DE605059C - Bremswender, der durch elektrische Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge - Google Patents
Bremswender, der durch elektrische Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird, insbesondere fuer elektrisch angetriebene FahrzeugeInfo
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- DE605059C DE605059C DEA61176D DEA0061176D DE605059C DE 605059 C DE605059 C DE 605059C DE A61176 D DEA61176 D DE A61176D DE A0061176 D DEA0061176 D DE A0061176D DE 605059 C DE605059 C DE 605059C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/28—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using electromagnet
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- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. NOVEMBER 1934
3. NOVEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 605059 KLASSE 201 GRUPPE 22oi
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1931 ab
Bei elektrisch angetriebenen Triebwagen mit Kurzschlußbremsung wird die Umschaltung
der Starkstromverbindungen beim Fahren zum Bremsen allgemein durch einen besonderen
Bremswender vorgenommen. Derartige Bremswender werden besonders bei Vielfachschaltung
verwendet, so daß bei zwei oder mehreren Wagen die Umschaltungen von einem Führerstand
aus hergestellt werden können. Die
ίο Bremswender werden meist elektrisch durch
Magnet oder Elektromotor in die Fahrstellung gebracht und in die Bremslage durch einen
Kraftspeicher (Feder oder Gewicht) umgeschaltet, um sie sicher und unabhängig von der
Stromquelle in die Bremslage bringen.zu können. Bei Steuerungen durch Schütze ist es auch
bekanntgeworden, durch den Fahrschalter des führenden Wagens eine Starkstrombremswalze
zu bedienen, die im Falle des Nichtansprechens der Schütze beim Ausbleiben der Spannung eine sichere Bremsung, mindestens
im führenden Wagen, gewährleistet. Es ist aber in jedem Falle notwendig, daß der Bremswender
auch tatsächlich in die Bremslage gelangt, da sonst die Bremsschaltung nicht hergestellt wird.
Aus praktischen Gründen dürfen die zur Steuerung der Bremswender dienenden Zugmagnete
nicht zu groß gewählt werden, da sonst die mechanischen Schläge beim Umschalten zu hart werden und das Gerät im Laufe
der Zeit zertrümmern würden. Andererseits darf der Kraftspeicher nicht zu schwach sein,
da sonst das Gerät nicht sicher in die Bremslage gezogen wird. Es ist hiernach erkennbar,
daß zwischen dem Kraftspeicher und dem Elektromagneten ein richtig zu wählendes Verhältnis
vorhanden sein muß, um nach keiner Seite zu große oder zu geringe Kraftüberschüsse
zu haben.
Da nun das zum Umstellen der Bremswender erforderliche Drehmoment im Laufe der Zeit
durch zusätzliche Reibungswiderstände, die durch Verschmutzung der Kontakte und Lager,
kleinere Brandstellen usw. entstehen, vergrößert wird, kann es vorkommen, daß besonders die
Reibung im Zustand der Ruhe so groß wird, daß die Federn nicht umstellen und ■Bremsversager
entstehen. Selbst wenn' man also den Apparat von vornherein den Betriebsbedingungen
entsprechend auslegt, so kann doch nach einiger Zeit eine Betriebsstörung eintreten.
Es sind auch Notbremsschalter bekanntgeworden, bei denen der Schaltvorgang beim
Versagen des Kraftspeichers durch Handbetätigung bewerkstelligt werden kann. Auch
diese Anordnung kann bei der Steuerung von Bremswendern die Sicherheit nicht erhöhen.
Denn bei der bekannten Bauart wäre es erfor-
*.) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hermann Balke in Berlin.
Claims (2)
1. Bremswender, der durch, elektrische
Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht
wird, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge, dadurch, gekennzeichnet,
daß eine zusätzliche, beim Einschalten des Fahrschalters zwangsläufig mitbediente Vorrichtung
(A3, A4, s) vorgesehen ist, die den
Bremswender (δ) beim Versagen des Kraftspeichers (a) umstellt oder ihm einen zur
Überwindung der ruhenden Reibung ausreichenden Anstoß erteilt.
2. Bremswender nach. Anspruch. 1, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Welle des Fahrschalters eine Kurvenscheibe (%, n2)
angeordnet ist, die beim Übergang von den Fahr- in die Bremsstellungen durch Zwischenglieder
(A1, A2, g±, ga, A3, A4) auf den
Bremswender einwirkt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA61176D DE605059C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Bremswender, der durch elektrische Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA61176D DE605059C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Bremswender, der durch elektrische Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE605059C true DE605059C (de) | 1934-11-03 |
Family
ID=6942483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA61176D Expired DE605059C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Bremswender, der durch elektrische Triebmittel in die Fahrstellung und durch Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird, insbesondere fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE605059C (de) |
-
1931
- 1931-03-15 DE DEA61176D patent/DE605059C/de not_active Expired
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