DE602944C - Verfahren zur Darstellung von 4-Aminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeureimid und 4-Alkylaminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeurealkylimiden - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 4-Aminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeureimid und 4-Alkylaminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeurealkylimiden

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DE602944C
DE602944C DEI44088D DEI0044088D DE602944C DE 602944 C DE602944 C DE 602944C DE I44088 D DEI44088 D DE I44088D DE I0044088 D DEI0044088 D DE I0044088D DE 602944 C DE602944 C DE 602944C
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dicarboxylic acid
alkylimides
aminonaphthalene
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DEI44088D
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English (en)
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Dr Wilhelm Eckert
Dr Walter Gmelin
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D221/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom, not provided for by groups C07D211/00 - C07D219/00
    • C07D221/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom, not provided for by groups C07D211/00 - C07D219/00 condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D221/04Ortho- or peri-condensed ring systems
    • C07D221/06Ring systems of three rings
    • C07D221/14Aza-phenalenes, e.g. 1,8-naphthalimide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von 4-Arninonaphthalin-1, 8-dicarbonsäureimid und 4-Alkylaminonaphthalin-I, 8-dicarbonsäurealkylimiden Es wurde gefunden, daß man 4-Aminonaphthalin-i, 8-dicarbonsäureimid (q.-Aminonaphthalimid) und 4-Alkylamino-i, 8-naphthalindicarbonsäurealkylimide mit sehr guter Ausbeute und in größter Reinheit erhalten kann, wenn man die z. B. durch Sulfonieren von Acenaphthen in einem organischen Lösungsmittel und anschließende Oxydation erhältliche Naphthalin -1, 8-dicarbonsäure-4.-sulfOnsäure oder deren Anhydrid oder deren Salze mit Ammoniak oder dieses abgebenden Mitteln oder Alkylaminen behandelt. Die Umsetzung verläuft z. B. wie folgt: ' Die Bildung von q.-Aminonaphthalimid und 4-Alkylaminonaphthalall<ylimiden, insbesondere der glatte Austausch der Sulfo- gegen die Amino- bzw. Alkylaminogruppe ist überraschend, ist es doch nicht gelungen, a- oder ß-Naphthalinsulfonsäuren durch Behandeln mit Ammoniak in .die entsprechenden Naphthylamine überzuführen.
  • Das 4-Aminonaphthalimid und die 4.-Alkylaminonaphthalalkylimide stellen wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Farbstoffen. dar.
  • Beispiel i 278 Gewichtsteile Naphthalin-i, 8-dicarbonsäure-..-sulfonsäure werden mit goo Gewichtsteilen 24 °(o wässerigem Ammoniak und goo Teilen Wasser 5 Stunden bei l7obis i8o° im Druckgefäß erhitzt. Das gebildete Aminonaphthalimid wird abgesaugt, ausgewaschen und getrocknet. Die Ausbeute ist fast quantitativ. Das Produkt kristallisiert in gelben Nadeln aus, die noch nicht bei 3:25' schmelzen. Es löst sich schwer in konzentrierter Salzsäure auf. In konzentrierter Schwefelsäure ist es mit gelber Farbe löslich, in 2o °[oig Oleum erhält die Lösung infolge Sulfonierung noch eine kräftig grüne Fluoreszenz. Beispiel ?- Das Aminonaphthalimid erhält man auch in sehr guter Ausbeute, wenn man das wässerige Ammoniak in Beispiel i durch 3oo Gewichtsteile Ammoniumsulfit ersetzt.
