und Geschoss im gleichen Zeitpunkt zum  Kreuzungspunkt gelangen.

   wenn das Flug  zeug die an den genannten Vorrichtungen  eingestellte Höhe und Geschwindigkeit, so  wie die Bewegungsrichtung während der     Ge-          schossflugzeit    beibehält.  



  Auf der vorliegenden Zeichnung sind ein       Ausführungsbeispiel    des     Gegenstandes    der  Erfindung und die     Arbeitsweise    desselben  veranschaulichende Figur dargestellt.  



  In den     Fig.    1, ?, 3, 4, 5 ist graphisch das  Prinzip der Einstellung der     Schusselemente     und das Visieren des dargestellten Visier  gerätes dargestellt.     Fig.    6 ist eine Seiten  ansicht und ein teilweiser Schnitt durch das       @'isiergerät.        Fig.    7 stellt einen Schnitt durch  das V     isiergerät    nach Linie     VII-VII    von       Fig.    6 dar.

   In     Fig.    $ ist das     Visiergerät     schematisch in der horizontalen Grundlage  veranschaulicht;     Fig.    9 stellt dieselbe Grund  lage des V     isiergerätes    dar, wobei der bes  seren Übersichtlichkeit halber die Vorrich  tung für die Korrektur des     Abgangswinkels          weggenommen    ist.     Fig.    10 veranschaulicht  das     Visiergerät    in geneigter Lage, wie sie  das     Visiergerät    beim Zielen auf ein erhöhtes  Ziel einnimmt.

   F     ig.    11 veranschaulicht das       Visiergerät    mit der     'N#@raffe    schematisch in  normaler waagrechter Lage. Die Vorrich  tung für die Korrektur des     Vorhaltes    ist  weggenommen.

   In     Fig.    1-2 ist das Visier  gerät und die Waffe in' der Lage bei     der     Beschiessung erhöhter Ziele     veranschaulieht.     Die     Fig.    1.3,     1.1    und 1 > stellen den Kornkreis  des     Visiergerätes    dar, und zwar zeigen die         Fig.    13 und 15 diesen in einer Ansicht von  oben und     Fig.    14 im Schnitt nach der Linie       XIII-YIII    der     Fig.    13.  



  In     Fig.    1 sind zwei ballistische Kurven  veranschaulicht, von welchen die Kurve 1  die     Geschossflugbahn    heim Schiessen auf ein  in der Ebene der Laufmündung liegende  Ziel und die Kurve     X,    die Bahn bei der Be  schiessung des Ziels Z, welches gegenüber der  Laufmündung erhöht ist, bezeichnet. Der  Winkel a" ist der Abgangswinkel für die  Beschiessung des in der Ebene der Laufmün  dung liegenden Ziels; dieser Winkel ist von  der     Visierlinie    [TV und von der verlänger  ten Achse 0 des Laufes eingeschlossen. Bei  der Beschiessung des über der waagrechten,  durch die Laufmündung hindurchgehenden  Ebene erhöhten Ziels schliesst die     Visierlinie     UZ mit der Horizontalen UI' den Lagewin  kel<B>99</B> ein.

   Bei der gleichen Distanz D des  Ziels Z von der Laufmündung wird sich der       Abgangswinl@el        a,    von dem     Abgangswinkel     a" mit Rücksicht auf die Erdgravitation ein  wenig unterscheiden. Die Beziehung zwi  schen beiden Winkeln kann man durch die  Gleichung darstellen:

           u5,   <I>=</I>     a.   <I>'</I>     f        (#c)        (1)       Da der Einfluss der     Erdgravitation    auf  die Gestalt der     ballistisehen    Kurve mit dem  wachsenden Lagewinkel sich so ändert, dass  er bei dem Winkel     c)    =     t)      am grössten und  bei     cp   <I>=</I><B>90'</B> am kleinsten ist, wurde bei der       Konstruktion    des dargestellten     Visiergerätes     die einfache Beziehung zugrunde gelegt:

           a#O        =ca"#cos9        (\?)     da die     Kosinusfunktion    sich mit ihren Wer  ten am meisten der erwähnten     @@rirhlichheit          nähert.        Das        Visierger < it        kann        aber        ehenso#-iii        .iii.     



  für jede andere,     dureh    die Gleichung (1) gedrückte     Gesetzmässigl@eit    konstruiert wer  den.  Das Prinzip des     @'isierens    auf das     be-          wegliche    Ziel mit     dein        dargestellten        Visier-          (Yerät    ist in den     Fig.    ? und 3     veranschaulicht.     Es wird vorausgesetzt,     dass    das Ziel von dem      zeit und auch der Vorhalt direkt proportio  nal.

   Es ist deshalb notwendig, vorerst vor  dem     Schussbeginn    die Grösse des Vorhaltes  nach der Gleichung<I>p =</I>     z#   <I>. t,</I>     respektive    sei  nen     Vektor    o auf dem     Visiergeräte    zu be  stimmen, und zwar für die festgestellte Flug  zeuggeschwindigkeit<I>v</I> und die Distanz<I>D</I>  des Ziels, z. B. D =<B>12200</B> m. Die so ein  gestellte Grösse des Vorhaltes, respektive des  Vektors     o    muss man     dann    während des Schie  ssens auf das sich in waagrechter Ebene bewe  gende Ziel so korrigieren, wie sich die Ent  fernung<I>D</I> mit dem Abgangswinkel     a5-    ändert.  



  Die Steuerkurve, welche die Reihe der  Halbmesser o für eine bestimmte Reihe von       Entfernungen    D der Flugzeuge in der Höhe       h    realisiert, kann man auch für eine belie  bige andere Höhe     h'    benützen.

   Es ist aber  dabei     nötig,    die     Bewegung    dieser Kurve aus  der     Elevationsbewegung    des     Visiergerätes    so  abzuleiten, dass bei jeder Höhe h des Flug  zeuges die Bewegung der Steuerkurve als       Funktion    der     Treffpunktdistanz    gleich bleibt,  das heisst für jede Höhe     h    des Flugzeuges  bei dem Kornkreis stets für die gleiche Ent  fernung D des Ziels den gleichen Vorhalt  einzustellen.  



  Man     kann    auch auf verschiedene     Ge-          schv-indigkeiten        t?    der Flugzeuge     Rücksicht     nehmen. Wie aus dem Vorhergesagten er  sichtlich, ist der Halbmesser o des Kornkrei  ses der Flugzeuggeschwindigkeit direkt pro  portional.

   Für gleiche Distanzen D des Flug  zeuges mit verschiedenen Geschwindigkeiten       v,    und     v2    gelten die Gleichungen:       pl=vl.   <I>t,</I>     p_=vz.   <I>t;</I>  daraus geht hervor dass       p,.   <I>:</I>     p2   <I>=</I>     v1   <I>:

  </I>     v=     und weiter  
EMI0003.0032     
    Die letzte Gleichung ergibt,     dass    die     In-          derungen    der Geschwindigkeit den Halbmes  sern O direkt proportional sind, und daher  leitet man aus der gegebenen Reihe der  Halbmesser     O,,    welche der Reihe der Distan-         zen    des mit der Geschwindigkeit     v1    fliegen  den Flugzeuges angehören, durch das Multi  plizieren der Reihe der Halbmesser mit dem       Verhältnis   
EMI0003.0040  
   eine Reihe von Halbmessern       o2    für die Geschwindigkeit     v@    ab.  



  Auf dem dargestellten     Visiergerät    ist       dieses        Multiplizieren    mit dem     Verhältnis   
EMI0003.0047  
    mechanisch ohne eine besondere weitere Mani  pulation durchgeführt.  



