DE1946972C3 - Visiereinrichtung, insbesondere Zielfernrohr - Google Patents
Visiereinrichtung, insbesondere ZielfernrohrInfo
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- F41—WEAPONS
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- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/38—Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
- F41G1/393—Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun
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Description
Die Erfindung betrifft eine Visiereinrichtung, insbes. Zielfernrohr, mit einer Einrichtung zum Verstellen des
Winkels zwischen der Visierlinie und der Seelenachse des Rohres der Waffe in Abhängigkeit von Korrekturwerten mit einem Winkelgeber für den Winkel der
Seelenachse zur Horizontalen.
Verstelleinrichtungen dieser Art sind bekannt und dienen dazu, die Visierlinie gegenüber der ballistischen
Kurve des Geschosses so einzustellen, daß sich diese in einer vorgegebenen Entfernung schneiden. Handfeuerwaffen,
insbes. Jagdfeuerwaffen werden in det Regel auf bestimmte Geschoßtypen und Entfernungen »eingeschössen«.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Visierlinie gegengüber der Seelenachse in Abhängigkeit
von der Austrittsgeschwindigkeit des Geschosses und der Temperatur, bei welcher die Waffe eingesetzt wird,
zu verstellen. Die Verstellung ist bei dieser bekannten
Einrichtung jedoch nur in mehreren Stufen möglich.
Ein bedeutender Fehler kann sich auch bei Wwkelschüssen
ergeben, bei weichen die Visierlinie einen mehr oder weniger großen Winkel mit der Horizontalen
ίο einschließt Bei einer Waffe, die bei 150 m eingeschossen
ist und deren Geschoß eine Austrittsgeschwindigkeit von 700rn/sec aufweist, beträgt die Treffpunktabw sichung
bei einem Schuß unter 75° zur Horizontalen und einer Entfernung von 150 m 92 cm. Bei diesen
Winkelschüssen kommt es beim Schuß bergauf und bergab zu einer Treffpunktabweichung nach oben. Auch
in diesem Fall verminder! sich der Fehler mit steigender Austrittsgeschwindigkeit des Geschosses. Zur Vermeidung
dieses Fehlers sind bereits verschiedene Pendelvisiervorrichtungen vorgeschlagen worden. Diese Pendelvisiere
sind verhältnismäßig kompliziert aufgebaut und gestatten es kaum, ohne größeren Aufwand zusätzliche
Korrekturwerte zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Nachteil von Pendelvisieren ist es aber, daß diese wegen
der durch den Rückstoß ausgelösten Massenkräfte verhältnismäßig störungsanfällig sind.
Es hat sich ferner gezeigt, daß sehr erhebliche Zielabweichungen auftreten können, wenn größere
Unterschiede in der Seehöhe zwischen dem Ort
jo bestehen, an welchem die Waffe eingeschossen worden
ist, und dem Ort, an dem die Waffe eingesetzt wird. Diese Abweichungen sind auf den verminderten
Luftwiderstand des Geschosses bei geringerem Luftdruck zurückzuführen und ergeben Abweichungen, die
j» bei einer Geschoßaustrittsgeschwindigkeit von
700m/sec und einer Distanz von 250 m bei einem Höhenunterscnied von 2000 m 16 cm betragen, wobei
der Treffpunkt über dem Ziel liegt. Bei hohen Anfangsgeschwindigkeiten des Geschosses sind diese
Abweichungen entsprechend geringer.
Die letztgenannten Abweichungen treten naturgemäß beim Gebrauch der Waffe im Gebirge besonders
stark in Erscheinung, wobei sich die beiden Fehlerkomponenten additiv überlagern. Ein Festhalten der
Abweichungen in Tabellenform kann das Problem nur in sehr ungenügender Weise lösen, da die Waffe
normalerweise rasch einsatzbereit sein muß und nur in seltenen Fällen Zeit verbleibt, den entsprechenden
Korrekturwert aus den Tabellen zu ermitteln. Bei den herkömmlichen mechanischen Einrichtungen zur Korrektur
der Visierlinie war es schon deshalb schwierig, mehrere Korrekturwerte zu berücksichtigen, weil
sämtliche Korrektureinrichtungen in der Nähe des bzw. am Visier selbst angeordnet sein mußten.
