AT389835B - Verfahren zur herstellung von ritz- oder trennmessern, insbesondere fuer die holzwolle-herstellung - Google Patents
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Description
Nr. 389835
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmessern, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, wobei die Ritzmesser aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden.
Derartige Ritz- oder Trennmesser für die Holzwolle-Herstellung sind bereits bekannt (AT-PS 273 478, Fig. 4 und 7 bis 12). Die Ritzmesser werden mit Abstandplättchen auf einer Stange aufgefädelt und sind an den schneidenden und gegebenenfalls nichtschneidenden Kanten durch einen Anschliff verjüngt Sie werden vor einem Schälmesser schräg zu diesem liegend in einen Messerhalter eines Werkzeuges zum Herstellen von Holzwolle eingesetzt.
Die bekannten Ritzmesser werden aus einem endlosen Bandstahl gefertigt. Der Bandstahl wird dabei zunächst gekerbt, danach werden die zum Auffädeln der Ritzmesser notwendigen Bohrungen angebracht und anschließend wird der Bandstahl gehärtet
Danach werden die beiden Längsseiten des Bandstahls geschliffen, wobei die Schneidkanten entweder einen ein- oder zweifasigen Anschliff erhalten können. Danach werden die Kerbstellen abgebrochen. Schließlich wird an den beiden Schmalseiten der Ritzmesser jeweils ein Doppelschliff angebracht.
Die Ritzmesser schneiden jeweils mit einer der vier Spitzen in das Holz ein. Damit lassen sich die Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmesser viermal verwenden, wodurch ihre Lebensdauer erhöht wird. Durch die Vielzahl der Schliffe an den Messern entsteht darüber hinaus wenig Mull. Diese Messer, die als Massenartikel verwendet werden, sind aber äußerst aufwendig in ihrer Herstellung. Schon das Schleifen der Längsschneiden erfordert ein mehrmaliges Einspannen des Bandstahls. Die Anbringung der Schneidfasen an den Schmalseiten erfolgt nach Abtrennen an den Stirnseiten Messer für Messer per Hand oder aber maschinell, wobei jedes Messer einzeln ein-bzw. umgelegt werden muß. Wegen der Kleinheit der Messer und der Vielzahl der anzubringenden Schliffe ergeben sich Ungenauigkeiten zwischen den einzelnen Ritzmessem, was zu einer Minderung der Qualität der Holzwolle und zu einer Beschädigung der Holzwollemaschine, insbesondere des Hobelmessers führen kann.
In der DE-PS 632 428 wird ein Metallband durch Walzen in die für Messerklingen gewünschte Form gebracht. Bei diesem Verfahren muß die Schneide in einem weiteren Arbeitsgang durch Schleifen angebracht werden.
Aus der DE-PS 1 140 051 ist einVerfahren zur Herstellung von aus blechförmigem Werkstoff bestehenden Schneidelementen bekannt. Das Werkstück wird im Bereich der Schneidkanten einem Vorstanzvorgang unterworfen, durch den ein Teil des Materials, auf den das eigentliche Stanzwerkzeug später zur Einwirkung kommt, vorher dünn gepreßt wird. Durch die Stanzbewegung wird der Keilwinkel für die Schneidkante geformt
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, durch das sich die bekannten Ritz- oder Trennmesser einfacher und bei gleicher Qualität rationeller herstellen lassen, was zu einer für Massenartikel bedeutsamen erheblichen Verbilligung des durch dieses Verfahren hergestellten Produktes führen soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den endlosen Bandstahl an mindestens einer seiner Längsränder eine Schneidkante angewalzt wird, daß der mit der Schneidkante versehene Bandstahl in Querrichtung gekerbt wird, wobei sich die Kerbung auch über den Bereich der angewalzten Schneidkante eistreckt daß in den Bandstahl die zum Auffädeln der Ritzmesser dienenden Löcher eingestanzt werden, daß der Bandstahl an den Kerben verjüngt, gerundet und gestreckt wird, und daß die Ritzmesser vom endlosen Bandstahl durch Quetschen abgetrennt werden, wobei während des Quetschvorganges quer zur Längserstreckung des Bandstahls verlaufende Abschrägungen ausgeformt werden.