  Beim Schiessen ist es, wie schon erwähnt,  auch     notwendig,    eine Korrektur des Ab  gangswinkels mit Rücksicht auf das beweg  liche Ziel durchzuführen. Wie vorher an  geführt, kann man den Abgangswinkel     a,,     auf die Distanz<I>D</I> bei einem Lagewinkel     99"     des Treffpunktes durch die Gleichung       agg   <I>=</I>     a.   <I>'</I>     f        (S )     ausdrücken.  



  Das dargestellte     Visiergerät    führt auto  matisch und     kontinuierlich    zwei     Funktionen     aus.  



  1. Es stellt den     Abgangswinkel        a"    als  eine Funktion der Distanz D des Treffpunk  tes für das Ziel, das in der waagrechten  Ebene der Laufmündung gedacht wird, also  für den Lagewinkel     9p    = o, ein.  



  2. Es korrigiert diesen Winkel     a,    mit  Rücksicht auf den Lagewinkel     99,    der zum  Ziel gehört, das heisst multipliziert ihn mit  der Funktion f     (g9)    für das erhöhte Ziel.  



  Die erste Aufgabe wird durch die Bewe  gung der auf dem     dargestellten        Visiergerät     eine Reihe der     Abgangswinkel    realisierenden  Steuerkurve IV gelöst, und zwar für das  Schiessen auf die in der waagrechten Ebene  der Laufmündung liegenden Ziele. Die     Be-          ,vegung    dieser Steuerkurve ist von der     Ele-          vationsbewegung    des     Visiergerätes    abgeleitet.  



  Die Korrektur der     Aboaugsv-inkel    wird  mit Rücksicht auf den Lagewinkel     (p    des       Treffpunktes    nach der Früher erwähnten  Gleichung       a5=ao#f'        (@)     oder       as    =     ao.        cos    9-      Punkte C nach dem Punkt Z in der Höhe     la     über der horizontalen. durch die Laufmün  dung oder auch annähernd durch den     Diop-          ?er        C"    des     Visiergerätes    durchgehenden Ebene  fliegt. Der Punkt C bezeichnet die Stelle.

    <B>Wo</B> sich     blas    Ziel in dem Augenblicke     befin-          det.    in     welchem    das Geschoss den Lauf     ver-          hisst.    und Z ist der     jvirkliehe        'ireffpunl@t.    Die  Linie     UKC    ist die     Visierlinie.    In der Zeit,       l@-o    das     Gescholi    die Bahn von der     Laufmün-          #   <B>'</B>     l        1111C   <B>,

  </B>     bis        zum        Ziel        durehflieat.        C        durchläuft          rlas    Ziel eine waagrechte Strecke p von dem       Punkte    C nach dem Punkte Z. und diese  Strecke wird als Vorhalt p bezeichnet. Die  waagrechte Abszisse     KSK,    stellt den Korn  kreis des     Visiergerätes    mit der     Mitte    in  vor. Der Halbmesser     .2    des Kornkreises ist       flem    Vorhalt p proportional.

   Die Distanz       US   <I>= d</I> ist die     sogenannte        Visierlänge    und  bezeichnet die Entfernung des     Diopters    von  .der Mitte des Kornkreises am     Visiergerät.     Per Winkel     ai    bezeichnet den Lagewinkel.

         icc    ist der     Abgangstvinlkel    und<I>D</I> ist dann       rlie    Distanz des Ziels im Treffpunkt.     flus    der       Fig.    2 ist ersichtlich,     rla.ss    der Vorhalt     1),          finit    welchem bei der     Elevation    der Waffe  auf die     Zielgeschwindigkeit        Riielisicht    ge  nommen wird auf dem Kornkreis durch den  Halbmesser o gegeben ist. welcher der Bahn       CZ    =     n    proportional ist.

       -Nach    diesem be  kannten Prinzip sind bekannte und heute       f:eniitzte        Viiergeräte    für     hleinlzalibrige        @Vaf-          fen.    bei welchen der Kornkreis von dem     kon-          #4ta11ten    Halbmesser     rlureh    die     Schwerkraft          c-ines    unterhalb der horizontalen Drehungs  achse des     Kreises        anzeordneten    Gewichtes in  der horizontalen Ebene erhalten wird, kon  struiert.

   Das Bestreben des     Schützen    ist. auf  ein bewegliches Ziel     iiber    den Rand des  Kornkreises zu zielen.  



  Die     Fig.    3 zeigt die Anwendung dieses  Prinzips für verschiedene Höhen     li.        h'    des       -fliegenden    Ziels.  



  Der Vorhalt p ist durch die     Geschwin-          digkeit        a    des     FlugzeuzN#    und durch die  Zeit. t, in     welcher    da.     Ge_choss    die Distanz       VZ        überwindet,    gegeben. also<I>p =</I>     z   <I>. 1.</I>  Wenn     inan    die bekannte Annäherungs-         annahme    benützt.

   das heisst dass bei den       Feuerwaffen    mit flacher     Geschossflugbahn     die     Geschossflugzeit    nicht von dem Lagewin  kel des Treffpunktes abhängt, so hängt bei  derselben     Geschwindigkeit    der Vorhalt nur  von der Distanz ab.

   Da die     Visierlänge    d  auf dem dargestellten     Visiergerät    unverän  derlich ist, so ergibt sich aus     Fig.    3, dass für  den Vorhalt<I>p</I> in den Höhen     lr,   <I>h'</I> und für  die Distanz D und die Halbmesser o und  ö des     Kornkreises    die Proportionen  
EMI0004.0093     
    gelten. oder die Flugzeughöhe hat auf die  Grösse des Vorhaltes keinen Einfluss.  



  Die letzte Gleichung ergibt, dass wenn  einer Reihe von Distanzen, z.     B.     



  D     =1200,    1100<B>......</B> 300 m  des in der Höhe     h    fliegenden     Flugzeuges     eine Reihe von Halbmessern des Visier  kreises,  o =     oizoo,        omoo    . . . . . .     o.:no       zugeordnet ist. nach der oben angeführten       Annäherungsannahme    diese Reihe auch den  selben Flugzeugdistanzen eines in jeder an  dern Höhe     li'    mit gleicher Geschwindigkeit  fliegenden Flugzeuges angehört.

   Die Reihe  der Halbmesser n des     hornhreises    für die  verschiedenen Entfernungen D wird auf dem  dargestellten     Visiergerät    durch die Steuer  kurve (die Kurve     III,        Fig.    8, 9,<B>10)</B> reali  siert. durch     deren    Bewegung während der       Elevationsbewegung    der Waffe und in Ver  bindung mit dem     dazugehörigen    Mechanis  mus auf dem Kornkreis eine     Änderung    des  Halbmesser o hervorgerufen wird.  



  Fliegt nun das Flugzeug     (Fig.    31 mit  gleicher     Geschwindigkeit    einmal in der Höhe       h    von dem Punkt Z nach     Z"    und zum     zwei-          teninal    in der Höhe     h'    von dem Punkt Z'  nach     7.';

  ,    so     ändert    sieh dadurch in beiden  Fällen seine Distanz von dein     )Verte    D auf       k.    \Wie früher     angefiihrt        wurde.    ist der  Distanz     Il    des Flugzeuges die Geseliossflug-           richteng    weist eine Welle 20 auf     (Fig.    6),  von welcher sich die Bewegung mittels  Schraubengetriebe auf eine querliegende  Welle 20' überträgt. Die Welle 20 ist zur  leichteren Betätigung     mit    einem Handrad,  einer Trommel oder dergleichen versehen.

    Auf dem andern Ende der Welle 20' ist eine  Trommel 18 mit der Skala der Flugzeug  geschwindigkeit in     km/St.    oder     m/St.    an  geordnet. Die Trommel mit der Skala dreht  sich gegenüber irgendeinem festen, auf     dPm     Element 13 gelagerten Zeiger. Auf der quer  liegenden Welle ?0' ist weiters ein Zahnrad  19     (Fig.    6 bis 10) angeordnet, welches in der  Zahnstange 16 eingreift. Der obere Teil der  Stange -16 hat eine gegenüber dem untern       \feil    um<B>90'</B> versetzte Verzahnung. Die Zahn  stange 16 greift     weiters    in eine in der Welle  21' vorgesehene Verzahnung 21 ein     (Fig.    7).