Aufgabe der Erfindung ist es die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden. Die Lösung dieser Aufgabe
erfolgt dadurch, daß eine elektrische Vergleichsschaltung vorgesehen ist, in der ein durch einen mit dem
Winkelgeber verbundenen Widerstand bestimmter
bo Strom mit einem durch zumindest einen in Abhängigkeit
von den Korrekturwerten einstellbaren Widerstand bestimmter Strom vergleichbar ist, wobei das Ausgangssignal
der Vergleichsschaltung einer Anzeige- und/oder Steuereinrichtung zuführbar ist. Eine derarti-
t,5 ge Vergleichsschaltung muß nicht notwendigerweise in
allen Teilen in unmittelbarer Nähe der Visiereinrichtung bzw. an derselben angeordnet sein, sondern es (ist
vielmehr möglich, Teile der Vergleichsschaltung, bei-
spielsweise im Kolben einer Waffe unterzubringen. Ferner kann diese Schaltung wesentlich unempfindlicher
gegenüber Massenkräften ausgebildet sein. Hierzu weist vorteilhaft die Anzeige- und/oder Steuereinrichtung
einen Halbleiterverstärker auf, wobei beispielsweise in dessen Ausgangskreis Glühlämpchen oder.
Lumineszenzdioden angeordnet sind. Diese Glühlämpchen
od. dgl. leuchten so lange auf, als die Vergleichsschaltung nicht abgeglichen ist, d. h. so lange die
Visierlinie noch nicht richtig eingestellt ist. Eine vollautomatische Korrektur der Visierlinie erhält man,
wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Steuereinrichtung einen Motor zur Änderung des
Winkels zwischen Visierlinie und Seelenachse aufweist Dieser Motor kann sowohl zum Verschwenken des
ganzen Zielfernrohres als auch nur zur Verstellung einer Marke verwendet werden. Zur Vermeidung empfindlicher
mechanischer Teile ist gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur Berücksichtigung
des Neigungswinkels der Seelenachse zur Horizontalen, gegebenenfalls auch zur Berücksichtigung
einer Verkantung der Waffe, eine ringwaagenartige Anordnsing vorgesehen, bei der in einem einen
Quecksilbertropfen enthaltenden Rohr ein Widersi-ind
vorgesehen ist
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. la und Ib zeigen
schematisch die Verhältnisse beim Winkelschuß und beim Schuß in größerer Seehöhe. Fig.2 zeigt eine
erfindungsgemäße Vergleichsschaltung. Die F i g. 3 und 4 stellen Details im Schaubild dar.
In Fig. la ist mit 1 das Rohr einer Handfeuerwaße,
beispielsweise eines Gewehres bezeichnet welches ein Zielfernrohr 2 trägt. Die Visierlinie des Zielfernrohres
ist mit 3 bezeichnet die Seelenachse des Rohres 1 mit 4. Die ballistische Kurve 5 des Geschosses 6 schneidet bei
horizontalem Schuß die Visierlinie 3 in den Punkten A und B. Beim Winkelschuß wirkt nicht das gesamte
Gewicht des Geschosses G normal zur Visierlinie, sondern die Komponente C, während eine zweite
Komponente G" eine zusätzliche Verzögerung des Geschosses bewirkt Da die letztere bei hohen
Austrittsgeschwindigkeiten des Geschosses und den üblicherweise vorkommenden Distanzen nicht ins
Gewicht fällt ergibt sich eine Treffpunktabweichung um den Abstand a. Um daher beim Winkelschuß den Punkt
B zu erreichen, ist es notwendig, den Winkel α zwischen
der Visierlinie und der Seelenachse um den Betrag Δ«,
zu reudzieren.
