DE524960C - Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei TeilenInfo
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- DE524960C DE524960C DEP50618D DEP0050618D DE524960C DE 524960 C DE524960 C DE 524960C DE P50618 D DEP50618 D DE P50618D DE P0050618 D DEP0050618 D DE P0050618D DE 524960 C DE524960 C DE 524960C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/46—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
- B21D53/48—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. MAl 1931
20. MAl 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE P5061SII7C
Hans Prym in Stolberg, RhId.
Metallknöpfe wurden bisher aus zwei Teilen in der Weise hergestellt, daß man zwei
Blechstreifen dicht nebeneinander durch die Stanzmaschine führte, die aus dem einen
Streifen den Knopf oberteil und aus dem anderen Streifen den Unterteil ausstanzte und
dann die beiden Teile mittels eines sich drehenden Tellers übereinanderführte und paarweise
zu je einem Knopf zusammensetzte.
>° Die Unbequemlichkeiten dieser Arbeitsweise und der mit ihr verbundene starke Abfall
sollen durch das Verfahren gemäß der Erfindung vermieden werden, demzufolge die Knopfteile aus einem einzigen Blechstreifen
'5 mit zwei gegeneinander versetzten Reihen ausgestanzt werden.
Eine Maschine zur Ausführung des Verfahrens ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen Schnitt durch den fertigen
Knopf und seine Einzelteile,
Abb. 2 den Blechstreifen mit den vorgedrückten und gelochten Knopfteilen in Aufsicht
und Schnitt,
Abb. 3 schematisch einen Längsschnitt durch die Maschine und
Abb. 4 eine Aufsicht auf ihren unteren Teil.
Der Knopf besteht aus dem Oberteil α und dem erheblich stärker gewölbten Unterteil b,
die durch Umbördeln des Randes des Oberteils miteinander vereinigt werden. Aus dem
Blechstreifen c werden in zwei dicht nebeneinanderliegenden Reihen die Ober- und
Unterteile hergestellt, und zwar liegen diese Reihen zwecks Werkstoffersparnis versetzt
zueinander (Abb. 2). Zwischen den stärker gewölbten Unterteilen b werden in dem Streifen
in bekannter Weise Schlitze d hergestellt. Sie bezwecken vor allem eine Werkstoffersparnis,
die sich dadurch ergibt, daß dem zu bildenden Hohlkörper durch diese Schlitze die Möglichkeit gegeben ist, seitlich frei liegenden
Werkstoff in sich aufzunehmen bzw. zu sich heranzuziehen. Würden die Schlitze d
nicht angebracht, so müßte sich der Hohlkörper zu seiner Bildung aus einer größeren
Entfernung den Werkstoff heranholen. Die Teilung, d. h. die Mittenentfernung der
Unterteile, müßte dann unbedingt größer sein. Außerdem haben die Schlitze d noch
den bekannten Zweck, ein Schiefwerden des Streifens zu verhindern; ohne Schlitze würde
der Streifen infolge des bei der Bildung der Unterteile stark und einseitig auftretenden
Inanspruchnahme schief durch die Presse laufen. Bei den Knopfoberteilen sind diese
Schlitze nicht nötig, weil die Wölbung in dem Knopfteller klein ist und sich auch nicht bis
zum Rande erstreckt.
Am äußeren Rande des Blechstreifens c werden neben den Knopfoberteilen α kleine
Erhebungen e herausgedrückt, gegen die sich der den Vorschub des Streifens bewirkende
Schieber 5" legt (Abb. 3 und 4).
Die Knopfoberteile α werden nach ihrem Ausstanzen noch in zwei Punkten/ an dem
Streifen gehalten und so durch diesen bis zu
einem liegenden Revolverteller geführt, von dem sie dann einzeln-weiter bis zu der Stelle
befördert werden, wo die Oberteile mit den Unterteilen zusammengesetzt werden, während
die Unterteile an dem Streifen selbst bis zu dieser Stelle gebracht und erst dann
ausgestanzt werden.
Die Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens (Abb. 3 und 4) besteht aus einem
Oberteil g und einem Unterteil h. Ersterer
ist mit der Stößelplatte einer beliebigen normalen Exzenterpresse verbunden. Er trägt
zwei Stempelplatten i und k, von denen die
erstere noch eine Führungsplatte / hat. In
»5 den Plattend und. Z sind gelagert: das Messer
m für die Einschnitte d und der Gegenstempel η für die Erhebungen e sowie die
parallel nebeneinanderliegenden Vordrnckloch- und Ausschnittstempel (Abb. 4), und
zwar ist 0 der Vordruckstempel, p der Lochstempel für den Unterteil, q der Vordruckstempel,
r der Lochstempel und s der Ausschnittstempel für den Oberteil. Der Stempel
ί schneidet den Oberteil bis auf die zwei
Heftpunkte/ aus, die den Oberteil am Streifen bis zur Ausstoßstelle halten.
Die auf dem Unterteil h befestigte Stempelplatte enthält die entsprechenden Gegenstempel
und einen Revolverteller t, der durch den Schalthebel u geschaltet wird.
Der Oberteil wird durch einen Stempel w in die im Revolverteller befindliche Matrize ν
gestoßen und gleichzeitig am Rand hochgezogen. Er wird dann im Teller bis zur Ausschnittstelle χ gebracht, wo der Unterteil
ausgestanzt und gleichzeitig in den Oberteil eingedrückt wird. An der Stelle y werden
dann die beiden ineinanderliegenden Knopfteile durch Umbördeln des hochgezogenen
Randes des Oberteils als Ganzes zusammengesetzt, und bei 2 wird der fertige Knopf
durch den Stempel s1 nach unten in die Ablaufrinne
ausgestoßen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Metallknöpfen aus zwei Teilen, die aus Streifenblech nebeneinander ausgestanzt und mittels eines sich drehenden Tellers übereinandergeführt und zusammengesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Knopfteile aus einem Blechstreifen mit zwei gegeneinander versetzten Reihen ausgestanzt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50618D DE524960C (de) | 1925-05-28 | 1925-05-28 | Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50618D DE524960C (de) | 1925-05-28 | 1925-05-28 | Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524960C true DE524960C (de) | 1931-05-20 |
Family
ID=7384543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50618D Expired DE524960C (de) | 1925-05-28 | 1925-05-28 | Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524960C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196887B (de) * | 1964-08-11 | 1965-07-15 | Assmann F W & Soehne | Knopfkalotte als Einlage fuer mehrteilige Uniform-Knoepfe |
-
1925
- 1925-05-28 DE DEP50618D patent/DE524960C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196887B (de) * | 1964-08-11 | 1965-07-15 | Assmann F W & Soehne | Knopfkalotte als Einlage fuer mehrteilige Uniform-Knoepfe |
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