DE605844C - Maschine zur Herstellung von Polster- und Moebelnaegeln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Polster- und Moebelnaegeln

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DE605844C
DE605844C DEG84829D DEG0084829D DE605844C DE 605844 C DE605844 C DE 605844C DE G84829 D DEG84829 D DE G84829D DE G0084829 D DEG0084829 D DE G0084829D DE 605844 C DE605844 C DE 605844C
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CARL VELLING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G5/00Making pins or nails with attached caps or with coated heads
    • B21G5/02Making pins or nails with attached caps or with coated heads of drawing-pins or pins of drawing-pin type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Polster- und Möbelnägeln Die Erfindung hat die vereinfachte und verbesserte Herstellung von Polster- und Möibelnägeln zum Gegenstand.
  • Bei den bekannten Maschinen zur Herstellung solcher Nägel wird als Ausgangswerkstoff gewöhnlicher Eisendraht vom Haspel abgenommen. Auf einer besonderen Vorrichtung werden Kopfplättchen ausgestanzt, die um ein abgeschnittenes und eingekerbtes Drahtstück, welches den Nagelschaft bildet, gepreßt werden. ' Der Nachteil dieser Herstellungsart liegt, abgesehen von der erforderlichen vielen Handarbeit, besonders darin, daß die Befestigung des Kopfes mangelhaft ist, so daß dieser beim Einhämmern des Nagels leicht abspringt.
  • Es sind ferner Maschinen bekannt, auf denen die Polsternägel aus Stift, Kopfplatte und überzugsplatte zusammengesetIt werden. Jeder dieser Teile muß dabei auf einer besonderen Vorrichtung hergestellt werden.
  • Bei einer weiteren. bekannten Maschine wird ein Metallband zugeführt, aus dem die Kopfplatten ausgestanzt werden. Gleichzeitig werden der Maschine entweder schon fertige Drahtstifte mit Köpfen oder Draht, aus dem Stifte erst abgeschnitten werden, zugeführt. Diese Stifte werden in das Band eingesteckt und auf beiden Seiten des Bandes vernietet. Hierauf wird ein Überzugsplättchen lose über die Kopfplatte mit dem schon eingesetzten Stift gelegt und umgebördelt.
  • Diese Herstellungsart hat den Nachteil, daß sich das überzugsplättchen gegenüber der Kopfplatte verdrehen kann, wodurch die Herstellung von nicht runden, z. B. viereckigen oder sternförmigen Köpfen sehr erschwert wird. Außerdem zeichnet sich infol-e des Fehlens einer Zwischenlage der Nietkopf des Drahtstiftes auf dem überzugsplättchen ab, besonders wenn nachher noch ein Muster darauf geprägt wird.
  • Bei der Maschine gemäß der Erfindung werden als Ausgangswerkstoff fertige Drahtstifte mit Köpfen verwendet sowie drei verschiedene Werkstoffstreifen ac, b und e, die der Maschine gleichzeitig fortlaufend zugeführt werden. Aus diesen drei Werkstoffstreifen wird auf einer Maschine in an sich bekannter Weise zunächst die Kopfplatte mit dem schon daran befestigten Drahtstift zusammen mit einer Zwischenlage ausgestanzt, wozu die ersten beiden Werkstoffstreifen dienen. Das dadurch entstandene Rohwerkstück wird hierauf in derselben Maschine gegen ein inzwischen aus dem dritten Werkstoffstreifen ausgestanztes und gegenüber dem Stempel vor eine Matrize gefördertes überzugsplättchen gepreßt, wobei dieses in eine kappenähnliche Form gebogen und umgebördelt wird. Die Maschine führt sämtliche Arbeitsoperationen selbsttätig aus. Es sind in ihr sämtliche erforderlichen Werkzeuge zusammengefaßt, die durch Kurvenscheiben usw. betätigt werden.
  • Die Abb. i bis 5 zeigen Querschnitte durch einen Nagel in den verschiedenen Arb;itsgä.ngen der Herstellung, und zwar: Abb. i einen Drahtstift d, der in das vorgelochte Metallband a eingesteckt ist, Abb. a den Stift mit einer Zwischenlage z und schon ausgestanzter Kopfplatte lt, Abb.3 den Stift wie Abb.2, jedoch mit darübergezogenem überzugsplättchen c, Abb. q. 'den Stift wie Abb. 3, jedoch mit schon umgebördelten überzugsplättchen, Abb. 5 den fertigen Nagel nach endgültiger Formgebung. Die Abb. 6 zeigt schematisch deal Verlauf der Herstellung des Nagels in der Maschine gemäß der Erfindung.
  • Die Maschine arbeitet wie folgt: Ein Metallbanda wird durch den Stempelp vorgelocht, worauf die Drahtstifted durch den Stempel q selbsttätig in das vorgelochte Band eingedrückt werden. Auf dieses mit Stiften in bestimmten Abständen versehene Metallband legt sich ein zweites Metallband b, das die Köpfe der Stifte bedeckt. Beide Bänder zusammen werden nun durch Walzen- oder Klinkenvorschub vor -den Schneidstempel s, geführt, der aus beiden Bändern, konzentrisch um den Stift, die Kopfplatte h und die Zwischenlage z gleichzeitig ausstanzt. An Stelle des zweiten Metallbandes b kann auch ein Streifen aus Pappe oder ähnlichem Material verwendet werden. Gleichzeitig wird aus einem dritten Metallstreifen e (meistens einem Messingband) ein überzugsplättchenu ausgestanzt, das selbsttätig vor die Ziehmatrize m fällt. Der Stift d mit der Kopfplatte lt und der Zwischenlage z wird nun durch Tiefergehen des Schneidstempels slvor das überzugsplättchen it gedrückt. Dieses wird in der Ziehmatrize hochgezogen und haftet nunmehr fest mit dem Stift, Zwischenlage und Stifthalteplättchen zusammen.
  • Nach dem Verlassen der Ziehmatrize m wird der Nagel mit dem hochgezogenen übe> zugsplättchen durch eine besondere Zainge gefaßt und selbsttätig vor das Umbördelwerkzeug w gebracht, das den hochstehendem Rand des überzugsplättchens u umbördelt. Mit derselben Zange gelangt hierauf der Nagel vor das Fertigwerkzeug, das dem Kopf bzw. dem Überzugsplättchen die endgültige Form und Musterung gibt.
  • Die mit der Maschine gemäß der Erfindung hergestellten Nägel weisen keine scharfen Randkanten auf, die das Leder und sonstige übexzugstoffe der Möbel. beschädigen. Ferner gibt die Arbeitsweise der Maschine den Nagelköpfen einen größeren Halt als bei den bekannten Nägeln. Schließlich kann die Maschine ohne Schwierigkeiten eckige, ovale sowie alle sonst noch üblichen Formen des Kopfes herstellen. Bisher lassen sich derartig geformte Nägel nur von Hand herstellen. Ein weiterer Vorzug der Maschine gemäß der Erfindung ist es, daß die Unfallgefahr, die beim Pressen der Nägel von Hand sehr groß ist, vollkommen wegfällt.

