AT389480B - Verfahren zur herstellung eines stanzwerkzeuges - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines stanzwerkzeuges

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AT389480B
AT389480B AT12488A AT12488A AT389480B AT 389480 B AT389480 B AT 389480B AT 12488 A AT12488 A AT 12488A AT 12488 A AT12488 A AT 12488A AT 389480 B AT389480 B AT 389480B
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Wieser Ludwig Dipl Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/44Cutters therefor; Dies therefor
    • B26F1/46Loose press knives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • B23P15/40Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools shearing tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Stanzwerkzeuges unter Verwendung eines Bandstahles, der an einer Längskante mit einer Schneide versehen ist und eine seitlich angeordnete, horizontal verlaufende, rechteckförmige Nut aufweist, deren Nutboden in einer durch die Schneidenkante verlaufenden, parallel zu den Seitenflächen des Bandstahles angeordneten, gedachten Ebene liegt. 



   Es ist bekannt, aus Stanzmesserstahl Stanzschablonen zum Stanzen von beispielsweise Leder, Stoff oder Papier zu formen. Der Stanzmesserstahl wird dazu entsprechend einer vorliegenden Schablone gebogen, anschliessend werden Flacheisen als Verstrebungen eingepasst und mit dem Stanzmesser verschweisst. Es sind auch Stanzformen bekannt, welche eine genau zugeschnittene Grundplatte verwenden, die am inneren Umfang des Bandstahlmessers lösbar oder unlösbar vollständig anliegt. 



   Die DE-OS 1 511 073 zeigt einen Schneidstempel für Materialbahnen, wobei ein mit einer Nut versehener Bandstahl Verwendung findet. Ein Muster in geeigneter Dicke wird als Formstück verwendet und in der Nut mit geeigneten Mitteln gehalten. Anschliessend wird der Bandstahl gebogen und das Formstück mit dem Bandstahl verklebt. Dieses Formstück hat aufgrund der üblichen Herstellungstoleranzen keinen festen Halt in der Nut. 



  Diesem Nachteil wird mit dem zusätzlichen Verkleben Abhilfe geschaffen. Die US-PS 3   256 753   zeigt ein Verfahren zur Herstellung einer Stanzform. Auf einem Tisch wird entsprechend einer Zeichnung das Stanzmesser angeordnet und fixiert. Die Herstellung dieser Stanzform ist sehr aufwendig, da der Aufbau sehr vieler mechanisch wirksamer Hilfsmittel bedarf. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Stanzwerkzeuges zu schaffen, welches den arbeitstechnischen sowie den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum reduziert. Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass der Bandstahl mit seiner Schneidkante auf den Rand einer dünnwandigen Schablone aufliegend fortschreitend im Zuge des Biegevorganges nach dieser gebogen wird, dass die Schablone mittels eines Heftmittels, vorzugsweise eines Klebestreifens, mit dem Bandstahl verbunden wird, dass die Enden des vollständig geformten Bandstahles mitsammen verbunden werden, dass der Bandstahl mit seiner Schneidkante auf ein Versteifungsmaterial aufgelegt und in dieses gestanzt wird, unter Eindrücken der Schablone als Abstützelement und dass das eine Trägerplatte für das Stanzwerkzeug bildende Versteifungsmaterial durch beispielsweise Klopfen in die Nut eingedrückt wird.

   



   Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren wird beim   erfindungsgemässen   Verfahren zwischen der Schablone und dem Stanzeisen eine Doppelfunktion wirksam, indem die Schablone einerseits als Vorlage, jedoch nicht als Werkzeug wirkt und anderseits durch die fortschreitend, hergestellte Verbindung mit dem Stanzeisen als Abstützelement beim Stanzen der Trägerplatte dient. Die entsprechend dem erfindungsgemässen Verfahren in den Stahl eingestanzte Trägerplatte sitzt exakt in der Nut und bedarf daher keine weiteren Verbindungen. 



   Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Zuhilfenahme der angeschlossenen Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen die Fig. 1 bis 4 die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte für das Verfahren ; Fig.   l   und Fig. 4 in Schrägrissdarstellung und Fig. 2,3 in Schnittdarstellung. 



   Das Verfahren verwendet einen Bandstahl   (1),   der an mindestens einer Längskante eine Schneide (2) aufweist. Je nach Verwendung können auch beide Längskanten mit je einer Schneide versehen sein. In seinem mittleren Bereich wenigstens einer Seitenfläche ist in den Bandstahl   (1)   eine rechteckförmige, horizontal verlaufende Nut (3) eingearbeitet, wobei der Nutboden (4) parallel zur Seitenfläche und in einer gedachten, parallel zur Seitenfläche durch die Schneidenkante (5) verlaufenden Ebene liegt. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, Bandstahl mit einer symmetrischen Schneide zu verwenden, in diesem Fall entspricht die Tiefe der Nut der halben Schneidenbreite.

