DE424213C - Verfahren zur Herstellung von Maschenblech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Maschenblech

Info

Publication number
DE424213C
DE424213C DEF55560D DEF0055560D DE424213C DE 424213 C DE424213 C DE 424213C DE F55560 D DEF55560 D DE F55560D DE F0055560 D DEF0055560 D DE F0055560D DE 424213 C DE424213 C DE 424213C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
mandrels
sheets
stroke
mesh
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF55560D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH FROHNHAEUSER
Original Assignee
HEINRICH FROHNHAEUSER
Publication date
Priority to DEF55560D priority Critical patent/DE424213C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE424213C publication Critical patent/DE424213C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/04Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal
    • B21D31/043Making use of slitting discs or punch cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

Das unter dem Namen »Streckmetall« bekannte Erzeugnis hat den Nachteil, daß das Blech bei der Herstellung aus seiner Ebene herausgebogen wird und deshalb an den Rändern rieht in der üblichen Weise vernietet werden kann, sondern hierzu umständlicher Befestigungsmittel bedarf.
Die in der bekannten Weise hergestellten »gelochten Bleche« haben den Nachteil, daß ίο bei ihrer Herstellung ein erheblicher Abfall entsteht, der das Produkt naturgemäß verteuert.
Das neue, diese Nachteile vermeidende Verfahren besteht darin, daß glattes Blech von beiden Seiten mit regelmäßigen Einkerbungen von bestimmter Länge versehen wird, die in der Längsrichtung gegeneinander versetzt sind, und daß die durch diese Einkerbungen entstehenden schmalen Streifen durch entsprechend geformte symmetrisch gegeneinander arbeitende Dorne abgetrennt und schleifenförmig gebogen werden, ohne daß ein Heraustreten aus der ursprünglichen Ebene des Bleches oder ein Abfall entsteht. Das Verfahren ist auf den beiden Zeichnungen in den Abb. 1 bis 5 an einem Beispiel verdeutlicht. In den Abb. 6 bis 8 sind die Dorne dargestellt, mittels deren die Maschen aufgebogen werden, und in den Abb. 9 bis 12 ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur maschinellen Ausübung des Verfahrens gezeigt.
Im einzelnen stellt dar:
Abb. ι ein Stück des glatten Bleches, Abb. 2 dasselbe Blech beiderseits mit Einkerbungen versehen,
Abb. 3 dasselbe, nachdem die ersteMaschenreihe aufgedornt wurde, und endlich Abb. 5 dasselbe, nachdem die dritte Maschenreihe gedornt wurde.
Es ist zu übersehen, daß durch das hier j dargestellte Verfahren schrittweise das ganze j Blech in seiner Ebene auseinandergezogen, ' das heißt gelocht wird, ohne daß dabei irgendein Abfall entsteht und ohne daß ein Abbie- gen aus der ursprünglichen Ebene des Bleches heraus stattfindet.
Die zum Strecken der Maschen benutzten Dorne α sind in Abb. 6, und zwar in Abb. 6 in der Anfangs- und in Abb. 7 in der End- 5„ stellung im Aufriß sowie in Abb. 8 im Grundriß in der Anfangsstellung dargestellt.
Wie man erkennt, sind die Dorne, deren in Abb. 10 sieben im Querschnitt dargestellt sind, von sattelförmigem Querschnitt und vorn mit schneideartigen Spitzen versehen, die jeweils mit denen des gegenüberliegenden wie die Finger der Hände ineinandergreifen.
Durch Ineinanderschieben je zwei gegenüberliegender Dorne α wird das Blech b an go den Einkerbungen c (Abb. 8) jedesmal vollständig abgetrennt und nach Abb. 7 der abgetrennte Streifen um die Höhe und nach der Form des Domes gehoben, während der untere Rand der Einkerbung gerade bleibt.
Wie man erkennt, kann durch tieferes oder weuiger tiefes Eintreiben der Dorne die Lichtweite der Maschen und damit die Fläche des Fertigfabrikates beeinflußt werden. Diese Hubverstellung der Dorne α kann beispielsweise durch eine gestaffelte oder kegelförmige Form der Nocken h erfolgen, welche dann auf der Welle g entsprechend verschoben werden.
Zur Herstellung der nächsten Maschenreihe werden die Dorne α um eine halbe Teilung T verschoben, bei der dritten Maschenreihe wieder in die Anfangslage zurückgeschoben usf., wobei in der Zwischenzeit das Blech b jedesmal um eine Streifenbreite angehoben wird.
Bei dem in Abb. 9 in einem Querschnitt, in Abb. 10 in einem Längsschnitt, in Abb. 11 in einer Draufsicht und in Abb. 12 in einem Horizontalschnitt dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sind die zur Herstel- lung des in Abb. 3 bis 5 dargestellten Ma-