         "Die    Welle 21' ist drehbar in dem senkrech  ten Arme 14 des     Visiergerätes    gelagert. Das  eine Ende der Welle 21' ist mit einer in das  Zahnsegment 22 des Kornkreises 32 eingrei  fenden Verzahnung 31a versehen     (Fig.    7, 13,  14, 15).  



  Der Kornkreis besteht aus zwei konzen  trisch gelagerten Grundringen     32b,    32c     (Fig.     14, 13).     Zwischen    den Ringen sind auf Bol  zen drehbar die Leitrollen 32a für die bieg  samen Fäden 32e gelagert. Die Fäden tra  gen die Kornkugeln     Ii.    Die Enden der Fä  den 32e sind auf dem Ring 32d befestigt.  welcher frei     drehbar    auf den Grundringen       32b,   <B>320</B> lagert. Der Ring     32d    ist mit einem  Zahnsegment 22 ausgestattet, in welches, wie  oben erwähnt, die Verzahnung 31a der Welle  21' eingreift.

   Die Befestigungsart der Ku  geln und der Fäden und die Art des     Inbewe-          gungsetzens    der Kugeln     h    durch das Dre  hen des Ringes mit dem Segment 22 sind  aus der schematischen     Fig.    1:5 ersichtlich, in  welcher der Deutlichkeit halber nur zwei  Kugeln     K    gezeichnet sind.  



  Der Kornkreis 32 wird während des An  visierens der Waffe auf das bewegliche Ziel  immer selbsttätig in der waagrechten Ebene  erhalten. Zu diesem Zwecke ist derselbe mit  seinem zylindrischen Teil drehbar im Lager    14a des im senkrechten Arm 14 gelagerten  Tragarmes 31. angeordnet     (Fig.    7). Am Um  fang des Tragarmes 31 ist eine Verzahnung       30u    angeordnet, in welche die Schnecke     30a     eingreift     (Fig.    6).

   Die Schnecke ist auf der  im Lager     2b    des     Visiergerätkörpers    gelager  ten     ZVelle    30     aufgekeilt.    Auf dem andern  Ende dieser Welle ist ein in die Verzahnung  29a der Stange 29 eingreifendes     Ritzel    30c  'angeordnet     (Fig.    8, 11, 12). Die Stange 29  ist verschiebbar im Arm 25 gelagert und be  kommt eine Bewegung in der Richtung der  Längsachse in genauer Abhängigkeit von der  Schwingung des     Visiergerätes,    derart, dass  der     Kornkreis    immer seine horizontale Lage  bewahrt.

      Die Einrichtung zur Einstellung der Ab  gangswinkel besteht aus der Scheibe 9, auf  welcher die Kurvennuten     III,    IV ausgebildet  sind. In die Nut IV greift ein Bolzen     23u     ein, der auf dem einen Arm des zweiarmigen  Winkelhebels 23 gelagert ist     (Fig.    11, 12).  Der     Hebel    23 ist mittels des Zapfens 23a  drehbar auf der am waagrechten Arm 25 des       Visiergerätkörpers    befestigten Konsole 25a  gelagert. Der zweite Arm des Hebels 23  trägt einen Zapfen<B>230,</B> der in eine auf der  Zugstange 24     angeordnete    Hülse 24a ein  greift.

   Die Zugstange 24 ist im Arme 25  des     Visiergerätes    in den Lagern     24u,    24e an  geordnet und besitzt am einen Ende einen  Zapfen 26" mit der Mitte C. Der Zapfen 26"  ist     verschiebbar    in der mit der geraden Nute  26' versehenen Kulisse 26 gelagert. Diese  Kulisse ist mittels des Zapfens     ss    an die Ba  sis 2 7 der Abgangswinkel angeschlossen und  diese Basis ist dann fest an der Schusswaffe  2' angeordnet. Am andern Ende der Kulisse  26 ist ein in die Nute V der Platte 28 ein  greifender Zapfen F angeordnet.

   Die Platte  28 ist verschiebbar in der Basis 2'7 der Ab  gangswinkel gelagert und trugt einen in die  offene Hülse<B>290</B> der Zugstange     21l        einfallen-          den    Zapfen ?8'. Das zweite Ende der Zug  stange 29 trägt den Zapfen     ?9u        (Fig.    11),  welcher in die Nute     II    der Kulisse 1 ein  greift.

      
EMI0006.0001     
  
    bei <SEP> dem <SEP> dargestellten <SEP> Visiergerät <SEP> ineclianisch
<tb>  durchgeführt, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> veränderliche <SEP> Gr <SEP> Asse
<tb>  .t: <SEP> auch <SEP> eine <SEP> andere <SEP> beliebige <SEP> Grösse <SEP> sein <SEP> kann
<tb>  z. <SEP> L. <SEP> Höhe <SEP> über <SEP> dem <SEP> -Meeresspiegel. <SEP> Luft  te). <SEP> von <SEP> welcher <SEP> der <SEP> Abgangswinkel <SEP> ab  In <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 15 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Ausfiihrungs  beispiel <SEP> des <SEP> Visiergerätes <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfin  dung <SEP> veranschaulicht.

   <SEP> Das <SEP> dargestellte <SEP> Vi  siergerät <SEP> ist <SEP> mit <SEP> Rücksicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> ballisti  schen <SEP> Eigenschaften <SEP> der <SEP> Feuerwaffe <SEP> für <SEP> die
<tb>  gewählte <SEP> grösste <SEP> Zielentfernung <SEP> D=100,
<tb>  -I:e <SEP> kleinste <SEP> Entfernung <SEP> 30() <SEP> m <SEP> und <SEP> die <SEP> Höhe
<tb>  ,ilI:enfzills <SEP> 3()0 <SEP> m <SEP> konstruiert. <SEP> Diese <SEP> Begren  ung <SEP> ist <SEP> nicht <SEP> nötig, <SEP> aber <SEP> für <SEP> das <SEP> eigentliche
<tb>  Visiergerät <SEP> sehr <SEP> vorteilhaft, <SEP> da <SEP> dadurch <SEP> seine
<tb>  Konstruktion <SEP> sehr <SEP> vereinfacht <SEP> wird.
<tb>  



  Das <SEP> Visiergerät <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> drei <SEP> Haupt  teilen: <SEP> Aus <SEP> einer <SEP> Kulisse <SEP> 1. <SEP> dem <SEP> Körper
<tb>  des <SEP> Visiergerätes <SEP> und <SEP> aus <SEP> der <SEP> sogenannten
<tb>  Basis <SEP> ? <SEP> 7 <SEP> der <SEP> Abgangstvinkel.
<tb>  



  Die <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> der <SEP> Lafette <SEP> 1' <SEP> fest
<tb>  verbunden <SEP> und <SEP> ist <SEP> mit. <SEP> einer <SEP> Libelle <SEP> (nicht
<tb>  veranschaulicht) <SEP> zur <SEP> Kontrolle <SEP> der <SEP> Grund  lage <SEP> versehen. <SEP> In <SEP> der <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> sind <SEP> Kur  vennuten <SEP> I <SEP> und <SEP> II <SEP> ausgebildet.
<tb>  



  1)er <SEP> eigentliche <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> läuft <SEP> in <SEP> zwei
<tb>  Arme, <SEP> den <SEP> vertikalen <SEP> Arm <SEP> 14 <SEP> und <SEP> den <SEP> liori  zontalen <SEP> Arm <SEP> 25 <SEP> aus. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> bildet
<tb>  (,in <SEP> (xeliäuse <SEP> für <SEP> den <SEP> innern <SEP> Funktionsmecha  nismus <SEP> des <SEP> Visiergerätes. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> ist
<tb>  drehbar <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bolzen <SEP> _1 <SEP> (Fig. <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 12)
<tb>  gelagert, <SEP> uni <SEP> welchen <SEP> er <SEP> gleich <SEP> der <SEP> Schuss  waffe <SEP> ?' <SEP> in <SEP> seiner <SEP> senkrechten <SEP> Ebene <SEP> schwin  gen <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> Verbindung <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> 2
<tb>  mit <SEP> der <SEP> -Waffe <SEP> ?' <SEP> wird <SEP> so <SEP> durchgeführt.