Die Fig. Ib veranschaulicht die Situation bei einem
Schuß, der in relativ größerer Seehöhe abgegeben wird, während die Waffe in geringer Seehöhe eingeschossen
worden ist. Durch den in größeren Seehöhen verminderten Luftwiderstand wird nicht der Punkt B. sondern
der Punkt B" getroffen, der in einem Abstand b über dem Ziel B liegt. Dieser Fehler wird ebenfalls durch eine
entsprechende Reduktion des Winkels <x zwischen Visierlinie und Seelenachse kompensiert
Gemäß F i g. 2 ist zur Berücksichtigung verschiedener Korrekturwerte die Verstellvorrichtung für das Ziel- μ
fernrohr 2 mit einem verstellbaren Widerstand 7 verbunden. Der Widerstand 7 liegt in einer Wheatstone'-schen
Brücke 8 angeordnet, die von einer Batterie 9 gespeist wird. In weiteren Zweigen dieser Brücke sind
verstellbare Widerstände 10, 11 zur Berücksichtigung ■ , weiterer Korrekturwene, wie beispielsweise der Temperatur
oder der Austrittsgeschwindigkeit des Geschosses, vorgesehen. Zur Berücksichtigung der Neigung der
Seelenachse 4 des Rohres 1 zur Horizontalen ist in einem Brückenzweig eine ringwaagenartigc Vorrichtung
. · ~esehen. Diese besteht aus einem hohlen Torus 12, 1.. dem ein Drahtwiderstand 13 angeordnet ist
Einerseits ist nun der Drahtwiderstand 13, anderseits der Torus 12 mit der Brücke verbunden, wobei die
elektrische Verbindung zwischen Torus und Dn>htwiderstand
durch einen Quecksiibertropfen 14 hergestellt wird. Der Quecksilbertropfen 14 verändert dabei
je nach der Winkelstellung des Rohres 1 seine Lage und damit den wirksamen Widerstand. In der Diagonale der
Brücke 8 ist ein Halbleiterverstärker 15 angeordnet, in dessen Ausgangskreis zwei Glühlämpchen 16,17 liegen.
Bei richtiger Einstellung der Visierlinie 3 zur Seelenachse 4 ist die Brücke 8 abgeglichen, in der den
Verstärker 15 enthaltenden Diagonale fließt kein Strom und die Lämpchen 16,17 leuchten somit nicht auf. Wird
durch Änderung der Winkellage des Rohres 1 der Widerstand 13 oder durch Änderung der Temperatur
beispielsweise der Widerstand 10 verstellt bzw. zur Berücksichtigung einer anderen Austrittsgeschwindigkeit
des Geschosses der Widerstand 11 anders eingestellt, so wird das Gleichgewicht der Brücke 8
gestört Im Diagonalzweig der Brücke fließt sodann ein Strom, der durch den Halbleiterverstärker 15 verstärkt
wird, wobei je nach der Richtung des Stromes entweder das Lämpchen 16 oder das Lämpchen 17 so lange
aufleuchtet bis die Brücke 8 durch Veränderung des Widerstandes 7 und damit des Winkels zwischen
Seelenachse 4 und Visierlinie 3 in entsprechendem Maße verändert ist
In F i g. 3 ist eine Anordnung dargestellt, bei der an einem einzigenWiderstand 19 zwei verschiedene Korrekturwerte
berücksichtigt werden. Hierbei ist zur Berücksichtigung des Neigungswinkels der Waffe ein
Hebel 20 vorgesehen, der um eine Horizontale und normal zur Visierlinie 3 verlaufende Achse schwenkbar
ist. Der Hebel 20 trägt ein Gewicht 22 und ist mit einem Dämpfungszylinder 23 gekoppelt. An dem Hebel 20
greift ferner eine Feder 24 an, die so justiert ist, daß bei einer horizontalen Einstellung der Visiereinrichtung der
Hebel 20 ebenfalls eine horizontale Lage einnimmt. Mit dem anderen Ende des Hebels 20 ist ein zweiarmiger
Hebel 25 verbunden, dessen eines Ende mit einer Barometerdose 26 gekoppelt ist, die zu Justierzwecken
auf einer Schraubspindel 27 in vertikaler Richtung verstellbar angeordnet ist. Die Barometerdose 26 kann
durch Verdrehen einer Schraubenmutter 28, die sich an einem ortsfesten Anschlag 29 abstützt, in vertikaler
Richtung verstellt werden.
