DE60111773T2 - Entstapelvorrichtung zum Entstapeln von in einem Massestron beförderten Objekten - Google Patents

Entstapelvorrichtung zum Entstapeln von in einem Massestron beförderten Objekten Download PDF

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    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/12De-stacking of articles characterised by de-stacking during transit

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entstapelungsvorrichtung und ein Verfahren zum Entstapeln von in einem Massenstrom geförderten Gegenständen.
  • Die Behandlung von Gegenständen, wie zum Beispiel Kartons, Paketen, Gebinden, Zeitschriften, Mehrfachbeuteln usw. beinhaltet oft das Fördern der Gegenstände in einem Massenstrom, während einer auf dem anderen gestapelt ist. Um die Gegenstände richtig zu behandeln, d.h. Zeitschriften an ihre beabsichtigte Bestimmung zu richten, kann es notwendig sein, die Gegenstände zunächst zu entstapeln.
  • Verschiedene Wege zum Entstapeln von Gegenständen sind vorgeschlagen worden, siehe zum Beispiel die Offenbarungen der US-Patentschriften 2,006,870; 4,150,743; 5,069,440 und 5,201,397. Das US-Patent 2,006,870 beschreibt eine geneigte Entstapelungsvorrichtung zum Entstapeln von Zuckergebinden, die in Stapeln längs einer horizontalen Bahn eines Endlosförderers transportiert werden. Die horizontale Bahn geht in eine geneigte Bahn über, wobei die oberen Gegenstände veranlaßt werden, von den Bodengegenständen herunter und auf eine geneigte Rutsche zu gleiten. Am Boden der Rutsche zieht ein sich schnell bewegender horizontaler, endloser Förderer die Gegenstände nacheinander fort. Unter den Problemen, die in Verbindung mit einer solchen geneigten Entstapelungsvorrichtung auftreten, gibt es eines, bei welchem die Bodengebinde eine fortlaufende Linie von Gebinden längs der geneigten Bahn des Zuführförderers und der Rutsche bilden können, wobei die oberen Gebinde einfach auf dieser Linie von Gebinden gleiten, ohne jemals entstapelt worden zu sein.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Entstapelungsvorrichtung und ein Verfahren vorzusehen, mit welchem diese und andere Probleme minimiert oder verhindert werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine geneigte Entstapelungsvorrichtung und eine schräge Entstapelungsvorrichtung, die in Reihe kombiniert oder getrennt verwendet werden kann.
  • Die geneigte Entstapelungsvorrichtung weist einen Zuführförderer zum Zuführen von Gegenständen und eine geneigte Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten geneigten Förderern auf, die in Reihe angeordnet sind. Ein erster der geneigten Förderer hat ein aufstromiges Ende, welches an einem Ablaufende des Zuführförderers angeordnet ist. Der erste geneigte Förderer ist unter einem Winkel relativ zu einer Laufrichtung des Zuführförderers geneigt, wodurch Gegenstände in einem Stapel, die von dem Zuführförderer ablaufen, kippen, um die Gegenstände in dem Stapel voneinander fort in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer herabrutschen zu lassen. Der zweite geneigte Förderer weist ein aufstromiges Ende auf, welches neben einem abstromigen Ende des ersten geneigten Förderers angeordnet ist und mit einer höheren Geschwindigkeit als der erste geneigte Förderer läuft, wodurch der zweite geneigte Förderer die Tendenz hat, die von dem ersten geneigten Förderer aufgenommenen Gegenstände zu separieren.
  • Vorzugsweise ist ein Sensor vorgesehen zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer. Ein Regler ist vorgesehen zum Steuern einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor zur Verhinderung einer Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten geneigten Förderer, bis genug Raum auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist.
  • Ein aufstromiges Ende einer Förderfläche, die von dem zweiten geneigten Förderer gebildet wird, ist vorzugsweise nach oben bezüglich einer Laufbahn des abstromigen Endes einer Förderfläche versetzt, die von dem ersten geneigten Förderer gebildet ist, wobei ein Förderende jedes Gegenstandes angehoben gelassen wird, wenn er von dem ersten geneigten Förderer zu dem zweiten geneigten Förderer kommt. Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entstapeln von Gegenständen, die in gestapelter Lage in einem Massenstrom zugeführt werden. Das Verfahren weist folgende Schritte auf:
    • A) Zuführen des Stromes längs eines Zuführförderers zu einem abstromigen Ende einer geneigten Förderanordnung, die mindestens erste und zweite geneigte Förderer aufweist, welche in Reihe angeordnet sind, wobei ein Stapel von Gegenständen kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten geneigten Förderers erreicht, wobei die Gegenstände veranlaßt werden, voneinander in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer herabzurutschen; und
    • B) Antreiben des zweiten geneigten Förderers mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste geneigte Förderer, wobei der zweite geneigte Förderer versucht, die von dem ersten geneigten Förderer aufgenommenen Gegenstände zu separieren.
  • Vorzugsweise weist das Verfahren die Schritte des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer und das Regeln einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor auf, um das Ablaufen zusätzlicher Gegenstände zu dem ersten geneigten Förderer zu verhindern, bis auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände Platz ist.
  • Die schräge Entstapelungsvorrichtung weist einen Zuführförderer auf für das Zuführen von Stapeln von Gegenständen sowie eine schräge Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten schrägen, in Reihe angeordneten Förderern. Ein erster der schrägen Förderer hat ein aufstromiges Ende an einem Ablaufende des Zuführförderers angeordnet. Der erste schräge Förderer ist unter einem Winkel relativ zu einer Laufrichtung des Zuführförderers geneigt, wodurch Gegenstände in einem Stapel, die von dem Zuführförderer ablaufen, rückwärts kippen, um die Gegenstände in dem Stapel zu veranlassen, rückwärts voneinander in eine Schindelanordnung auf dem ersten schrägen Förderer wegzurutschen. Der zweite schräge Förderer weist ein aufstromiges Ende auf, welches neben einem abstromigen Ende des ersten schrägen Förderers angeordnet ist und mit einer größeren Geschwindigkeit läuft als der erste schräge Förderer, wobei der zweite schräge Förderer versucht, die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommenen Gegenstände zu separieren.
