DE601397C - Brueckenschaltung zum Schutz von Radioempfaengern gegen oertliche Stoerer - Google Patents

Brueckenschaltung zum Schutz von Radioempfaengern gegen oertliche Stoerer

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DE601397C
DE601397C DEJ39991D DEJ0039991D DE601397C DE 601397 C DE601397 C DE 601397C DE J39991 D DEJ39991 D DE J39991D DE J0039991 D DEJ0039991 D DE J0039991D DE 601397 C DE601397 C DE 601397C
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    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Brückenschaltung zum Schutz von Radioempfängern gegen örtliche Störer Die Erfindung betrifft eine Brückenschaltung zum Schutz von Radioempfängern gegen örtliche Störer, die die Antenne des Empfängers durch Kopplung beeinflussen. Das Wesentliche und Neue besteht darin, daß der Antennenkreis anstatt mit Erde über einen einstellbaren Abgriff mit einer regelbaren Impedanz verbunden ist, die einerseits eine Verbindung zur Erde aufweist, andererseits an den Störer leitend, kapazitiv oder über eine Hilfsantenne angekoppelt ist.
  • Die Antennenspule bildet hierbei gewissermaßen die Ausgleichsleitung einer Wheatstoneschen Brücke, von der zwei Zweige durch die Kapazität der Antenne zu dem Störer bzw. zur Erde gebildet werden, während die beiden anderen Zweige durch die in ihrem Verhältnis zueinander veränderlichen beiden Widerstände oder Kondensatoren oder Spulen der regelbaren Impedanz gebildet werden. Natürlich muß die vom Störer abgenommene Geräuschenergie größer sein, als die durch die Antenne eingeführte, weil ja die erstere teilweise zur Erde abgeleitet wird und daher nur zu einem Teil in der Brückenschaltung verwendet werden kann.
  • Durch diese Verwendung und Schaltung der regelbaren Impedanz wird in einfachster Weise und ohne nennenswerte Energieverluste erreicht, daß die Antennenspule selbst geräuschfrei ist, daß also die -Geräusche in sie erst gar nicht hineingelangen. In der Zeichnung ist Abb. i ein Teil eines Stromschemas für einen Radioempfänger, der von einem Verteilungsnetz gespeist wird, ein sog. Netzanschlußempfänger, Abb.2 das Prinzip der Erfindung schematisch, Abb.3 ein Stromschema für einen Netzanschlußempfänger mit einer Brückenschaltung laut der Erfindung, Abb. q. ein einfacheres Ausführungsbeispiel hierfür, Abb.5 ein; abgeändertes Ausführungsbeispiel; Abb.6 bis 8 sind andere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Wenn ein Fernsprecher zwischen einem über der Erde befindlichen elektrischen Leiter und der Erde eingeschaltet ist, hört man in ihm häufig einen Ton oder einen knackenden Laut, der aus naheliegenden Starkstromleitungen, atmosphärischen Entladungen u. dgl. herrührt. Eine gewöhnliche Radioempfängeranlage enthält einen solchen Leiter, nämlich die Antenne i (Abb. i), die störende Geräusche von der Umgebung aufnimmt. Diese Geräusche können dadurch vermieden werren, daß man den Antennenstromkreis an zwei Diagonalpunkten einer Brückenschaltung anschließt, welche gleich große Störpotentiale aufweisen.
  • In Abb. 2, die das Prinzip der Erfindung erläutert, ist 18 eine Leitung, die an eine Antenne angeschlossen ist, auf welche Störungen von einem Starkstromnetz mit den Leitern 6, 7, 8 und 9 einwirken. Zwischen einem oder mehreren Starkstromleitern 7, 8 und Erde :2 ist eine wie ein Potentiometer 3 gebildete Impedanz eingeschaltet, die an den Leiter und Erde über Kondensatoren q. bzw. 21 angeschlossen ist. io, ii und 12 sind die Klemmschrauben, und i q. ist der einstellbare Abgriff des Potentiometers, an den die Leitung 18 mittels der Klemmschraube 12 angeschlossen ist. Der zwischen der Leitung 7 und der Erde fließende Strom wird eine Komponente enthalten, deren Kurvenform der von dem Starkstromnetz in der Antenne induzierten Spannungen (Geräuschspannungen), die das Geräusch hervorbringen, entspricht. Infolgedessen wird auch die Spannung zwischen der Leitung 7 und Erde eine Komponente enthalten, deren Kurvenform den Geräuschspannungen entspricht; sofern die genannte Spannung einen hinlänglichen Wert hat, ist es deshalb möglich, das Geräusch durch den Teil dieser Spannung, der bei dem Abgriff 1q. abgenommen wird, zu kompensieren, wenn die Phase der Spannung in richtiger Weise den Geräuschspannungen angepaßt ist.
  • Eine besondere Verwendung der Erfindung besteht in der Verbindung mit einem Netzanschlußempfänger. Das Audionrohr eines solchen Empfängers wird, wie in Abb. i gezeigt, von einem Starkstromnetz 16, 17 über einen Stromkreis, der Drosselspulen 31 und Widerstände 30 enthält, gespeist, indem diese Widerstände von den Glühdrähten der Röhren und den Rheostaten, von welchen die Anodenspannungen abgenommen werden, gebildet werden.