Ist die Visiereinrichtung horizontal ausgerichtet und befindet sich die Waffe in einer Seehöhe, die derjenigen
gleich ist, in welcher die Waffe und Visiereinrichtung eingeschossen worden ist, so nimmt der Hebel 20 eine
horizontale Stellung ein. Die Barometerdoese 26 bewirkt ebenfalls eine horizontale Einstellung des
zweiarmigen Hebels 25. Wird die Visiereinrichtung nunmehr gegenüber der Horizontalen geneigt, so wirkt
nur eine Komponenete des Gewichtes 22 normal zur Visierlinie, wodurch die Feder 24 den Hebel 20 im
Uhrzeigersinn verschwenkt. Befindet sich die Waffe noch in der ursprünglichen Seehöhe, so nimmt der
hintere Gelenkspunkt des zweiarmigen Hebels 25 seine ursprüngliche Position ein, so daß der Abgriff des
Hebeis 25 am Widerstand 19 nach unten verstellt und der Widerstand 19 auf einen größeren Wert eingestellt
wird. Bei einer Verwendung der Waffe in einer anderen Seehöhe bewirkt die Barometerdose 26 eine entspre-
chende Verstellung des Hebels 25. Bei Verwendung der Waffe in größerer Seehöhe und Neigung der Visierlinie
zur Horizontalen (Winkelschüsse), wird dabei der Abgriff des Hebels 25 entsprechend der Summe der
beiden Korrekturwerte nach unten verschwenkt.
Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung, die beispielsweise gemäß F i g. 2 ausgebildet sein kann, kann
einem Motor 30 (F i g. 4) zugeführt werden. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Motor mit
einer schwenkbaren Sirichplatte 32 verbunden. Diese Strichplatte 32 sitzt auf der Motorwelle 31, die parallel
zur Visierlinie 3 angeordnet ist. Die Strichplatte 32 ist transparent ausgebildet und trägt eine Kurve 33. Wie
ersichtlich, ist der Motor 30 im dargestellten Ausführungsbeispiel von einem elektrischen Anzeigeinstri'-ment
gebildet. Mit 34 ist in der Zeichnung die vertikal Linie des Abkommens bezeichnet. Der Schnittpunkt der
Kurve 33 mit der vertikalen Linie 34 des Abkommens bestimmt jeweils die Visierlinie. Zur Anpassung der
Visiereinrichtung an die verschiedenen Geschoßtypen und damit an die Austrittsgeschwindigkeit der Geschosse
und an die Geschoßgewichte, kann die Scheibe 32 auswechselbar an der Visiereinrichtung angeordnet
sein, wobei verschiedene Kurven 33 die unterschiedlichen Abweichungen der einzelnen Munitionstypen bei
Winkelschüssen charakterisieren. Bei Verwendung dieser Visiereinrichtung an Zielfernrohren ist es
ι vorteilhaft, das Abkommen 34 in der ersten Bildebene des Fernrohres, die Kurve 33 in der ".weiten Bildebene
des Zielfernrohres anzuordnen.