  • Vorzugsweise ist ein Sensor vorgesehen für das Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer. Ein Regler ist vorgesehen zum Steuern einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor, um das Abführen zusätzlicher Gegenstände auf dem ersten schrägen Förderer zu verhindern, bis auf dem ersten schrägen Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände Raum vorhanden ist.
  • Ein aufstromiges Ende einer Förderfläche, die von dem zweiten schrägen Förderer gebildet wird, ist vorzugsweise bezüglich einer Laufbahn des abstromigen Endes einer Förderfläche nach unten versetzt, die von dem ersten schrägen Förderer gebildet wird, wobei ein Vorderende jedes Gegenstandes zum Abwärtslaufen veranlaßt wird, wenn er von dem ersten schrägen Förderer zu dem zweiten schrägen Förderer gelangt.
  • Ein anderer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entstapeln von Gegenständen, die in gestapelter Lage in einem Massenstrom zugeführt werden. Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf:
    • A) Zuführen des Stromes längs eines Zuführförderers zu einem aufstromigen Ende einer schrägen Förderanordnung, die mindestens erste und zweite schräge Förderer aufweist, die in Reihe angeordnet sind, wobei ein Stapel von Gegenständen rückwärts kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten schrägen Förderers erreicht, wobei die Gegenstände veranlaßt werden, voneinander in eine Schindelanordnung auf dem ersten schrägen Förderer nach rückwärts herabzurutschen; und
    • B) Antreiben des zweiten schrägen Förderers mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste schräge Förderer, wodurch der zweite schräge Förderer versucht, die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommenen Gegenstände zu separieren.
  • Vorzugsweise weist das Verfahren die Schritte des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer und des Regelns einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor auf, um das Ablaufen zusätzlicher Gegenstände zu dem ersten schrägen Förderer zu verhindern, bis auf dem ersten schrägen Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände Platz ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden klarer aus der folgenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführung der Erfindung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszahlen gleiche Elemente bezeichnen und bei denen ist:
  • 1 eine Seitenansicht eines geneigt-schrägen Entstaplers gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Seitenansicht des geneigten Entstaplerabschnittes der 1;
  • 3 eine vergrößerte Ansicht eines in 2 im Kreis gezeigten Abschnittes unter Darstellung der Positionslage zwischen zwei geneigten Förderern;
  • 4 eine Seitenansicht des schrägen Entstaplerabschnittes der 1 und
  • 5 eine vergrößerte Einzelansicht einer Verbindung zwischen zwei schrägen Förderern der 4.
  • Ausführliche Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
  • In 1 ist ein geneigter-schräger Entstapler 2 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Entstapelungsvorrichtung 2 weist einen geneigten Abschnitt 10 und einen schrägen Abschnitt 100 auf, welche durch einen Übergangsförderer 30 verbunden sind. Die Entstapelungsvorrichtung 2 arbeitet so, daß sie einen dreidimensionalen Massestrom von Waren in einen zweidimensionalen Strom durch Entstapeln und Separieren der Gegenstände überführt. Solche Gegenstände können Kartons, Pakete, Gebinde, Zeitschriften, Umschläge, Mehrfachbeutel usw. aufweisen.
  • Der geneigte Abschnitt 10 könnte mit oder ohne dem oder den schrägen Abschnitt 100 verwendet werden, und dasselbe gilt für den schrägen Abschnitt 100. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden beide Abschnitte 10, 100 zusammen so benutzt, daß Gegenstände, die beim Austritt von dem geneigten Abschnitt 10 in einer gestapelten Lage bleiben können, in dem schrägen Abschnitt 100 entstapelt werden.
  • Geneigte Entstapelungsvorrichtung
  • Der geneigte Entstapelungsabschnitt 10 weist eine Zuführförderanordnung 12 und eine geneigte Förderanordnung auf, die zwei oder mehr geneigte Förderanordnungen 14, 16, 18 aufweist. Diese Anordnungen weisen entsprechende Förderer 14a, 16a und 18a auf, die beim Fördern eines Massenstroms von Gegenständen A gezeigt sind, wobei sich mindestens einige Gegenstände in gestapelter Lage befinden. Die Zuführförderanordnung weist einen Förderer 12a auf, welcher die Gegenstände in einer horizontalen Richtung zu einem aufstromigen Ende eines ersten geneigten Förderers 14a fördert.
  • Die Förderer 12a, 14a, 16a, 18a werden von entsprechenden (nicht gezeigten) Motoren mit variabler Geschwindigkeit angetrieben, wobei die Geschwindigkeiten von einer (nicht gezeigten) Steuereinrichtung geregelt werden. Die Förderer könnten von jedem geeigneten Typ sein, wie zum Beispiel Riemen oder Rollen, sie sind aber vorzugsweise in der Form von Endlosriemen, deren jeder sich um ein Paar von drehbaren Riemenscheiben 20 erstreckt. Eine der jedem Riemen zugeordnete Riemenscheibe wird von dem Motor angetrieben.
  • Jeder der geneigten Förderer bildet eine Förderfläche, auf welcher die Gegenstände laufen. Im Fall eines Förderers mit Entlosriemen wird die Förderfläche von dem oberen Trum des Riemens gebildet. Wichtig ist es, daß die Förderflächen einen höheren Reibkoeffizienten haben als die äußeren Flächen der Gegenstände A. Zum Beispiel könnten die Riemen aus Gummi, Urethan oder PVC gebildet sein.
  • Mit der Ausnahme des ersten geneigten Förderers 14a hat jeder geneigte Förderer 16a, 18a ein aufstromiges Ende seiner Förderfläche nach oben um einen Abstand D bezüglich einem abstromigen Ende der Förderfläche des vorhergehenden Förderers versetzt, d.h. in einer Richtung versetzt, die erfordert, daß die vordere oder Frontkante jedes Gegenstandes A relativ zu seiner hinteren oder nachlaufenden Kante angehoben wird, wenn der Gegenstand von dem vorhergehenden Förderer zu dem nachfolgenden Förderer überführt wird, um die Trennung der Gegenstände zu erleichtern, wie noch diskutiert wird.
  • Die Größe des Versatzabstandes D kann variieren, obwohl ein bevorzugter Abstand gleich dem Radius der abstromigen Riemenscheibe ist.