Damit werden die aufwendigen und zu Ungenauigkeiten führenden Schleifvorgänge durch Walz-, Präg- und Quetschvorgänge ersetzt, die mit einfachen, bekannten Vorrichtungen in einfacher Weise durchgeführt werden können. Der erfindungsgemäße Verfahrensablauf führt zu weniger Verfahrensschritten und erspart das häufige Einspannen beim Schleifen der einzelnen Schneidfasen. Damit die Länge der Ritzmesser, gemessen an den vier Spitzen, an denen geschnitten wird, gleich ist, muß sich die Kerbung auch über den Bereich der angewalzten Längsfase erstrecken.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden an den beiden gegenüberliegenden Längsrändem des endlosen Bandstahls gleichzeitig Schneidkanten angewalzt. Damit ist für Ritzmesser mit zwei Längsschneiden nur ein einziger Walzvorgang nötig. Für Ritzmesser mit zweifasigen Schneidkanten werden diese in besonders einfacher Weise bereits bei der Anbringung der Schneidkanten zweifasig angewalzt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird der Bandstahl an den Kerben mit einem runden Stempel veijüngt, gerundet und gestreckt. Durch diesen läßt sich der Bandstahl in besonders einfacher Weise in seiner Längsrichtung strecken und in Quetschrichtung stauchen.
Der eigentliche Abtrennvorgang erfaßt immer jeweils zwei Messer an den einander gegenüberliegenden Schmalseiten.
Falls der beim Quetschvorgang erzeugte vorspringende Teil bei bestimmten, sehr schmalen Holzwollearten zu größerer Reibung und einem größeren Widerstand führt, kann in Weiterbildung der Erfindung vor dem Strecken des Bandstahls an der Kerbe aus dem Bandstahl ein elliptischer Teil ausgestanzt werden. Gleiches gilt, falls eine längere Quetschfase erwünscht ist, da sich durch den ausgestanzten Teil das wegzuquetschende Material in das vorspringende Teil ausdehnen kann.
Auch an Ritz- oder Trennmessern mit schräg verlaufenden Schneidkanten, die bei der Herstellung bestimmter -2-
Nr. 389835
Holzwollearten verwendet werden, werden die Schneiden bisher ausschließlich durch Schleifen der einzelnen Schneidfasen hergestellt. Auch bei diesen Ritzmessem, die ebenfalls aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden, ergeben sich die oben aufgezeigten Nachteile mit der sich daraus ergebenden Aufgabe.
Diese Aufgabe wird bei der modifizierten Form der Ritz- oder Trennmesser dadurch gelöst, daß an den endlosen Bandstahl an mindestens einen seiner Längsränder eine Schneidkante angewalzt wird, daß die Ritzmesser durch Stanzen oder Kerben von dem endlosen Bandstahl getrennt werden, in den Bandstahl die zum Auffädeln der Ritzmesser notwendigen Löcher eingestanzt werden, und daß die Spitze der Schneidkante durch Quetschen abgetrennt wird, wobei während des Quetschvorganges am vorderen Teil der Schneidkante eine Abschrägung ausgeformt wird.
Damit werden die auch bei diesem Messer notwendigen zwei Schleifvorgänge durch einen Walz- und einen Quetschvorgang ersetzt. Für Ritzmesser mit zwei schräg zu den Längsseiten verlaufenden Schneidkanten an den beiden Schmalseiten können gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung an beiden gegenüberliegenden Längsrändem des endlosen Bandstahls gleichzeitig Schneidkanten angewalzt werden. Falls für spezielle Anwendungen zweifasige Schneidkanten benötigt werden, können die Schneidkanten zweifasig angewalzt werden.
Falls bei dem erfindungsgemäßen Quetschvorgang mehr Material weggequetscht werden soll, kann gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung die Spitze der Schneidkante unter Ausbildung einer konkaven Kante abgetrennt worden.
Nach Durchführung der vorgenannten Verfahrensschritte können die Ritzmesser nach ihrer Herstellung gehärtet worden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei zur Veranschaulichung in der Zeichnung nach dem Verfahren hergestellte Ritz- oder Trennmesser in verschiedenen Verfahrensabschnitten dargestellt sind.
Es zeigt: Fig. 1 einen Bandstahl zur Herstellung von Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmessern mit angewalzten Schneidkanten in verschiedenen Verfahrensabschnitten, Fig. 2a in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht eines fertigen Vier-Spitzen-Ritzmessers, Fig. 2b in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht eines fertigen Vier-Spitzen-Ritzmessers, wobei vor dem Strecken des Bandstahls an der vorgekerbten Stelle ein elliptischer Teil ausgestanzt worden ist, Fig. 3a ein Ritzmesser gemäß Fig. 2a nach längerem Gebrauch, Fig. 3b ein Ritzmesser gemäß Fig. 2b nach längerem Gebrauch, Fig. 4 ein Ritz- oder Trennmesser mit schräg verlaufender Schneidkante und Fig. 5 ein Ritzmesser gemäß Fig. 4 mit zwei gegenüberliegenden, schräg verlaufenden Schneidkanten.