  • Beispiel 3 Erhitzt man i Teil Naphthalin-i, 8-dicarbonsäure-q.-sulfonsäure mit 8 Teilen wässerigem ao °/oigem Methylamin 5 Stunden bei i5o bis i6o° im Druckgefäß, so entsteht in gelben Prismen das Methylaminonaphthalmethylimid. Es schmilzt bei 256 bis z58°. Mit konzentrierter Salzsäure bildet es ein schwer lösliches Salz, das durch Verdünnen mit Wasser, sich wieder in die freie Base zersetzt. In Essigester löst es sich mit gelber Farbe und grüner Fluoreszenz.
  • Beispiel q.
  • ioo Gewichtsteile Naphthalin-i, 8-dicarbonsäure-q.-sulfonsäure werden mit 125 Gewichtsteilen Undecylamin, io Gewichtsteilen Natriumsulfit und 3000 Gewichtsteilen Wasser 5 Stunden im Druckkessel bei 17o bis i8o° erhitzt. Das Produkt wird nach Entfernung des Wassers in etwa iooo Gewichtsteilen Eisessig heiß gelöst und filtriert. Beim Erkalten kristallisiert das Undecylaminonaphthalundecylimid als gelber Kristallbrei aus. Man saugt ab, wäscht mit etwas Methylalkohol nach und trocknet im Vakuum. Die Ausbeute an reinem Produkt beträgt etwa 66 % der Theorie. Weitere Mengen können aus dem Filtrat durch Versetzen mit Wasser und Absaugen gewonnen werden.
  • Das Undecylaminonaphthalundecylimid ist ein gelbes Pulver, das sich in allen organischen Lösungsmitteln mehr oder weniger leicht löst, und zwar mit gelber Farbe. Es löst sich kalt in Benzin und färbt dieses in großer Verdünnung gelb mit stark grüner Fluoreszenz.
  • Beispiel s Werden 5o Teile Naphthalin-i, 8-dicarbonsäure-4-sulfonsäure mit 5o Teilen Äthanolamin und 5 Teilen Natriumsulfit in 3oo Teilen Wasser etwa 5 Stunden bei etwa 17o° im Autoklaven erhitzt, so erhält man das braungelb gefärbte Äthanolaminonaphthaläthanolünid von der Formel Das Produkt schmilzt bei 2-i4° C. Es löst sich schwer in Alkohol, Essigester, leichter in Eisessig, und zwar wie in Beispiel 3 mit gelber Farbe und grüner Fluoreszenz. Es löst sich mit gelber Farbe leicht in verdünnten und in konzentrierten Mineralsäuren und auch in konzentrierter und verdünnter Essigsäure.
  • Beispiel 6 Verwendet man in Beispiel 3 an Stelle von Methylamin eine 65 °/oige Cyclohexylaminlösung, so bildet sich das hellgelb gefärbte Cyclohexylaminonaphthalcyclohexylimid von der Formel Es löst sich in organischen Lösungsmitteln, wie Äther, Alkohol, Eisessig, Essigester, leicht, und zwar mit gelber Farbe und grüner Fluoreszenz. Ebenso löst es sich in konzentrierter Schwefelsäure. In verdünnten Mineralsäuren ist es unlöslich. Beispiel ? In entsprechender Weise wie Beispiel 4 erhält man mit höheren aliphatischen Aminen, wie z. B. Heptadecylamin, an Stelle von Undecylamin das hellgelbe Heptadecylaminonaphthalheptadecvlimid von folgender Formel Es verhält sich in seinen Eigenschaften ähnlich wie das Z?ndecylaminonaphthalundecylimid.
  • Beispiel 8 Durch Erhitzen von Naphthalin-r, 8-dicarl)onsäure-4.-sulfonsäure mit einer r4°/oi.gen Taurinlösung in Gegenwart von etwas Natriumsulfit bei 170' im Autoklaven erhält man das wasserlösliche Sulfoäthylarninonaphthalsulfoäthylimid von folgender Formel: Das Produkt zieht auf tierische Faser und färbt diese grünstichiggelb.

Claims (1)

  1. PAT@RNTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung von q.-Aminonaphthalin - r, 8 - dicarbonsäureimid und .1. - Allzylaminonaphthalin - r, 8 - dicarbonsäurealkylimiden, dadurch gekennzeichnet, daß man Naphthalin-r, 8-dicarbonsäure-4-sulfonsäure oder deren Anhydrid oder deren Salze mit Ammoniak oder dieses abgebenden Mitteln oder mit Alkylaminen behandelt.
DEI44088D 1932-03-25 1932-03-25 Verfahren zur Darstellung von 4-Aminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeureimid und 4-Alkylaminonaphthalin-1, 8-dicarbonsaeurealkylimiden Expired DE602944C (de)

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