   <SEP> dass
<tb>  sich <SEP> beide <SEP> \feile <SEP> teilweise <SEP> gegeneinander <SEP> um
<tb>  den <SEP> Zapfen <SEP> _-1 <SEP> drehen <SEP> können, <SEP> wie <SEP> hier <SEP> wei  ter <SEP> beschrieben <SEP> :ein <SEP> wird. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Bewegung
<tb>  der <SEP> Waffe <SEP> in <SEP> v:aagrechter <SEP> Ebene <SEP> dreht <SEP> sich
<tb>  erleiclizeitig <SEP> finit <SEP> dieser <SEP> aueli <SEP> das <SEP> V <SEP> isierg-erät.
<tb>  



  In <SEP> dein <SEP> Körper <SEP> ? <SEP> des <SEP> Visiergerä <SEP> tes <SEP> ist <SEP> in
<tb>  dun <SEP> Lagern <SEP> 3a. <SEP> L- <SEP> verschiebbar <SEP> die <SEP> Zahn  stange <SEP> 3 <SEP> gelagert, <SEP> welche <SEP> ain <SEP> einen <SEP> Ende <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> in <SEP> die <SEP> .Nute <SEP> I <SEP> der <SEP> Kulisse <SEP> 1 <SEP> eingrei  fenden <SEP> Zapfen <SEP> 3' <SEP> versehen <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Stanzt-,
<tb>  greift <SEP> mit <SEP> ihrer <SEP> Verzahnung <SEP> in <SEP> das <SEP> an <SEP> dir
<tb>  Welle <SEP> 4' <SEP> (Fig. <SEP> 9) <SEP> aufgekeilte <SEP> Ritzet <SEP> 4 <SEP> @@in.

         Die Welle 4' ist drehbar in dem     Körper    ? so  gelagert,     dass    ihre Achse in der die     Eleva-          tionsachse        _1    und die Berührungsstelle     L7        ent-          =haltende    Ebene liegt. An einem Ende hat  diese Welle 4' eine Scheibe. Die Welle 4'  hat am einen Ende eine Scheibe 5 mit Höhen  skala fest angesetzt     (Fig.    6,<B>7).</B> Auf der  .Nabe der Scheibe 5 ist ein Doppelhebel     G     drehbar gelagert.

   Ein Arm dieses Hebels ist  mit einem abgefederten, umklappbaren Hand  griff mit Schaltklinke 7 versehen     (Fig.   <B>6),</B>  die in einer bestimmten Lage in eine am       Umfang    der Scheibe     ;5    vorgesehene     Verzah-          nung    eingreift. Durch diese Einrichtung ist  es möglich. den Hebel 6 in eine beliebige  Stellung zu drehen und ihn mittels der       Schaltklinke    7 mit der Höhenscheibe 5 zu  kuppeln. Der zweite Arm dieses Hebels trägt  ein auf diesem Arm     verschiebbar    belagertes  und durch eine Feder belastetes Zahnsegment  B. Das Zahnsegment 8 wird mittels der Fe  der von der Drehachse des Hebels 6 abge  drückt.  



  Gleichachsig mit der Scheibe 5 ist in dem.  Körper ? des     Visiergerätes    eine Scheibe 9  frei drehbar gelagert, welche zwei Kurven  nuten     III    und     IV    besitzt     (Fig.    7, 8). In dem  senkrechten hohlen     Ann    14 des     Visierkörpers     ist ein     T-förniig    ausgebildetes Element 13  hinauf und hinunter     verschiebbar    gelagert,  das mittels des Zapfens 15'     (Fig.    8 bis 10)  ein Zahnrad 15 trägt.

   In dieses Zahnrad 1<B>5</B>  greifen zwei     verschiebbar    in dem Element 1 3  angeordnete Zahnstangen ein, und zwar die       waagrechte    Zahnstange 12 und die senk  rechte     Zaliiistange    16. Die waagrechte Zahn  stange I? hat am einen Ende einen Ansatz  12'     finit    einem in die gerade     Nute    1()' der  Kulisse 10 eingreifenden Zapfen 11.

       He          Kulisse    1)) besteht aus einem     cinarinigen,    mit       (-Mein    Ende mittels des     Zapfens        711z,        am          .'itii-per    des     Visiergerä        t.es        angelenhten    Hebel.       I)as    andere Ende der Kulisse ist mit einem.       iii    die .Nute     111    der Scheibe     !)    eingreifenden  Zapfen     11)"    versehen.  



       I)as    Element 13 trägt eine     Einriehtun@,"     die in     Abhängigkeit    von der     Flugzeug-          @@,esehwindigkeit        einzustellen    ist.     Diese    Ein-      Auf dem     waagrechten    Arme ?5 des     Vi-          .siergerätkörpers    ist ein das Visier bildendes       Diopter    35     (Zr)    in der Höhe der Drehachse     S     des Kornkreises     32    angebracht.  



  Die Tätigkeit des     Visiergerätes    birgt in  sich:  1. Das Einstellen der     Schusselemente    vor  dein Beginne des Schiessens,      -o    sich das  Flugzeug in waagrechter Ebene mit konstan  ter     Geschwindigkeit    bewegt, sich jedoch noch  in     einer        Entferuung    befindet, welche grösser  ist als die Entfernung; in welcher es mit der  Schusswaffe wirksam beschossen  -erden  kann. Bei dem dargestellten Gerät liegt       ;fiese    Grenze in einer Distanz von 1200 m.  



  ?. Das automatische Einstellen der     Schuss-          elemente    beim Durchfliegen des Ziels durch  den Raum, in welchem es möglich ist. das  Ziel wirksam zu beschiessen. das ist bei einer       Distanz    D     @    1200.  



  Zu dem ersten     Teil    der Tätigkeit     ain        Vi-          siergerät    gehört das Einstellen der Flugzeug  höhe h über der Erde und das Einstellen der  Geschwindigkeit v des Flugzeuges in     km/St.     Beide Grössen stellt man auf irgendeine von  den bekannten Arten fest.  



  Die festgestellte Flugzeughöhe stellt man  an der in Abhängigkeit von der Flugzeug  höhe     einzustellenden    Vorrichtung derart ein.  dass man den Arm 6     e,Fig.    6. 7) auf der  Höhenscheibe 5 aus der     Grundlage    in die  Lage gegen den mit dazugehörigen Ziffern  bezeichneten Strich der Höhenskala     umstellt.     In     Fig.    6 ist auf dem     Visiergerät    eine Höhe       h    = 300 m eingestellt. her Einfluss der ein  gestellten Höhe äussert sich in der Tätigkeit  des     Visiergerätes    dadurch.

   dass die Einrich  tung für die Vorhalt- und     Abgangs -inkel-          einstellung    erst. in dem     Augenblick    in Tätig  keit gesetzt wird, in welchem die Elevation  des     Visiergerätes    den der     Flugzeughöhe    h  und     Maximalentfernung    D =     1?00    entspre  chenden Wert erreicht.