Es ist klar, daß bei einer erfindungsgemäßen Visiereinrichtung praktisch beliebig viele Korrektur-
Id werte automatisch oder halbautomatisch berücksichtigt
werden können. Stimmt bei halbautomatischer Steuerung die Einstellung der Visierlinie zur Seelenachsc
nicht mit dem sich unter Berücksichtigung der Korrekturwerte sich ergebenden Wert überein, so wi>c
is im Visier die Fehleinstellung und gegebenenfalls auch
die notwendige Verstellrichlung angegeben. Der Benutzer hat nun die Visierlinie in dem angezeigten Sinn se
weit gegen die Seeienach^e zu verschwenken, bis Ja· Anzeigesystem die Abweichung 0 signalisiert, bzw. be
2(i Verwendung von Lämpchen, beide Lämpchen erloscher
sind. Bei vollautomatischer Korrektur geschieht diesel be durch den Motor.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Visiereinrichtung, insbesondere Zielfernrohr mit einer Einrichtung zum Verstellen des Winkels
zwischen der Visierlinie und der Seelenachse des Rohres der Waffe in Abhängigkeit von Korrekiurwerten,
mit einem Winkelgeber für den Winkel der Seelenachse zur Horizontalen, gekennzeichnet
durch eine elektrische Vergleichschaltm·;, in der einerseits ein durch einen mit dem Winkelgeber
verbundenen Widerstand bestimmter Sirom mit einem durch zumindes einen in Abhängigkeit von
den Korrekturwerten einstellbaren Widerstand bestimmten Strom vergleichbar ist, wobei das
Ausgangssignal der Vergleichsschaltung einer Anzeige- und/oder Steuereinrichtung zuführbar is;.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung ein Wheatstone'sche
Brücke ist, in deren Diagonalzweig die Anzeige- und/oder Steuereinrichtung angeordnet
ist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige- und/oder Steuereinrichtung
einen Halbleiterverstärker aufweist, in dessen Ausgangskreis Glühlämpchen oder Lumineszenzdioden
angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1,2, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen
Motor zur Änderung des Winkels zwischen Visierlinie und Seelenachse aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit dem Abkommen
getrieblich verbunden ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor eine Marke der
Visiereinrichtung steuert
7. Einrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor eine Strichplatte
verschwenkt, die um eine parallel zur Visierlinie verlaufende Achse schwenkbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelgeber
gegebenenfalls auch zur Berücksichtigung einer Verkantung der Waffe, eine ringwaagenartige
Anordnung ist, bei der in einem einen Quecksilbertropfen enthaltenden Rohr ein Widerstand vorgesehen
ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Berücksichtigung
des Luftdruckes ein mit einem Widerstand der Vergleichsschaltung verbundener Luftdruckmesser,
vorzugsweise eine Barometerdose, vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT937068A AT292508B (de) | 1968-09-25 | 1968-09-25 | Visiereinrichtung, insbesondere Zielfernrohr |
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| DE1946972A1 DE1946972A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1946972B2 DE1946972B2 (de) | 1978-01-05 |
| DE1946972C3 true DE1946972C3 (de) | 1978-08-31 |
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ID=25591425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19691946972 Expired DE1946972C3 (de) | 1968-09-25 | 1969-09-17 | Visiereinrichtung, insbesondere Zielfernrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1946972C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009031620A1 (de) * | 2009-07-03 | 2011-02-24 | Carl Zeiss Optronics Gmbh | Waffenbaugruppe, Waffensystem, sowie Verfahren für eine Waffenbaugruppe und Verfahren für ein Waffensystem |
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1969
- 1969-09-17 DE DE19691946972 patent/DE1946972C3/de not_active Expired
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| DE102009031620A1 (de) * | 2009-07-03 | 2011-02-24 | Carl Zeiss Optronics Gmbh | Waffenbaugruppe, Waffensystem, sowie Verfahren für eine Waffenbaugruppe und Verfahren für ein Waffensystem |
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| Publication number | Publication date |
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