DE463281C - Elektrische Zugsteuerung fuer Zuege aus mindestens zwei Triebfahrzeugen - Google Patents

Elektrische Zugsteuerung fuer Zuege aus mindestens zwei Triebfahrzeugen

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DE463281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Elektrische Zugsteuerung für Züge aus mindestens zwei Triebfahrzeugen Bei den bisherigen Zugsteuersysteinen werden die einzelnen Steuerschaltgeräte der einzelnen Wagen von der Hilfsstromquelle des Führerfahrzeuges gespeist, während die Hilfsstromquellen der geführten Fahrzeuge abgeschaltet sind und unausgenutzt die Fahrzeuge mehrbelasten. Da jedes Fahrzeug Führerfahrzeug werden kann, muß jedoch trotzdem die Leistung jeder einzelnen Hilfsstromquelle entsprechend der Speisung sämtlicher Schütze des Zuges ausgelegt werden.
  • Man könnte nun allerdings die Hilfsstromquellen dadurch geringer bemessen, daß man sie sämtlich auf eine durchgehende, von der Hilfsstromquelle des Führerfahrzeuges gespeiste Steuerleitung parallel schaltet. Diese Anordnung ist jedoch nicht zu empfehlen, da sie im Falle einer örtlichen Störung zu sehr ungünstigen Belastungsverteilungen führen kann.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Steuerorgane jedes einzelnen Fahrzeuges an die eigene Hilfsstromquelle dieses Fahrzeuges angeschlossen sind, und daß an die durchgehenden, von der Hilfsstromquelle des Führerfahrzeuges gespeisten Steuerleitungen nur kleine, wenig Strom verbrauchende Hilfssteuergeräte (Hilfsschütze) angelegt sind, welche die Verbindung zwischen den Steuerorganen jedes Wagens und der zugehörigen Hilfsstromquelle dieses Wagens herstellen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Sie zeigt eine Schaltanordnung für zwei Triebwagen eines Zuges unter Verwendung von Schützen als Steuerscha.ltgeräte und Dynamotoren als Hilfsstromquellen. An Stelle der Dynamotoren können natürlich andere Hilfsstromquellen, z. B. Batterien, verwendet werden. Angenommen, Wagen I sei Führer- und Wagen II geführtes Fahrzeug. In der Abbildung bedeuten: r, 2 die Stromabnehmer, 3, q. die Dynamotorenschütze, 5, 6 die Hilfsstromquellen (Dynamotoren), 7, 8 Handschalter, 9, io Kontakte an den Fahrtwenderwalzen, i r, 12 Kontakte an den K .ontrollerwalzen, 13, r ¢ Hilfsschütze für den Fahrtwender, 15, 16 Hilfsschütze für die Motorfahr- bzw. Motorbremsgruppierung, 17# 18 die Fahrtwenderschütze, i g, 2o die Motorgruppierungsschütze, 21, 22 und a3 durchgehende Steuerleitungen, die mittels der Kupplungen 24 verbunden sind.
  • Der Steuervorgang ist folgender: Beim Anfahren legt der Führer mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Handschalters das Schütz 3 und gleichzeitig den Handschalter 7 ein. Hierdurch wird der Dynamotor 5 über den Stromabnehmer an Spannung gelegt und beginnt zu laufen. Gleichzeitig erhält die durchgehende Steuerleitung 21 Steuerspannung, wodurch einerseits das von Hand eingelegte Schütz 3 festgehalten wird, andererseits sämtliche anderen parallel geschalteten Dynamatorenschütze der weiteren Fahrzeuge, z. B. Schütz q., einschalten und ebenfalls die zugehörigen Dynamotoren unter Spannung setzen.
  • Beim Drehen der Fahrtwenderwalze 9 erhalten über die durchgehende Leitung 23 sämtliche parallel geschalteten Fahrtwenderhilfsschütze, z. B. 13 und 14, Spannung und schließen ihrerseits den für die Fahrtwenderbetätigung notwendigen Steuerstromkreis, der jeweils von der Hilfsstromquelle des eigenen Fahrzeuges gespeist wird.
  • Dasselbe geschieht sinngemäß, wenn durch Drehen der Fahrschalterwalze i i die Hilfsschütze 15, 16 usw. schließen und der Steuerstromkreis der Motorgruppierungsschütze i 9 und 2o geschlossen wird.
  • Der Dynamotor 5 des Führerfahrzeuges speist lediglich die Hilfsschütze 3, ¢ unmittelbar, während die Schütze für Fahrt- bzw. Bremsgruppierung und für die Fahrtwendung von der Hilfsstromquelle jedes einzelnen Fahrzeuges Spannung erhalten. Fällt die Hilfsstromquelle des Führerfahrzeuges aus, so kann sofort durch Einlegen des Handschalters irgendeines geführten Fahrzeuges die Hlfsstromquelle dieses Fahrzeuges deren Stelle einnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Zugsteuerung für Züge aus mindestens zwei Triebfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerorgane (17 bis 2o) eines jeden Triebfahrzeuges an die in dem gleichen Fahrzeug angeordnete Hilfsstromquellie (5, 6) angeschlossen sind und die durchgehenden, von der Hilfsstromquelle des Führerfahrzeuges gespeisten Steuerleitungen (23, 2¢) nur Hilfsschütze (13 bis 16) betätigen, welche die Verbindung zwischen den Steuerorganen (17 bis 2o) und der Hilfsstromquelle (5, 6) eines jeden Triebfahrzeuges herstellen.
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