   Zu diesem     Zwecke     ist die Verbindung der     Zaliustange    3 mit der  Scheibe 9 keine dauernde.     Wenn    sich das in  waagrechter Ebene in der Höhe von zum  Beispiel 450 m fliegende Flugzeug dein  Standort der Waffe nähert. beginnt sich die    Scheibe 9 erst dann zu drehen, wenn die     Ele-          vation    des     Visiergerätes    einen Wert erreicht,  bei welchem ein
EMI0007.0045  
   ist.  



  Das Einstellen entsprechend der F lug  zeuggeschwindigkeit geschieht durch das von  Hand aus erfolgte     Drehen    der Welle 20       (Fig.    6, 7, 8), welche mittels der Schrauben  zahnräder die querliegende Welle 20' und  die Trommel 18 mit der Skala der Flugzeug  geschwindigkeit dreht. Dabei dreht sich auch  das Zahnrad 19, welches durch den Eingriff  in die Zahnstange 16 diese hinauf oder hin  unter verschiebt. Diese Verschiebung der  Zahnstange 16 bewirkt mittels des Zahn  rades 15 eine     waagrechte    Verschiebung der  Zahnstange 1     \?        (Fig.    8, 9).

   Da die     Kulisse     10 bei dieser Tätigkeit keine Bewegung  macht, weil sich die     Scheibe    9 nicht bewegt  und dadurch die Kulisse mit. dem Stift 10"  in der stillstehenden Nut     III    blockiert ist,  gleitet der Zapfen 17 der Zahnstange 1? in  der Nut 10' und dadurch verschiebt sich auch  das Element 13     finit    der ganzen Vorrichtung  hinauf oder hinab. Infolge der Verschiebung  der Zahnstange 16 dreht. sich die \Welle ?1'  und gleichzeitig mit ihr mittels der Verzah  nung 31a, 22 auch der freie Ring     32d    des  Kornkreises 32.

   Die Kornkugeln     1i    werden  dadurch radial entweder zu der Mitte hin  oder von der Mitte weg in Bewegung gesetzt,  um so einen Kreis von dein Halbmesser 4  zu bilden     (Fig.    13, 14).     'Dieser    Halbmesser  ist dann dem Vorhalt p =     r,    . f     für    die Ent  fernung D = 1200 und die festgestellte Ge  schwindigkeit     z#1    proportional. Bei der Ein  stellung einer andern Flugzeuggeschwindig  keit, z.

   B.     v=,        ändert    sich der frühere Halb  inesser von dem Wert     o1    auf     o_    gemäss der  Gleichung
EMI0007.0066  
   Das wird durch die  Verschiebung der     Zalinstanrie    16 von dem  Wert     s1    auf     s,    und das     wieder    gemäss der  Gleichung
EMI0007.0071  
   erreicht.  



  Bei dieser Tätigkeit verschob sich der  Zapfen     ll    der Zahnstange 1? in der     -Tut    10'  der Kulisse und daher entspricht jeder Ent-           fernung    des Zapfens 11 von dem Drehpunkt  10a auch die bestimmte Flugzeuggeschwin  digkeit v.  



  Die Tätigkeit des automatischen     Einstei-          lens    des Vorhaltes und Abgangswinkels ist  folgende:  In den     Fig.    9 und 10 sind zwei Lagen  des     Visiergerätes    und seiner     innern    Einrich  tung veranschaulicht, wie es bei dem auto  matischen Einstellen des Vorhaltes erscheint.

    Beim Anvisieren des Flugzeuges,     wobei    das  letztere stets auf dem Umfange des Korn  kreises erscheinen muss und stets gegen die  Mitte des Kreises gerichtet sein muss, dreht  sich das     Visiergerät    mit der Waffe um den  gemeinsamen Zapfen A auf der festen La  fette.     Dabei    wird der Kornkreis 32 mit der  früher beschriebenen Einrichtung stets in der  waagrechten Lage gezwungen erhalten. Bei  der Schwingung des     Visiergerätes    aus der  Lage gemäss     Fig.    9 in die Lage gemäss     Fig.10     durchläuft der Zapfen 3' der Zahnstange 3  zuerst einen kurzen Kreisteil t der Nute I.

    Das Ende des Kreisteils der Nute I ist durch  den der minimalen Höhe     l,    =     3(11    m des Flug  zeuges und der     Maximalentferung    D =     120()     entsprechenden Winkel gegeben. Erst von  dieser Stelle fängt der Zapfen 3' an, den  Kurventeil der Nute I zu durchlaufen, wobei  die Zahnstange 3 sich in ihren Lagern 3a, 3b  verschiebt. Die Bewegung überträgt sich  auf das     Ritzel    4, die Welle 4' und die Hö  henscheibe 5.  



  Nach dem Drehen des     Visiergerätes    um  den der Höhe     la    des Flugzeuges und der Di  stanz D =1200 m zugehörigen Winkel, wel  cher Winkel durch den Arm 6 auf der  Höhenscheibe 5 eingestellt wurde.     stösst    das  Segment 8 auf den     Anschlag    8"'     (Fig.    6)  an. In diesem     Autienbliehe    hat. nämlich die  vom     Diopter    35 zum Treffpunkte l     führende     Gerade die     Elevation.        deren    Sinus     deni    Ver  hältnis  
EMI0008.0029     
    gleich ist, erreicht.

   In dein gezeigten     Ausfüh-          rungsbeispiel    ist zwecks genaueren     Abzählens       auf der Höhenskala die Teilung weitergeführt.  Während des weiteren     Drehens    des Hebels 6  verschiebt sich das Segment 8 wegen des An  schlages 8"' um die Höhe des     -Anschlages    8"'  zur Mitte, wobei es sich mittels dem Zahn  segment 8 mit der Scheibe 9 verbindet.     i'on     diesem Augenblick an erhält die mit den  Nuten     III,    IV versehene Scheibe 9 eine Ro  tationsbewegung, welche der Schwingung des       Visiergerätes    um den     Zapfen        .-1    proportional  ist.

   Der Zapfen 10" der Kulisse 10 durch  läuft so die Nute     III,    wobei die     Kulisse    10  sich um ihren Zapfen 10a neigt. Dadurch  verschiebt sich das Element 13 auch mit der  in ihm gelagerten Einrichtung mittels der  Nute 10' und des Zapfens 11 als ein Ganzes  in der Richtung der Schwingung der     Klt-          lisse,    da der Mechanismus in dem Element  13 durch die Schraubenübersetzung zwischen  der Welle \'0 und der querliegenden Welle  30' der Einrichtung für     Geschwindigkeits-          einstellung    blockiert ist.

   Die     Verschiebung     der Stange 16 ist der Distanz des Zapfens 1 1  von dem Bolzen     1()a    der Kulisse und damit  also der Entfernung des Ziels proportional.  Da der bestimmten     Flugzeuggeschwindigkeit     v, eine bestimmte Verschiebung s, der Stange  16 entspricht, geht daraus hervor, dass auch  
EMI0008.0049     
    ist, wobei 5 der Abstand des Zapfens 11 vom  Bolzen 10a ist.

       Durch    den Vorschub der       Zahnstanbe    16 dreht sich die Welle<B>21'</B> und  das Zahnsegment ?? mit     dein    äussern     Rin-          39d    des     Kornkreises    32     und    dadurch stellt  man kontinuierlich die     Kornkugeln        li    in den  Kreis von dem entsprechenden     Halbmesser    o.  



