DE604233C - Einrichtung an Futterschneidmaschinen mit federbelasteter oberer Vorschubwalze - Google Patents

Einrichtung an Futterschneidmaschinen mit federbelasteter oberer Vorschubwalze

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Publication number
DE604233C
DE604233C DEH133840D DEH0133840D DE604233C DE 604233 C DE604233 C DE 604233C DE H133840 D DEH133840 D DE H133840D DE H0133840 D DEH0133840 D DE H0133840D DE 604233 C DE604233 C DE 604233C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
feed roller
crank lever
cutting machines
cap
Prior art date
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Expired
Application number
DEH133840D
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Hermes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEAG HANNOVERSCHE EISENGIESSER
ANDERTEN MASCHF AG
Original Assignee
HEAG HANNOVERSCHE EISENGIESSER
ANDERTEN MASCHF AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/10Feeding devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV£ 604233 KLASSE 45 e GRUPPE 33 oi
in Hannover*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1932 ab
Bekannt ist, daß bei Futterschneidmaschinen der Druck der oberen Vorschubwalze und des damit verbundenen Preßdeckels auf das Schneidgut je nach Art desselben verschieden stark gewählt werden muß. So erfordert z. B. Stroh und Heu einen starken Druck, während Öhmd (Grummet) einen geringeren Druck braucht. Für Grünfutter ist aber nur ein ganz geringer Druck zulässige es genügt hier
to der Druck aus dem Gewicht des Preßbalkens mit der oberen Vorschubwalze.
Um diesem Bedürfnis abzuhelfen, hat man bei Maschinen mit Federbelastung Einrichtungen zur Verstellung der Federspannung getroffen. Bei diesen bekannten Maschinen kann die Feder nach Abschrauben der Stellüberwurfmutter für das Schneiden von Grünfutter herausgenommen werden. Das Herausnehmen der Feder ist aber verhältnismäßig umständlich und zeitraubend, da ohne größere Demontage, beispielsweise durch Abschrauben einer Flügelmutter und durch Abnahme der Verschlußkappe, dia Feder für das Schneiden von Grünfutter nicht herausgenommen werden kann sowie im wesentlichen von der Geschicklichkeit des Bedienenden abhängig.
Gemäß der Erfindung sollen bei Futterschneidmaschinen mit federnder Belastung in einfacher Weise die erwähnten Mängel dadurch beseitigt werden, daß der den Federdruck durch eine Schwenkung um etwa 1900 verändernde, an sich bekannte Kurbelhebel, der zugleich das Widerlager für die Feder bildet, durch Anheben und eine kurze Drehung einer Bajonettverschlußkappe in die Offenlage aus seiner in der Federhülse angeordneten Winkelschlitzlagerung herausspringt. Die Feder kann dann sofort herausgenommen werden. Die bekannte allgemeine Regelvorrichtung für die Federspannung beim Nachlassen derselben kann durch eine unterhalb der Kurbelführungsseheibe auf einem an derselben befestigten Gewindebolzen mit Hilfe einer Gewindescheibe vorgenommen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. r einen Schnitt durch den vorderen Teil einer Futterschneidmaschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben im Schnitt,
Abb. 3 die Verschlußkappe in Aufsetzstellung,
Abb. 4 den Kurbelhebel in Einführungsstellung,
Abb. 5 den abgebrochenen oberen Teil einer Federhülse und
Abb. 6 die Teile der Abb. 3 bis 5 in Arbeitsstellung, wobei die Kröpfung des Kurbel-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gottfried Hermes in Hannover-Kleefeld.
hebeis nicht gezeichnet ist und Kurbelfüh!- rungsscheibe und Feder fortgelassen sind.
Die den Preßbalken ι belastende Feder 2 drückt gegen eine Gewindescheibe 3, die auf einem in der Kurbelführungsscheibe 5 befestigten Gewindebolzen 4 verstellbar angeordnet und durch eine Mutter 14 gegen Verdrehen gesichert ist, und findet ihr Widerlager in dem Kurbelarm 15 des Kurbelhebeis 6, dessen Hebelarm 16 in der unteren Endlage über die Totpunktlage des Kurbelarms 15 des Kurbelhebels 6 hinaus gegen einen Anschlag 7 gedrückt wird, der sich am Gehäuseoberteil 12 befindet. Der Kurbelhebel 6 ist in zwei Winkelschlitzen 9 der Federhülse geführt und wird durch die Schlitze 19 der Verschlußkappe in seiner Arbeitslage festgehalten. Die Kappe 10 ist mit zwei weiteren Schlitzen 17 versiehen, die ao in Verbindung mit den Führungsstiftem 18 der Federhülse 8 den bekannten bajonettartigen Verschluß bilden. Die Federhülse 8 ist an dem Gehäuseoberteil 12 befestigt, und und dieses ist mit den Gehäuseseitenwänden a5 13 fest verbunden.
Durch Anheben der Verschlußkappe 10 und eine kurze Drehung wird diese zum Abheben frei. Beim Drehen der Kappe in diese Lage wird durch ihre senkrechten Schlitze 19 der vorher gegen seitliche Verschiebung gesicherte Kurbelhebel 6 bis zu den senkrecht gerichteten Teilen der Winkelschlitze 9 der Federhülse 8 mitgenommen und springt dann unter dem Druck der Feder 2 nach oben heraus oder kann, falls die Feder 2 nicht benutzt war, herausgenommen werden. Alsdann ist die Feder 2 sofort herausnehmbar. Das Einbringen der Feder, des Kurbelhebels sowie das Aufbringen der Bajonettverschlußkappe erfolgt sinngemäß in entgegengesetzter Reihenfolge und Richtung.
In der Arbeitsstellung der Bajonett;-verschlußkappe 10 (Abb. 6) ist somit der Kur- ■' belhebel 6 in senkrechter Richtung durch den waagerechten Schlitz der Winkelschlitze 9 gehalten, während derselbe in waagerechter Richtung durch die senkrechten Schlitze 19 der Bajonettverschlußkappe 10 in Verbindung mit den Führungszapfen 18 der Federhülse 8 und den Winkelschlitzen 17 der Bajonettverschlußkappe 10 gegen Verschiebung gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung an Futterschneidmaschmen mit Belastung der oberen Vorschubwalze durch eine Feder, deren Spannung durch einen als Widerlager dienenden Exzenteroder Kurbelhebel verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelhebel (6) einerseits in nach oben offenen Winkelschlitzen (9) der mit dem Gehäuseoberteil (12) fest verbundenen Federhülse (8), anderseits in nach unten offenen Schlitzen ('19) einer über dem Kurbelhebel auf der Federhülse angeordneten Kappe (10) geführt ist, derart, daß er in seiner Arbeitslage festgehalten bzw. zum Herausnehmen der Feder (2) freigegeben wird, je nachdem die bajonettartig mit der ' Federhülse (8) zu verbindende Kappe (10) in die Verschluß- oder Offenlage gedreht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH133840D 1932-11-04 1932-11-04 Einrichtung an Futterschneidmaschinen mit federbelasteter oberer Vorschubwalze Expired DE604233C (de)

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