  • Bei dieser Verwendung der Erfindung kann das Potentiometer 3, wie in. Abb. 3 gezeigt, an einen Punkt 22 des Speisestromkreises 16, 30, 17 angeschlossen werden. Es ist indessen auch möglich, die-im Speisestromkreis liegenden Widerstände als Potentiometer dienen zu lassen, in welchem Falle man, wie in Abb. q. gezeigt, die Erdleitung :2 an einen veränderlichen Punkt 23 des Speisestromkreises, entweder direkt oder über einen Kondensator 21, anschließt. Gemäß Abb. 5 kann man auch den Antennenkreis an einem veränderlichen Punkte 24 des Speisestromkreises über einen Kondensator 25 anschließen; die Erdleitung kann in diesem Falle an diesem Kreis fest angeschlossen werden.
  • In Abb.6, die teilweise der Abb. 2 entspricht, besitzt die regelbare Impedanz zwei einstellbare Abgriffe i¢ und 27, und die Starkstromleiter 7 und 8 sind mit 27 anstatt mit der Klemmschraube i i der Abb. 3 verbunden, wodurch eine Regulierung der Spannungsamplitude erreicht wird. In Abb. 7 ist diese Anordnung insoweit abgeändert, als der Abgriff 27 mit der Erde 2 verbunden ist, während die Klemmschraube i i mit dem Starkstromleiter 7 verbunden ist.
  • In Abb.8, die teilweise der Abb.6 entspricht, ist der Abgriff 27 des Potentiometers 3 mit einem in der Luft- aufgehängten Leiter 26 verbunden, auf den das Geräusch von dem Leitungsnetz 6 bis 9 durch Induktion übertragen wird. Man kann sich hierbei vorstellen, daß der Kondensator q. in Abb. 6 von der Kapazität zwischen dem Leiter 26 und dem Netz 6 bis 9 ersetzt ist. Falls diese Anordnung richtig wirken soll, muß die Einwirkung des Netzes auf den Leiter 26 größer sein als auf die Antenne i.
  • Zur Beseitigung atmosphärischer Störungen wird der Leiter 26 zur Aufnahme der Störungen im allgemeinen als eine Luftantenne mit größerer Höhe über der Erde als die für den Empfängerapparat benutzte Antenne ausgebildet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brückenschaltung zum Schutz von Radioempfängern gegen örtliche Störer, die die Antenne des Empfängers durch Kopplung beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennenkreis anstatt mit Erde über einen einstellbaren Abgriff mit einer regelbaren Impedanz verbunden ist, die einerseits eine Verbindung zur Erde aufweist, andererseits an den Störer leitend, kapazitiv oder über eine Hilfsantenne angekoppelt ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz aus einer als ein Potentiometer (3) ausgebildeten Induktanz besteht, die zwischen der Geräuschquelle (z. B. dem Starkstromnetz 6 bis 9) und Erde (2), evtl. in Reihe mit einem Kondensator (q.), eingeschaltet und deren einstellbarer Abgriff (1q.) mit dem Antennenkreis (i8) des Empfängers verbunden ist (Abb. 2).
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz von den in den Speisestromkreis - Klemmschraube (i6), Drosselspule (3i), Widerstände (30), ' Drosselspule (3i) und Klemmschraube (i7) mit den zugehörigen elektrischen Leitungen - eingeschalteten Widerständen und Induktanzen (30, 31) gebildet wird (Abb.
  4. 4.). q.. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (3) zwischen einem passenden Punkt (22) des Speisestromkreises (i6, 30, 17) und der Erde, evtl. in Reihe mit einem Kondensator, eingeschaltet ist (Abb. 3).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (3) zwei einstellbare Abgriffe (27, 1q.) besitzt, von denen einer mit dem Antennenkreis, der andere mit der Geräuschquelle über einen Kondensator (q.) oder an Stelle der Geräuschquelle mit einer mit dieser gekoppelten an sich bekannten Hilfsantenne (26) verbunden ist, während das von der Geräuschquelle abliegende Ende des Potentiometers an die Erdleitung (2) angeschlossen ist (Abb.6 und 8).
DEJ39991D 1929-12-01 1929-12-01 Brueckenschaltung zum Schutz von Radioempfaengern gegen oertliche Stoerer Expired DE601397C (de)

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DEJ39991D DE601397C (de) 1929-12-01 1929-12-01 Brueckenschaltung zum Schutz von Radioempfaengern gegen oertliche Stoerer
GB3864829A GB342084A (en) 1929-12-17 1929-12-17 Improvements in circuit arrangements for neutralising extraneous signals in electrical communicating and signalling systems

Publications (1)

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DE601397C true DE601397C (de) 1934-08-15

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DEJ39991D Expired DE601397C (de) 1929-12-01 1929-12-01 Brueckenschaltung zum Schutz von Radioempfaengern gegen oertliche Stoerer

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BE (1) BE365890A (de)
DE (1) DE601397C (de)
FR (1) FR686482A (de)
GB (1) GB342084A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106954338A (zh) * 2017-05-05 2017-07-14 恒鸿达科技有限公司 一种主板抗干扰电路

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106954338A (zh) * 2017-05-05 2017-07-14 恒鸿达科技有限公司 一种主板抗干扰电路

Also Published As

Publication number Publication date
GB342084A (en) 1931-01-29
FR686482A (fr) 1930-07-26
BE365890A (de) 1930-01-31

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