  Die Nute I steuert die     Beweglinti    der       liurve        III    oder der Scheibe 9, auf     \velcher     diese Kurve ausgebildet ist, in einer be  stimmten     Abhängigkeit    von dein     Lagewinkel     des Ziels, seiner     Hö        lie    und     Entfernung        D.     Diese     _1bh@ingigheit    ist     dni,ch    die     C@rleielnill@@          ((r,   <I>;

   (l,</I> . log     sin        ('',    wo<I>(f".</I>     (l,        honStantt--Tlw     sind,     g:    der     Abgangswinkel    ist, und     r        eiil,.-          Polarkoordinate    für die     Nufe    I ist, bestimmt  und     @elllül@    welcher     die    Steuernute I     aus-          bebildet    ist.     Während    des     Schwin-;

  ens        d@@s              Visiergerätes    verschiebt sich die durch die  angeführte Nute I gesteuerte Zahnstange 3  stets um die gleiche Länge     .1        r,    wenn die  der Flugzeugbewegung folgende Gerade     USZ          (Fig.    3) bei     jedwelcher    Höhe von der Di  stanz D auf     D,    übergeht, wie aus dem fol  genden Beweis ersichtlich ist:  Für die Nut I gilt für die Höhe h und  die Entfernung D in Polarkoordinaten (Ase  der Scheibe 9 ist Zentrum)  
EMI0009.0008     
    Für die Höhe     h.    und     Entfernung        D,    gilt:

    
EMI0009.0012     
    bei der Höhe     1a'     
EMI0009.0014     
    die Differenz:  
EMI0009.0015     
    ähnlich ist für die Höhe     h'    die Differenz:       i'Dh'    -     rDW    =     a1    (log     D8    - log D)  also:

         2@Dh    -     2D.h    -     y'Dh'        -'        7*Dsh'        -'r     In     Fig.    11 und 12 wird durch eine in  zwei verschiedenen Lagen veranschaulichte  Vorrichtung der mit Rücksicht auf das er  höhte Ziel korrigierte     Abgangswinkel    der  Feuerwaffe eingestellt. Der Abgangswinkel a  wird durch die Relativneigung des Visier  gerätes und der -Waffe gegeben.

   Die Waffe  2' und der Körper 2 des     Visiergerätes    sind  drehbar auf dem gemeinsamen Zapfen A so  gelagert, dass die Laufachse zu der Verbin  dungsebene der Drehase A des     Visiergerätes     und der Drehase B der Kulisse 26 parallel  ist. Die Verbindungsebene der Derührungs-    stelle C mit der Ase a ist mit der zu dem  Treffpunkt gerichteten Geraden parallel.  Daher bildet der von den Ebenen AB,     AC     eingeschlossene Winkel einen Abgangswin  kel. Durch die Änderung der Lage des Zap  fens 26" in der Kulisse 26 ändert sich die  Strecke     A-C    und daher auch der Abgangs  winkel a.  



  Bei der Schwingung des     Visiergerätes     aus der Lage gemäss     Fig.    11 in die Lage  gemäss     Fig.    12 durchläuft der Zapfen 23b  einen Teil der Nute     IV.    wodurch der Win  kelhebel 23 um den Zapfen 23a schwingt  und die Zugstange 24 in den Lagern     24b.     24c sich verschiebt.

   Die Nute IV ist so ge  staltet, dass sie die     Abgangswinkel    für die in  der     Laufmündungsebene    gedachten Ziele,  das heisst für Ziele mit dem Lagewinkel = 0  einstellt, wobei sie gleichzeitig auf dem     Vi-          siergerät    die diesen Abgangswinkeln ent  sprechenden Längen der Strecke     AC    einstellt.  Diese Strecke     _4C    ändert ihre Länge durch  die Verschiebung der Zugstange 24.

   Dabei  bewegt sich der     Zapfen    C in der Kulisse 26  derart, dass die Feuerwaffe     \''    und das     Vi-          siergerät    sich relativ gegeneinander um den  dazugehörigen     Abgangswinkel    a drehen.  



  Um der Bedingung für Beschiessung auf  erhöhte Ziele zu entsprechen, ist es notwen  dig, die Kulisse ?6 bei     SchR,ingung    des     Vi-          siergerätes    zu     verschwenken,    wodurch der       Abgangsv-inkel        a"    in den resultierenden Ab  gangswinkel a,? nach der Gleichung       ao    =     ao    .     cos        9p     korrigiert wird.

   Dabei bleibt die Strecke     AC,     das heisst die Entfernung der     Elevations-          achse        il    und der Berührungsstelle des Zap  fens C gleich. Die Änderung der Neigung  der Kulisse 26 wird dadurch ausgeführt, dass  die Zugstange     211    die Platte 28,     welche    mit  einer die Neigung der Kulisse 26 steuernden  Nute V versehen ist.

       verschiebt.    Die Zug  stange 29 rückt heim     Schwenken    des Visier  gerätes     gleichm*iissig    durch das Wirken der  Kurve     1I,    welche ein Teil einer     Archimedes-          spirale    ist, weiter. Die Regelmässigkeit der       Verschiebung    der Zugstange 29 ist     ebenfalls         zu dem Zwecke notwendig, damit durch die  mittels der Stange 29 und der Zahnüberset  zung 29a,     30c    gesteuerten Welle 30 der Korn  kreis dauernd in waagrechter Lage erhalten  werden kann.

   Die Form der Nute V ist  durch die Gleichung für den Abgangswinkel       ag,    =     a"    .     cos        cp    gegeben.  



  Die Neigung der Kulisse 26 ist durch die  Gleichung     a"    : a, =     tg        ,80    :     tg        ss,    bestimmt       (Fig.    4, 5).

   Wenn     a,    der Abgangswinkel auf  die bestimmte Distanz D bei dem Grundlage  winkel     q?    und     a1    der Abgangswinkel auf die  selbe Distanz, jedoch bei dem Lagewinkel     cpi     ist,     dann    ist aus der     Fig.    4, welche in grö  sserem     Massstab    das Dreieck<I>ABC</I> der     Fig.    11,  12 darstellt, ersichtlich,     dass     
EMI0010.0021     
    Bei dem     Flugzeugabwehrschiessen    wird auf  verhältnismässig kleine Distanzen mit sehr  flachen     Geschossflugbahnen,    für welche die  Abgangswinkel sehr gering sind, geschossen.

    Man kann dann für das     Ausführungsbeispiel     annehmen, dass     y"    und     y,    in eine auf AB  senkrechte Linie zusammenfallen, wie in       Fig.    5 veranschaulicht ist, woraus sich er  gibt, dass  
EMI0010.0028     
    es ist also       sin        a,    :     sin   <I>a,</I> =     tg        sso    :     tg        ss,.       Da der Sinus eines     kleinen    Winkels durch  einen im Bogenmass ausgedrückten Winkel  ersetzt werden kann, so gilt weiter:

           a.    : a, =     1g        sso    :     tg        ss,.       Das dargestellte     Visiergerät    kann auch  zum Schiessen mit     tempierbaren    Geschossen  benützt werden, wenn ausser der Höhen  scheibe 5 eine kreisförmige, mit Bezug auf  den     Körper    2 feste, in der Zeichnung nicht  veranschaulichte Skala der Distanzen und  der     Tempierungszeit    verwendet wird und  wenn der Hebel 6 mit einer,     bezw.    einigen  mit Höhenzahlen bezeichneten Strichen ver  sehen ist.

   Durch diese Einrichtung kann    man dann auch die     Tempierungszeit    z auf  gewählte     Distanz    D des Treffpunktes bei ge  gebener Höhe     h    des Fluges und den Augen  blick des     Abfeuerns    ablesen.  



  Wie schon früher ausgeführt, gehört     zii     jeder Distanz D des Treffpunktes eine ein  zige bestimmte Drehung (eine einzige Lage)  der Scheibe 9 für alle Höhen     h.    Da die  Scheibe 9 durch den Hebel 6 mitgenommen  wird, so gehört auch zu jeder Distanz D des  Treffpunktes eine einzige bestimmte Stel  lung des Hebels 6 mit Bezug auf den Kör  per 2 für alle Höhen     h,    des Treffpunktes. Es  ist also möglich, jede Lage des Hebels 6 mit  Bezug auf den Körper ? mit einer die Di  stanz angebenden Nummer zu bezeichnen.  