  • Die erste geneigte Förderanordnung 14 weist einen Zustellsensor 22 auf, der neben einem aufstromigen Ende des entsprechenden Förderers 14a angeordnet ist, und zwar für die Erfassung der Gegenwart von Gegenständen. Dieser Zustellsensor 22 ist mit dem Regler für die Fördergeschwindigkeit für die Schaffung eines Signals verbunden, welches die Geschwindigkeit des Zuführförderers 12a steuert, wie noch ausgeführt wird. Der Zustellsensor 22 kann von beliebiger, zweckmäßiger Art sein, wie zum Beispiel eine Photozelle.
  • Der Neigungswinkel α der Förderfläche des ersten geneigten Förderers 14a wird so ausgewählt, daß die sich im Transport befindenden Gegenstände aufeinander gleiten, nicht aber auf der Förder fläche gleiten. Die optimale Größe des Winkels α hängt von dem Reibungskoeffizienten der äußeren Fläche der Gegenstände A ab, liegt aber gewöhnlich im Bereich von 20 bis 40 Grad. Die Förderflächen der anderen geneigten Förderer 16a, 18a liegen vorzugsweise, nicht aber notwendigerweise, parallel zu der Förderfläche des ersten geneigten Förderers 14.
  • Das allgemeine Geschwindigkeitsverhältnis der geneigten Förderer ist derart, daß jeder geneigte Förderer schneller als der vorhergehende geneigte Förderer läuft. Für geringere Durchsätze könnten die relativen Fördergeschwindigkeiten fest sein.
  • Für höhere Durchsätze könnten die relativen Fördergeschwindigkeiten variabel und von einer programmierbaren logischen Vorrichtung gesteuert werden, wie zum Beispiel PC oder PLC. Jeder Förderer würde dann einen Sensor 22b, 24b, 26b aufweisen, der nahe seinem abstromigen Ende angeordnet ist, um die Gegenwart von Gegenständen A zu prüfen. Wenn Gegenstände A von einem Sensor 22b, 24b, 26b erfaßt sind, dann würde die Geschwindigkeit des entsprechenden Förderers auf einen Bruchteil der Geschwindigkeit des nächst abstromigen Förderers eingestellt werden. Auf diese Weise würde die Geschwindigkeit für jeden Folgeriemen in der Reihe immer zunehmen. Dieses Merkmal zunehmender Geschwindigkeit wird verwendet, um die Gegenstände auseinanderzuziehen (d.h. die Gegenstände aus der Schindelanordnung zu nehmen), wenn sie von einem Förderer zum nächsten übergehen. Für das beste Funktionieren ist ein Geschwindigkeitsverhältnis von mindestens 2:1 zwischen aufeinanderfolgenden Förderern erwünscht. Typische Geschwindigkeiten für die Förderer 14a, 16a 18a wären 10 bzw. 20 bzw. 40 Fuß pro Minute.
  • In gleicher Weise wird die Geschwindigkeit des letzten geneigten Förderers 18a durch die Geschwindigkeit des Übergangsförderers 30 bestimmt, der unmittelbar abstromig von der geneigten Förderanordnung angeordnet ist. Um die Möglichkeit zu vermeiden, daß sich die Gegenstände wieder stapeln, sollte der letzte geneigte Förderer mit einer Geschwindigkeit arbeiten, die nicht größer ist als die des Überführungsförderers 30.
  • Wenn keine Gegenstände von den Sensoren 22b, 24b, 26b erfaßt würden, liefen die geneigten Förderer mit einer maximalen Auslegungsgeschwindigkeit. Hierdurch wird der Durchsatz durch Schließen von Lücken in dem Stromfluß der Gegenstände maximal gemacht.
  • Im Betrieb werden Gegenstände A (zum Beispiel Zeitschriften) in einem Massenstrom auf dem Zuführförderer 12a transportiert, wobei mindestens einige der Gegenstände in Stapeln angeordnet sind.
  • Sobald ein Stapel auf das aufstromige Ende des ersten geneigten Förderers 14a übergeht, kippt der Stapel nach vorn und veranlaßt die Gegenstände, nach vom voneinander wegzurutschen, wobei eventuell eine Schindelausrichtung auf dem ersten geneigten Förderer 14a mit hoher Friktion ange nommen wird, oder möglicherweise auf einem der nachfolgenden geneigten Förderer je nach der Dichte der geförderten Gegenstände. Bei dieser Schindelausrichtung ist das Vorderende eines Gegenstandes unter dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstandes angeordnet. Wegen der hohen Reibung der Förderfläche bleiben die Gegenstände dort, wo sie auf der Förderfläche landen, aber Gegenstände, die oben auf einem anderen Gegenstand angeordnet werden, rutschen weiter nach unten und erzeugen dadurch die Schindelausrichtung.
  • Es kann notwendig werden, den Zuführförderer 12a anzuhalten oder zu verlangsamen, um ein Ablaufen zusätzlicher Gegenstände auf die schindelartig angeordneten Gegenstände, die zuvor entladen wurden, zu verhindern, um ein nochmaliges Stapeln von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer 14a zu vermeiden. Solange der Zustellförderer 22a die Gegenwart von Gegenständen abfühlt, schickt er ein Signal zu dem Regler zum Anhalten oder Verlangsamen des Zuführförderers 12a. Nachdem der Zustallförderer 22a Gegenstände nicht weiter abfühlt, nimmt der Zuführförderer 12a wieder seine normale Geschwindigkeit auf.
  • Sobald jeder Gegenstand A den zweiten geneigten Förderer 16a erreicht, wird seine Vorderkante wegen der nach oben versetzten Lage der Förderfläche des zweiten geneigten Förderers 16a relativ zu der des ersten geneigten Förderers 14a angehoben. Dadurch werden beliebige lose Fremdkörper freigelegt, wie zum Beispiel Büroklammern, Heftklammern, Gummibänder usw., die unter den Gegenständen eingefangen sind, wobei die Möglichkeit gegeben wird, daß die Fremdkörper durch einen zwischen den Förderern 14a, 16a angeordneten Spalt hindurchfallen.
  • Das Ansteigen der Vorderkante eines Gegenstandes bringt auch die Unterseite des Gegenstandes in Flächenkontakt mit dem zweiten geneigten Förderer 16a mit hoher Reibung. Weil die Hinterkante des Gegenstandes noch auf dem hinten nachlaufenden Gegenstand mit geringer Reibung ruht und weil der abstromige Förderer 16a schneller läuft (zum Beispiel zweimal so schnell) als der abstromige Förderer 14a, wird der vordere Gegenstand relativ zu dem hinteren Gegenstand nach vorn gezogen. Je nach der Größe der Geschwindigkeitsdifferenz kann der vordere Gegenstand ganz oder teilweise von dem hinteren Gegenstand abgezogen werden. Wenn der vordere Gegenstand nur teilweise von dem hinteren Gegenstand abgezogen wird, wird er von dem hinteren Gegenstand von einem nachfolgenden oder von nachfolgenden geneigten Förderern 18 separiert, bis er von dem hinteren Gegenstand vollständig getrennt ist.