Fig. 1 zeigt einen endlosen Bandstahl (1), an dessen beiden Längsseiten Schneidkanten (2) und (3) angewalzt sind. Die Schneiden können entweder ein- oder zweifasig sein. Nach der Anbringung der Schneidkanten (2) und (3) wird der Bandstahl (1) in Quemchtung gekerbt, was durch die gestrichelte Linie (4) gezeigt ist. Die Kerbung (4) erstreckt sich auch über den Bereich der angewalzten Schneidkanten (2) und (3).
Nach dem Kerbvorgang werden in den Bandstahl (1) Löcher (5) und (6) eingestanzt, die zum Auffädeln der fertigen Ritz- oder Trennmesser (8) auf eine Stange dienen, die in einen Messerhalter einer Holzwollemaschine eingesetzt werden kann.
Danach wird mittels eines Hartmetallstempels der Bandstahl (1) an der vorgekerbten Stelle (4) gerundet und gestreckt. Um bei dem sich daran anschließenden Abläng- und Abquetschvorgang dem wegzuquetschenden Material ausreichenden Raum zu schaffen, kann an der vorgekerbten Stelle ein elliptischer Teil (7) aus dem Bandstahl (1) ausgestanzt werden. Während des Quetschvorganges wird an den beiden Schmalseiten zweier voneinander zu trennender Ritzmesser eine Abschrägung (11), (14) angebracht, die in Fig. 2 näher dargestellt ist.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten fertigen Ritzmesser (8) ist im unteren Teil (Fig. 2a) der Bandstahl direkt nach der Kerbung und Anbringung der Bohrungen verjüngt, gerundet und gestreckt worden, während im oberen Teil (Fig. 2b) vor der Streckung ein elliptischer Teil (7) ausgestanzt worden ist
Die Herstellung dieser Ritzmesser (8) erfolgt erfindungsgemäß wie folgt: Aus einem Bandstahl (1), an dessen Längsseiten Schneidkanten (2) und (3) angewalzt sind, werden Kerbungen (4) angebracht, die sich auch über die Schneidkanten (2) und (3) erstrecken. Nach dem Einstanzen der Bohrungen (5) und (6) wird der Bandstahl (1) an den vorgekerbten Stellen (4) verjüngt, gerundet und gestreckt. Davor kann an der vorgekerbten Stelle (4) ein elliptischer Teil (7) ausgestanzt werden (Fig. 1, 2b und 3b), so daß sich die in Fig. 1 an der Unterseite zu erkennende Aussparung (9) ergibt, in die sich Material des Bandstahls während des nachfolgenden Quetsch- und Abschrägvorganges erstrecken kann.
Bei dem Preß- und Abquetschvorgang wird der Teil (10), (17) ebenso abgeschrägt wie die beiden Schneidkanten (2) und (3), so daß dadurch in einem kleinen Winkel nach außen ragende Spitzen (12), (13), (15) und (16) gebildet werden.