   Eine Schablone (6), welche beispielsweise aus dünnwandigen Schablonenpapier besteht, wird am Beginn des Biegevorganges mit einem Randabschnitt auf die Schneidkante (5) des Bandstahles   (1)   aufgelegt und mit einer nicht gezeigten   Winke1klammer   eine Verbindung hergestellt. Die Schablone (6) sitzt in diesem Teilbereich auf der Schneidkante (5) auf, es erfolgt der Biegevorgang. Nach entsprechendem Fortgang tritt Instabilität auf und die Schablone wird entlang dem gebogenen Abschnitt mittels eines Klebstreifens (7) mit dem Bandstahl verbunden.

   Dieser Arbeitsschritt wird fortschreitend so lange wiederholt, bis der Bandstahl vollständig entsprechend der Schablone geformt ist, deren Rand auf der Schneidkante (5) aufliegt und somit innerhalb fertigungstechnischer Toleranzen in der gedachten, durch den Nutboden parallel zu den Seitenflächen des Bandstahles verlaufenden Ebene liegt (Fig. 1). Die nicht gezeigte Winkelklammer wird abgenommen und an dieser Stelle ebenfalls ein Klebstreifen (7) angebracht. Danach wird der Stoss geheftet, d. h. die Enden des vollständig geformten Bandstahles werden mitsammen verbunden. Der geformte Bandstahl wird anschliessend mit seiner Schneide nach unten auf eine Stanzunterlage gelegt, welche in diesem Fall das aus Kunststoff bestehende, die Trägerplatte (8) für das Stanzwerkzeug bildende Versteifungsmaterial ist (Fig. 2). 



   Der in Fig. 2 dargestellte Pfeil gibt die Stanzrichtung an, in welcher der geformte Bandstahl in das Versteifungsmaterial gestanzt wird. Die mit dem Bandstahl   (1)   verbundene Schablone (6) vermeidet ein Verwinden des geformten Bandstahles beim Stanzen. Der Klebstreifen (7) wird zu Beginn des Stanzvorganges durchtrennt, die Schablone (6) sowie das Versteifungsmaterial liegen nach Beendigung des Stanzverfahrens im Innenbereich des Stanzwerkzeuges (Fig. 3). 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Unter Zuhilfenahme beispielsweise eines Messers kann die Schablone entfernt werden, das Versteifungsmaterial wird in der durch den in Fig. 3 gezeigten Pfeil angegebenen Richtung durch Klopfen in die Nut eingedrückt. Das Versteifungsmaterial bildet somit die Trägerplatte (8) des Stanzwerkzeuges. (Fig. 4) Die Trägerplatte besteht vorteilhafterweise aus durchsichtigem Kunststoff, um ein vereinfachtes Arbeiten zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Stanzwerkzeuges unter Verwendung eines Bandstahles, der an einer Längskante mit einer Schneide versehen ist und eine seitlich angeordnete, horizontal verlaufende, rechteckförmige Nut aufweist, deren Nutboden in einer durch die Schneidenkante verlaufenden, parallel zu den Seitenflächen des Bandstahles angeordneten, gedachten Ebene liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandstahl mit seiner Schneidkante auf den Rand einer dünnen Schablone aufliegend fortschreitend im Zuge des Biegevorganges nach dieser gebogen wird, dass die Schablone mittels eines Heftmittels, vorzugsweise eines Klebestreifens, mit dem Bandstahl verbunden wird, dass die Enden des vollständig geformten Bandstahles mitsammen verbunden werden, dass der Bandstahl mit seiner Schneidkante auf ein Versteifungsmaterial aufgelegt und in dieses gestanzt wird,
    unter Eindrücken der Schablone als Abstützelement, und dass das eine Trägerplatte für das Stanzwerkzeug bildende Versteifungsmaterial durch beispielsweise Klopfen in die Nut eingedrückt wird.
AT12488A 1988-01-22 1988-01-22 Verfahren zur herstellung eines stanzwerkzeuges AT389480B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0321437A3 (de) * 1987-12-18 1991-06-05 Martin Miller Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung eines ein-oder zweiseitigen Stanzmessers für nichtmetallische Werkstoffe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3256753A (en) * 1962-06-22 1966-06-21 Arro Plastics Inc Method of making die structure
DE1511073A1 (de) * 1965-08-31 1969-07-03 Stafford Tool And Die Company Verbesserter Schneidestempel fuer Materialbahnen

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