Claims (1)

  1. PATGNTANSPRUCIIL: I. Maschine zur Herstellung von Polster- und Möbelnägeln mit runden, ovalen oder anderweitig geformten und gemusterten überzogenen Kopfplatten, gekennzeichnet durch die gleichzeitige fortlaufende Zuführung dreier Werkstoffstreifen, und zwar eines zum Ausstanzen der Kopfplatten (1t) dienenden Metallstreifens (a), mit dem in an sich bekannter Weise in entsprechenden Abständen aus Drahtstiften (d) mit Kopf bestehende Nagelschäfte für die herzustellenden Nägel verbunden werden, eines zweiten aus Metall oder pappeähnlichein Stoff bestehenden, zur Lieferung einer Zwischenlage (z) zwischen Kopfplatte und überzugsplättchen (u) bestimmten Streifens (b), der gegen die von den Nagelspitzen abgewendete Seite des ersten Streifens zur Anlage kommt, endlich eines dritten zum Ausstanzen der überzugsplättchen dienenden Metallstreifens (c), ferner gekennzeichnet durch ein Gesenk, dessen Stempel (sI) innerhalb eines Hubweges zunächst aus dem ersten und gleichzeitig zweiten Streifen in an sich bekannter Weise zusammen mit denn schon daran befestigten Drahtstift die Kopfplatte und die Zwischenlage ausstanzt und sodann das dadurch entstandene Rohwerkstück gegen ein iniwischen aus dem dritten Metallstreifen ausgestanztes und gegenüber dem Stempel vor eine Matrize (m) gefördertes überzugsplättchen preßt und dabei das Überzugsplättchen gleichzeitig m eine kappenähulche Form umformt 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei weitere, ihrer Art nach an sich bekannte Werkzeuge zum Umbördeln (w) des Uberzugsplättchens (u) und zum endgültigen Formen (f) des Nagelkopfes, deien das Rohwerkstück in bekanntex Weise nacheinander durch eine Zubringerzange zugeführt wird.
DEG84829D 1933-02-18 1933-02-18 Maschine zur Herstellung von Polster- und Moebelnaegeln Expired DE605844C (de)

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