Claims (3)

schenbleches erforderlichen zweimal sieben Dorne a, die in Abb. ii der Einfachheit halber ohne die einzelnen Spitzen gezeichnet wurden, in je zwei Schienen d geführt und mit ihren Enden in je einer Schiene / zusammengefaßt, die durch die auf den Wellen g sitzenden Nockenscheiben h im Verein mit den Druckfedern i hin und her bewegt werden. Die vier Führungsschienen d der Dorne α ίο sind durch die Schienen k zu einem gemeinsamen starren Rahmen vereinigt, der seinerseits durch die unrunde Scheibe I auf der Welle m im Verein mit der Druckfeder ρ im Gestell η der Maschine durch die Gleitstücke 0 parallel geführt ist und das jedesmalige Verstellen der Dorne α um eine halbe Teilung T bewirkt. Der Antrieb der Maschine erfolgt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel durch die ao Riemenscheibe q auf der Welle m, von der ! aus die beiden Wellen g durch Kegelräder im rechten Winkel angetrieben werden. j Das mit Einkerbungen versehene Blech b j wird am Unterrand durch die Klemmen r eingespannt und durch die beiden Stellschrauben s in seitlichen Führungen parallel geführt. Durch das Stirnrädervorgelege 11 wird die Welle ν angetrieben von welcher aus durch die unrunde Scheibe w im Verein mit der | Druckfeder χ und den Schalträdern y ein regelmäßiger Vorschub des Bleches erreicht wird. Am Oberrand kann das gelochte Blech, wie in Abb. 6 dargestellt, durch bewegliche Lineale ζ geführt werden. Diese Lineale können so gesteuert werden, daß sie das Blech beim Dornen beiderseits festklemmen, mit dem abgedornten Teil sich verschieben und beim Freilassen in die Ursprungslage zurückkehren. Statt die Dorne α nach jedem Hub um eine halbe Teilung zu verschieben, kann die Vorrichtung auch so eingerichtet sein, daß das Blech b bei seinem Vorschub um diesen Betrag seitlich verschoben wird. Die Verarbeitung der Bleche kann in kaltem und in warmem Zustand erfolgen, wobei im letzteren Falle die arbeitenden Teile zweckmäßig durch Wasser gekühlt werden. Neben Eisen kann auch jedes beliebige andere Metall, wie Kupfer, Messing usw., verwendet sowie die Form der Maschen durch passende Wahl des Querschnitts der Dorne beeinflußt werden. Die Vorrichtung kann die Bleche in vertikaler Lage, wie gezeichnet, oder in horizontaler verarbeiten. Das dem Lochen voraufgehende beiderseitige Einkerben kann in bekannter Weise durch auf den Zeichnungen nicht dargestellte Walzen geschehen, welche am Umfang mit messerartigen, gegeneinander versetzten Vorsprünge versehen sind. Beim Durchgang der Bleche drücken sich die Vorsprünge in das Blech ein. Die Walzen haben sich bezüglich ihrer Messeranzahl, Teilung- und Schnittiefe dem beabsichtigten Endprodukt in bezug auf Blechstärke, Maschengröße usw. anzupassen. An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn das Einwalzen der Einkerbungen und das Dornen der Maschen in einer einzigen Vorrichtung zweckentsprechend kombiniert wird. Diese Kombination ist besonders dann angebracht, wenn das Blech in warmem Zustand verarbeitet wird. Andererseits kann es unter Umständen zweckmäßig sein, das Blech in der Maschine selbst zu erwärmen, und zwar der fortschreitenden Verarbeitung entsprechend. Die Erwärmung kann in bequemer Weise durch Gas oder auf elektrischem Wege vorgenommen werden. Die Brenner oder Heizvorrichtung kann zu diesem Zweck dicht unterhalb der Streckdorne oder bei einer kombinierten Vorrichtung kurz vor den Walzen zum Einkerben angeordnet werden. Paten τ-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Maschenblech, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche beiderseits miit gegeneinander versetzten Einkerbungen (c) versehen werden und dann die einzelnen Streifenstücke durch schneidenartige, gegenläufig bewegte Dorne (d) abgebogen werden, welche sich von beiden Seiten arbeitend wie die Finger der Hände gegenseitig durchdringen, ohne daß irgendein Abfall entsteht oder ein Abbiegen aus der Ebene heraus stattfindet.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (α) einer jeden Seite so miteinander verbunden sind, daß sie der Maschenteilung entsprechend verschoben werden können und daß ihr Hub verstellt werden kann.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Ver- no fahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubverstellung erreicht wird durch auf ihrer Welle verschiebbar befestigte Nockenscheiben, deren Konizität oder Staffelung das Maß für den Hub bestimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF55560D Verfahren zur Herstellung von Maschenblech Expired DE424213C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF55560D DE424213C (de) Verfahren zur Herstellung von Maschenblech