  • Wie zuvor schon bemerkt, kann es in einer Situation, bei der ein hohes Volumen an Gegenständen gefördert wird, erwünscht sein, die Geschwindigkeit der geneigten Förderer unter Verwendung der Sensoren 22b, 24b, 26b zu verlangsamen. Wenn diese Sensoren Gegenstände erfassen, dann würde die Geschwindigkeit des entsprechenden Förderers reduziert wie auch die Geschwindigkeiten abstromig von diesem angeordneten Förderer, während die Lage gehalten wird, wobei die Ge schwindigkeit jedes abstromigen Förderers größer ist als die Geschwindigkeit des vorhergehenden Förderers.
  • Wenn ein Sensor 22b, 24b oder 26b Gegenstände nicht feststellt, dann kehren die Fördergeschwindigkeiten zu ihren Maxima zurück, wobei aber jeder geneigte Förderer schneller läuft als der vorhergehende geneigte Förderer.
  • Man erkennt, daß der geneigte Entstapler gemäß der Erfindung einen wirksamen Weg zum Entstapeln von Gegenständen vorsieht, während sichergestellt wird, daß es kein nochmaliges Stapeln gibt.
  • Schräger Entstapler
  • Der schräge Entstapler 100 weist vielfach geneigte Förderanordnungen 114, 116,m 118 auf. Diese Anordnungen weisen entsprechende Förderer 114a, 116a und 118a auf, die beim Fördern eines Massenstroms von Gegenständen A gezeigt sind, von denen mindestens einige sich in gestapelter Lage befinden. Der Übergabeförderer 30 fördert die Gegenstände in einer horizontalen Richtung zu einem aufstromigen Ende eines ersten geneigten Förderers 114a und bildet somit einen Zustellförderer für den schrägen Abschnitt 100.
  • Die Förderer 114a, 116a, 118a werden von entsprechenden (nicht gezeigten) Motoren mit variabler Geschwindigkeit angetrieben, wobei die Geschwindigkeiten von einem (nicht gezeigten) Regler geregelt werden. Die Förderer könnten von jedem geeigneten Typ sein, wie zum Beispiel Riemen oder Rollen, vorzugsweise sind sie aber in der Form von Endlosriemen, deren jeder sich um ein Paar von drehbaren Riemenscheiben 120 erstreckt. Eine der zu jedem Riemen gehörenden Riemenscheiben wird von dem Motor angetrieben.
  • Jeder der schrägen Förderer bildet eine Förderfläche, auf welcher die Gegenstände laufen. In dem Fall eines Riemens vom Endlostyp wird die Förderfläche von dem oberen Trum des Riemens gebildet. In wichtiger Weise haben die Förderflächen einen höheren Reibkoeffizienten als die äußeren Flächen der Gegenstände A. Zum Beispiel könnten die Riemen aus Gummi, Urethan oder PVC hergestellt sein.
  • Außer dem ersten geneigten Förderer 14a hat jeder der schrägen Förderer 16a, 18a ein aufstromiges Ende seiner Förderfläche nach unten um einen Abstand D' bezüglich einem abstromigen Ende der Förderfläche des vorhergehenden Förderers versetzt, d.h. versetzt in einer Richtung mit der Bedingung, daß die Front- oder Vorderkante jedes Gegenstandes A relativ zu seiner hinteren oder nachlaufenden Kante abwärts verläuft, wenn der Gegenstand von dem vorhergehenden Förderer zu dem nachfolgenden Förderer überführt wird, um das Trennen der Gegenstände zu ermöglichen, wie noch erörtert wird.
  • Die Größe des Versatzabstandes D' kann variieren, obwohl ein bevorzugter Abstand gleich dem Radius der abstromigen Riemenscheibe ist.
  • Die erste schräge Förderanordnung 114 weist einen Zustellsensor 122a auf, der neben einem aufstromigen Ende des entsprechenden Förderers 114a für das Erfassen der Gegenwart von Gegenständen angeordnet ist. Dieser Zustellsensor 122a ist mit dem Regler für die Fördergeschwindigkeit verbunden, um ein Signal vorzusehen, welches die Geschwindigkeit des Zuführförderers 112a steuert, wie noch erläutert wird. Der Zustellsensor 122 könnte von jeder beliebigen Art sein, wie zum Beispiel eine Photozelle.
  • Der Winkel β der Schräge der Förderfläche des ersten schrägen Förderers 114a wird so ausgewählt, daß die in Transport befindlichen Gegenstände aufeinander rutschen, nicht aber auf der Förderfläche rutschen. Die optimale Größe des Winkels β hängt von dem Reibkoeffizienten der äußeren Fläche der Gegenstände A ab, liegt aber gewöhnlich im Bereich von 20 bis 40 Grad. Die Förderflächen der anderen schrägen Förderer 116a, 118a sind vorzugsweise, nicht aber notwendigerweise, parallel zu der Förderfläche des ersten schrägen Förderers 114.
  • Das allgemeine Geschwindigkeitsverhältnis der schrägen Förderer ist derart, daß jeder schräge Förderer schneller als der vorhergehende schräge Förderer läuft. Für geringere Durchsätze könnten die relativen Fördergeschwindigkeiten fest sein.
