DE604136C - Schraegrost zur Verfeuerung feinkoerniger Brennstoffe - Google Patents

Schraegrost zur Verfeuerung feinkoerniger Brennstoffe

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DE604136C
DE604136C DEV27281D DEV0027281D DE604136C DE 604136 C DE604136 C DE 604136C DE V27281 D DEV27281 D DE V27281D DE V0027281 D DEV0027281 D DE V0027281D DE 604136 C DE604136 C DE 604136C
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DE
Germany
Prior art keywords
grate
fuel
gaps
cooled
fuels
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Expired
Application number
DEV27281D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Kretzmann
Johannes Wilberz
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Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Schrägrost zur Verfeuerung feinkörniger Brennstoffe Feinkörnige Brennstoffe lassen sich des hohen Luftwiderstandes wegen nur in niedriger Schichthöhe verbrennen. Für diesen Zweck eignet sich am besten der Schrägrost, der in Verbindung mit einem Füllschacht eine Dauerbrandeinrichtung ergibt, wobei die Oberfläche des Rostes entsprechend dem Schüttwinkel des Brennstoffes geneigt ist. Bei diesen Bauarten ergibt sich bei Verwendung von feinkörnigen backenden Brennstoffen ein hoher Rostdurchfall, wie auch ein Festbacken am Rost, so daß eine wirtschaftliche Verbrennung solcher Brennstoffe mittels dieser bekannten Schrägrostbauarten nicht zu erzielen ist.
  • Gemäß der Erfindung soll nun die Spaltweite der etwa in der Zone der Klebfähigkeit bzw. des Sinterns des Brennstoffes beginnenden Rostspalten nach dem unteren Ende des Rostes zu wachsen, wobei von dieser Zone ab zur Verhinderung des Festbackens des Brennstoffes auf dem Rost eine besondere Rostkühlung vorgesehen ist. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß sowohl der Durchfall und mithin der Verlust an Nichtverbranntem verhindert als auch daß ein stetiges Nachrutschen des Brennstoffes ohne Festbacken auf dem Rost gewährleistet wird, wobei infolge der nach unten wachsenden Spaltweite die Luftzufuhr durch den Rost hindurch entsprechend dem wachsenden Durchgangswiderstand infolge der fortschreitenden Sinterung nach unten zu vergrößert wird. Weiterhin erstreckt sich die Erfindung noch darauf, daß unterhalb der mit sich nach unten verbreiternden Spalten versehenen Rostfläche eine gekühlte Schrägfläche angeordnet ist, deren Neigung größer ist als die Neigung der Rostoberfläche. Diese stärker als die Rostoberfläche geneigte Schrägfläche dient dazu, durch die Rostspalten durchfallende Schlacke und etwa durchfallenden noch brennenden Brennstoff nach dem Aschfallraum abgleiten zu lassen.
  • Dabei soll- erfindungsgemäß die Rostoberfläche die unter ihr angeordnete Schrägfläche überragen, damit ebenfalls noch durchfallende glühende, aber noch nicht völlig ausgebrannte Brennstoffteilchen; unter dem Rost im Aschfallraum an eine Stelle gelangen,-wo die Luftgeschwindigkeit sehr hoch ist, weil hier die gesamte für die Verbrennung - erforderliche Luft vorbeistreicht. Infolgedessen verbrennen die durchfallenden Brennstoffteile an dieser Stelle restlos.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der neue Rost aus einem wassergekühlten Kasten bestehen, an dessen Oberfläche Rippen aufgesetzt sind, die nach dem unteren Rostende zu in der Höhe wachsen. Die Kühlwirkung dieses Wasserkastens und die durch die Rostspalten durchströmende Luft verhindern im Zusammenwirken mit der Neigung des Rostes ein Festbrennen der Kohle bzw. der Schlacke auf demselben, so daß ein selbsttätiges Nachrutschen des Brennstoffes gewährleistet und auch eine leichte Reinigung des Rostes zu jeder Zeit möglich ist. An ihrem unteren Ende soll die Rostfläche gemäß der Erfindung nach innen gekrümmt sein, um einen ungehinderten Aschen-und Schlackendurchtritt zu ermöglichen.
  • Im Hinblick darauf, daß feinkörnige Kohle, insbesondere Anthrazitkohle, in großen Mengen verfügbar ist, für die aber bisher nur beschränkte Verwendungsmöglichkeit bestand (Unterwindfeuerungen, Wanderroste), ist es volkswirtschaftlich von großer Bedeutung, daß durch die erfindungsgemäße Rostbauart für Heizungskessel eine neue wirtschaftliche Verwendungsmöglichkeit für diese Kohle gefunden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. z einen Querschnitt durch den Rost eines Zentralheizungsgliederkessels.
  • Abb. a ist eine Draufsicht auf den Rost, und Abb. 3 ist ein Schnitt gemäß der Linie III-III der Abb. z.
  • An den Wasserkasten a schließt sich oben die Platte b an. Die auf dem Wasserkasten aufgesetzten Rippen c haben rechteckigen, winkelförmigen oder T-förmigen Querschnitt, wie z. B. aus Abb. 3 ersichtlich ist. Die- Rostspalten sind, wie Abb. a zeigt, bei d, also am unteren Ende des Rostes, am breitesten, werden nach oben immer schmaler und laufen auf der Rostplatte b spitz aus.
  • Es kann sich unter Umständen auch als günstig erweisen, an Stelle der aufgesetzten Rippen die Oberfläche des Wasserkastens wellenförmig auszubilden, wobei entsprechend der Erfindung die Breite der Wellentäler nach dem unteren Ende des Rostes zu wächst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schrägrost mit Längsspalten für Heizungskessel zur Verfeuerung feinkörniger Brennstoffe, dessen Oberfläche entsprechend dem Schüttwinkel des Brennstoffes geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltweite der etwa in der Zone der Klebfähigkeit des Brennstoffes beginnenden Rostspalten nach dem unteren Ende des Rostes zu wächst, wobei von dieser Stelle ab zur Verhinderung des Festbackens des Brennstoffes auf dem Rost eine besondere Rostkühlung vorgesehen ist. a. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der mit sich nach unten verbreiternden Spalten versehenen Rostfläche eine gekühlte Schrägfläche angeordnet ist, deren Neigung größer ist als die Neigung der Rostfläche. 3. Rost nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rostoberfläche die unter ihr angeordnete gekühlte Schrägfläche überragt. q.. Rost nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem wassergekühlten Kasten besteht, an dessen Oberfläche Rippen aufgesetzt sind, die nach dem unteren Rostende zu in der Höhe wachsen. 5. Rost nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Rostfläche an ihrem unteren Ende nach innen gekrümmt ist. 6. Rost nach den Ansprüchen z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der aufgesetzten Rippen die Oberfläche des Wasserkastens wellenförmig ausgebildet ist.
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