  Benützt man die einfache Annahme, dass  die     Tempierungszeit        z    nur eine Funktion der       Distanz        D        des        Treffpunktes        ist,        ohne     darauf, dass sieh     a    etwas mit der Höhe  h des Flugzeugfluges ändert, so     genügt    es,  zu den Ziffern der Kreisskala, welche die  Distanzen     bezeichnen,    die     Tempierungszei-          ten    z zuzuschreiben.

   Diese Zeiten z     entspre-          sprechen    entweder der Höhe     h   <I>= 0,</I> oder ge  nauer der zweckmässig     gewählten    mittleren  Höhe     h,.     



  Wenn es nötig ist, auch den Umstand,  dass sich c bei derselben Distanz ein wenig mit  der Höhe     h.    ändert, zu berücksichtigen, so  wird der Hebel 6 mit mehreren Rillen ver  sehen, wobei jede einer andern Höhe     lt    an  gehört. Die Handhabung bei Benutzung die  ser     Tempierungseinrichtung    ist an folgenden  Beispielen verständlich:  Zum Einstellen des     Geschosszünders    und  zum Laden der Waffe ist eine gewisse Zeit,  z. B. sechs Sekunden, nötig. Wenn zum Bei  spiel der letzte Schuss auf eine Distanz von  1800 m abgefeuert war und wenn sich die  Flugzeugdistanz zum Beispiel um 50     m/Sek.     ändert. so ist die Waffe von neuem zum  Feuern bereit, wenn sich das Flugzeug in der  Distanz von 1500 m befindet.

   Die betref  fende     Hilfsperson    zählt also auf der Kreis  skala die     Tempierungszeit    bei Nummer 1500  ab und stellt dieselbe auf dem Zünder ein.  Nach dem Laden folgt die Hilfsperson der      Bewegung des Hebels 6 und macht in dem       älugenblicke,    wenn der Strich auf dem sich  drehenden Hebel 6 mit dem Strich 1500 m  auf der Kreisskala der Distanz und der     Tem-          pierungszeit    übereinstimmt, den Schützen  aufmerksam, abzufeuern.  



  Aus den früheren Darlegungen ist er  sichtlich, dass die Erfindung nicht auf die  beschriebene     Ausführung    beschränkt ist; die  auf den Treffpunkt zielende Gerade ist eine  ideale Linie. Es ist nicht nötig, sie irgend  wie auf dem     Visiergerät    zu bezeichnen, wie  es bei dem beschriebenen Beispiel der Fall  ist. Es genügt, wenn das     Visierkorn        bezw.     die     Visierkorne    beweglich sind; sie können  unter anderem als Kreis mit veränderlichem  Durchmesser ausgebildet werden. Beim vor  liegenden Ausführungsbeispiel werden die       Änderungen    des Vorhaltes und der Abgangs  winkel von der Bewegung der Scheibe 9 ab  geleitet.