  • Für höhere Durchsätze könnten die relativen Fördergeschwindigkeiten variabel und von einer programmierbaren logischen Vorrichtung gesteuert werden, wie zum Beispiel einem PC oder PLC. Jeder Förderer 116, 118 würde dann einen Sensor 122b, 122c aufweisen, der nahe seinem aufstromigen Ende angeordnet wäre, um die Gegenwart von Gegenständen A zu prüfen. Wenn Gegenstände A von einem solchen Sensor erfaßt werden, dann würde die Geschwindigkeit des entsprechenden Förderers auf einen Bruchteil der Geschwindigkeit des nächsten abstromigen Förderers eingestellt. Auf diese Weise würde die Geschwindigkeit für jeden nachfolgenden Riemen in der Reihe immer ansteigen. Dieses Merkmal der ansteigenden Geschwindigkeit wird verwendet, um die Gegenstände auseinanderzuziehen (d.h. die Gegenstände aus der Schindelanordnung herauszubringen), wenn sie von einem Förderer zum nächsten übergeben werden. Für die beste Funktionalität ist ein Geschwindigkeitsverhältnis von mindestens 2:1 zwischen aufeinanderfolgenden Förderern erwünscht. Typische Geschwindigkeiten für die Förderer 114a, 116a, 118a wären 10 bzw. 20 bzw. 40 Fuß pro Minute.
  • In ähnlicher Weise wird die Geschwindigkeit des letzten schrägen Förderers 118a durch die Geschwindigkeit des Wegnahmeförderers 130 bestimmt, der unmittelbar abstromig von der schrägen Förderanordnung positioniert ist. Um die Möglichkeit zu vermeiden, daß sich die Gegenstände wie derum stapeln, sollte der letzte schräge Förderer mit einer Geschwindigkeit arbeiten, die nicht größer ist als die des Wegnahmeförderers 30.
  • Wenn von den Sensoren 122a, 122b, 122c keine Gegenstände erfaßt werden, würden die schrägen Förderer dann mit einer maximalen Auslegungsgeschwindigkeit laufen. Hierdurch wird der Durchsatz durch Schließen von Lücken in dem Fließstrom von Gegenständen maximal gemacht.
  • Beim Betrieb werden identische Gegenstände A (zum Beispiel Zeitschriften) in einem Massestrom auf den Übergabeförderer 30 gefördert, wobei mindestens einige der Gegenstände in Stapeln angeordnet sind. Wenn der schräge Abschnitt 100 nicht in Kombination mit einem geneigten Abschnitt 10 verwendet wird, dann können die Gegenstände A in einer mehr gestapelten Lage zu dem schrägen Abschnitt 100 gebracht werden, als wenn ein geneigter Abschnitt 10 benutzt würde. Sobald ein Stapel auf das aufstromige Ende des ersten schrägen Förderers 114a übergeht, kippt der Stapel nach hinten und veranlaßt die Gegenstände zu versuchen, nach hinten voneinander weg zu rutschen und eventuell eine Schindelausrichtung auf dem ersten schrägen Förderer 114a mit hoher Neigung anzunehmen oder möglicherweise auf einem der nachfolgenden schrägen Förderer je nach der Dichte der in Transport befindlichen Gegenstände. Bei dieser Schindelausrichtung ist das Vorderende eines Gegenstandes oben auf einem hinteren Gegenstand angeordnet. Wegen der hohen Reibung der Förderfläche bleiben die Gegenstände, wo sie auf der Förderfläche landen, aber die oben auf einem anderen Gegenstand angeordneten Gegenstände rutschen weiter nach unten, wodurch sich die Schindelausrichtung ergibt.
  • Es kann notwendig sein, den Übergabeförderer 30 anzuhalten oder zu verlangsamen, um ein erneutes Stapeln von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer 114a zu vermeiden. Solange der Zustellsensor 122a die Gegenwart von Gegenständen abfühlt, schickt er ein Signal zu dem Regler zum Anhalten oder Verlangsamen des Übergabeförderers 30. Wenn der Zustellsensor 122a Gegenstände weiter nicht abfühlt, nimmt der Übergabeförderer 30s eine normale Geschwindigkeit wieder auf.
  • Sobald jeder Gegenstand A den zweiten schrägen Förderer 116a erreicht, fällt seine Vorderkante wegen der versetzten Lage der Förderfläche des zweiten schrägen Förderers 116a nach unten relativ zu dem des ersten schrägen Förderers 114a. Hierdurch werden etwaige lose Fremdkörper freigelegt, wie zum Beispiel Büroklammern, Heftklammern, Gummibänder usw., die unter den Gegenständen eingefangen waren, mit der Möglichkeit, daß die Fremdkörper durch einen zwischen den Förderern 114a und 116a angeordneten Spalt fallen.
  • Die Abwärtsbewegung einer Vorderkante eines Gegenstandes bringt auch die Unterseite des Gegenstandes in Flächenkontakt mit dem zweiten schrägen Förderer 116a mit hoher Reibung. Weil die Hinterkante des Gegenstandes noch auf dem dahinter befindlichen Gegenstand mit niedriger Rei bung ruht und weil der abstromige Förderer 116a schneller läuft (zum Beispiel zweimal so schnell) als der aufstromige Förderer 114a, wird der vordere Gegenstand relativ zu dem hinteren Gegenstand nach vorn gezogen. Je nach der Größe der Geschwindigkeitsdifferenz kann der vordere Gegenstand ganz oder teilweise von dem nachlaufenden Gegenstand abgezogen werden. Wenn der vordere Gegenstand nur teilweise von dem hinteren Gegenstand abgezogen wird, wird der weiter durch einen nachfolgenden oder durch nachfolgende schräge Förderer von dem hinteren Gegenstand separiert, bis er vollständig von dem hinteren Gegenstand getrennt ist.
  • Wie oben bemerkt, kann es in einer Situation, bei welcher ein hohes Volumen an Gegenständen gefördert wird, erwünscht sein, die Geschwindigkeiten der schrägen Förderer unter Verwendung der Sensoren 122a, 122b, 122c zu verlangsamen. Wenn diese Sensoren Gegenstände erfassen, dann würde die Geschwindigkeit des entsprechenden Förderers reduziert, wie auch die Geschwindigkeiten aller abstromig von diesem angeordneten Förderer, während das Verhältnis, um welches die Geschwindigkeit jedes abstromigen Förderers größer ist als die Geschwindigkeit des vorhergehenden Förderers, gehalten wird.
  • Wenn ein Sensor 122a, 122b oder 122c Gegenstände nicht erfaßt, dann kehren die Geschwindigkeiten des Förderers zu ihren Maxima zurück, wobei aber jeder schräge Förderer schneller als der vorhergehende schräge Förderer läuft.