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF55560D DE424213C (de) Verfahren zur Herstellung von Maschenblech

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424213C true DE424213C (de) 1926-01-19

Family

ID=7107712

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF55560D Expired DE424213C (de) Verfahren zur Herstellung von Maschenblech

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE424213C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2090359A1 (de) * 1970-05-29 1972-01-14 Longhi Giuseppe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2090359A1 (de) * 1970-05-29 1972-01-14 Longhi Giuseppe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE424213C (de) Verfahren zur Herstellung von Maschenblech
DE577136C (de) Selbsttaetige Vorschubanordnung fuer das Blech bei Blechfaltpressen
DE611280C (de) Automatisch ausschaltbarer Einzelstempel in kombinierten Stanzwerkzeugen
DE524960C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen
DE416098C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hochkantriemen, Motorkeilriemen u. dgl.
DE425724C (de) Schneidemaschine, insbesondere zum Schneiden von Halszargen und aehnlichen Pappzuschnitten
AT110237B (de) Verfahren zur Herstellung von zweiteiligen Metallknöpfen, insbesondere Hosenknöpfen.
DE605844C (de) Maschine zur Herstellung von Polster- und Moebelnaegeln
DE155000C (de)
DE572718C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung konischer Durchbrechungen bzw. Einschnitte in Platten o. dgl.
AT69471B (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung von kreuz und quer gekerbten Teigwaren.
DE586320C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schnuerriemenspitzen, insbesondere aus Zelluloid
DE400468C (de) Maschine zur Herstellung von Druckknopfoberteilen
DE236834C (de)
DE51855C (de) Maschine zum Lochen von Blechen, hauptsächlich zur Herstellung von Metallbelattungen
DE659992C (de) Gliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke
DE967072C (de) Verfahren zur Herstellung von Feinlochsieben und Vorrichtungen zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE362435C (de) Zusammentragvorrichtung fuer Rotationsbuchdruckmaschinen
DE689631C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Loseblaetter-Sammelbuechern mit an einer Schiene angeordneten Aufreihringen
DE530036C (de) Knetmassiergeraet
DE227170C (de)
DE4243300A1 (de) Kombinierter Loch-Ös-Apparat
DE149509C (de)
DE2027725A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung einer Vielzahl einzelner Stucke aus einer Platte
DE625133C (de) Maschine zum Herstellen von Reissnaegeln, Polsternaegeln u. dgl.