Die Schnitte werden auch bei den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Messern ebenso wie bei den bekannten Messern, deren Schneiden durch Schleifen hergestellt sind, mit den vier Spitzen (12), (13), (15) und (16) durchgeführt. Nach Abnutzung der Spitzen (12), (13), (15) und (16) weist das nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellte Ritzmesser (8) zusätzliche Ritzflächen (18), (19) auf, die von den vorspringenden Teilen (10), (17) gebildet werden, was in Fig. 3 veranschaulicht ist. Die Ritzmesser (8) der Fig. 3a und 3b entsprechen den in den Fig. 2a und 2b gezeigten Ritzmessem (8), wobei sich jedoch deren -3-
Claims (10)
- Nr. 389835 Spitzen (12), (13), (15) und (16) zwischenzeitlich abgenutzt haben. Die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ritzmesser (20) und (21) werden ebenfalls aus einem endlosen Bandstahl (22) gefertigt, an dessen einer Längsseite eine Schneidkante (23) angewalzt ist. Diese Schneidkante (23) verläuft schräg zu den Seitenkanten (24), (25) und (26) der Ritzmesser (20) und (21). Die Ritzmesser (20), (21) werden an diesen Seitenkanten (24), (25) und (26) jeweils durch Stanzen von dem Bandstahl (22) getrennt Anschließend werden die zum Auffädeln der Ritzmesser dienenden Bohrungen (27) und (28) eingestanzt. Der bei den bekannten Ritzmessem dieser Art (AT-PS 273 478, Fig. 10 bis 12) an den Spitzen der Schneidkanten vorgesehene "Querschliff' wird erfindungsgemäß durch Ablängen der in Fig. 5 gezeigten Spitze (29) und Abschrägung durch einen nachfolgenden Preß- und Quetschvorgang ausgebildeL Wie in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3, kann auch die Spitze (29) derart abgetrennt werden, daß eine konkave Kante (30) stehenbleibt, so daß das beim Ausbilden der Abschrägung (31) wegzuquetschende Material ausreichend Platz vorfindet Das in Fig. 5 gezeigte Ritzmesser (21) weist eine zur Schneidkante (23) parallel verlaufende zweite Schneidkante (32) auf, die ebenso wie die Schneidkante (23) durch Anwalzen an dem endlosen Bandstahl (22) hergestellt wird. Die beiden Anwalzvorgänge der Schneidkanten (23) und (32) können wie bei den Schneidkanten (2) und (3) der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Vier-Spitzen-Ritzmesser in einem Walzvorgang durchgeführt werden. Nach Anbringen der Abschrägungen (11), (14) bzw. (31) können die Ritz- oder Trennmesser (8) bzw. (20), (21) in bekannter Weise ausgehärtet werden. Die Aussparung (33) in dem in Fig. 4 gezeigten Ritzmesser (20) kann in einfacher Weise durch Ausstanzen erzeugt werden. Damit werden auch bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ritzmesser (20) und (21) sämtliche Schleifvorgänge durch Stanz-, Präge- und Quetschvorgänge ersetzt, was zu einer erheblichen Vereinfachung der Herstellung der an sich bekannten Ritz- oder Trennmesser und beachtlichen Verbilligung der Ritzmesser führt. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmessern, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, wobei die Ritzmesser aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den endlosen Bandstahl (1) an mindestens einer seiner Längsränder eine Schneidkante (2,3) angewalzt wird, daß der mit der Schneidkante (2,3) versehene Bandstahl (1) in Querrichtung gekerbt wird, wobei sich die Kerbung (4) auch über den Bereich der angewalzten Schneidkante (2,3) erstreckt, daß in den Bandstahl (1) die zum Auffädeln der Ritzmesser dienenden Löcher (5,6) eingestanzt werden, daß der Bandstahl (1) an den Kerben (4) verjüngt, gerundet und gestreckt wird, und daß die Ritzmesser vom endlosen Bandstahl (1) durch Quetschen abgetrennt werden, wobei während des Quetschvorganges quer zur Längserstreckung des Bandstahls (1) verlaufende Abschrägungen (11,14) ausgeformt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden einander gegenüberliegenden Längsrändem des endlosen Bandstahls (1) gleichzeitig Schneidkanten (2,3) angewalzt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (2, 3) zweifasig angewalzt werden.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandstahl (1) an den Kerben (4) mit einem runden Stempel verjüngt, gerundet und gestreckt wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Strecken des Bandstahls (1) an der Kerbe (4) aus dem Bandstahl (1) ein elliptischer Teil (7) ausgestanzt wird.
- 6. Verfahren zur Herstellung von Ritz- oder Trennmessern mit schräg verlaufenden Schneidkanten, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, wobei die Ritzmesser aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den endlosen Bandstahl (22) an mindestens einen seiner Längsränder eine Schneidkante (23) angewälzt wird, daß die Ritzmesser (20,21) durch Stanzen oder Kerben von dem endlosen Bandstahl (22) getrennt werden, in den Bandstahl (22) die zum Auffadeln der Ritzmesser (20,21) notwendigen Löcher (27,28) eingestanzt werden, und daß die Spitze der Schneidkante (23) durch Quetschen abgetrennt wird (Teil (29)), wobei während des Quetschvorganges am vorderen Teil der Schneidkante eine Abschrägung (31) ausgeformt wird. -4- Nr. 389835
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden einander gegenüberliegenden Längsrändem des endlosen Bandstahls (22) gleichzeitig Schneidkanten (23,32) angewalzt werden.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (23,32) zweifasig 5 angewalzt werden.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (29) der Schneidkante (23) unter Ausbildung einer konkaven Kante (30) abgetrennt wird.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzmesser (8,20,21) nach ihrer Herstellung gehärtet werden. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 15
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