  • Durch Kombinieren sowohl des geneigten Abschnittes 10 als auch des schrägen Abschnittes 100 wird ein effektiveres Entstapeln erreicht als wenn nur einer der Abschnitte 10, 100 benutzt würde.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit ihrer bevorzugten Ausführungsform beschrieben wurde, versteht es sich für den Fachmann, daß Hinzufügungen, Weglassungen, Modifikationen und Ersetzen von Merkmalen, die nicht speziell beschrieben wurden, vorgenommen werden können, ohne aus dem Anwendungsgebiet der Erfindung herauszufallen, wie es in den anliegenden Ansprüchen bestimmt ist.

Claims (30)

  1. Geneigte Entstapelungsvorrichtung mit: einem Zuführförderer (12) zum Zuführen von Stapeln von Gegenständen (A); und einer geneigten Förderanordnung einschließlich mindestens ersten und zweiten geneigten Förderern (14a, 16a), die in Reihe angeordnet sind und angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wobei ein erster der geneigten Förderer (14a) ein aufstromiges Ende hat, welches an einem Abgabeende des Zuführförderers (12) angeordnet ist, der erste geneigte Förderer (14a) von seinem aufstromigen Ende unter einem Winkel α relativ zur Laufrichtung des Zuführförderers (12) geneigt ist, wodurch ein Stapel (A), der von dem Ablaufende abgeführt wird, nach vorne kippt und die Gegenstände in dem Stapel auf dem ersten geneigten Förderer (14a) in eine Schindelanordnung nach vorn voneinander wegrutschen, das vordere Ende eines Gegenstands unter dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstands angeordnet ist, der zweite geneigte Förderer (16a) ein aufstromiges Ende hat, welches neben einem abstromigen Ende des ersten geneigten Förderers (14a) angeordnet ist und mit einer größeren Geschwindigkeit läuft als der erste geneigte Förderer, um mindestens teilweise die von dem ersten geneigten Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung herauszubringen.
  2. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einem Sensor (22) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a); und einem Regler zum Steuern einer Geschwindigkeit des Zuführförderers (12) in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor zur Verhinderung der Abgabe zusätzlicher Gegenstände (A) auf den ersten geneigten Förderer (14a), bis genug Raum auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist.
  3. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Sensor (22) einen ersten Sensor (22) und weiterhin einen zweiten Sensor (22) für das Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a) aufweist, wobei der zweite Sensor abstromig von dem ersten Sensor angeordnet und mit dem Regler für das Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten geneigten Förderers (16a) gemäß Signalen aus dem zweiten Sensor verbunden ist.
  4. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein aufstromiges Ende einer Förderfläche, welche durch den zweiten geneigten Förderer (16a) bestimmt ist, bezüglich einer Laufbahn einer Förderfläche, welche durch ein abstromiges Ende des ersten geneigten Förderers (14a) bestimmt ist, versetzt ist, wodurch ein abstromiges Ende jedes Gegenstands (A) zum Anheben veranlaßt wird, wenn der Gegenstand von dem ersten geneigten Förderer zu dem zweiten geneigten Förderer gelangt.
  5. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das abstromige Ende des ersten geneigten Förderers (14a) und das aufstromige Ende des zweiten geneigten Förderers (16a) um entsprechende erste und zweite Stützriemenscheiben (20) umlaufen, wobei das aufstromige Ende der Förderfläche, welche von dem zweiten geneigten Förderer gebildet ist, zu der Laufbahn des abstromigen Endes der Förderfläche versetzt ist, welche durch den ersten geneigten Förderer gebildet ist, und zwar um einen Abstand im wesentlichen gleich einem Radius der zweiten Stützriemenscheibe.
  6. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 4, ferner mit einem Sensor (22) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a); und einem Regler zur Steuerung einer Geschwindigkeit des Zuführförderers (12) in Abhängigkeit von Signalen von dem Sensor zum Verhindern der Abgabe zusätzlicher Gegenstände (A) auf den ersten geneigten Förderer (14a), bis genügend Raum auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist.
  7. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei der Sensor (22) einen ersten Sensor (22) aufweist und ferner einen zweiten Sensor (22) hat für das Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a), wobei der zweite Sensor abstromig von dem ersten Sensor (22) angeordnet und mit dem Regler für das Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten geneigten Förderers (16a) entsprechend Signalen aus dem zweiten Sensor verbunden ist.
  8. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die geneigte Förderanordnung mindestens drei geneigte Förderer (14a, 16a, 18a) aufweist, die in Reihe angeordnet sind.
  9. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste und der zweite geneigte Förderer (14, 16a) Endlosriemen aufweisen.
  10. Verfahren zum Entstapeln von Gegenständen (A), die in gestapelter Lage in einem Massestrom zugeführt werden, mit folgenden Schritten: A) Zuführen des Stroms längs eines Zuführförderers (12) zu einem aufstromigen Ende einer geneigten Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten geneigten Förderern (14a, 16a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten geneigten Förderer angeordnet ist, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wodurch ein Stapel von Gegenständen (A) nach vom kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten geneigten Förderers (14a) erreicht, und die Gegenstände veranlaßt, nach vorn in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer (14a) voneinander wegzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands unter dem Hinterende eines vorhergehenden Gegenstands angeordnet ist; und B) Antreiben des zweiten geneigten Förderers (16a) mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste geneigte Förderer (14a), wodurch der zweite geneigte Förderer mindestens teilweise die von dem ersten geneigten Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung herausnimmt.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, ferner mit den Schritten des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a); und Regeln einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor (22), um die Abgabe von zusätzlichen Gegenständen auf den ersten geneigten Förderer (14a) zu verhindern, bis auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände genug Raum vorhanden ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, ferner mit dem Schritt des Anhebens eines vorderen Endes jedes Gegenstands relativ zu einem hinteren Ende des Gegenstands, wenn dieser von dem ersten geneigten Förderer (14a) zu dem zweiten geneigten Förderer (16a) gelangt.
  13. Verfahren nach Anspruch 10 mit einem ersten Abfühlschritt des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a); des Regelns einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor (22), um die Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten geneigten Förderer (14a) zu verhindern, bis dort genug Raum auf dem ersten geneigten Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist, wobei das Verfahren ferner einen zweiten Abfühlschritt des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a) an einer Stelle im Abstand abstromig von dem ersten Abfühlschritt aufweist und des Regulierens einer Geschwindigkeit des zweiten geneigten Förderers (16a) gemäß Signalen aus dem zweiten Abfühlschritt, während immer der zweite geneigte Förderer schneller angetrieben wird als der erste geneigte Förderer.