   Der     Erfindungsgedanke    bleibt un  berührt, wenn diese Scheibe ' durch ein an  deres Drehelement ersetzt wird, z. B. durch  einen Zylinder, dessen Bewegung auf die  selbe Art durch die Bewegung des     Körpers    2  oder der Waffe gegen die Lafette (Kulisse  1) beherrscht ist. Statt der Nut 1, der Zahn  stange 3 und des     Ritzels    4 könnten auch  Zahnsegmente,     unrunde    Scheiben usw. be  nutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeu gen, dadurch gekennzeichnet, dass es ver sehen ist einerseits mit einer Vorrichtung (3, 1, 5, 6), die in Abhängigkeit von der Höhe, und anderseits mit einer Vorrichtung (12, 15, 16, 19, 20), die in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Flugzeuges einzustellen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, welche beim Anvisieren des sich bewegenden Flug zeuges eine selbsttätige waagrechte Bewe- gung- des Visierkornes verursachen und die Waffe bewegen, das Ganze derart, dass,
    nach dem die genannten Vorrichtungen entspre chend der Höhe und der Geschwindigkeit des Flugzeuges eingestellt -orden sind, die Waffe bei anvisiertem Flugzeug sich stän dig in einer solchen Lage befindet, dass die Flugzeugbahn und die Geschossbahn sich kreuzen und Flugzeug und Geschoss im glei chen Zeitpunkt zum Kreuzungspunkt gelan gen, wenn das Flugzeug die an der genann ten Vorrichtung eingestellte Höhe und Ge schwindigkeit. sowie die Bewegungsrichtnug während der Geschossflugzeit beibehält.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Visiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Kornkreis . vorhanden ist, dessen Durchmesser beim Einstellen der Vorrichtung (12, 15, 16. 19, 20), die in Abhängigkeit von der Flugzeuggeschwindigkeit einzustellen ist, eingestellt wird, wobei die Länge des Kornkreishalbmessers (p) proportional einem bestimmten linearen Vorhalte des Flugzeuges ist, das heisst proportional der horizontalen Distanz zwischen dem Flugzeug und dem Treffpunkt bei der ' eingestellten Geschwindigkeit und bei einer bestimmten grössten Distanz des Flugzeuges,
    während die beim nachfol genden Anvisieren des Flugzeuges auf tretende Änderung der Länge des Halb messers (o), wie auch das Einstellen der Abgangm-inkel bei konstanter Flug- zeuggeschwindigkeit und Flugzeughöhe automatisch und kontinuierlich erfolgt. \@. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Mechanismus vorhanden ist, welcher beim Schiessen die Änderungen der Länge des Halbmessers (o) entspre chend den Änderungen des Vorhaltes regelt.
    3. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 und 9, dadurch gekennzeichnel, dass der Kornkreis durch Kugeln (Ii) gebildet ist, welche in ra dialer Richtung beweglich sind, wobei bei anvisiertem Ziel der Mittelpunkt des Kornkreises auf einer vom Visier in den Treffpunkt zielenden Geraden liegt.
    4. Visiergerä.t nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Visier und die Kornkugeln am Körper (\?) des Visier gerätes angeordnet sind, der so gelagert ist, dass er sich um die Elevationsachse (A) der Feuerwaffe drehen kann, wobei der Körper (2) mit der Waffe durch an die Waffe an der Stelle (B) angeschlos sene und miteinander so eingreifende Mittel (26) verbunden ist, dass diese Mit tel eine Relativbewegung zwischen der Waffe und dem Visiergerät in der senk rechten Ebene ermöglichen.
    5. Visiergerät nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene, die die Elevationsachse (A) und die Stelle (B), an welcher die Verbindungsmittel (26) an die Waffe angeschlossen sind, enthält und die Ebene, welche die Elevations- achse (A) und die Berührungsstelle (C) der Verbindungsmittel enthält, den Ab gangswinkel miteinander einschliessen, wobei die erstgenannte Ebene zu der Laufachse und die zweitgenannte Ebene zu der vom Visier zum Treffpunkt zie lenden Geraden parallel ist.
    6. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgangswinkel auf dem Visiergerät in dem Dreieck <I>(ABC)</I> realisiert sind, in welchem eine Seite :durch ein mit. der Waffe verbun denes Element (26) gebildet ist, durch Welches Element (26) die Strecken (.1C) bestimmt werden, die zu den Abgangs winkeln für verschiedene Entfernungen der in der Efjene der Laufmündung lie genden Ziele gehören.
    i. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Lage winkel (rp) bedingte Korrektur des Ab gangswinkel (a) nach der Gleichung a.o <I>=</I> ao <I>. f</I> f) erfolgt.
    $. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 i)is 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Multiplizieren mit f ( T ) durch Verschw enken des Ele mentes (26) herbeigeführt wird, wobei die Länge der die Elevationsachse <B>(A)</B> und die Berührungsstelle (C) der Ver bindungsmittel verbindenden Strecke gleich bleibt.
    9. Visiergerät nach Patentanspruch und den 'Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, die in Abhängigkeit von der Zielhöhe einzu stellen ist, der die Elevationsachse (A) und die Berührungsstelle (C) der Ver bindungsmittel enthaltenden Ebene bei der Behaltung des Ziels auf dem Korn eine Elevation erteilt, deren Sinus dem Verhältnis EMI0012.0043 gleich ist.
    10. V isiergerät nach Patentanspruch und 'Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das automatische Ein stellen des Kornkreishalbmessers (o) und der Vorrichtung zum Einstellen der Ab gangswinkel durch das Zusammenwirken des auf der Lafette angeordneten Teils (1) mit dem vom Körper (2) des Visier- gerätes getragenen Element (3) gesteuert werden.
    11. Visiergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem mit der Vorrichtung (3, 4, 5, 6), die in Ab hängigkeit von der Flugzeughöhe einzu stellen ist, und mit der den Kornkreis betätigenden Vorrichtung (12, 15, 16, 19, 20), die in Abhängigkeit von der Flugzeuggesch -indigl,:
    eit einzustellen ist, versehenen Körper (2) eine mit 'Nuten (III, IV) versehene Scheibe (9) als Steuervorrichtung, sowie die Verbin dungsteile (1t1, 11, 13) für das automa tische Einstellen der Kugeln (K) des Kornkreises und die Verbindungsteile (23, 24. 26) für das automatische Ein stellen der =11@,rangs@t-inhel angeordnet.
    sind. wobei die Scheibe (9) durch die in der an der Lafette befestigten Kulisse (1) angeordnete Nut (I) gesteuert wird, wobei ausserdem eine Basis<B>(27)</B> vor gesehen ist, in der eine mit einer Nut (V) versehene Platte (28) verschiebbar angeordnet ist, welche Nut (V) mit der an der Feuerwaffe an der Stelle (B) an geschlossenen und einen Teil der Ver bindungsmittel zwischen der Feuerwaffe und dem Visiergerät bildenden Kulisse (26) zusammenarbeitet. 12.
    Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung (3, 4, 5, 6), die in Abhängigkeit von der Höhe einzustel len ist, eine Scheibe (5) mit Höhenskala aufweist, die fest auf der Achse eines Ritzels (4) sitzt, dessen Axe in der die Elevationsachse (A) und die Berührungs stelle (C) der Verbindungsmittel enthal tenden Ebene liegt, und dass auf der Scheibe (5) ein Hebel (6), der die Scheibe (9) nach der Drehung der Scheibe (5) um einen der erforderlichen Höhe entsprechenden 'Winkel dreht, drehbar und feststellbar angeordnet ist.
    13. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung, die in Ab hängigkeit von der Geschwindigkeit ein zustellen ist, einen in einem Arm (14) des Körpers (2) verschiebbaren und die Skalentrommel (18) tragenden, T-förmi- gen Teil (13) umfasst, der ein Zahnrad (15) trägt, in das, im Teil (13) verschieb bar geführt, eine senkrechte Zahnstange (16) und eine waagrechte Zahnstange (12) eingreifen, wobei durch Einstellen der Skalentrommel (18) vermittels -der senkrechten Zahnstange (16)
    durch Ein wirken auf den Drehring (3'd) des Korn kreises der Halbmesser (o) des durch die Kugeln (K) realisierten Kornkreises ein gestellt wird und vermittels der waag rechten Zahnstange (12) die Entfernung des Zapfens (11) von der Drehaxe der Kulisse (10) geändert wird. 14. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der auf der Zahn stange (12) angeordnete Zapfen (11) in der Kulisse (10) gleiten kann.
    15. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 11, 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass die Distanz des Zapfens (11) von der Drehaxe (loa) der Kulisse (10) proportional der Ge schwindigkeit des Flugzeuges ist.
    16. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 11, da durch gekennzeichnet, dass der Kornkreis horizontal angeordnet ist, und dass bei demselben längs von Durchmessern je zwei an Fäden befestigte Kugeln (K) vorgesehen sind, wobei die Fäden durch einen beweglichen Ring (32d) so betätigt werden, dass die diametral gegenüberlie genden Kugeln (Ii) gegen den Mittel punkt des Kornkreises immer eine sym metrische Lage einnehmen. 17. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 11 und 16.
    gekennzeichnet dadurch, dass die die Nuten (III, IV) aufweisende Scheibe (9) gleichachsig zu der Höhenscheibe (5) und auf ihrer Achse drehbar gelagert ist, wobei die Nut (III) durch den in die selbe eingreifenden Bolzen der Kulisse (10) die Vorhaltevorrichtung (12, 16) des Kornkreises und die Nut (IV) die Zugstange (24), deren eines Ende sich in der Kulisse (26) der Basis (27) der Ab gangswinkel bewegen kann, beeinflusst.
    18. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, ?, 3, 11, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (III) der Scheibe (9) so ausgebildet ist, dass sie nach dem Einstellen der in Ab hängigkeit von der Flugzeuggeschwin- digkeit einzustellenden Vorrichtung, die .zur Entfernung des Treffpunktes zuge hörigen Halbmesser des Kornkreises ein stellt.
    19. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, ?, 3, 11, 16 und <B>17,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (I) der Kulisse (1), durch welche die Drehung der Höhenscheibe (.5) und der Scheibe (9) bewirkt wird, nach der Glei chung<I>r =</I> a, + a1 log sin cp gestaltet ist, wobei r eine Axialverschiebung der Zahn stange (3), welche durch Zusammen arbeit mit dem Ritzel (4) das Umdrehen der Scheibe (9)
    verursacht und cp der Lagen-inkel ist. 20. Visiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. 2, 3, 11 und 16. da durch gekennzeichnet, dass die Nut (IV) der Scheibe (9) so gestaltet ist, dass sie den Abgangswinkel für das Ziel mit dem Lagewinkel = 0 einstellt, indem sie auf dem Visiergerät die diesem Abgangs winkel entsprechende Länge der Strecke (tIC) einstellt.
    und dass die Änderung der Länge dieser Strecke (AC) durch Verschiebung der Zugstange (24) ver ursacht wird, wobei das eine Ende (C) der Zugstange (24) sich bei der sich ändernden Distanz dis Ziels in der Ku lisse (26) bewegt. 21.
    V isiergerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. ?, 3, 11 und 16. da durch gekennzeichnet, dass in der Basis der Abgangswinkel die verschieb bare Platte (28) durch eine mittels der Tut (II) der Kulisse (1) gesteuerte Zug stange (.29) bewegt wird. und der Zap fen (F) der Kulisse (26) in der Nut (V) der Platte (28) gleitet, wobei bei Bei behaltung derselben Länge der Streche (AC) der Abgangswinkel nach der Glei chung a5, = a" <I>. f</I> (cp) geändert wird.
    22. V isiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 11, 16 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (29) mittels der Welle (3(() den Kornkreis in waagrechter Lage hält. 23. Z'isiergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 11 für das Schiessen mit tempierbaren Geschossen, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem Körper ! ? ) gegenüber der Höhenscheibe (5) eine Kreisskala angeordnet ist, die mit den Zahlen der Treffpunktdistanzen und den dazugehörigen Tempierungszeiten be zeichnet ist.
    ?4. Visiergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 11 und 23, dadurch gekennzeichnet. dass an dem Hebel<B>(6</B> ) der Höhenvorrichtung Striche mit Hö henzahlen. gegenüber -elchen die Tem- pierungszeiten und Distanzen an der ge nannten Kreisskala abzulesen sind. an geordnet sind.
CH188060D 1933-03-28 1934-03-26 Visiergerät an auf Lafetten gelagerten Feuerwaffen zur Beschiessung von Flugzeugen. CH188060A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2143871A1 (de) * 1970-09-08 1973-03-29 France Etat Feuerleitverfahren und -vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2143871A1 (de) * 1970-09-08 1973-03-29 France Etat Feuerleitverfahren und -vorrichtung

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