  14. Schräge Entstapelungsvorrichtung mit: einem Zuführförderer (30) zum Zuführen von Stapeln von Gegenständen (A); und einer schrägen Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten schrägen Förderern (114a, 116a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten schrägen Förderer angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wobei ein erster der schrägen Förderer (114a) ein aufstromiges Ende hat, welches an einem Abgabeende des Zuführförderers (30) angeordnet ist, der erste schräge Förderer (114a) von seinem aufstromigen Ende unter einem Winkel relativ zu einer Laufrichtung des Zuführförderers (30) geneigt ist, wodurch ein Stapel (A), der von dem Abgabeende abgegeben wird, nach rückwärts kippt und die Gegenstände in dem Stapel veranlaßt, nach rückwärts voneinander in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer (114a) zu rutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands auf dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstands zur Auflage kommt, der zweite schräge Förderer (116a) ein aufstromiges Ende aufweist, das neben einem abstromigen Ende des ersten schrägen Förderers (114a) angeordnet ist und mit einer größeren Geschwindigkeit läuft als der erste schräge Förderer, um mindestens teilweise die Gegenstände, die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommen sind, aus der Schindelanordnung herauszubringen.
  15. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 14, ferner mit einem Sensor (122a) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a); und einem Regler zum Steuern einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor (122a) zum Vermeiden der Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten schrägen Förderer (114a), bis auf dem ersten schrägen Förderer zur Aufnahme zusätzlicher Gegenstände genug Raum vorhanden ist.
  16. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 15, wobei der Sensor einen ersten Sensor (122a) aufweist und ferner einen zweiten Sensor (122b) für das Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a) hat, wobei der zweite Sensor (132b) abstromig von dem ersten Sensor (122a) angeordnet und mit dem Regler für das Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten schrägen Förderers gemäß Signalen aus dem zweiten Sensor verbunden ist.
  17. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei ein aufstromiges Ende einer Förderfläche, welche durch den zweiten schrägen Förderer (116a) gebildet ist, bezüglich einer Laufbahn einer Förderfläche nach unten versetzt ist, die durch ein abstromiges Ende des ersten schrägen Förderers (114a) gebildet ist, wobei ein abstromiges Ende jedes Gegenstands zu sinken bzw. abwärtszugehen veranlaßt wird, wenn es von dem ersten schrägen Förderer zu dem zweiten schrägen Förderer gelangt.
  18. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei das abstromige Ende des ersten schrägen Förderers (114a) und das aufstromige Ende des zweiten schrägen Förderers (116a) um entsprechende erste und zweite Stützriemenscheiben (120) laufen, wobei das abstromige Ende der Förderfläche, welche durch den zweiten schrägen Förderer (116a) gebildet ist, zu der Laufbahn des abstromigen Endes der Förderfläche versetzt ist, welche durch den ersten schrägen Förderer (114a) gebildet ist, und zwar um einen Abstand im wesentlichen gleich einem Radius der zweiten Stützriemenscheibe (120).
  19. Schräge Entstapelungsvorrichturg nach Anspruch 17, ferner mit einem Sensor (122a) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a); und einem Regler zum Steuern einer Geschwindigkeit des Zuführförderers in Abhängigkeit von Signalen aus dem Sensor (122a) zur Verhinderung der Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten schrägen Förderer (114a), bis genügend Raum auf dem ersten schrägen Förderer zur Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist.
  20. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei der Sensor einen ersten Sensor (122a) aufweist und ferner einen zweiten Sensor (122b) hat für das Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a), wobei der zweite Sensor (122b) abstromig von dem ersten Sensor (122a) angeordnet und mit dem Regler für das Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten schrägen Förderers (116) gemäß Signalen aus dem zweiten Sensor verbunden ist.
  21. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die schräge Förderanordnung mindestens drei schräge Förderer (114a, 116a, 118a) aufweist, die in Reihe angeordnet sind.
  22. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei der erste und zweite schräge Förderer (114a, 116a) Endlosriemen aufweisen.
  23. Verfahren zum Entstapeln von Gegenständen, die gestapelt in einem Massenstrom zugeführt werden, mit folgenden Schritten: A) Zuführen des Stroms längs eines Zuführförderers (30) zu einem aufstromigen Ende einer schrägen Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten schrägen Förderern (114a, 116a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten schrägen Förderer angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wobei ein Stapel von Gegenständen (A) nach vorn kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten schrägen Förderers (114a) erreicht, und die Gegenstände veranlaßt werden, nach vorn in eine Schindelanordnung auf dem ersten schrägen Förderer wegzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands auf dem Hinterende eines vorhergehenden Gegenstands ruht; und B) Antreiben des zweiten schrägen Förderers (116a) mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste schräge Förderer (114a), wobei der zweite schräge Förderer mindestens teilweise die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung herausbringt.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, ferner mit den Schritten des Abfühlens von Gegenständen (A) auf dem ersten schrägen Förderer; und des Regelns einer Geschwindigkeit des Zuführförderers (30) in Abhängigkeit von Signalen von dem Sensor (122) zur Verhinderung der Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten schrägen Förderer (114a), bis genügend Raum auf dem ersten schrägen Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist.
  25. Verfahren nach Anspruch 23, ferner mit dem Schritt des Anhebens eines Vorderendes jedes Gegenstands relativ zu einem hinteren Ende des Gegenstands, wenn der Gegenstand von dem ersten schrägen Förderer (114a) zu dem zweiten schrägen Förderer (116a) gelangt.
  26. Verfahren nach Anspruch 23, ferner mit einem ersten Abfühlschritt mit dem Abfühlen von Gegenständen (A) auf dem ersten schrägen Förderer; dem Regeln einer Geschwindigkeit des Zuführförderers (30) in Abhängigkeit von Signalen von dem Sensor (122a) zur Verhinderung der Abgabe zusätzlicher Gegenstände auf den ersten schrägen Förderer (114a), bis genügend Raum auf dem ersten schrägen Förderer für die Aufnahme zusätzlicher Gegenstände vorhanden ist; und einem zweiten Abfühlschritt des Abfühlens von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a) an einer Stelle im Abstand abstromig des ersten Abfühlschrittes und Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten schrägen Förderers (116a) gemäß Signalen aus dem zweiten Abfühlschritt, während immer der zweite schräge Förderer schneller angetrieben wird als der erste schräge Förderer.
  27. Entstapelungsvorrichtung mit einem geneigten Entstapelungsabschnitt (10), einem schrägen Entstapelungsabschnitt (100) und einem Übergabeförderer (30) für die Übergabe von Gegenständen von dem geneigten Entstapelungsabschnitt zu dem schrägen Entstapelungsabschnitt, wobei der geneigte Entstapelungsabschnitt aufweist: einen Zuführförderer (12) für das Zuführen von Stapeln von Gegenständen und eine geneigte Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten geneigten Förderern (14a, 16a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten geneigten Förderer angeordnet sind, um mit einer ersten und zweiten geneigten Fördergeschwindigkeit ungleich Null zu laufen, wobei ein erster der geneigten Förderer (14a) ein aufstromiges Ende hat, welches an einem Abgabeende des Zuführförderers (12) angeordnet ist, der erste geneigte Förderer (14a) von seinem aufstromigen Ende unter einem Winkel relativ zu einer Laufrichtung des Zuführförderers (12) geneigt ist, wobei ein Stapel, der von dem Abgabeende abgegeben wird, nach vorn kippt und die Gegenstände in dem Stapel veranlaßt, nach vorn in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer (14a) voneinander wegzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands unter dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstands angeordnet ist; wobei der schräge Entstapelungsabschnitt (100) aufweist: eine schräge Förderanordnung mit mindestens ersten und zweiten schrägen Förderern (114a, 116a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten schrägen Förderer angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, ein erster der schrägen Förderer (114a) ein aufstromiges Ende hat, welches zur Aufnahme von Gegenständen angeordnet ist, welche durch den geneigten Entstapelungsabschnitt (10) gelaufen sind, wobei der erste schräge Förderer von seinem aufstromigen Ende unter einem Winkel relativ zu einer Laufrichtung des Zuführförderers (30) schräg ist, wobei ein von dem Abgabeende abgegebener Stapel rückwärts kippt und die Gegenstände in dem Stapel veranlaßt, in eine Schindelanordnung auf dem ersten schrägen Förderer (114a) voneinander wegzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands auf dem hinteren Ende des vorhergehenden Gegenstands ruht, der zweite schräge Förderer (116a) ein aufstromiges Ende aufweist, welches neben einem abstromigen Ende des ersten schrägen Förderers (114a) angeordnet ist und mit einer größeren Geschwindigkeit läuft als der erste schräge Förderer, um mindestens teilweise die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung zu nehmen.
  28. Verfahren zum Entstapeln von Gegenständen, die gestapelt in einem Massenstrom zugeführt werden, mit folgenden Schritten: A) Zuführen des Stroms längs eines Zuführförderers (12) zu einem aufstromigen Ende einer geneigten Förderanordnung (10) mit mindestens ersten und zweiten geneigten Förderern (14a, 16a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten geneigten Förderer angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wobei ein Stapel von Gegenständen nach vorn kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten geneigten Förderers (14a) erreicht, die Gegenstände veranlaßt, in eine Schindelanordnung auf dem ersten geneigten Förderer voneinander wegzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands unter dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstands angeordnet ist; B) Antreiben des zweiten geneigten Förderers (16a) mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste geneigte Förderer (14a), wobei der zweite geneigte Förderer mindestens teilweise die von dem ersten geneigten Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung herausbringt; C) Zuführen des Stromes, welcher aus der geneigten Förderanordnung austritt, zu einem aufstromigen Ende einer schrägen Förderanordnung (100) mit mindestens ersten und zweiten schrägen Förderern (114a, 116a), die in Reihe angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten schrägen Förderer angeordnet sind, um mit ersten und zweiten Fördergeschwindigkeiten ungleich Null zu laufen, wobei ein Stapel von Gegenständen nach vorn kippt, wenn er ein aufstromiges Ende des ersten schrägen Förderers (114a) erreicht, wobei die Gegenstände veranlaßt werden, in eine Schindelanordnung auf dem ersten schrägen Förderer voneinander fortzurutschen, wobei das Vorderende eines Gegenstands auf dem hinteren Ende eines vorhergehenden Gegenstands ruht; und D) Antreiben des zweiten schrägen Förderers (116a) mit einer größeren Geschwindigkeit als der erste schräge Förderer (114a), wobei der zweite schräge Förderer mindestens teilweise die von dem ersten schrägen Förderer aufgenommenen Gegenstände aus der Schindelanordnung herausbringt.
  29. Geneigte Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einem aufstromigen Ende einer Förderfläche, die von dem zweiten geneigten Förderer (16a) gebildet ist, welches bezüglich einer Laufbahn eines abstromigen Endes einer Förderfläche nach oben versetzt ist, welche von dem ersten geneigten Förderer (14a) gebildet ist, wobei ein abstromiges Ende jedes Gegenstands veranlaßt wird, angehoben zu werden, wenn er von dem ersten geneigten Förderer (14a) zu dem zweiten geneigten Förderer (16a) gelangt; einem Sensor (22) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten geneigten Förderer (14a); und einem Regler zum Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten geneigten Förderers (16a) in Abhängigkeit von einem Signal von dem Sensor (22), während immer eine Geschwindigkeit des zweiten abstromigen Förderers (16a) größer gehalten wird als eine Geschwindigkeit des ersten geneigten Förderers (14a).
  30. Schräge Entstapelungsvorrichtung nach Anspruch 14, ferner mit: einem aufstromigen Ende einer Förderfläche, die von dem zweiten schrägen Förderer (116a) gebildet ist, welches bezüglich einer Laufbahn eines abstromigen Endes einer Förderfläche nach oben versetzt ist, welche durch den ersten schrägen Förderer (114a) gebildet ist, wobei ein abstromiges Ende jedes Gegenstands veranlaßt wird, zu sinken bzw. sich abwärtszubewegen, wenn es von dem ersten schrägen Förderer zu dem zweiten schrägen Förderer gelangt; einem Sensor (122b) zum Abfühlen von Gegenständen auf dem ersten schrägen Förderer (114a); und einem Regler zum Regeln einer Geschwindigkeit des zweiten schrägen Förderers (116a) in Abhängigkeit von einem Signal aus dem Sensor, während immer eine Geschwindigkeit des zweiten abstromigen Förderers größer als die Geschwindigkeit des ersten schrägen Förderers aufrechterhalten wird.
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